@ - Verbindungszeichen, genannt Klammeraffe, wird ausgesprochen wie das englische at. Ist der verbindende Bestandteil einer E-Mail-Adresse zwischen User Namen und Host, zum Beispiel in

100-Hertz-Technik - bei Fernsehgeräten verwendete Technik, um störendes Großflächenflimmern zu vermeiden

100 Hz - Die 100 Hz-Technologie sorgt bei Fernsehgeräten für ein flimmerfreies Bild durch die Verdoppelung der Bildwiederholfrequenz, die bei herkömmlichen Fernsehgeräten nur 50 Hz beträgt.

1080i - Digitales amerikanisches HDTV Verfahren mit 1080 Bildzeilen und Interlaced Technik.

3DNow! - 3DNow! ist eine Erweiterung der x86-Prozessorarchitektur von AMD (ähnlich wie MMX von INTEL), die deutlich gesteigerte Gleitkomma-Rechenleistung für die dreidimensionale (3D) Grafik- und Multimedia-Anwendungen auf gängigen PC-Konfigurationen unter Microsoft Windows bietet. Als Vorteile der 3DNow!-Technologie verspricht AMD verbesserte 3D-Leistung, Darstellung realitätsnaher und lebensechter 3D-Bilder und -Grafiken, erstklassige Ton- und Videowiedergabequalität sowie eine höhere Internet-Performance. Bei aller Begeisterung sollte beachtet werden, dass 3DNow! durch die jeweilige Software unterstützt werden muss, damit die Vorteile zum Tragen kommen.

4:1:1 - Heute kaum mehr gebräuchliches Abtastverhältnis für Komponentensignale (Y, Cr, Cb) bei der Digitalisierung. Die drei Zahlen sind Vielfache der “Grundfrequenz” von 3,375 MHz. D.h. das Luminanz-Signal wird mit 13,5 MHz abgetastet, die Chrominanzanteile jedoch nur mit 3,375 MHz. Hält aber mit der DV-Technik wieder Einzug in die Studiotechnik

4:2:0 - Abtastverhältnis für Signale (Y, Cr, Cb) nach dem DV Standard. Das Luminanz-Signal wird mit 13,5 MHz abgetastet, die Chrominanzanteile jedoch nur mit 3,375 MHz, wobei entweder eine Abtastung des C-Signales erfolgt oder eine Zeitkompression der Cr/Cb Anteile, die zuvor im 4:1:1 Verhältnis abgetastet wurde

4:2:2:4 - Abtastverhältnisse für Komponentensignale (Y, Cr, Cb) und ein zusätzliches Key-Signal. Das Luminanz-Signal und das Key-Signal wird mit 13,5 MHz abgetastet, die Chrominanzanteile jedoch nur mit 6,75 MHz

4:2:2 - Abtastverhältnis für Komponenten-Signale (Y, Cr, Cb) nach der CCIR-601-Norm. Das Luminanz-Signal wird mit 13,5 MHz abgetastet, die Chrominanzanteile jedoch nur mit 6,75 MHz

4:4:4:4 - Abtastverhältnisse für Komponentensignale (Y, Cr, Cb oder RGB) und ein zusätzliches Key-Signal. Das Luminanz-Signal, das Key-Signal und auch das Chrominanzsignal wird mit 13,5 MHz abgetastet, bzw. im Falle von RGB alle drei Kanäle mit gleicher Abtatstrate.

4:4:4 - Abtastverhältnis für Komponenten-Signale (Y, Cr, Cb) und RGB-Signale. Das Luminanz-Signal und auch das Chrominanzsignal wird mit 13,5 MHz abgetastet, bzw. im Falle von RGB alle drei Kanäle mit gleicher Abtatstrate

480i - Neuer digitaler amerikanischer Standard für das “normale“ Fernsehen mit Interlaced Technik

480p - Neuer digitaler amerikanischer Standard für das “normale“ Fernsehen mit progressiver Technik

4-field-sequence - colour framing

4fsc - 4 x subcarrier frequency, 4-fache Farbträger-Frequenz: mit dieser Frequenz wird ein FBAS-Signal abgetastet, um es zu digitalisieren

4-Kopf-Technik - Ein Videorecorder hat im Prinzip zwei rotierende Köpfe, die Bildinformationen auf das Magnetband schreiben (Aufnahme) bzw. sie von Band ablesen (Wiedergabe). Geräte mit vier Köpfen bieten außerdem perfektes Standbild und Zeitlupe ohne störende Streifen sowie hervorragende Bildqualität bei Aufnahmen mit halber Bandgeschwindigkeit (Long-Play-Betrieb). Spitzengeräte mit Schnittfunktionen haben sieben Köpfe (vier Videoköpfe, zwei HiFi-Stereo-Köpfe und einen rotierenden Löschkopf).

5.1-Surround Eingang - Signaleingang für das Surround Verfahren mit sechs Kanälen. Moderne, digitale Mehrkanalsysteme arbeiten mit der Front-, zwei rückwärtigen Kanälen und einem Subwoofer Kanal. Entsprechende Decoder - sei es als separate Geräte oder integriert in Verstärker oder DVD-Player - haben also sechs Analogausgänge. Um diese sechs Signale weiterverarbeiten zu können, sollten Surround-Verstärker oder –Receiver mit entsprechenden Eingängen ausgestattet sein, meist in Form von sechs Cinchbuchsen, manchmal auch als Sub-D 25pol Buchse. Geräte mit 5.1-Eingang brauchen im übrigen mindestens fünf integrierte Endstufen - der Subwoofer-Kanal wird meist nur als Pre-Out ausgegeben. Für ihn steht die “1“ hinter dem Punkt.

720p - Digitales amerikanisches HDTV Verfahren mit 720 Bildzeilen und progressiver Bildwiederholfrequenz.

8514/A - Ein von IBM entwickelter, analoger (nicht mehr ganz aktueller) Grafikstandard mit einer Auflösung von 1024 x 768, der in dieser Auflösung 256 Farben reproduzieren kann. Er arbeitet mit einer Bildwiederholrate von 86Hz (interlaced), mit einer horizontalen Frequenz von 35kHz und einer Bandbreite von 38 MHz.

8-field-sequence - colour framing

a/b-Adapter - Ein Gerät, über das Geräte für das analoge Telefonnetz mit dem ISDN-Netz verbunden werden können. Der Adapter sorgt für die Anpassung der Daten an das digitale ISDN-Netz. Am Adapter kann außerdem eingestellt werden, auf welche MSN das angeschlossene Gerät bei einem Anruf reagieren soll. Im EURO-ISDN tastet der a/b-Adapter das analoge Signal 8000 mal pro Sekunde ab. Pro Abtastvorgang erkennt der Adapter 256 verschiedene “Zustände” des analogen Signals. 256 verschiedene Zustände lassen sich durch einen 8-Bit-Wert darstellen. Daraus ergeben sich die 64.000 bps im ISDN.

a/b-Port - Zweidrähtige Anschaltmöglichkeit von Endeinrichtungen: z.B. zur Anschaltung von analogen Endgeräten wis Telefon, Fax, Modem, etc. an das Telefonnetz.

A/B roll editing - AB-Roll-Schnitt: Videoschnitt mit Überblendung von der Zuspielmaschine A zur Maschine B; eine MAZ mit AB-Roll-Schnitt-Funktion spart eine Zuspielmaschine ein.

a/b-Schnittstelle - 2-Draht-Anschaltemöglichkeit von analogen Endgeräten wie Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter oder Modem an das Telefonnetz oder Telefonanlagen. Schnittstelle für den Anschluss von analogen Telekommunikationseinrichtungen

a/b-Schnittstelle - Schnittstelle an ISDN-Geräten, an die man analoge Telefone, Faxgeräte oder Modems anschließen kann (siehe a/b-Terminaladapter).

a/b-Terminaladapter - Dient zum Anschließen analoger Telefone, Faxgeräte oder Modems an das ISDN-Netz (siehe a/b-Schittstelle).

A/D - Analog-Digital

A/D conversion - Analog-Digital-Wandlung

A/D-Wandler - Wandelt Analogsignale in digitale um. Dazu werden die elektrischen Schwingungen in kurzen Zeitabständen “abgetastet“, dann wird jeder Abtastwert in eine binäre Zahl umgewandelt. Im Allgemeinen wird das duale Zahlensystem mit nur zwei Zuständen, 1 und 0, bei der Digitalisierung angewandt. Je mehr Zahlenstellen das System verarbeiten kann, desto größer die Genauigkeit. Die CD kann 16-stellige Dualzahlen speichern.

A/H - Abtast-Halte (-Schaltung)

A/V - Audio/Video (oder “audiovisuell”) Die Abkürzung wird häufig bei externen Anschlüssen von Heimgeräten verwendet.

AAE - Abkürzung für Automatic Assemble Editing; siehe Assemble Schnitt

AAL - ATM Adaptation Layer wörtl.: ATM-Anpassungs-Schicht. Der Layer setzt digitale Ton-, Bild-, Video- und Datensignale in das ATM-Zellenformat um und umgekehrt. Man unterscheidet fünf AALs: * AAL1 unterstützt verbindungs-orientierte (connection-oriented) Dienste mit konstanter Bitrate (CBR) und speziellen Timing- und Verzögerungs-Anforderungen. * AAL2 unterstützt verbindungs-orientierte Dienste mit variabler Bitrate (VBR), z.B. bestimmte Video-Übertragungsstandards. * AAL3/4 unterstützt sowohl verbingslose, als auch verbindungsorientierte Dienste mit variabler Bitrate. * AAL5 unterstützt verbindungs-orientierte Dienste mit variabler Bitrate. Dieser Layer wird auch als “Simple and Efficient Adaptation Layer” (SEAL) bezeichnet (etwa: Einfacher und effizienter Adaptations-Layer).

Abbildungsebene - Ebene in einer Kamera, in der ein Bild scharf abgebildet wird; ist das abgebildete Objekt unendlich weit entfernt, so ist der Abstand der Abbildungsebene vom Hauptpunkt des opt. Systems gleich der Brennweite

Abbildungsfehler - Fehler im abgebildeten Objekt auf der Abbildungsebene, hervorgerufen durch mangelhaftes Glas der Linsen; siehe Aberration; Astigmatismus

Abbildungsgröße - Objektive unterschiedlicher Brennweite erzeugen in der Kamera unterschiedliche Abbildungsgrößen der aufgenommenen Objekte

Abbl. - Abkürzung für abblenden

Abblende - Abblende beim Ton durch Absenken des Tonsignals bis Null

Abblende - Abdunkeln einer Szene bis Schwarz;1) beim Film durch Schließen einer Blende

Abblende - Abdunkeln einer Szene bis Schwarz; beim Fernsehen durch Absenken des Bildsignalpegels bis Null

ABC - Abkürzung für Automatic Beam Control, zu deutsch Automatische Strahlregelung, mit der in Monitoren der Ablenkstrahl den Erfordernissen entsprechend automatisch ausgesteuert wird

Abdecken - Begrenzung der Beleuchtung einer Bühnenfläche

Abdecken - Unsichtbarmachen störender Gegenstände im Bildfeld

Abdeckfahnen - Beleuchtung, zur Begrenzung der Beleuchtung dienen Metallfahnen am Beleuchtungskörper

Abdeckfahnen - Bühne, zum Kaschieren unerwünschter Gegenstände im Bildfeld werden Stoffbahnen verwendet

Aberration - Abbildungsfehler bei einfachen Objektiven; chromatische Aberration: mangelhaftes Glas der Objektive erzeugt unterschiedliche Brennweiten für unterschiedliche Farben, z.B. für Rot, Grün oder Blau; dadurch ergeben sich Unschärfen; durch eine Kombination von Linsen aus unterschiedlichen Glassorten kann das weitgehend vermieden werden. Sphärische Aberration: die Randzonen und Mittelzonen der Objektive haben unterschiedliche Brennweiten; dadurch ergeben sich Unschärfen bei der Abbildung; kann durch Abblenden der Randzonen vermieden werden.

Abgehender Ton - Ausgangston bzw. Ausgangsbild eines Fernseh-Studios oder Übertragungswagens; kann z.B. über Leitungen zur Aufzeichnungsanlage oder zum Sender geleitet werden

Abgehendes Bild - Ausgangston bzw. Ausgangsbild eines Fernseh-Studios oder Übertragungswagens; kann z.B. über Leitungen zur Aufzeichnungsanlage oder zum Sender geleitet werden

abgez. BN - abgezogenes Bildnegativ

abgez. UO - abgezogenes Umkehr-Original

Abhörlautsprecher - hochwertige Lautsprecheranlage zum Beurteilen und zum Kontrollieren der Tonaufnahmen im Regieraum

Abklammern - Markieren eines Film- oder Tonteiles zur Schnittvorbereitung

ABKW - audio breakaway.

Ablaufplan - bei Fernseh-, Film- oder Rundfunkproduktionen der Plan über die Reihenfolge der aufzunehmenden einzelnen Szenen

Ablaufplan - bei Sendungen der Plan, der alle Sendevorgänge in zeitlicher Reihenfolge enthält

Abläuten - Hup- oder Läutezeichen bei Tonfilmaufnahmen, die Beginn und Ende der Aufnahme anzeigen und absolute Ruhe fordern

Ablenkeinheit - Ein Draht zu einer Spule gewickelt und eventuell mit einem Ferrit-Kern versehen. Diese kann durch Anlegen von Spannungen einen Elektronenstrahl in seiner Richtung ablenken.

Ablenkung - horizontale und vertikale Ablenkung eines Elektronenstrahls, z.B. in der Bildröhre

Ablesewinkel - Der horizontale und der vertikale Ablesewinkel eines Displays gehören zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen. Marktübliche Displays besitzen einen vertikalen Ablesewinkel von insgesamt 140 Grad und können dadurch auch von der Seite noch ausreichend gut abgelesen werden. Neu entwickelte Flachbildschirme erreichen bisweilen sogar Ablesewinkel von 160 Grad.

A-B roll - Eine Methode, bei der Audio/Video Informationen von zwei Videobandmaschinen parallel zugespielt werden. Wird eingesetzt für den Zweck der Synchronisation von sequentiellen Information auf ein drittes Band, normalerweise ein durch Blenden oder Umschnitte zusammengesetztes Master-Band.

Abschaltautomatik - Nach Sendeschluß schaltet sich der Fernsehempfänger automatisch aus. ( Sleep-Timer)

Abschattung - durch Gebäude oder durch natürliche Hindernisse hervorgerufene Schwächung der elektromagnetischen Wellen eines Senders

Abschirmung - um empfindliche elektrische Leitungen oder Geräteteile gegen Störungen durch magnetische oder elektrische Felder zu schützen, werden sie durch Metallbleche, Folien oder Metallgewebe abgeschirmt

Absenzfilter - Gerät zum Absenken bestimmter Frequenzbereiche bei der Tonaufnahme

Abshooten - Abspeichern einer Kameraeinstellung im Rechner

ABSOC - Advanced Broadcasting Systems of Canada

Abspann - Titel am Ende einer Sendung

Abspieleinrichtung - Gerät oder Geräteanlage zur Wiedergabe von Bild- oder Tonträgern; z.B. Filmgeber, MAZ, Tonbandgerät, Plattenspieler usw.

AB-Stereophonie - stereophone Tonaufnahmen mit zwei im Ohrabstand aufgestellten Mikrofonen

Abstimmdiode - Kapazitätsdiode, deren Kapazität von einer angelegten Spannung abhängig ist; kann durch Veränderung der Spannung variiert werden; Verwendung zur Abstimmung in hochfrequenten Empfänger-Schwingkreisen

Abstrahlverhalten - Die Art und Weise wie breit- oder engwinkelig eine Lautsprecherbox Schall abstrahlt. Dabei ist es letztlich kein Qualitätskriterium, ob eng oder breit. Die Gleichmäßigkeit des Abstrahlwinkels bei allen Frequenzen ist entscheidend, damit reflektierter Schall die gleiche Klangfarbe besitzt wie der Direktschall vom Lautsprecher.

Abtaster - Gerät oder Geräteteil zum Abtasten von Bildträgern und Umwandlung der Informationen in elektrische Spannungen, z.B. beim Filmgeber, Diaabtaster usw.

Abtastrate - Beim Digitalisieren analoger Signale werden in kurzen Zeitabständen Proben entnommen. Die Abtastrate, auch Samplingfrequenz, gibt die Anzahl der Proben pro Sekunde an. Soll ein Gerät bis 20 Kilohertz übertragen, muß die Abtastrate mindestens doppelt so groß, also 40 kHz sein. CD-Player arbeiten mit 44,1 Kilohertz Takt, bei DAT ist 48 kHz Standard, bei DSR 32 kHz. Mini-Disc-Recorder nehmen grundaätzlich mit 44,1 kHz auf, können andere Abtastraten aber meist mit Hilfe eines Samplerate-Konvertres umwandeln.

Abtastung - zeilenweises Abtasten einer beliebigen planen Vorlage, um die optischen Eindrücke in elektrische Signale umzuwandeln

Abtastzeile - Eine horizontal über den Bildschirm verlaufende Zeile, die der von der Elektronenkanone emittierte Elektronenstrahl abtastet.

AB-Verfahren - Anpassung unterschiedlicher technischer Systeme aneinander

AB-Verfahren - Laufzeitstereophonie

ABVr - AB-Verstärker in BK-Anlagen

Abziehen - Schnitt des Original-Bildnegatives oder des Umkehr-Originals; kann auch Einfügen von Titeln, Tricks und Blenden beinhalten

AC-3 - digitales Surround-System der Dolby-Laboratories. Wird in Kinos verwendet und entwickelt sich auch zum Standard-Tonformat der DVD. Dolby Digital arbeitet mit 5+1 Kanälen: vorne links, vorne rechts, vorne Mitte, hinten links, hinten rechts und Subwoofer. Die fünf Hauptkanäle sind völlig separat und mit vollem Klangniveau auf der DVD gespeichert. Durch Datenreduktion wird die Datenrate auf 384 Kilobit pro Sekunde - für alle Kanäle zusammen - begrenzt. Zur Wiedergabe von AC-3 DVD’s muß ein entsprechender Decoder entweder im DVD-Player oder im Verstärker/Receiver eingebaut sein oder ein externer Decoderbaustein zwischen geschaltet werden.

AC-3 - Ein komprimiertes Digital-Audio-Format mit 6 Kanälen für Raumklang. Bekannt auch als Dolby Digital vom Unternehmen Dolby Laboratories (siehe Dolby).

AC - Abkürzung für Alternating Current; engl. Wechselstrom

ACATS - Abkürzung für Advisory Committee on Advanced Television Services. Beratungskomitee für fortgeschrittene Fernsehdienste (auf privatwirtschaftlicher Basis) in den USA, beschäftigt sich vor allem mit der Einführung von HDTV.

ACC - Abkürzung für Automatic Colour Correction. Automatische Farbkorrektur, z.B. in Filmabtastern.

ACC - Abkürzung für Automatic Contur Control. Ein Bildverbesserungssystem von Grundig für die Video-Wiedergabe. ACC soll Schärfe und Rauschen von Video-Geräten optimieren; vergleichbar mit dem Studio Picture Control (SPC) von Philips

access setup time etwa: Zugangs-Einrichtzeit (oder -Vorbereitungszeit). Darunter versteht man die Zeit, die ab Beginn des Übertragungsprozesses zum Einrichten eines Übertragungspfades zwischen einem Ausgangs- und einem Zielpunkt erforderlich ist.

AC-Coefficient - Wechselstromkoeffizient - Der Koeffizient der diskreten Kosinustransformation, für den die Frequenz in einer oder beiden Dimensionen ungleich Null ist.

Account - Zugangsberechtigung zu einem Online-Dienst, einer Mailbox- oder eines Netzwerksystems, eingerichtet von einem Provider. Mit Ihrem Benutzernamen und einem Paßwort, der von dem Provider vergeben wird, können Sie Ihren “Internet-Account“ nutzen.

Achromatisch - so heißen Linsensysteme mit bestimmten korrigierten Farbfehlern; z.B. wenn die Abweichung für zwei Farben behoben ist

Achse - Die optische Achse eines Linsensystems führt gerade durch die Mitte aller Linsen.

Achse - eine dramaturgische Achse bei Film- oder Fernsehaufnahmen die gedachte Linie zwischen zwei Akteuren, die von der Kamera, auch bei Einzel- und Großaufnahmen, nicht übersprungen werden soll; d.h., was links im Bild ist, muß für die ganze Szene links bleiben

Achsensprung - überspringen der Kamera über die dramaturgische Achse; sollte vermieden werden

AC-Koppelung - (auch: Wechselspannungskopplung, vom englischen AC = Alternating Current, Wechselstrom). In der Regel werden aufeinanderfolgende signalverarbeitende Stufen AC-gekoppelt, also mit einem zwischengeschalteten Kondensator. Dieser dient dazu, unbeabsichigt auftretende Gleichspannungsanteile, den Offset, auszufiltern. Um die klangbeeinflussenden Kondensatoren einzusparen, geht der Trend zur DC-Koppelung. Hier versucht man, die Offset-Spannungen durch schaltungstechnische Kompensationsmaßnahmen zu minimieren.

ACMS - Abkürzung für Automatischer Senderspeicher. Das Fernsehgerät sucht auf Knopfdruck alle Sender, die es empfangen kann. Diese Sender müssen dann jeweils nur noch abgespeichert werden. Geräte mit einer sogenannten ATS-Ausstattung speichern die empfangenen Programme auch automatisch ab, jedoch ohne eine gewünschte Programmreihenfolge. Diese muss dann nach einem Blick in die Gebrauchsanleitung selbst vorgenommen werden.

ACP - Abkürzung für Auto Channel Programming, Automatischer Sendersuchlauf. Sucht und programmiert selbständig alle empfangswürdigen Sender

acquisition - “Akquisition”: im Videobereich etwa: Beschaffung/Aufzeichnung von Sende- (Roh-) Material, z.B. mit Camcorder.

acquisition unit - Im Videobereich etwa: Gerät für ENG (elektronische Berichterstattung, EB), z.B. Camcorder.

Acrobat - Populäres Software-Produkt der Firma Adobe, das es ermöglicht, Dokumente unabhängig von der Anwendung, der sie entstammen, zu lesen. So lassen sich PDF-Dokumente unter verschiedenen Betriebssystemen ohne weiteres austauschen und bearbeiten. Sie stehen auch dort zur Verfügung, wo die Anwendung nicht vorhanden ist. Die Dateien werden komprimiert und in einem PDF-Format (Portable Document Format) gespeichert.

ACS - Abkürzung für Advanced Change Strategy. Eine selbstlernende Wechselstrategie ermöglicht unhörbare Frequenzwechsel bei RDS-Prrogrammen. Frequenzen mit nicht optimaler Sendequalität werden einfach ignoriert.

ACS - Abkürzung für Automatic Contrast Selection. Automatische Kontrastwahl

active line - sichtbare Zeile

Active Movie - Nachfolgetechnologie von Video für Windows von Microsoft. Optimiert für Spiele, Internet und CD-ROM (siehe auch AVI).

Active X - Technologie von Microsoft, die den Funktionsumfang des Browsers erweitert und die Einbettung beliebiger Objekte (Video, Sound,...) in fremden Dokumenten wie z.B. Web-Seiten erlaubt. Während beim Netscape Navigator / Communicator eine Plug-in-Schnittstelle dafür sorgt, externe Programme wie zum Beispiel Shockwave einzubinden, kann Microsoft Internet Explorer mit Hilfe von ActiveX-Komponenten zum Beispiel auch bewegte Bilder und Töne übertragen.

AD/DA-Wandler - Abkürzung für “Analog/Digital-/Digital/Analog-Wandler” Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt (AD) und wieder zurück (DA).

Adapter - Anpassungsstück als Übergang von einer Norm auf eine andere, z.B. bei Steckverbindern

Adaption - Anpassung des Auges an unterschiedliche Helligkeiten;

adaptive predictor Adaptiver (anpassbarer) Prädiktor: Ein Prädiktor, dessen Schätzungs-Funktion variabel ist und von der Kurzzeit-Spektralverteilung des abgetasteten Signals abhängt. Insbesondere bei der ADPCM wird in einem zeitabhängigen Prozess aus dem quantisierten Differenzsignal ein angenähertes Eingangssignal errechnet.

adaptive quantising Adaptive (anpassbare) Quantisierung: Quantisierung, bei der einige Variablen in Abhängigkeit von den augenblicklichen statistischen Kenngrößen des zu quantisierenden Signals variabel sind.

ADC - Abkürzung für Analog to Digital Converter. Analog-Digital-Wandler

AdClick - AdClicks beschreiben die Anzahl der erfolgten Weiterleitungen über Links, die der Nutzer durch Anklicken einer Werbung im Internet auslöst.

AdClick Rate - Die AdClick Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den AdViews/Page Impressions der jeweiligen HTML-Seite zu den AdClicks des jeweiligen Werbetreibenden auf dieser Seite an. Die Click Rate berechnet sich demnach durch:

AdClicks auf den Werbebutton dividiert durch die Summe der AdViews für einen Tag/Woche/Monat dieser Seite multipliziert mit 100.

Additive Farbenmischung - bei ihr entsteht bei der Mischung von roten, grünen und blauen Lichtanteilen bei gleicher Sättigung weiß

additive mix - Additive (Bild-)Mischung: das momentane Bild-Ausgangssignal ergibt sich aus der Summe der je nach Helligkeit “bewerteten” Einzelsignale (d.h. helle Bildanteile werden stärker bewertet als dunkle).

additives Farbsystem - Farbe ist ein visueller Eindruck, den das Gehirn einer bestimmten Wellenlänge zuordnet, die vom Auge erfaßt wurde. Hier leuchten die Farben selbst (es wird farbiges Licht gemischt): die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau ergeben zu gleichen Anteilen gemischt je nach Intensität Weiß (100 %) bis Schwarz (keine Lichtemission), siehe auch subtraktives Farbsystem und RGB.

AddOn - Eine zusätzliche Software / oder Hardware, welche die Funktionalität einer bestehenden Anwendung oder Hardware erweitert.

address translation - Adressen-Übersetzung/-Konvertierung: Der Ausdruck bezeichnet die Konvertierung von externen Adressen in standardisierte Netzwerk-Adressen und umgekehrt. Diese Konvertierung vereinfacht die Zusammenschaltung mehrerer Netzwerke, die jeweils ihre eigenen Adressierungsvorschriften besitzen.

AdGame - Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spielend beschäftigt und sie dadurch näher kennenlernt. Gewinnchancen oder der Eintrag in eine “Hall of Fame” (Bestenliste) erhöhen den Anreiz, an einem AdGame teilzunehmen.

AdMail - Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per E-Mail an Nutzer verschickt werden. Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen führen kann (sog. Mail-Spamming: unerwünschte Werbe-Mail).

ADO - Abkürzung für Ampex Digital Optics. Digitales Video-Tricksystem von Ampex.

ADPCM - Abkürzung für Adaptive Differential Pulse Code Modulation. Adaptive (anpaßbare, einstellbare) Differenz-Pulscode-Modulation. Kompressionsverfahren, bei dem eine Bitraten-Reduktion mit Hilfe der adaptiven Prädiktion (adaptive predictor) und der adaptiven Quantisierung (adaptive quantising) erreicht wird.

ADR - Abkürzung für Astra Digital Radio - vom Satellitenbetreiber Astra entwickeltes Übertragungssystem für digitalen Horfunk im Paket mit analogem Fernsehen. Dabei können bis zu zwölf Stereo-Programme huckepack auf dem Bildträger reiten. ADR verwendet Musicam-Datenreduktion mit einer festen Datenrate von 192 Kilobit pro Sekunde, das ist rund ein Siebtel des CD-Standards. Dennoch ist die Qualität gut, solange im Studio nicht allzu viel Dynamikkompression betrieben wird. Über 70 vorwiegend deutschsprachige ADR-Programme sind derzeit via Astra zu empfangen, darunter fast alle öffentlich-rechtlichen. Bei den Emfangsgeräten setzt sich immer mehr der kombinierte Receiver für Analog-TV und ADR durch. Es gibt aber auch reine ADR-Hörfunkempfänger. Über Kabel oder terrestrisch ist ADR nicht zu empfangen.

ADSL - Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line. Durch diese neue Zugangstechnologie auf Basis herkömmlicher Kupferdoppeladern (wie bei Telefonleitungen), bei der den verschiedenen Signalen (analoges Telefonsignal und digitale Videosignale) unterschiedliche Frequenzbänder zugeordnet werden, können enorme Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung erreicht werden. Per ADSL können auf dem Hin-Kanal zum Kunden 1,5 bis zu 8,0 Megabit pro Sekunde übertragen werden. Auf dem Rück-Kanal, also vom Kunden weggehend, sind nur 16 bis 640 Kilobit pro Sekunde möglich. Der Download einer 6 MB großen Datei würde mit ADSL bestenfalls etwa 5 Sekunden dauern - im Vergleich zu über 12,5 Minuten mit ISDN. ADSL wandelt die Daten in analoge, nicht hörbare Frequenzen um. Dadurch kann zusätzlich zur Datenübertragung im hörbaren Bereich telefoniert werden. Nachteil der neuen Technologie ist die Beschränkung der Entfernung zur Vermittlungsstelle, die bei maximal 6 Kilometern liegt. Eine flächendeckende ADSL-Versorgung ist daher eher unwahrscheinlich. In Amerika bereits im Einsatz befindlicher Standard für die Datenübertragung.

ADTT - Abkürzung für Advanced Digital Television Technologies etwa: “Verbesserte Techniken für digitales Fernsehen”; neues europäisches Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das auf den Ergebnissen von EUREKA EU95 aufbaut und die Möglichkeiten neuer Verfahren auf allen Gebieten des digitalen Fernsehens untersucht.

ADTV - Abkürzung für Advanced Definition Television. “Fernsehen mit verbesserter Auflösung”, Bezeichnung für ein vom ATRC vorgeschlagenes Fernsehsystem (USA), das mit Datenkompression arbeitet (an den Zeilensprung angepaßter MPEG-1-Coder).

ADTV - Abkürzung für Advanced Definition Television. Vereinzelt werden mit ADTV (ähnlich wie mit IDTV) auch empfängerseitige Bildverbesserungen durch Verwendung eines Bildspeichers bezeichnet (z.B. 100-Hz-Ablenkung, Rauschminderung, Zoom usw.).

advanced replay heads - Voreilende Wiedergabeköpfe (auf der Video-Kopftrommel), z.B. beim D1-System. Sie tasten das Band vor den “confidence heads” ab.

advanced sync signal - An eine MAZ-Zuspielmaschine zurückgeführtes Sync-Signal, das durch Vergleich mit einem Referenzsignal gewonnen wird und dazu dient, die Maschine im “System-Timing” zu halten.

AdViews - Kontakte mit einer werbeführenden Seite. Sie werden ermittelt durch die Anzahl der Page Impressions abzüglich der Nutzer, die ohne grafikfähige Browser oder ohne Anzeige von Grafiken (einstellbare Option im Browser) das Internet nutzen.

AdViewTime - Sie mißt den Zeitraum, in der ein bestimmter Werbeinhalt für eine bestimmte Zahl von Nutzern sichtbar war. Die Verbände der Online-Anbieter haben die AdViewTime in ihre Entwicklungsplanung aufgenommen und werden sie bei entsprechender Nachfrage des Marktes zukünftig ergänzend zu den AdViews einsetzen.

AD-Wandler - elektronische Schaltung zur Umwandlung von Analog-Signalen in Digital-Signale

AER - Abkürzung für Aerial = Antenne

AES3 -1985 - Von der AES empfohlener Standard für die digitale Audiotechnik, genauer: ein serielles Übertragungsformat für linear repräsentierte (unkomprimierte) digitale Audiodaten. Es handelt sich um einen umfassenden digitalen Audio-Standard für serielle Schnittstellen-Übertragung. Er ist im wesentlichen identisch mit den Standards EBU Tech. 3250-E, CCIR Rec. 647, SP/DIF, IEC 958, EIA CP340 und EIA DAT. Diese beschreiben einen uni-direktionalen, selbsttaktenden Zweikanal-Standard für ein einzelnes serielles Datensignal. Das AES-Format enthält Audio-Abtastwerte mit bis zu 24 Bit Länge und andere Daten, z.B. den Kanal-Status, Anwenderdaten, die Parität und die Gültigkeit des Wertes. Die einzelnen Standards unterscheiden sich in den elektrischen Pegeln, den Anschlüssen und in der Verwendung der Kanal-Statusbits. Der AES3-Standard ist besser bekannt als seriell-digitales Audio-Interface der AES/EBU.

AES - Abkürzung für Audio Engineering Society

AF - Abkürzung für Adaptation Field

AFC - Abkürzung für Automatic Frequency Control; automatische Einstellung des Empfängers auf die Sendefrequenz, eine Einrichtung zur schnelleren und leichteren Einstellung z.B. von UKW-Sendern. AFC stimmt einen gewählten Sender automatisch optimal ab und hält zudem die Einstellung stabil, Abstimm-Automatik

AFM - Abkürzung für Audio Frequency Modulation. Audio-Frequenzmodulation, FM-Ton (z.B. Audio-FM-Aufzeichnung auf der Video-Schrägspur)

AFT - Abkürzung für Automatic Fine Tuning; automatische Feinabstimmung eines Empfängers

AFV - Abkürzung für audio follow video. Das Audio-Signal wird zur gleichen Zeit und in gleicher Weise wie das Video-Signal umgeschaltet

AGC - Abkürzung für Automatic Gain Control. Automatische Verstärkungsregelung

Aggregat - Zusammenschluß mehrerer Maschinen, z.B. eines Motors und eines Generators zur Stromerzeugung; Stromaggregat

Ah - Abkürzung für Amperestunde

Airbrush - Spritzpistole. Spezielle Technik um mit einem Hochdruck Kompressor Farbe innerhalb einer Grafik aufzutragen.

airbrush - “Sprühdose”, “Sprühpistole”: Malwerkzeug eines Paint-Systems

air tally - Leuchtsignal am Bildmischer, das anzeigt, welche Quellen und Keys gerade “auf Sendung” (on air) sind.

Airtime - Gesprächszeit in der Mobilfunktelefonie.

Akku - Abkürzung für Akkumulator, Speicher. Bei Handys sind derzeit drei verschiedene Akkutypen gebräuchlich: 1) NiCd: Nickel Cadmium Akku (relativ schwer, mittlere Kapazität, starker Memory-Effekt), 2) NiMH: Nickel Metall Hydrid-Akku (leicht, hohe Kapazität, fast kein Memory- Effekt), 3) Li Ion: Lithium Ionen-Akku (leicht, sehr hohe Kapazität, fast kein Memory-Effekt). Bei der Wahl des Handys sollte man darauf achten, Akkus vom Typ 2 oder 3 zu bekommen, da die veralteten NiCd-Akkus nur geringe Standby- und Gesprächszeiten zulassen und zudem bei normalem Gebrauch nur ca. 2 Jahre gebrauchsfähig sind. Bei längerer Nutzungsdauer sinkt die Kapazität.

Akku - chemische Prozesse. Wiederaufladbare Stromquelle

Akronym - eine Abkürzung, zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben anderer Wörter: WWW ist das Akronym für World Wide Net.

Akt - beim Film die Bezeichnung für eine Filmrolle oder für einen in sich geschlossenen Handlungsteil

Aktivbox - Lautsprecherbox mit eingebauten Endstufen. Häufigste Variante ist die mit einer Endstufe für jeden einzelnen Wandler und vorgeschalteter aktiver Frequenzweiche. Aktivboxen in HiFi-Anlagen werden am besten direkt vom Vorverstärker angesteuert. In der Studiotechnik sind Aktivboxen die gebräuchlichsten Lautsprechersysteme, da mit dem stadardisierten Studiosignal eine einfache und störunanfällige Installation und Verkabelung erfolgen kann.

Aktives Videobild - Alle sichtbaren Zeilen und alle sichtbaren Pixel eines Videosignals, ohne Berücksichtigung der vertikalenen und horizontalen Austastlücke.

Aktive Video Zeilen - Alle sichtbaren Zeilen eines Videosignals, ohne Berücksichtigung der vertikalenen Austastlücke.

Aktiv-Halterung - Halteschale für das Handy zur Montage in einem Fahrzeug mit integrieter Ladevorrichtung zum Betrieb über den Zigarettenanzünder (siehe Passiv-Halterung).

Aktivmatrixverfahren (siehe auch LCD-Anzeige, Dünnfilmverfahren) Verfahren, bei dem die einzelnen Zellen in der LCD-Anzeige aktiviert werden, das heißt leuchten. Das Aktivmatrixverfahren beinhaltet ein aktives Element - normalerweise ein Dünnfilm-Transistor - das jeden einzelnen Bildpunkt überwacht und so Kontrast und Reaktionszeit der Anzeige verbessert. Das Aktivmatrixverfahren kommt in größeren, leistungsstarken LCD-Anzeigen zum Einsatz, die - wie anspruchsvolle Computeranwendungen - höchste Anzeigequalität und kurze Reaktionszeiten erfordern. Vergleichen Sie dieses Verfahren mit Passivmatrixanzeigen.

Akustik - Bezeichnung für die Schallverhältnisse in einem Raum

Akustikkoppler - damit können Daten aus einem Computer per Telefon zu einem anderen Computer übertragen werden. Das physikalische Gegenstück zum Telefonhörer verbindet den Computer mit dem Telefon für eine Datenfernübertragung. Wegen seiner Flexibilität ist der Akustikkoppler besonders für den Außendienst geeignet. Praktisch jeder Telefonhörer kann eingelegt werden. Die Übertragungszeiten sind gegenüber einem Modem oder einer ISDN-Karte aber mehr als träge.

Akustik - Lehre vom Schall

ALC - Abkürzung für Automatic Level Control; automatische Regelung der Verstärkung

ALC - Auto Lens Control Automatische Blendensteuerung

aliasing - (aliasing effect, aliasing error) Aliasing, Alias-Störung, Alias-Effekt, Rückfalt-Effekt: Allgemein könnte man Alias-Störungen als “Erzeugung falscher Signale durch Wahl ungünstiger Frequenzen” bezeichnen. Beispiele: Generell können Alias-Stör ungen beim Digitalisieren analoger Daten auftreten: Im Fall einer Unterabtastung des Signals vor der A/D-Wandlung wird ein (falsches) niederfrequentes Signal (Alias) anstatt des korrekten Signals erzeugt. Zu den Alias-Effekten zählen auch Bildschirm-"Unsch önheiten" wie Treppenstufen bei schrägen Linien, die Erzeugung von “falschen” Mosaikstrukturen bei der Darstellung feiner Muster sowie Crawling, die auf mangelnde Pixel-Auflösung zurückzuführen sind; auch das Rückwärtsdrehen von Rädern im Film zählt dazu.

Aliasing - Unerwünschte visuelle Wirkungen (manchmal als Artefakte bezeichnet) in computererzeugten Abbildungen, verursacht durch unzulängliche Sampling Methoden. Der bekannteste Effekt ist die gezackte Kante entlang diagonale oder gebogene Objektgrenzen.

alias signal - Alias-Signal, Störsignal, Falschsignal (aliasing)

alignment - Justierung, Ausrichtung, Abgleich, Einmessen

alignment of heads - Einmessen der Köpfe, Kopfabgleich

alignment tape - Justierband, Bezugsband

Allgemeinlicht - im Studio die gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Dekoration.

Allonge - farbiges Filmband am Anfang und am Ende jeder Filmrolle zum Schutz gegen Beschädigungen des Filmes und als Hinweis auf den Wickelzustand; die Anfangsallonge ist durchgehend farbig, die Endallonge ist gestreift

alpha (channel) keying - Keying (“Stanzvorgang”) unter Berücksichtigung der “Transparenzen” der einzelnen Bildteile; eine 8-Bit-Information bestimmt die Transparenz z.B. einer aufgestanzten Grafik und die “Weichheit” des Keys.

Alpha-Blending - Die übliche Bildinformationen - Pixel mit den Farbwerten Rot, Grün und Blau - werden durch den “Alpha-Kanal” ergänzt. Üblicherweise werden dafür 4 Bits verwendet, dadurch läßt sich die Transparenz eines Bildpunkts in genauen Abstufungen definieren. So können auch teilweise durchsichtige Objekte wie getöntes Glas, Staub, Rauch oder Wasser dargestellt werden.

alpha channel - Alpha-Kanal bei Bildmischern: Er liefert die Informationen, gewöhnlich 8 Bit, zur Codierung von Pixel-Attributen, insbesondere zur Festlegung der “Transparenz” an den einzelnen Bildteilen beim alpha channel keying. Durch die fein abgestufte Transparenz erhält man u.a. sehr saubere Key-Ränder (anti-aliasing).

Alpha-Kanal - In der Computergraphik setzen sich Bilder aus drei Kanälen zusammen (Rot / Grün / Blau). Sie werden daher als RGB-Bilder bezeichnet. Der Alpha-Kanal ist ein zusätzlicher Kanal innerhalb des RGB-Bildes, in dem definiert ist, weiche Anteile des Bildes transparent oder teil-transparent sind.

Alphamaske - In der Computergraphik setzen sich Bilder aus drei Kanälen zusammen (Rot / Grün / Blau). Sie werden daher als RGB-Bilder bezeichnet. Die Alphamaske ist ein zusätzlicher Kanal innerhalb des RGB-Bildes, in dem definiert ist, weiche Anteile des Bildes transparent oder teil-transparent sind.

Alphanumerisch - Eine Zeichenfolge, die neben Ziffern auch Buchstaben und Sonderzeichen enthält.

Alphanumerische Tastatur - Tastatur für Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen, z.B. bei der Schreibmaschine oder beim Computer

Alpha-Service - Bezeichnung für den Kurzmitteilungsdienst (SMS) beim Netzbetreiber D1.

ALR - Abkürzung für Automatische Lautstärkenregelung

Alt-Taste - Auf Computertastaturen (nach IBM-Standard oder vergleichbar) vorhandene Taste, die in Kombination mit einer anderen Taste dieser eine “Alt”ernative Bedeutung verleiht (spezielle Zeichen / Funktionsaufruf o.ä.) - siehe auch Steuerungstasten (STRG- bzw. CTRL-Taste)

AM - Abkürzung für Amplitudenmodulation

AMD - Abkürzung für “Advanced Micro Devices” aus Sunnyvale (Kalifornien) AMD ist einer der großen Konkurrenten des Chip-Herstellers INTEL.

amorphe Videoköpfe - Videoköpfe mit besonders guten elektrischen Eigenschaften, die in S-VHS- und High-End- VHS-Recordern die Auflösung und das Rauschverhalten verbessern.

Amorph-Köpfe - Bezeichnung für Tonköpfe mit optimalen magnetischen und mechanischen Eigenschaften aus amorphen Materialien.

Amplitudenmodulation - Beeinflussung einer hochfrequenten Trägerschwingung, z.B. bei einem Sender, durch die zu übertragenden Informationen von z.B. Bild- oder Tonsignale in der Art, daß die Amplitude der Trägerschwingung in ihrer Größe beeinflußt wird

Amplitude - Spitzenwert bzw. Schwingungsweite von elektrischen Wechselspannungen und -strömen

AMPS - Abkürzung für Advanced Mobile Phone Service. AMPS ist ein Standard für ein analoges zellulares Mobilfunknetz im 800MHz-Frequenzband, das vor allem in den USA, Neuseeland oder Hongkong sehr verbreitet ist. Wurde zum digitalen Standard weiterentwickelt (D-AMPS oder IS-54).

Analog/Digital-Wandlung - elektronische Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales Signal; siehe

Analoganzeige - in der Meßtechnik stufenlose Anzeige der Werte, z.B. in einem Zeigermeßinstrument

Analogdarstellung - Darstellung von Größen oder Werten durch eine andere entsprechende Größe, z.B. bei einer Skalenanzeige im elektrischen Meßinstrument

Analog - Die Darstellung von physischen Variablen wie Spannung, Strom, usw. in numerischen Werten, wobei stetig ansteigende Werte dem quantitativen Ausmaß der Variablen entspricht.

Analoge Ansteuerung - Unabhängig von der Technologie ist die Ansteuerung von LCD Displays. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die LCDs an einen PC anzuschließen: analog oder digital. Bei der analogen Ansteuerung ist am Eingang des Displays eine Wandlerstufe eingebaut, um die von der Grafikkarte antreffenden analogen Signale (RGB und Synchronisation) in digitale Signale umzusetzen. Das analoge System ist mit jedem Grafikkontroller kompatibel und kann so schnell an

Analoge Endgeräte - Endgeräte, die Sprache oder andere Informationen analog übertragen, z. B. Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter oder Modem.

Analoge Sprachübertragung - Für die Übermittlung von Sprache über das Telefon werden akustische Schwingungen in analoge elektrische Signale umgewandelt, die über ein Leitungsnetz übertragen werden.

Analoge Sprachübertragung - Für die Übermittlung von Sprache über das Telefon werden akustische Schwingungen in kontinuierliche elektrische Signale umgewandelt, die über ein Leitungsnetz übertragen werden. (Digitale Sprachübertragung)

Analoges Telefonnetz - So wird das herkömmliche Telefonnetz bezeichnet. Im Gegensatz zum digitalen Netz , bei dem die Signale in nur zwei Einheiten (0 und 1) zerlegt werden, erfolgt die Signalübertragung im analogen Telefonnetz kontinuierlich. Der finanzielle und technische Aufwand zum Betreiben analoger Netze ist heute erheblich höher als in digitalen Netzen. Moderne Dienste, die z. B. ISDN bieten, sind im analogen Netz nicht möglich.

Analoges Video - Ein von einer unendlichen Anzahl von gleichmäßig kleinen Abstufungen dargestelltes Videosignal zwischen gegebenen Videopegeln.

Analoge Übertragung - bei ihr entspricht der zeitliche Ablauf jeder Größe der des Ursprungsignals, ist diesem also jederzeit analog, z.B. bei der Tonübertragung

analog - kontinuierlich, stufenlos

Analog - Mit der Bezeichnung “analog: wird die herkömmliche Telefontechnologie beschrieben.
Bei der analogen Übertragung werden Sprachschwingungen in elektrische Schwingungen gewandelt und übertragen.

Analogsignal - (vergleiche Digitalsignal) Ein Strom oder eine Spannung, der/die sich innerhalb eines bestimmten Wertebereichs kontinuierlich ändert. Analogsignale werden über separate Leitungen gesendet, um die Intensität der einzelnen Farben - Rot, Grün und Blau - zu steuern und so auf dem Bildschirm verschiedene Farben zu erzeugen.

Analogtechnik - Sammelbegriff für die elektronische Schaltungstechnik, bei der die Signale analog verarbeitet werden; Gegensatz dazu die Digitaltechnik

analog transmission - Analoge Übertragung: Eine Übertragungsart, bei der ein kontinuierlich veränderliches Signal eine unendliche Zahl von Werten für die zu übertragende Information enthält (vgl. Digital transmission).

Analog - Übertragungsverfahren, bei dem die Form der elektrischen Signale, die (moduliert) übertragen werden, den Schallwellen, die vom Mikrofon aufgenommen werden, entspricht. Durch Möglichkeit der Demodulation von Unbefugten ist dieses Übertragungsverfahren nicht abhörsicher.

Anamorphot - optisches Linsensystem, mit dem eine Breitwandprojektion von z.B. auf 35 mm-Normalfilm befindlichen Bildern möglich ist; mit dem A. werden die Bilder bei der Aufnahme in der Breite gestaucht und bei der Projektion entsprechend gedehnt

Anastigmat - ein Linsensystem, z.B. Objektiv, bei dem Öfffnungs- und Farbfehler, der sog. Astigmatismus, korrigiert sind

Andruckfehler - Bildfehler, die durch mangelhaften Andruck des Magnetbandes am Wiedergabekopf im MAZ-Gerät oder des Filmes im Projektor bzw. im Filmabtaster entstehen

Andruckkufe - eine Kufe, die im Filmprojektor dafür sorgt, daß der Film in der Schärfenebene bleibt und das Bild bei der Projektion ruhig steht

Andruckplatte - eine kleine Platte, die in der Filmkamera für den richtigen Lauf des Filmes in der Abbildungsebene sorgt

Andruckrolle - eine Rolle, die das Tonband gegen eine Antriebsrolle drückt und dadurch für einen genauen Lauf sorgt

Andruckschiene - sie sorgt in der Filmkamera dafür, daß der Film beim Durchlauf sich nicht seitlich bewegen kann; dadurch ruhiger seitlicher Bildstand

A-Netz - War das erste (analoge) Mobilfunknetz in der Bundesrepublik. 1958 bis 1977. Das A-Netz hatte etwa 10.000 Teilnehmer, die Technik arbeitete im 150MHz-Bereich mit 16 Kanälen. Alle Gespräche über das A-Netz wurden handvermittelt.

Anfangstitel - Titel am Anfang einer Sendung

Angel - Mikrofonhaltestange, mit der das Mikrofon bei Fernseh- oder Filmaufnahmen nahe an den Sprecher herangebracht werden kann, ohne im Bild zu stören; z.B. von oben

Animated GIF - Spezielles GIF-Format, das mehrere Einzelbilder abspielt und so eine Art Daumenkino- oder Animationseffekt erzielt.

animation - Animation, “Belebung”: Erstellung bewegter Szenen durch Aneinanderreihung entsprechender, einzeln erstellter Teilbilder (Trickfilm) oder mit Hilfe von Computer-Software (Computer-Animation).

Animation - Der Prozeß, eine sequentielle Serie von ruhig stehenden Abbildungen hintereinander darzustellen und somit den Eindruck einer Bewegung zu erzielen.

anisochronous / Anisochron - ungleich lang dauernd: Die Eigenschaft einer Zeitskala oder eines Signals derart, dass Intervalle zwischen aufeinanderfolgenden signifikanten Zeitpunkten nicht notwendigerweise die gleiche Dauer haben bzw. die verschiedenen Zeitdauern nicht unbedingt ein ganzzahliges Vielfaches der kürzesten Dauer sein müssen.

Ankerpunkte - Bei der Definition des Ablaufs eines Effekts in einem Trickmischer oder DVE markiert ein Ankerpunkt die Änderung der Einstellungen. Im zeitlichen Verlauf des Effektes können mehrere Ankerpunkte gesetzt werden.

Anklopfen - Leistungsmerkmal eines Telefonanschlusses bei ISDN oder Mobilfunk. Wird man während eines Gespräches von einem anderen Teilnehmer angerufen, gibt es ein akustisches oder optisches Signal. Man kann dann entscheiden, ob man den zweiten Anruf annimmt. ISDN Telefone signalisieren dies zusätzlich mit einer Displaynachricht. Zur Gesprächsannahme muß das Endgerät mit Tonwahl und Hook-Flash-Funktion ausgerüstet sein. Die Nummer des Anrufers erscheint allerdings nur, wenn der Dritte den Dienst Übermittlung der eigenen Rufnummer nutzt und der Angerufene den Dienst Anzeige der Rufnummer des Anrufers. Der Angerufene kann dann entweder den Dritten zurückrufen oder das aktuelle Gespräch parken und zwischen den beiden Gesprächen umschalten (makeln). Dabei wird jeweils nur ein Basiskanal in Anspruch genommen. Auf der anderen Leitung des Basisanschlusses kann während dessen ein anderes Gespräch geführt werden. Um den Dienst auch von einer analogen Nebenstellenalage nutzen zu können, muß die Anlage den Dienst unterstützen.

ANL - Abkürzung für Automatic Noise Limiter; automatischer Störbegrenzer

Anlagenanschluß - Anschlußvariante beim Euro-ISDN Basisanschluß in Point-to-point-Konfiguration, in der Regel einer mit der Möglichkeit der Durchwahl zur Nebenstelle. Beim Anlagenanschluß hängen alle Kommunikationsgeräte über eine Nebenstellenalage am ISDN-Netz. Die Telekom teilt hier nur eine Rufnummer zu sowie einen Regelrufnummernblock (Ziffern zwischen 0 und 9). Die Endgeräte lassen sich damit über die Durchwahl 0 bis 9 erreichen. Die Nebenstellenalage muß dazu geeignet sein, an einem Anlagenanschluß betrieben zu werden. Wollen Sie ISDN-Endgeräte verwenden, muß die Anlage auch den Anschluß solcher Endgeräte erlauben. Günstige Nebenstellenanlagen ab ca. 300 DM erlauben lediglich den Anschluß analoger Endgeräte. Beim Anlagenanschluß wird noch unterschieden zwischen den Varianten Standard und Komfort, die sich durch den Preis und die angebotenen Leistungsmerkmale unterscheiden. (siehe auch Mehrgeräteanschluß)

Anlegen - Vorbereitung zum Filmschnitt; die bildsynchronen Tonaufnahmen werden am Schneidetisch synchron zu den Bildern angelegt

Anpassung - beim Zusammenschalten einzelner Geräte, z.B. einer Übertragungs- oder Aufnahmeanlage, müssen die Ausgänge und Eingänge der Geräte einander so angepaßt werden, daß möglichst keine Verluste entstehen; z.B. muß ein Lautsprecher so an den Leistungsverstärkerausgang angepaßt werden, daß er die volle Verstärkerleistung erhält

ANRS - Abkürzung für Automatic Noise Reduction System; japanisches Rauschunterdrückungsverfahren

Anrufen während eines Gesprächs - siehe Makeln

Anrufer-Identifikation - Anzeige der Rufnummer, des Namens oder der Verbindungsart (z.B. Amt / umgeleitet) des Anrufenden auf dem Display des Telefons (s. auch CLIP).

Anruferliste - Komfortable Telefone bieten die Möglichkeit, Anrufwünsche während der Abwesenheit zu speichern, wenn die Übermittlung der Rufnummer des Anrufers erfolgte

Anruf heranholen - Leistungsmerkmal von Telefonanlagen. Anrufe können auf einer Nebenstelle entgegengenommen werden, die sich nich in der aktiven Rufverteilung befindet.

Anrufliste - Leistungsmerkmal eines Telefons: Wenn Sie einen Anruf eines Anrufers mit übermittelter Rufnummer nicht entgegennehmen, werden Rufnummer und Uhrzeit des Anrufs in einer Liste gespeichert. Die Liste können Sie einsehen und die Teilnehmer zurückrufen.

Anrufschutz - Ausschalten der akustischen Anrufsignalisierung (auch “Ruhe vor dem Telefon” genannt).

Anrufsperre - Verhindert die Wahl von bestimmten Rufnummern.

Anrufsperrung - Dienst, mit dem sich nach Aktivierung beim Netzbetreiber oder Service-Provider Gespräche von einem Handy (zum Beispiel bei Verleih) sperren lassen. Die Ein- und Ausschaltung erfolgt per GSM-Code. Folgende Gespräche lassen sich sperren: alle abgehenden, alle abge-henden internationalen, alle ankommenden Gespräche

Anrufumleitung - Leistungsmerkmal von Telefondiensten in Fest- und Mobilfunknetzen. Ein eingehender Anruf wird an eine vorgegebene Rufnummer eines anderen Anschlusses umgeleitet. Das Verbindungsentgelt für die Weiterleitung des Anrufs wird hierbei vom Angerufenen übernommen.

Anrufvariante - Bei Nebenstellenanlagen ist die Anrufvariante eine Einstellung, die es ermöglicht, für eine eingehende Rufnummer mehrere Geräte festzulegen, die auf diese Rufnummer reagieren sollen. Einer Anrufvariante wird z.B. beim ISDN-Mehrgeräteanschluß eine MSN zugeordnet. Bei der Konfiguration für die einzelnen Geräte wird festgelegt, ob das Gerät einer Anrufvariante zuzuordnen ist und damit bei einem eingehenden Ruf mit der festgelegten MSN klingelt. Meist lassen sich auch mehrere Anrufvarianten speichern (z.B. als “Tag” und “Nacht” bezeichnt), zwischen denen jeweils per Telefon umgeschalten werden kann. Dies ist z.B. dann sinnvoll, wenn an Wochenenden ein anderer Apparat klingeln soll als während der Woche.

Anrufvariante - Möglichkeit von Telefonanlagen, die Rufverteilung temporär zu ändern, z. B. als Nachtschaltung: Nach Büroschluß ankommende Telefonanrufe werden zu einer personell noch besetzten Nebenstelle oder zum Anrufbeantworter weitergeleitet.

Anrufweitermeldung - Leistungsmerkmal von z. B. Anrufbeantwortern: Einem Telefonanschluß oder Pager wird signalisiert, daß Gesprächsaufzeichnungen vorliegen.

Anrufweiterschaltung - Dienstemerkmal im Euro-ISDN. Durch entsprechende Programmierung Ihres ISDN-Telefons wird ein ankommender Anruf auf den einprogrammierten Anschluß weitergeschaltet. Die Anrufweiterschaltung sorgt dafür, daß Sie immer und überall unter Ihrer Rufnummer zu erreichen sind. Dabei wird zwischen sofortiger Anrufweiterschaltung, Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden (Weiterschalten nach 15 Sekunden) und Weiterschaltung im Besetzfall unterschieden. Anrufweiterschaltungen sind uneingeschränkt auch zu analogen Telefon- oder Mobilfunk-Anschlüssen möglich. Bei der Anrufweiterschaltung wird der weiterführende Verbindungsabschnitt - also das umgeleitete Gespräch von Ihrem Anschluß zu Ihrer jetzt aktuellen Rufnummer - zu Ihren Lasten berechnet.

Anrufweiterschaltung - Funktion im T-Net (Freischaltung notwendig), ISDN und Mobilfunk. Haben Sie dieses Merkmal freigeschaltet, können Sie an Ihrem Telefon einfach eine Rufnummer programmieren, unter der Sie zu erreichen sind. Jeder Anruf wird so automatisch zur programmierten Rufnummer weitergeleitet. Im T-Net gibt es dafür drei Varianten: Sofortige Weiterleitung, Weiterschaltung nach 20 Sekunden oder bei Besetzt.

Anschlagdynamik - Anschlagstärke/Empfindlichkeit

Anschlußfreizügig - Wird eine Anschlußkennung vom Benutzer anschlußfreizügig geschalten (BTX-Seite *74#), dann können andere T-Online-Benutzer von seinem Gerät aus mit ihrerer Teilnehmernummer und ihrem Paßwort T-Online nutzen. Die Telefongebühren zahlt der Besitzer des Gerätes, sonstige Entgelte der mit der Teilnehmernummer. Die Teilnehmernummer muß dazu teilnehmerfreizügig geschalten sein (z.B. bei öffentlichen T-Online-Terminals).

Anschlußkennung - 12-stellige Nummer, für den Zugang zum T-Online-Dienst der Telekom. Diese Nummer und das zugehörige Paßwort ermöglichen den Zugang zu T-Online (Teilnehmernummer).

Anschlußkosten - Kosten für das Legen eines neuen Telefonanschlusses oder die Freischaltung eines bestehenden Anschlusses, z.B. nach einem Umzug.

Anschlußleitung - Leitung zwischen Vermittlungsstelle und Netzabschluß (TAE/NTBA).

Anschlußwert - er ist die maximale elektrische Leistungsaufnahme eines Gerätes oder einer Geräteeinheit; wird in Watt, VA, kW oder kVA angegeben

Anschnitt - Objekt im Vordergrund eines Bildes, das nur teilweise im Bild erscheint, z.B. ein Gebäude, eine Person usw.

ANSI - Abkürzung für American National Standards Institute; Normengesellschaft in den USA (vergleichbar mit dem deutschen DIN-Ausschuß), entwickelt Standards und definiert Schnittstellen (interfaces) für Telekommunikations-Systeme.

Ansprechempfindlichkeit - Empfindlichkeitsschwelle, z.B. eines Mikrofons; hier die kleinste Schallschwingung, die einwandfrei übertragen werden kann

Ansteckmikrofon - kleines Mikrofon, das an der Kleidung befestigt wird

Ant - Abkürzung für Antenne

Antennenweiche - Ein Zusatzgerät, das eingehende Signale über eine Kombinierte Radio-/D-Netz-Antenne wieder trennt und den entsprechenden Geräten zuführt.

anti-aliasing - Maßnahmen gegen Aliasing-Effekte: Tiefpaßfilterung des abzutastenden analogen Signals, Erhöhung der Abtastfrequenz, “optische Tiefpaßfilterung” des abzutastenden Bildes (d.h. Beseitigug feiner Strukturen durch entsprechende Filter), Mitte lwertbildung zwischen den Bildschirm-Pixeln.

Anti-Aliasing - Software Werkzeuge, um computererzeugte Abbildungen von diagonale oder gebogene Linien glatt und kontinuierlich erscheinen zu lassen.

Antialising - Glättung von Kanten. Wird in der Computergraphik bei Schriften (vor allem, wenn diese kursiv gesetzt sind) angewandt, damit die Treppchen der Schriftkanten nicht so sehr auffallen.

Antimagnetische Schere - Schere aus nichtmagnetisierbarem Material zum Schneiden von Tonbändern

ANTIOPE - Abkürzung für “Acquisition Numérique et Télévisualisation d’Images en Pages d’Ecriture”; ein in Frankreich entwickeltes System zur Bildschirmübertragung von Texten und Graphiken. In Deutschland “Videotext” genannt

Antiqua - Bezeichnung für alle Schriften, die sich von der alten (so die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen) römischen Buchstabenschrift her ableiten. Außer Fraktur- und Handschriften werden fast alle unsere Schriften - auch die serifenlose sogenannte Linear-Antiqua - mit diesem Begriff bezeichnet.

Antireflexbelag - reflexmildernde Schicht auf der Oberfläche optisch genutzter Glaskörper, wie Objektive, Linsen, Prismen, Filter usw., um die Brillanz der Bilder zu steigern

Antireflex-Beschichtung - durch die spezielle Oberfläche der Bildröhre werden störende Lichtspiegelungen auf ein Minimum reduziert. Selbst bei Tageslicht ist das Fernsehbild klar und scharf konturiert.

Antiskating - an Plattenspielern eine Vorrichtung zur Kompensierung des sog. Skatingeffektes- der Kraft, die den Tonarm zum Plattenzentrum zieht. Ein Ausgleich dieser Zugkraft ist unerläßlich für eine optimale Wiedergabe und Schonung der Schallplatten (Tangentialtonarm)

Antiskating-Vorrichtung - Vorrichtung am Tonarm der Plattenspieler zur Kompensierung der sog. Skatingkraft, welche den Tonarm zur Plattenmitte zieht

Antwortzeit - Zeitspanne, die vom Ende der Benutzereingabe bis zur entsprechenden Reaktion des Programms vergeht.

Anwendungssoftware - darunter versteht man Programme, die zum Lösen spezieller Anforderungen dienen. Im Bereich der Personalcomputer unterscheidet man zwischen Einzelprogrammen (z.B. nur für Textverarbeitung oder nur Kalkulation) und integrierten Programmen. Diese Programmpakete bestehen aus einzelnen Programmteilen (z.B. Kalkulation, Textverarbeitung, Grafik und Datenbank), die untereinander die Daten austauschen können.

Anzeige der Rufnummer - siehe CLIP

AoC - Abkürzung für Advice of Charge - Gebührenanzeige. Dieser Dienst zeigt auf dem Handy-Display die laufenden Gebühren an (basierend auf einem festen Tarif) und erlaubt die Wahl eines Gebüh-renlimits. Hierzu wird der PIN-2 benötigt.

AOC-D/-E - Abkürzung für Advice of Charge. Anzeige der Entgeltinformation im ISDN. AOC-D: Anzeige während und am Ende der Verbindung; AOC-E: Anzeige nur am Ende.

APC - Abkürzung für Automatic Phase Control. Automatische Phasen(nach)regelung/Phasensteuerung

aperture correction - Aperturkorrektur, Kantenkorrektur, Kantenanhebung: elektronisches Verfahren zur Korrektur - meist zur Verstärkung - der Bildkonturen (Hell-Dunkel-Übergänge) beim Fernseher, Videorecorder oder Filmabtaster. Das Verfahren arbeitet nic ht mit einer Differenzierung des Helligkeitssignals (crispening), sondern mit einer Addition verzögerter und unverzögerter Signale.

Aperturkorrektur - veränderbares Anheben der hohen Frequenzen im Verstärker eines Bildgebers zur Verbesserung der Bildschärfe

APF - Abkürzung für Automatic Program Finder; ein System, mit dem bestimmte Programme in Videorecordern gesucht werden können; vgl. APS

API - Abkürzung für Application Programming Interface - Anwender-Programmierschnittstelle: Ein Satz von Schnittstellen-Definitionen (Funktionen, Subroutinen, Datenstrukturen, Klassen-Beschreibungen), die in ihrer Gesamtheit eine einfach zu handhabende Schnittstelle (interface) zu den Funktionen eines Untersystems bereitstellen und die das Anwenderprogramm (application) gegenüber den Details der Implementation quasi “abschirmen”.

Apple PowerTalk - Von der Firma Apple entwickeltes Netzwerk-Protokoll und Nachrichtenübermittlungssystem zur Kommunikation von Computern der Firma Apple mit Computern anderer Hersteller.

Appletalk - Von der Firma Apple entwickeltes Netzwerkprotokoll, das nur für die Kommunikation mit und zwischen Macintosh-Computern verwendet wird.

Applet - Ein Applet ist eine kleine “Applikation”, also ein Miniaturprogramm mit sehr eng begrenztem Funktionsumfang.

application - allg.: Anwendung, Einsatz, Applikation, Aufbringung; hier: Anwenderprogramm, meist kurz als “Anwendung” bezeichnet: Ein Anwenderprogramm ist ein Computerprogramm, das eine bestimmte Arbeit (im Zusammenspiel mit einem menschlichen Nutzer) ausführen soll, z.B. die Ver- oder Bearbeitung von Texten, Zahlen, Grafiken bzw. Kombinationen davon.

application layer - Anwendungsschicht, Verarbeitungsschicht: Die siebente und oberste Schicht im OSI-Modell der ISO. Sie stellt die anwendungsorientierten Grunddienste zur Verfügung, wie beispielsweise Dateitransfer oder eMail.

Application Sharing - Gemeinsames Bearbeiten einer PC-Anwendung von verschiedenen Rechnern aus. Die Anwendung läuft auf einem Rechner und wird von anderen Rechnern gleichzeitig genutzt. Application-Sharing ist ein Leistungsmerkmal von Business Video Conferencing.

Applikation - bedeutet: Anwendung. Übergriff für Anwender- und Betriebssoftware sowie sich daraus ergebende regeln und Anwendungsvorschriften

APS - Abkürzung für Automatic Program Search; eine Elektronik, mit der Filmanfang und Filmende auf einer Cassette aufgefunden und markiert werden können

Aqua-Pack - Wasserdichter, durchsichtiger Plastikbeutel, mit dem ein Handy auch ins Wasser mitgenommen werden kann.

ARBD - Abkürzung für Allgemeiner Radiobund Deutschlands

Arbeitskopie - beim Film auch Schnittkopie genannt; eine Positivkopie; sie ist die Grundlage aller weiteren Schnittarbeiten

Arbeitslicht - normale Studiobeleuchtung, die für die Arbeiten im Studio ausreicht, aber für Aufnahmezwecke zu gering ist

Arbeitsspeicher - (Hauptspeicher), der Arbeits- oder Hauptspeicher besteht aus frei programmierbaren Halbleiterelementen, den RAM’s, die dem Anwender als Programm- und Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen

Archie - Internet FTP Archive File Location Service. Dienst im Internet, der bei der Suche nach Dateien hilfreich ist. Ein sog. Archie-Server enthält die Inhaltsverzeichnisse möglichst vieler FTP-Server. Mit einem speziellen Archie-Programm kann man vom PC aus das Archiv durch Angabe von Suchbegriffen nach Dateien durchsuchen. Als Ergebnis erhält man eine Liste von Dateien und die zugehörigen FTP-Server. Häufig gibt es vom Archie-Programm aus dann gleich die Möglichkeit, ein FTP-Programm aufzurufen und die Dateien zu übertragen.

Archivmaterial - üblicher Ausdruck für alle im Archiv gelagerten Bild- und Tonträger

ARD - Abkürzung für Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland

Area - Bereich innerhalb des FIDO-Netzes (und vieler anderer Netze), in dem Nachrichten zu einem bestimmten Thema ausgetauscht werden. In der Area DFUE.GER diskutieren die Teilnehmer beispielsweise über Datenfernübertragung. ( Offline-Reader, Point)

ARI - Abkürzung für Autofahrer-Rundfunk-Information (Firmenbezeichnung von Blaupunkt)

ARPANET - Die Mutter des Internet. Im Dezember 1969 bildeten vier Knoten ein kleines Netz, welches vom Pentagon (Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten) den Namen ARPANET erhielt.

ARRI - Abkürzung für Arnold und Richter. Firmenname. Deutscher Entwickler und Hersteller von Filmkameras

Artefact - (oder artifact) Artefakt, Bildfehler

ASCII - Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Grundlegendes Datenformat, durch das der Austausch von Textzeichen zwischen verschiedenen Betriebssystemen ermöglicht wird. Ein ASCII-Text enthält einen Standardsatz ohne Sonderzeichen und einen erweiterten Zeichensatz mit Umlauten etc., so daß ein Austausch auch mit nicht-englischsprachigen Dateien funktioniert. Mit ASCII sind Formatierungsfunktionen wie fett, kursiv, Einrückungen oder ähnliches nicht möglich.

ASIC - Abkürzung für Application Specific Integrated Circuit. Anwendungsspezifischer integrierter Schaltkreis

A-Signal - siehe Austastsignal

ASK - Abkürzung für Amtlitude Shift Keying; spezielles Verfahren zur Amplitudenmodulation digitaler Signale. Modulationsart mit Umtastung der Träger-Amplitude

ASL - Adaptive Speed Leveling. Verfahren, das der amerikanische Hersteller US-Robotics in seinem Courier V.32terbo 21,6 ASL-Modem verwendet. Ermöglicht Geschwindigkeiten bis zu 21.600 bit/s mit gleichen Modems.

ASN - Abkürzung für Abstract Syntax Notaion

ASPEC - Abkürzung für Adaptive Spectral Perceptual Entropy Coding. Spezielle Audiobasisband-Codierung mit Datenreduktion; sie verwendet eine modifizierte DCT (MDCT) und den Huffmann-Code zur Entropie-Codierung.

aspect (ratio) - Seitenverhältnis von Breite zu Höhe eines Bildes oder Trickmusters.

Aspektverhältnis - Das Verhältnis eines Film- oder Fernsehbildes in Bezug auf Höhe und Breite. Das Aspektverhältnis der meisten modernen Filmformate variiert zwischen 3:5 und 3:7, wodurch ein Problem bei der Umwandlung in ein Fernsehbild mit seinem mehr rechtwinklig geformte Aspektverhältnis von 3:4 entsteht. Entweder es kann nicht das gesamte Bild des Filmformates gezeigt werden oder es entstehen oben und unten am Bildrand schwarze Streifen.

Assemble-Schnitt - Das störungsfreie Aneinanderreihen von Bildsequenzen. Elektronische Schnittart, bei der eine neue Bildsequenz an eine Szene angefügt wird. Zusammen mit der Bild- und Tonspur wird auch eine neue Synchronspur aufgezeichnet.

Assembleschnitt - elektronisches Schneideverfahren bei der MAZ-Bearbeitung zum Aneinanderreihen einzelner Produktionsteile (sog. Takes)

Asset Management - Das Asset Management verwaltet Inventar im physikalischen und betriebswirtschaftlichen Sinne

asset transfer - Asset-Übertragung

asset - wörtlich: Vermögen(swert), Aktivposten, Guthaben: Ein Asset ist jedes beliebige Material, das von einem Broadcaster oder Dienstanbieter genutzt werden kann, z.B. eine komplette Programmdatei oder nur der Teil eines Programms, ein Ton, Bilder usw.

Assistenten - Assistenten (auch “Wizards”) sind Dienstprogramme, die den Anwender bei komplexen Abläufen unterstützen oder bei der schnellen Erstellung von bestimmten Dokumenten wie Faxen, Einladungen, INTERNET-Seiten usw. helfen. Der Assistent fragt dabei Schritt für Schritt die erforderlichen Daten ab und generiert abschließend das fertige Dokument, das dann noch mit dem jeweiligen Programm beliebig verändert werden kann.

AST - Abkürzung für Automatic Scan Tracking. Automatische Kopfnachführung (oder Spurnachführung) beim Video-Recorder (spez. Bezeichnung der Fa. Ampex). Die Lage der Videoköpfe wird mit Piezo-Elementen nachgeregelt. AST entspricht automatic tracking.

Astigmatismus - Abbildungsfehler bei einfachen optischen Systemen; schräg in sie einfallende Lichtstrahlen haben einen anderen Brennpunkt als gerade einfallende Strahlen; dadurch ergeben sich Unschärfen auf der Abbildungsebene

ASTRA - Bezeichnung für bestimmte Fernseh- und Hörfunk-Satelliten; werden von einer Luxemburger Privatgesellschaft betrieben

Asymetrische Verzerrung - Geometriefehler bei Monitoren. Eine sehr problematische Sache, denn diesem Fehler ist mit den Regelmöglichkeiten vieler Monitore nicht beizukommen. Der Grund ist ein schlechter interner Abgleich oder einfach mindere Qualität der Elektronik. Eventuell beeinflußt ein anderes Gerät (z.B. Lautsprecherboxen) in der Nähe den Monitor.

Asyn - Abkürzung für Asynchron

asynchrone Übertragung - eine zusätzliche Taktleitung wie bei der synchronen Übertragung ist nicht notwendig. Empfänger und Sender müssen aber mit der gleichen Geschwindigkeit arbeiten. Modems arbeiten normalerweise asynchron. Es wird ein Start- und ein Stopbit verwendet.

Asynchronismus - beim Film : zeitliches Auseinanderlaufen von Bild und zugeordnetem Ton;

Asynchronismus - im elektronischen Bereich : unterschiedliche Taktgeberfrequenzen oder Laufzeitverzögerungen zwischen zwei verschiedenen Bildquellen

asynchronous transmission - Asynchrone Übertragung: Eine Übertragungstechnik, bei der die beiden beteiligten Kommunikationseinrichtungen keinen gemeinsamen Taktgeber (clock) benötigen. Stattdessen weden die Taktsignale aus speziellen Bits oder Zeichen (z.B. Start-/Stopp-Bit, Flag-Zeichen) im Datenstrom selbst abgeleitet.

AT (-Kommandos) - Abkürzung für “Attention” - also “Achtung, da kommt ein Befehl” Die AT-Kommandosprache hat sich als Standard in der Modem-Kommunikation durchgesetzt und wird immer häufiger (aber noch lange nicht standardmäßig) auch zur Kommunikation mit ISDN-Adaptern verwendet (siehe auch Modem-Befehle). Die AT-Grundfunktionen sind weitgehend nach dem Firmenstandard des amerikanischen Modemherstellers Hayes normiert. Seit Einführung der ersten Hayes-Modems haben sich aber nicht genormte Abweichungen vom Ur-Standard gebildet.

AT-Befehle - Kommandos zur Ansteuerung eines Modems. Die einzelnen Befehle werden durch ein vorangestelltes AT (steht für Attention) eingeleitet.

AT-Befehle - siehe Hayes-Befehle

ATC - Abkürzung für Automatic Time Corrector; kann in den Wiedergabeweg von MAZ-Anlagen eingeschaltet werden und beseitigt Wiedergabefehler

ATF - Abkürzung für Automatic Track Finding (oder: Automatic Track Following) “Automatische Spurfindung”, automatische Spurnachführung beim 8-mm-System: auf den unteren Abschnitten der Schrägspuren werden bestimmte Hilfsfrequenzen oder “Pilotfrequenzen” (pilot tone tracking) aufgezeichnet; beim Abspielen wird aus den Übersprech-Signalen die Regelspannung für den “ATF”-Servo (Band-Servo) gewonnen, der die Bandgeschwindigkeit so lange nachregelt, bis die Spurlage stimmt. Auch Digital Betacam arbeitet mit dem “Pilot Ton e Tracking”-System.

Athlon - so benennt Mitte 1999 AMD den K7-Prozessor Damit passt AMD die Namensgebung seinem Erzrivalen Intel an, der seine Chips schon seit längerem mit Namen versieht. Der Prozessor basiert auf einer neuen Architektur und ist mindestens so leistungsfähig wie der Pentium III mit der gleichen Taktfrequenz. Vor allem bei den für Multimedia wichtigen Fliesskomma-Befehlen ist der Prozessor stark.

ATM - Abkürzung für Adobe Type Manager. Der Adobe Type Manager ist ein Add-On für WINDOWS oder MacOS und skaliert PostScript Type 1-Fonts (Zeichensätze) in jeglicher Größe und Auflösung. Das gilt für die Darstellung auf dem Bildschirm wie fürs Drucken. Ähnliches tut WINDOWS mit den sogenannten Truetype-Fonts zwar auch, im professionellen Bereich sind aber trotzdem wegen der hohen Darstellungsqualität hauptsächlich Type-1-Fonts im Einsatz. Die Qualitätsunterschiede machen sich besonders bei hochauflösenden Druckern (mehr als 600 dpi) bemerkbar. Ein Nachteil der Type-1-Schriften ist, daß sie ziemlich teuer sind.

ATM - Abkürzung für Asynchronous Transfer Mode, Asynchroner Transfer Mode ist das Übertragungsverfahren für Breitband-ISDN (B-ISDN), Digitale Übertragungstechnik, die auf einem asynchronen Zeitmultiplexverfahren beruht und sich auf das zukünftige Breitband-ISDN (B-ISDN) bezieht. Es handelt sich um ein “zellenorientiertes” Verfahren, mit einer genormten Zellenlänge von 53 Bytes. ATM bezeichnet eine Netzwerk-Technik, mit der Daten zum Transport in gleich große Pakete unterteilt werden und “asynchrom” meint: Daten werden schneller vom Server zum Nutzer übertragen als umgekehrt. Die ATM-Pakete nutzen - im Gegensatz zur im Internet verwendeten TCP/IP-Technologie - auf ihrem Weg vom Sender zum Empfänger alle den gleichen Weg.

Atmen - bei der Filmwiedergabe ein stetiges Wechseln zwischen Schärfe und Unschärfe

ATM layer - ATM-Schicht: Die zweite Schicht im ATM-Referenzmodell, die für den Zellentransport auf einem virtuellen Kanal sorgt.

Atmo - Abkürzung für Akustische Atmosphäre; Hintergrundgeräusch eines Raumes oder Aufnahmeortes

ATR - Abkürzung für Audio Tape Recorder. Audio-Recorder, Audio-Bandgerät, Tonbandgerät

ATRAC - Abkürzung für Adaptive Transform Acoustic Coding. Datenreduktionsverfahren im Audio-Bereich, das die psycho-akustischen Effekte Verdeckung und Hörschwelle nutzt. Anwendung z.B. bei der MD.

ATRC - Abkürzung für Advanced Television Research Consortium. Forschungs-Konsortium für verbessertes Fernsehen, bestehend aus: D. Sarnoff Research Center, North American Philips, Thomson Cosumer Electronics und NBC.

ATS - Abkürzung für Automatischer Sendersuchlauf. Dient dazu, alle Sender zu finden und mit der Fernbedienung so zu programmieren, daß alle Programme am gewohnten Platz sind, ist bei einem neuen Fernsehgerät meist ein ziemlich zeitraubendes Stück Arbeit. Trotz eingebauter Computertechnik sind die meisten Fernseher noch zu dumm, um Ihre Wünsche einfach umzusetzen. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, d.h. ARD auf 1, ZDF auf 2 usw.

ATSC - Abkürzung für Advanced Television Systems Committee. Fachausschuß, der sich mit der Entwicklung verschiedener HDTV-Standards befaßt.

ATS-Europlus - Abkürzung für “Automatic Tuning System”. Automatischer Sendersuchlauf in einem (Auto-) Radio, wodurch alle am Ort empfangbaren Sender automatisch gespeichert werden. Ihre Reihenfolge läßt sich nur beim weiterentwickelten ATS-Europlus-System problemlos ändern. ATS-Europlus erkennt zudem die Sendernamen und ordnet den Programmen ihre ShowView-Leitzahlen automatisch zu; außerdem unterstützt ATS-Europlus auch NexTViewLink und Follow-TV

Attachment - Datei-Anhängsel (z.B. eine Zeichnungsdatei) einer E-Mail (siehe auch Binärübertragung).

Attach - nennt man eine Datei (z.B. ein Programm), die zusammen mit einer E-Mail verschickt wird.

ATV - Abkürzung für Advanced Television. Fernsehen mit verbesserter Bildqualität (HDTV, EDTV, IDTV)

AUC - Authentication Center - Berechtigungsregister einer MSC. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel (Zahlencodes).

Audio - Ausdruck für den Bereich der Elektronik, der mit Hören zu tun hat, also für elektronische Ton-Aufnahme- und Wiedergabegeräte und alles, was dazu gehört

audio breakaway - (ABKW) “Audio-Abtrennung”: getrennte Führung der Audio- und Video-Signale (Gegensatz: audio follow video).

Audio-Dubbing - Kopieren einer Audio Information von einer Spur auf eine andere mit gleichzeitigem Einmischen weiter Information, zum Beispiel Sprechertexte. siehe Nachvertonung

audio follow video - (AFW) Zusammengehörige Audio- und Videosignale werden auf einer gemeinsamen Leitung geführt (Gegensatz: audio breakaway).

Audiotext - Ansageprogramm, das am Telefon Informationen und Unterhaltung für Anrufer bietet. Audiotextanwendungen werden über Sprachverarbeitungssysteme realisiert. Dem Anrufer wird hierbei meist die Möglichkeit zum Dialog geboten. Er kann über ein Menü mit Optionen per Tonwahl, Pulswahl oder durch Kontrollworte per Spracherkennung steuernd in den Ablauf des Programms eingreifen.

audio track - Audiospur, Tonspur

Audiovision - Allgemeinbegriff für die Vermittlung von Informationen durch die gleichzeitige Präsentation von Bild und Ton

Aufblende - das Hellerwerden eines Bildes vom völligen Schwarz bis zur normalen Helligkeit; beim Film durch Öffnen einer Blende; beim Fernsehen durch Hochregeln des Bildsignals von Null bis zum Sollwert

Aufblende - das Lauterwerden einer Tonwiedergabe von Stille bis zum Sollwert durch Hochregeln des Tonsignals

Aufhellung - mit diffusem Licht Erhellung zu dunkler Partien der Szene; mindert den Kontrast

Auflagekraft - Schallplattentonabnehmer benötigen eine bestimmte Auflagekraft, um verzerrungsfrei abtasten zu können

Auflagemaß - Sollabstand der lichtempfindlichen Schicht zu einem auf unendlich eingestellten Objektiv in der Kamera

Auflösung - Allgemein, Anzahl der Bildelemente (Pixel) oder Druckpunkte pro Längen- oder Flächeneinheit aus denen sich ein Bild zusammensetzt. Einheiten sind dpi, ppi, lpi. Typische Auflösung für digitale Kameras (und Grafikkarten): 320 x 240 (CGA), 640 x 480 (VGA), 800 x 600 (S-VGA, SuperVGA), 1024 x 768 (XGA), für den Druck von Halbtonbildern: 300 dpi und 600 dpi und bei Belichtern 1200 und 3500 dpi

Auflösung - Bei Digitalen Photoapparaten. Mit konventionellen Kameras aufgenommen Bilder haben rund 15-20 Millionen Bildpunkte. Die einfachsten Digitalkameras zerlegen das Bild in 480 x 640 Bildpunkte (300000 Pixel). Diese Auflösungsklasse reicht für alle PC-Anwendungen wie Gestalten von Homepages oder zum Versenden von EMails aus. Zum Ausdrucken ist die Bildqualität nur bedingt geeignet. Die nächst bessere Klasse hat 800000 Pixel (1024 x 768) Diese Bilder kann man im Format 9 x 13 cm cm ausdrucken. Mit einem guten Tintenstrahldrucker und festem, glänzenden Papier, sind diese Ausdrucke einem Foto schon recht ähnlich. Noch bessere Consumer-Kameras bieten zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Bildpunkten. Abgesehen von der besseren Bildqualität bieten diese Kameras auch eine gute Ausstattung. Audrucke guter Qualität sind mit 2-Millionen-Pixel-Kameras in einer Größe von 13 x 18 cm möglich. Die hochauflösenden Kameras - auch XGA-Kameras genannt - lassen auch manuelle Einstellungen von Belichtungszeit und Blende zu und ermöglichen krative Experimente mit Licht.

Auflösung - Beim Computer. Unter Auflösung versteht man beim Monitor die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm. Grundsätzlich gilt, daß die Auflösung einer Grafikkarte abhängig ist vom Grafikkarten-Speicher, der Bildwiederholfrequenz und der Farbtiefe: je höher die Auflösung, um so geringer die Bildwiederholfrequenz und die Farbtiefe. Grafikkarten mit 2 Mbyte Speicher können bei 1280 x 1024 Bildpunkten nur 256 Farben darstellen, während bei einer 800 x 600er Auflösung 16,7 Mio. Farben möglich sind. Zu bedenken ist, daß eine sinnvolle Bildschirmgröße auch immer abhängig ist von der Anwendung: Bildverarbeitung mit einer Auflösung von 1280 x 1024 auf einem 17"-Monitor ist denkbar. CAD sollte bei dieser Auflösung aber doch auch einem 20"-Zoll-Monitor angewendet werden.

Auflösung - Beim Monitor. Unter Auflösung versteht man die Anzahl der Bildpunkte, die für ein vollständiges Bild zur Verfügung stehen. Die Auflösung wird definiert als die pro Zeile gleichzeitig darstellbare Anzahl von Bildpunkten multipliziert mit der Anzahl Zeilen des Bildschirms. Die Fähigkeit eines Monitors, hohe Auflösungen zu verarbeiten, hängt wesentlich von folgenden Faktoren ab: Punktabstand, Leistung der Ablenkeinheit und Fokussiergenauigkeit.

Auflösung - Fähigkeit, kleinste Einzelheiten im Bild darzustellen

Auflösungsvermögen - siehe Bildauflösung

Aufmerksamkeitston - Einblenden eines akustischen Signals in laufende Telefongespräche - z. B. beim Aufschalten und beim Anklopfen.

Aufn. - Abkürzung für Aufnahme

Aufnahmebericht - Formular mit Eintragungen aller relevanten Daten und Fakten eines Produktionsteiles, z.B. einer Szene

Aufnahmegeschwindigkeit - Geschwindigkeit, mit der ein Bild- oder Tonträger (z.B. Magnetband oder Film) bei der Aufnahme im Aufnahmegerät transportiert wird; ist bei Trickaufnahmen nicht mit der Wiedergabegeschwindigkeit identisch

Aufnahmekopf - Magnetkopf im Aufnahmegerät (MAZ oder Tonbandgerät) zur Bild- oder Tonaufzeichnung

Aufnahmeort - genauer Ort einer Aufnahme (z.B. Studio oder Außenaufnahmeort)

Aufnahmeröhre - siehe Bildaufnahmeröhre

Aufnahmewinkel - siehe Bildwinkel

Aufprojektion - Projektionsverfahren, bei dem das Bild auf eine reflektierende Wand projiziert wird; Gegensatz Rückprojektion; bei der A. können Kamera und Projektor durch einen halbdurchlässigen Spiegel in eine optische Achse gebracht werden, um Hintergrundeinblendungen ähnlich des Chroma Key-Verfahrens zu erzielen

Aufschalten - Möglichkeit bei Telefonanlagen, sich in eine bestehende Gesprächsverbindung einzublenden. Dieses wird akustisch durch einen Aufmerksamkeitston signalisiert.

Aufwärtskompatibel, als aufwärtskompatibel versteht man weiterentwickelte Hard- und Software, die noch grundlegende Eigenschaften (Attribute) der Vorgängerversion enthält

Aufz. Abkürzung für Aufzeichnung

Aufzeichnung elektronische Aufnahme von Bild und Ton auf Magnetband oder Film

Aufziehen - das Hochziehen eines Einstellers am Bild- oder Tonmischpult; auch Erweitern des Aufnahmewinkels einer Film- oder Fernsehkamera durch Betätigen eines Varioobjektives (Verringerung der Brennweite)

Ausblenden - das Dunklerwerden eines Bildes bis zum Schwarz; beim Film durch Schließen einer Blende; beim Fernsehen durch Herabregeln des Bildsignals bis Null

Ausblenden - das Leiserwerden einer Tonwiedergabe bis zur Stille durch Herabregeln des Tonsignals bis Null

Ausgangsleistung - bezeichnet in W(Watt) die maximale Leistung eines Verstärkers. Um eine Beschädigung der Lautsprecher zu vermeiden, sollten man darauf achten, daß die Belastbarkeit des Lautsprechers größer ist als die Ausgangsleistung des Verstärkers

Ausgangswiderstand - Ohmscher Widerstand einer Spannungsquelle, zum Beispiel des Lautsprecherausgangs am Verstärker. Er sollte möglichst klein sein, damit Eigenschwingungen der Lautsprechermembran gut gedämpft werden. Kleine Ausgangswiderstände verringern generell den Einfluß von Kabelkapazitäten

Ausleger - Arm des Tongalgens oder des Kamerakrans

Ausleger - überstehendes Gerüstteil zur Aufnahme von Dekorationen, Beleuchtungskörpern usw., auch zur Abstützung

Ausleuchten - siehe Einleuchten

Ausmustern - Aussuchen des weiterzuverwendenden Materials aller Bild- und Tonaufnahmen einer Produktion oder eines Produktionsteiles

Ausschnitt - von der Kamera aufgenommer Teil einer Szenerie

Außenübertragung - Fernseh- oder Hörfunkübertragung von einem außerhalb des Studios befindlichen Ort mit mobilen Übertragungseinrichtungen (Übertragungswagen)

Ausspiegeln - mit einem Spiegel im Strahlengang eines Projektors kann das Bild bzw. ein Teilbild herausgeleitet und mit einem fremden Bild durch Trickverfahren gemischt werden

Aussteuern - Einstellen der von den Tonquellen abgegebenen Tonspannungen auf den gewünschten Wert

Aussteuern - Einstellen von Bildparametern (Helligkeit, Kontrast, Gradation, Farbsättigung) bei elektronischen Bildgebern

Aussteuerung - Für gute Klangqualität von Audioaufzeichnungen muß der Aufnahmepegel so eingestellt werden, daß laute Passagen nicht das Band übersteuern, was als Verzerrung hörbar würde, und leise Passagen nicht im Rauschen untergehen. Dabei hilft die Aussteuerungsanzeige, die jedoch bei hochwertigen Bandmaterial etwas über den Nullpunkt ausschlagen darf.

Aussteuerungsmesser - Lichtzeiger- oder Zeigerinstrument, in dB oder % geeicht, für die Anzeige der Tonspannung am Mischpult

Austastlücke - siehe Austastung

Austastsignal - Fernsehsignal; wird in der Austastlücke übertragen und enthält die Impulse für die horizontale und vertikale Elektronenstrahlsteuerung (A-Signal)

Austastung - während der Zeit des Elektronenstrahlrücklaufes in der Bildaufnahmeröhre der Kamera und der Bildröhre des Empfängers (Monitors) geschieht eine Dunkeltastung (die Austastlücke); findet statt zwischen den Zeilen und den Bildern

Authentication - siehe AUC

autochanger - Wechselautomat, z.B. für Festplatten

Auto Cue - Einrichtung, mit der Textvorlagen in den optischen Weg einer Fernsehkamera eingespiegelt werden können, die vom Moderator gelesen werden, während er in die Kamera blickt; auch Teleprompter genannt

Auto-Fallback/Auto-Fallforward - Zwei Funktionen, mit denen je nach Leitungsqualität die Geschwindigkeit, die beim Verbindungsaufbau zwischen den Modems vereinbart wurde entweder zurückgenommen (Fallback) oder erhöht (Fallforward) wird. Die Funktionen werden über AT-Befehle am Modem aktiviert. (siehe auch Auto-Retrain)

Autofocus - automatische Entfernungseinstellung über Infrarot-Strahl-Messung oder Bildschärfe-Messung

Autolokator - üblicher Begriff für eine automatische Bandsuchlaufeinrichtung, mit der bei Tonbandmaschinen programmierte Bandstellen lokalisiert werden können

automatic colour correction - siehe ACC

automatic gain control - siehe AGC

automatic scan tracking - siehe AST, automatic tracking

automatic track finding (oder following) - siehe ATF

automatic tracking - Automatische Spurhaltung (oder Spurnachführung), autom. Kopfnachführung (entspricht dynamic tracking): die Lage der Videoköpfe auf der Kopftrommel wird mit Hilfe von Piezo-Elementen automatisch nachgeregelt.

Automatische Amtsholung - Funktion von ISDN-Anlagen. Automatische Amtsholung (auch spontane Amtsholung genannt) bedeutet, daß sofort nach dem Abheben des Hörers eine Amtsleitung zur Verfügung steht. Oft wird jedoch die Amtsholung mit einer 0 programmiert, so daß interne Nummern ohne Zusatztaste gewählt werden können.

Automatische Amtsholung - Leistungsmerkmal von Telefonanlagen. Nach Abheben des Hörers an einer Nebenstelle können sofort Externgespräche geführt werden. Wahl mit Vorwahlziffer.

Automatische Anrufverteilung - Annahme eines Anrufes und Einstellen in eine Warteschleife. Die Automatische Anrufverteilung erfolgt nach einer vorgegebenen Reihenfolge

Automatischer Rückruf - Komfortfunktion: Per Tastendruck fordert der Anrufer von einem besetzten Endgerät einen Rückruf an. Ist der gewünschte Teilnehmer nicht an seinem Platz oder kann das Gespräch nicht annehmen, wird er automatisch mit dem Anrufer verbunden, sobald er sein Telefon das nächste Mal benutzt.

Automatischer Senderspeicher - ACMS. Das Fernsehgerät sucht auf Knopfdruck alle Sender, die es empfangen kann. Diese Sender müssen dann jeweils nur noch abgespeichert werden. Geräte mit einer sogenannten ATS-Ausstattung speichern die empfangenen Programme auch automatisch ab, jedoch ohne eine gewünschte Programmreihenfolge. Diese muß dann nach einem Blick in die Gebrauchsanleitung selbst vorgenommen werden.

Automatischer Sendersuchlauf - (ATS) dient dazu, alle Sender zu finden und mit der Fernbedienung so zu programmieren, daß alle Programme am gewohnten Platz sind. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, beispielsweise ARD auf 1, ZDF auf 2.

Automatischer Sendersuchlauf - ATS. Dient dazu, alle Sender zu finden und mit der Fernbedienung so zu programmieren, daß alle Programme am gewohnten Platz sind, ist bei einem neuen Fernsehgerät meist ein ziemlich zeitraubendes Stück Arbeit. Trotz eingebauter Computertechnik sind die meisten Fernseher noch zu dumm, um Ihre Wünsche einfach umzusetzen. Je nach TV-Gerät führen verschiedene Wege zur Programmbelegung: Geräte mit der erweiterten ATS-Euro-Plus-Ausstattung sortieren die Programme gleich nach Reihenfolge, d.h. ARD auf 1, ZDF auf 2 usw.

Automatisches Schnittsteuergerät - es erleichtert mit Hilfe von Zeitmarken den elektronischen MAZ-Schnitt, so daß wirtschaftlicher gearbeitet werden kann

Automatische Wahlwiederholung - Leistungsmerkmal, bei dem bei Besetzt automatisch mehrere Anrufversuche erfolgen.

Automatische Wahlwiederholung - Leistungsmerkmal z. B. bei Faxgeräten. Im Besetztfall erfolgen automatisch mehrere Anrufversuche.

auto-pan - Funktion bei manchen Bildmischern, die bewirkt, daß ein Trickmuster mit zunehmender Größe (bei der Überblendung) automatisch zur Bildmitte bewegt wird.

Auto Repeat - Verfahren bei Plattenspielern und Kassettenrekordern zum pausenlosen Wiederholen der gesamten Darbietung

Auto-Retrain - Eine Funktionen neuerer Modems, die es ermöglicht, während einer laufenden Verbindung die Geschwindigkeit mit der Gegenstelle neu zu vereinbaren. Bei älteren Modems wird die Geschwindigkeit einmal beim Verbindungsaufbau festgelegt (das sind die Pfeiftöne während des Verbindungsaufbaus) und kann dann nicht mehr an veränderte Leitungsqualitäten angepaßt werden. Die Funktion wird über AT-Befehle am Modem aktiviert. (siehe auch Auto-Fallback/Auto-Fallforward)

autoreverse - engl. Bezeichnung für eine Einrichtung bei Tonbandgeräten, die beim Abspielen am Bandende die Laufrichtung des Tonbandes ändert und entsprechend die Aufnahme- und Wiedergabeköpfe umschaltet und damit die entsprechenden Tonspuren wechselt, um einen pausenlosen Abspielbetrieb zu ermöglichen. So kann die Maschine mit Autoreserve auf Non-Stop-Betrieb geschaltet werden

Auto-Sizing - (One Touch Auto Adjustment) Automatische Größeneinstellung (Ein-Knopf-Einstellung) Ein spezieller Schaltkreis, der automatisch die bestmögliche Bildgröße und -position für das empfangene Videosignal einstellt. Das System braucht nicht neu konfiguriert werden, wenn der Benutzer Grafikkarte oder Computer wechselt. Ein Druck auf die Auto-Sizing Taste und die Arbeit kann beginnen.

Autostativ - dient zur Befestigung einer Kamera am Automobil; gibt es in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Befestigungsorte

Auto-Stop - bei Tonband- und Cassettenrekordern besagt Auto-Stop, daß das Gerät automatisch bei Bandende abschaltet. Bei sogenanntem Full-Auto-Stop schaltet der Antrieb bei jeder evtuellen Störung und bei Bandriß ab

Auto Tracking - Diese automatische Spurlagenkontrolle bringt die Videoköpfe eines Videogerätes in ihre

AUTO TRANS - (auto transition) Mischerfunktion für automatischen weichen Bildübergang (Auslösung mit der AUTO-TRANS-Taste).

auto white tracking - Automatischer Weißabgleich bei der Kamera.

AUX - Abkürzung für Auxiliary. An einen Verstärker mit AUX (Hilfsanschluß) kann z.B. ein zusätzliches Tonbandgerät oder einen Kristallsystem-Plattenspieler anschließen. Funktionsbereitschaft durch einfaches Umschalten auf der Frontblende

AUX BUS - Abkürzung für auxiliary bus. Hilfs-(Kreuz-)Schiene: separate Kreuzschiene, die nicht vom Mischer-Bedienpult, sondern von außen gesteuert wird.

Auxiliary - Bezeichnung für einen Ton-Verstärkereingang, kurz auch Aux genannt

AV - Abkürzung für Audio-/Video. Beispielsweise in AV-Verstärker.

AV - Abkürzung für Audiovision

AV-Anschluß - Abkürzung für einen gemeinsamen Bild- und Ton-Anschluß; z.B. bei Videorecordern und Fernsehempfängern

Avatar - Die Verkörperung des Teilnehmers in einem Online-Chat-System oder Online-Spiel. Während man bei den ersten Chat-Sytemen die Teilnehmer nur anhand der Buchstabenkolonnen auf dem Bildschirm sehen konnte, gibt es inzwischen virtuelle Welten, in denen der Teilnehmer als Avatar (Figur) herumlaufen kann, andere Avatare sehen und sprechen kann oder an Veranstaltungen in virtuellen Räumen teilnehmen. Beim ersten Besuch des Systems, wählt der Benutzer z.B. aus zur Verfügung stehenden Körperteilen aus, um sich seinen Avatar zu schaffen, den er durch die virtuelle Welt bewegt. Beispiele eines solchen Systems sind WorldsAway des Online-Anbieters Compuserve oder AlphaWorld von Worlds Inc. (http://www.worlds.net/alphaworld).

AV-Buchse - Abkürzung für einen AV-Anschluß

AV-Eingang/Ausgang - Anschluß am Videorecorder oder Fernseher um Ton-(Audio) und Bildsignal (Video) direkt zu übertragen

AV-Festplatte - Optimierte SCSI-Festplatte zur Video- und Musikbearbeitung, die einen gleichmäßige Fluß der Daten und eine minimale Übertragungsgeschwindigkeit garantierte. Weiterhin wird im Gegensatz zu Standard-Festplatten keine Neujustierung des Schreib/Lesekopfes während der Übertragung vorgenommen.

AVI - Abkürzung für Audio Video Interleave. Videoformat (von Microsoft) für das Speichern von Ton und Bild in einer Datei, wird erstellt von Video for Windows (VfW). Anders als bei Quicktime-Movies wird hier kein Plug-in benötigt.

AVID - Hersteller von computergestützten Schnittsystemen. Synonym für non-lineares Editing

AV-Kanal - Programmplatz des Fernsehers, der für die Wiedergabe von Videoaufnahmen vorgesehen ist

AVM - Abkürzung für Audiovisuelle Medien

AVR - Abkürzung für Automatische Verstärkungsregelung

AV-Selector - Umschalteinrichtung, mit der unterschiedliche Audio- und Video-Ein- und Ausgänge angewählt werden können

AWGN - Additive White Gaussian Noise

Azimutfehler - Spurfehler bei Magnetbandaufzeichnungen. Wenn der Tonkopf bei der Wiedergabe nicht exakt so eingestellt ist wie bei der Aufnahme, können die hohen Töne nicht abgetastet werden. Solche Azimutfehler lassen sich zumeist durch einen kleinen Dreh mit dem Schraubenzieher an der Azimutschraube ausgleichen. Allerdings können auch minderwertige Cassetten-Laufwerke und unpräzise Cassettengehäuse zu Azimutfehlern führen.

Azimuth - Azimut(winkel): bei Magnetbandaufzeichnung die Kopfspalt-Neigung, bezogen auf die Senkrechte zur Spurrichtung (bzw. zur Trommel-Rotation).


Baby-Stativ - gebräuchliche Bezeichnung für ein flaches, fahrbares Bodenstativ für Kamerafahrten mit niedriger Kameraperspektive

Backbone - Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen verschiedenen Datenübertragungsnetzen. Mehrere zusammengeschaltete, weltumspannende Hochgeschwindigkeitsleitungen innerhalb des Internet. Der Atlantik Backbone stellt die Verbindung zwischen Europa und USA her. Jeder Internet-Provider Provider ist direkt oder indirekt zumindest an einen Backbone angeschlossen.

Back-Pack - getrennter Verstärkerteil einer tragbaren elektronischen Kamera, der auf dem Rücken getragen wird

Back up-Software: Sicherungskopie eines Datenbestandes, um bei Bedienungs- oder Verarbeitungsfehlern nicht den gesamten Datenbetsand neu erfassen müssen

Backward motion vector - Ein für den Bewegungsausgleich von einem Referenzbild (vector used for motion compensation) ermittelter Bewegungsvektor, der für die Anzeigeordnung zuständig ist.

Backwards Compability - Die Fähigkeit eines Verschlüsselungsstandards, von vorhandenen Decodern erkannt zu werden.

Bajonettenanschluß - Befestigungsmechanismus am Kameragehäuse für Wechselobjektive

Balgeneinstellgerät - Hilfsgerät für Nah- und Makroaufnahmen mit Foto- oder Filmkamera; ein harmonikaförmiger Balgen dient dabei als lichtdichte Verbindung zwischen dem vorgezogenen Objektiv und dem Kameragehäuse

Balgenkompendium - Vorsatzgerät für Foto- und Filmkameras; es schützt das Objektiv vor störendem Lichteinfall und dient auch als Halterung für Filter und Masken

Ballempfang - Empfang eines Hörfunk- oder Fernsehprogramms mit einem hochwertigen Empfänger; das empfangene Programm wird einem zweiten Sender zugeleitet und erneut abgestrahlt; dadurch werden Leitungskosten gespart

Ballempfänger - hochwertiger Empfänger für den Ballempfang

Bandantriebsachse - Rolle im Video- oder Audiorecorder (Tonbandgerät), die das Magnetband mit gleichbleibender Geschwindigkeit transportiert

Bandbreite - Breite eines Magnetbandes, zum Beispiel 2", 1", 3/4" oder 1/2"

Bandbreite - Die Bandbreite gibt an, wie viele Daten über eine Leitung gleichzeitig übermittelt werden können. Ein ISDN-Kanal hat beispielsweise die Bandbreite von 64 kbps (64.000 Bits pro Sekunde).

Bandbreite - Frequenzbereich, in dem ein Signal ohne größere Abweichung von den Nenndaten übertragen wird.

Bandbreite - Frequenzbereich im Datenübertragungskanal. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationseinheiten (Sprache, Bilder und andere Daten) lassen sich in einer bestimmten Zeitspanne übertragen.

Bandbreite - Frequenzumfang eines elektrischen Signals. Ein Kommunikationskanal, wie das Telefon zum Beispiel, verkraftet nur eine bestimmte Menge von Informationen innerhalb einer bestimmten Zeit. Diese Menge pro Zeiteinheit wird Bandbreite genannt. Wird diese überschritten, wird die Kommunikation entweder sehr langsam, oder sie bricht ganz zusammen. Je höher also die Bandbreite ist, desto mehr Informationseinheiten lassen sich pro Zeiteinheit übertragen.

Bandbreiten-Umschaltung - Bei der Bandbreite des Zwischenfrequenzfilters eines UKW Empfängers müssen Tuner-Entwickler einen Kompromiss eingehen zwischen Trennschärfe und Klangqualität. Bei manchen Geräten läßt sich die Bandbreite deshalb umschalten: “Wide” für optimalen Klang bei Ortssendern, “Narrow” für empfangskritische Stationen bei etwas reduzierter Klangqualität.

Bändchen-Lautsprecher - Schallwandler, bei dem eine meist gewellte, dünne Aluminium-Folie, das Bändchen, zwischen zwei Magneten eingespannt ist. Und zwar so, daß die Magnete rechts und links neben der Folie sitzen. Das Bändchen wird vom Signalstrom durchflossen und bewegt sich durch die Erzeugung wechselnder Magnetfelder im Takt des Musiksignals vor und zurück. Dieser Wandlertyp kommt hauptsächlich als sehr schneller, massearmer Hochtöner zum Einsatz. Es gibt aber auch Vollbereichs-Lautsprecher (z.B. Apogee) nach diesem Prinzip, das auf ein Mikrofon zurückgeht.

Bändchenmikrofon - Bauart eines elektrodynamischen Mikrofones

Bandendeabschaltung - bei Video- und Audiorecordern (Tonbandgeräten) das automatische Abschalten des Bandantriebs am Bandende

Bandfehler - Fehler in der Magnetschicht oder mechanische Beschädigung eines Magnetbandes; rufen Störungen bei der Wiedergabe hervor, z.B. sogenannte Drop-Outs

Bandfilter - elektronische Schaltung, die nur ein bestimmtes Frequenzband passieren läßt

Bandführungstrommel - bei Videorecordern ein Zylinder für die Bandführung und für den sicheren Kontakt mit dem Videokopf (-köpfen)

Bandgeschwindigkeit - Transportgeschwindigkeit, mit der ein Magnetband im Bandgerät an den Magnetköpfen vorbei läuft; die Tonbandgeschwindigkeiten sind international genormt: 76,2 cm/s; 38,1 cm/s; 19,05 cm/s; 9,5 cm/s 4,75 cm/s; 2,4 cm/s

Bandpaß - elektronische Schaltung, die nur ein bestimmtes Frequenzband durchläßt

Bandpaß - Variante der Bassreflexbox mit mindestens zwei Kammern, bei der nur die Reflex-Öffnung Schall abstrahlt. Der eigentliche Lautsprecher sitzt dabei verborgen im Innern des Gehäuses. Das Verfahren wird nur im Tiefbaßbereich angewendet. Bei geschickter Konstruktion ergibt sich eine systembedingte mechanische Filterung ohne jede elektrische Frequenzweiche.

Bandsorte - Man unterscheidet - nach ihrem Vormagnetisierungsbedarf- die drei Klassen “Normal”, “Chrom” und “Metall” für Audio Recorder. Der Recorder erkennt die eingelegte Bandsorte an entsprechenden Markierungen im Kassettengehäuse und stellt sich automatisch darauf ein. Chrom- und vor allem Metallbänder haben den Vorteil einer guten Höhendynamik. Außerdem gehen die Höhen nicht so schnell durch Lagerung und Verschleiß verloren. Metallbänder empfehlen sich vorwiegend für Musik mit starkem Hochtonanteil.

Bandsortenumschaltung - mit einer Bandsortenumschaltung können Sie die Vormagnetisierung auf die jeweils verwendete Bandsorte abstimmen. Dies erhöht die Qualität der Aufzeichnungen und garantiert, daß die Bänder wirklich alles her- bzw. wiedergeben

Bandsperre - elektronische Schaltung, die ein bestimmtes Frequenzband sperrt

Bandwidth - Der Umfang von Signalfrequenzen den ein Audio oder Videosignal verarbeitendes Gerät verarbeiten kann. Im Audiobereich normalerweise zwischen 0 Hz und 20 kHz, im Videobereich von 0 Hz bis 6 MHz.

Banner - Werbeform im Internet in unterschiedlichen Größen (Meßgröße: Pixel, ein Bildpunkt). Ein Button kann interaktiv mit der Website des werbetreibenden Unternehmens verbunden sein, so daß der Nutzer durch Anklicken der Werbefläche auf eine bestimmte Seite des Internet-Angebots des Werbetreibenden gelangt; oder er ist ein rein statischer Informationsträger. Die Unterscheidung zwischen Button und Banner ist von der Größe und Form der Werbefläche abhängig. Danach sind Banner eher längliche, schmale Werbeflächen, die häufig über die ganze Breite einer Internet-Seite gehen (Standardformate sind 156 x 60, 234 x 30 und 468 x 60 Pixel); Buttons hingegen sind eher quadratisch und die Fläche ist kleiner.

BAS - Abkürzung für Bild-, Austast- und Synchronsignal

BA-Signal - Bildsignal mit Austastsignal ohne Synchronisationsimpulse

Basisanschluss - Ein ISDN-Anschluß, der zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) von je 64.000 bit/s und einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16.000 bit/s umfaßt. Die beiden Nutzkanäle können unabhängig voneinander für jeden im ISDN angebotenen Dienst genutzt oder bei Bedarf zusammengeschaltet werden (Kanalbündelung). Zusätzlich steht ein sogenannter D-Kanal für die Übertragung von Systemdaten bereit, über der beispielsweise der automatische Rückruf bei Besetzt eingeleitet wird. Oberbegriff für Mehrgeräteanschluß und Anlagenanschluß. Das bedeutet, daß damit zwei Verbindungen (z.B. Telefonate) gleichzeitig geführt werden können. Beim Basisanschluß gibt es die Varianten Anlagenanschluß und Mehrgeräteanschluß. (siehe auch Primärmultiplexanschluß)

Basisstation - Der Teil des Schnurlostelefons, der an die Telefonbuchse angeschlossen wird (kurz: Basis).

BASP-Signal - Bild-, Austast- und Synchron-Signal mit Prüfzeile

Bassanhebung - Anhebung tiefer Tonfrequenzen unter 600 Hz

BAS-Signal - Ein aus Bildsignal, Austastsignal und Synchronsignal zusammengesetztes Videosignal; sendefähiges Schwarz/Weiß-Fernsehsignal

Baßreflexbox - Lautsprecher, dessen Gehäuse eine oder mehrere definierte Öffnungen aufweist, die meist mit Rohren oder Kanälen bestückt sind. Der von der Rückseite des Tieftöners abgestrahlte Schall gelangt durch Resonanz in einem definierten Frequenzbereich gefiltert nach außen und addiert sich zum Schall, der von der Vorderseite des Tieftöners abgestrahlt wird. Die Folge ist eine verstärkte Baßwiedergabe.

Baßreflexprinzip - ein Schallabstrahlungsverfahren in Lautsprecherboxen, bei dem durch Umlenkung der von der Lautsprechermembran nach hinten abgestrahlten Schallwellen erreicht wird, daß sie gleichphasig mit den nach vorn abgestrahlten Schallwellen aus der Box austreten, dadurch wird eine Verstärkung der Baßwiedergabe erreicht

BAT - Abkürzung für Bouquet Assocation Table

Battery Check - Batterieprüfung

Baud (Bd) - Maß der Datenübertragungsgeschwindigkeit in Bits pro Sekunde.

Baud - Nach dem französischen Ingenieur Baudot benannte Einheit. Sie gibt im Prinzip die Datenübertragungsrate einer seriellen Schnittstelle an. Oft werden die Einheiten Bit/s und Baud fälschlicherweise gleichgesetzt.

Baudrate - Umgangssprachliche Bezeichnung für die Übertragungsgeschwindigkeit eines Modems, die in Bit (Zeichen) pro Sekunde gemessen wird. Gängig sind derzeit 14.400 / 28.800 /33.600 Bit per Sekunde.

Bauhöhe - Maß für die obere Grenze der Bühnenbauten (Dekorationen): wird bestimmt vom Kameraabstand bzw. von der Objektivbrennweite (Öffnungswinkel), maximale Bauhöhe im Studio von dessen Höhe bestimmt

Baulicht - Arbeitslicht beim Aufbau der Dekorationen (Bühnenaufbauten) im Fernsehstudio

B-Bild - (Bidirectionally predictive-coded picture) Ein Bild, das mit Hilfe der Bewegungsanalyse verschlüsselt wird, enthält Berechnungen aus vorangegangenen und/oder zukünftigen Referenzbildern.

BC - Abkürzung für Blind Copy. Automatisches Verteilen einer elektronischen Nachricht an mehrere Empfänger, wobei für die einzelnen Empfänger einer BC jedoch nicht sichtbar ist, wer die Nachricht sonst noch erhalten hat.

BCH - Abkürzung für Bose-Chaudhuri-Hocquenghem Code

BCN - Firmenbezeichnung für ein Fernseh-Magnetbandaufzeichnungssystem mit 1-Zoll-Magnetband

BCST - Abkürzung für Broadcast

Bedienerführung - Elektronische Bedienungsanleitung, die den Anwender per Display Schritt für Schritt zu gewünschten Funktionen eines Endgeräts wie z. B. Telefon, Anrufbeantworter oder Faxgerät führt. (Menügeführte Bedienung).

Befehlsmodus - Status eines Modems, in dem es ankommende Zeichenfolgen als Kommandos (Hayes-Befehle) interpretiert ( Datentransfermodus).

Begrenzer - elektronische Schaltung, die ein elektrisches Signal auf einen festgelegten Maximalwert begrenzt, damit keine Übersteuerungen eintreten

Bel. - Abkürzung für Beleuchtung oder Beleuchten; auch Abkürzung für Belichtung oder Belichten

Bel.M. - Abkürzung für Belichtungsmesser

Belastbarkeit - Typische Leistungsangabe in Watt für Lautsprecher. Mit der Watt-Angabe wird besonders gern im HiFi Bereich fehlinformiert. Offensichtlich zeugt es von besonderer Potenz der Box und des Besitzers, wenn der Lautsprecher möglichst viele “Watt” hat. Eine Lautsprecherbox an sich ist passiv und erzeugt keine Leistung, sie hält lediglich Leistung aus, die der Verstärker in sie hineinpumpt. Bei gebräuchlichen HiFi Boxen ist die echte Belastbarkeit nicht einmal besonders groß, zudem ist sie über den Frequenzbereich verschieden. Das genormte Prüfsignal für die Messung nach DIN ist nämlich im Baß- und Hochtonbereich sehr viel leiser als in der Mittellage. Das entspricht der statistischen Verteilung bei zum Beispiel klassischer Musik. Mit heute üblichen synthetischen Klängen ist die Box dann deutlich früher am Ende der Belastbarkeit und nimmt eventuell Schaden. Vorteilhaft ist immer eine Kombination aus in Leistung und Impedanz gut aufeinander abgestimmter Geräte.

Beleuchterbrücke - schmaler, im Studiodeckenbereich befindlicher Gang, um das Aufstellen und Einrichten von Beleuchtungskörpern, das Aufhängen von Mikrofonen und Zusatzgeräten zu ermöglichen

Beleuchtung - das am Aufnahmeort benötigte Licht

Beleuchtungsstärke - lichttechnische Größe; Maß für den auf eine Fläche auftreffenden Lichtstrom. Quotient aus dem auf eine Fläche auftreffenden Lichtstrom und der beleuchteten Fläche; die Maßeinheit ist Lux. Bei Camcordern wird vom Hersteller die notwendige Mindest-Beleuchtungsstärke (z.B.7Lux) angegeben, bei der man allerdings “Bildrauschen” (Gries) in Kauf nehmen muß

Beleuchtung - üblicher Begriff für das Beleuchtungswesen

Belichtungskorrektur - Für die richtige Belichtung einer Aufnahme sind Belichtungszeit und Blendenöffnung verantwortlich. Bei fester Belichtungszeit kann man mit Öffnen und Schließen der Blende das Bild leicht über- oder unterbelichten, was insbesondere bei Blitz- oder Gegenlichtaufnahmen oft sinnvoll ist.

Belichtungsmesser - handliches Meßinstrument zur Messung der Beleuchtungsstärke am Aufnahmeort

Belichtungszeit - Die Dauer, während das Licht auf das lichtempfindliche Material (Film bei konventionellen Kameras, Chip bei Digitalkameras) fällt, heißt Belichtungszeit.

Bell Standard - Amerikanische Übertragungsnorm. Bell 103 für 300 bps, Bell 212A für 1200 bps

BER - Abkürzung für Bit Error Rate, Bitfehlerrate oder -wahrscheinlichkeit

Berechtigungsklassen - An Endgeräten einer Telefonanlage wird definiert, welche Verbindungen erlaubt sind, z. B. nur Intern- oder Ortsgespräche oder keine Auslandsgespräche.

Beschallung - Publikumsbeschallung bei öffentlichen Veranstaltungen; bei gleichzeitiger Hörfunk- oder Fernsehaufnahme wird dafür eine gesonderte Tonmischung vorgenommen

Beschichtung, Randspur - nachträgliches Aufbringen einer Magnetspur auf den Randbereich eines Bildfilmes

Bespurungsband - schmales, dünnes, Spezialmagnetband zum Aufbringen im Randbereich eines Bildfilmes für die Randspurvertonung

Betacam - Ein Videomagnetbandformat, entwickelt von Sony, das auf 1/2 Zoll breitem Band aufzeichnet und Mitte der 80er Jahre erstmalig die Komponenetentechnik in einem tragbaren Camera-Recorder System darstellte.

Betamax - Ein Videomagnetbandformat, entwickelt von Sony, das auf 1/2 Zoll breitem Band aufzeichnet. Für den Consumer Markt entwickelt und Basis für das professionelle Betacam Format

Betrachtungsabstand - Abstand des Betrachters vom Fernsehbildschirm; optimaler Betrachtungsabstand etwa 4 bis 6-fache Bildhöhe

Betriebssystem - Das Betriebssystem ist die zentrale Software, die unter anderem für das Zusammenspiel zwischen der Hardware des PC mit den Anwendungsprogrammen wie Textverarbeitung oder Grafikprogramm sorgt z.B. Windows 95, Windows 98, Windows NT/2000 oder Mac OS. Das Betriebssystem organisiert auch den Datentransfer zwischen dem Rechner und angeschlossenen Geräten.

Bewegungsunschärfe - kann bei Filmaufnahmen bei schnellen Bewegungen des aufgenommenen Objektes auftreten

Bézierkurve - Ein Verfahren zum bestimmen von Kurven nach Professor Pierre Bézier. Vier Punkte bestimmen die Bézierkurve, je zwei End- und zwei Kurvenziehpunkte. Die Kurve ändert sich durch andere Einstellungen der Kurvenziehpunkte, in Drag&Drop System durch einfaches Ziehen mit der Maus

Bezugsband - mit Messsignalen bespieltes Magnetband für Bild oder Ton zum Einstellen der Aufnahme- und Wiedergabeanlagen (MAZ-Maschinen; Tonbandmaschinen)

Bezugsfilm - mit Messsignalen bespielter Bildfilm mit Magnetrandspur zur Justierung von Filmabtastern und Filmprojektoren

Bezugsfrequenz - genormte Frequenzgröße, auf die sich alle weiteren entsprechenden Daten beziehen; bei Tonfrequenzen normal 1000 Hz

Bezugspegel - genormte Größe elektrischer Signale zum Einstellen von Übertragungsanlagen und Übertragungsleitungen

Bi-Amping - Betrieb einer Lautsprecherbox, die doppelt herausgeführte Anschlüsse besitzt, zum Anschluss von zwei Endstufen. Dabei betreibt eine beispielsweise den Tieftöner, die andere den Hochtöner. Die nunmehr weniger geforderten Verstärker sollen die Box deutlich besser erklingen lassen.

Bias-Steller - Verändert den sog. Vormagnetisierungsstrom bei der Aufnahme. Dem Nutzsignal wird eine hohe Frequenz überlagert, die die Magnetpartikel empfänglicher für die eigentliche Nutzinformation macht. Dieser hochfrequente Strom hat erheblichen Einfluß auf das Klangbild: Mehr Bias bedeutet weniger Höhen, und umgekehrt. Mit dem Bias-Steller können also auch höhenschwache Bänder auf linearen Klang getrimmt werden.

Bildachse - dramaturgische Achse, die den Bildinhalt in Rechts und Links teilt und für die Aufnahme einer ganzen Szene bestehen bleiben sollte; beim Kamerawechsel über die Bildachse (Achsensprung) tritt eine Seitenverkehrung ein

Bildauflösung - Maß für die Fähigkeit eines optischen oder elektronischen Systems sowie einer fotographischen Schicht, kleinste Bildteile wiederzugeben

Bildaufnahmeröhre - Elektronenröhre in der Videokamera, die das optische Bild in elektrische Signale umwandelt; dabei wird das Bild auf eine fotoelektrische Schicht projiziert, die von einem Elektronenstrahl abgetastet wird

Bildausfall - die Unterbrechung eines Bildsignals durch eine technische Störung

Bildbearbeitung - Als Datei vorliegende Bilder können Sie mit dem Computer bearbeiten. Im Lieferumfang von Digitalkameras ist in der Regel eine einfache Software zur Bildbearbeitung enthalten, mit der sich Helligkeit, Kontrast und Schärfe leicht korrigieren lassen. Meist gehören zur Ausstattung auch einfache Effektfilter.

Bildbrumm - elektrisches Störsignal; bei der Bildwiedergabe als horizontale Streifen, die das Bild vertikal durchlaufen, sichtbar

Bilddauer - Dauer vom Beginn der Übertragung eines Fernsehbildes bis zum Beginn des nächsten Bildes; bei uns 40 ms

Bildendkontrolle - Raum im Fernseh-Sendekomplex, in dem die letzte technische Kontrolle der Bildsignale des gesendeten Programms vorgenommen wird

Bildfehler - Verschiedene Verzerrungen lassen die Bildwiedergabe eines Monitors unsauber und unnatürlich erscheinen; Moirè: Ein physikalischer Effekt, der durch Überlagerungserscheinungen (Interferenzen) zwischen dem angezeigten Bild und der Leuchtschicht in der Bildröhre entsteht. Bei feinen Punktrastern sind diese Schlieren und Streifen fast nicht zu vermeiden. Besonders gute Monitore mit scharfem Bild haben mit Moirè-Bildung zu kämpfen. Einige Geräte haben eine Regelmöglichkeit, die für Linderung sorgt, Unschärfe: verursacht durch mangelhafte Bündelung der Elektronenstrahlen oder zu hohe Strahlenintensität. Vor allem in den Bildschirmecken verschwimmen dann feine Strukturen. Bei dunkel eingestellten Bildschirmen tritt dieses Problem weniger stark auf; Pumpen: Bei schnellem Farbwechsel, z.B. wenn ein dunkles Fenster vor einem weißen Hintergrund geöffnet wird, verändert sich kurzzeitig die Bildgröße und/oder die Helligkeit. Ursache ist eine unzureichende Hochspannungsstabilisierung; Grieseln: Im Bild flimmern einzelne Pixel stark. Besonders an Hell-Dunkel-Übergängen ist oft ein Grieseln sichtbar. Der Grund können die Grafikkarte oder eine unzureichende Anpassung des Monitors sein.

Bildfenster - genormte Öffnung in der Filmkamera oder im Projektor, die das Filmbild begrenzt

Bildformat - das Verhältnis von Breite zur Höhe eines Bildes

Bildfrequenz - Anzahl der Einzelbilder in der Sekunde bei Aufnahme oder Wiedergabe

Bildführung - Aufteilen eines Handlungsablaufes bei der Fernsehproduktion in einzelne Kameraeinstellungen

Bildgeber - allgemeiner Ausdruck für Geräte, die Bilder in elektrische Signale umsetzen (z.B. Fernsehkameras, Filmabtaster usw.)

Bildgestaltung - Anordnen der Bildinhalte nach den Erfordernissen des Handlungsablaufes, der Bildkomposition, der Farbdramaturgie und der Wahrnehmungspsychologie

Bildhelligkeit - Gesamthelligkeit eines Fernseh- oder Filmbildes bei der Wiedergabe

Bild-in-Bild-Technik - (Picture-in-picture, PIP) bei speziell dafür ausgestatteten Fernsehern läßt sich auf dem Bildschirm in das laufende Programm zur Kontrolle ein kleines Bild aus einem anderen Programm einblenden.

Bild-in-Bild - Wiedergabe von mehreren Bildquellen gemeinsam auf einem Fernsehbildschirm

Bildingenieur - Ingenieur, der beim Fernsehen für die Bildqualität nach technischen und künstlerischen Gesichtspunkten verantwortlich und daher Mittler zwischen Bildtechnik und Regie ist

Bildkennung - in das Fernsehbild eingemischte Herkunftsbezeichung

Bildkippen - vertikales Durchlaufen des Fernsehbildes

Bildkontrast - Verhältnis der dunkelsten zu den hellsten Partien eines Bildes

Bildkontrollgerät - Fernsehmonitor, kombiniert mit einem Video-Oszilloskop, für die genaue Kontrolle des Fernsehbildes

Bildleitung - Leitung für die Übertragung von Fernseh-Bildsignalen

Bildmischer(in) - bedient im Fernsehregieraum das Bildmischpult; schaltet nach Absprache mit dem Regisseur die ausgewählten Bildquellen auf den Ausgang zur Aufzeichnung oder Sendung

Bildmischpult - in ihm laufen im Regieraum eines Fernsehstudios die Signale aller betriebenen Bildgeber (z.B. Kameras, MAZ, Diaabtaster, Filmabtaster usw.) zusammen, um nach Auswahl auf die Sendung oder zur Aufzeichnung geschaltet zu werden; dabei können die Bilder überblendet oder hart geschaltet werden; durch Tricktechnik ist es möglich, die verschiedensten Über- und Einblendungen zu produzieren

Bildmuster - erste Kopie von einem entwickelten Negativfilm oder Umkehrunikat

Bildplatte - audiovisuelles Plattensystem zur Speicherung von Bild- und Toninformationen

Bildpunkt - (auch Pixel) Ein Punkt in einem aus einer Vielzahl von Punkten zusammengesetzten Bild. Bei Monitoren mit einer Bildröhre oder auf einer über einen Punktmatrixdrucker ausgegebenen Seite wird das Bild aus einer Vielzahl von Punkten zusammengesetzt.

Bildpunktfrequenz - (siehe Punktfrequenz) Die Häufigkeit, mit der Punkte (oder Bildpunkte) auf dem Bildschirm zum Leuchten gebracht werden, das heißt die Schnelligkeit, mit der ein einzelner Punkt auf dem Bildschirm erzeugt werden kann. Die allgemeine Formel für die Berechnung der Punktfrequenz lautet: Anzahl der Punkte x Bildwiederholrate.

Bildqualität - Ein guter Monitor soll ein verzerrungsfreies und scharfes Bild liefern. Die Farben sollen klar und kräftig, die Darstellung hell und kontrastreich sein. In der Praxis sind viele Monitore von diesem Ideal weit entfernt. Die Fehler lassen sich in drei Gruppen einteilen. Geometriefehler - Farbfehler - Bildfehler, siehe auch Geometriefehler, Farbfehler und Bildfehler

Bildregie - Raum eines Fernsehstudiokomplexes mit Bildmischpult

Bildregie - Tätigkeit des Regisseurs bei einer Fernsehproduktion

Bildschärfe - Maß für die Wiedergabe kleiner Einzelheiten eines Bildes; wird in Auflösung von Linien pro Millimeter oder in Megahertz angegeben

Bildschirmmenü - bei Monitoren je nach Hersteller auch OnScreen-Display (OSD) oder OnScreen-Manager bezeichnet. Der Monitor blendet ein kleines Fenster zur Steuerung der einzelnen Eigenschaften des Monitors in das Bild ein. Bei einigen Geräten müssen Sie sich in diesem Menü per Tastendruck zur gewünschten Funktion durchklicken.

Bildschirmtext - Informationssystem der Bundespost zur Übertragung von Informationen, zur Übermittlung von persönlichen Nachrichten, zum Bestellen von Waren usw.; die Übertragung geschieht über das öffentliche Fernsprechnetz mit Hilfe des Heimfernsehempfängers und eines speziellen Anschlussgerätes

Bildschnitt - Aneinanderreihen der ausgewählten Bilder von Kameras und anderer Bildquellen zu einem gemeinsamen Programm

Bildschnitt - Tätigkeit des Bildmischers bei der Fernsehproduktion

Bildschramme - strichförmige Beschädigung der Filmschicht

Bildsignal - elektronisches Bildsignal ohne Austast- und Synchronsignal

Bildstand - die Bildruhe eines Filmbildes bei der Aufnahme oder Wiedergabe; der Bildstand wird von der Perforation und der Transportmechanik bestimmt

Bildstrich - Rasen (Trennungsstrich) zwischen den Einzelbildern eines Filmes

Bildsuchlauf - bei Videorecordern der schnelle Vor- und Rücklauf des Magnetbandes bei sichtbarem Bild

Bildtechniker - kontrolliert, justiert und bedient im Fernsehstudio die Bildgeber (Kameras, MAZ, Filmabtaster usw.)

Bildtelefonieren - Kommunikationsart, bei der die Teilnehmer nicht nur akustisch miteinander kommunizieren, sondern auch in direktem Blickkontakt miteinander stehen. Bildtelefonverbindungen werden im ISDN über Videokonferenzsysteme realisiert.

Bild-Ton-Versatz - gerätetechnisch bedingter und genormter Abstand zwischen dem Bild und dem zugehörenden Ton auf kombinierten Bild-Ton-Trägern. Oder ein Übertragungsfehler bei getrennter Signalführung, zum Beispiel Bild über Richtfunk und Ton über Leitungen.

Bildträger - Material zur Speicherung von Bildinformationen (Magnetband, Film, Bildplatte etc.)

Bildträger - Trägerfrequenz eines Fernsehsenders für das Videosignal

Bildüberblendung - optischer Übergang zweier ineinanderfließender Szenen; 1) mit einer Trickkamera; 2) durch elektronische Trick<->überblendung am Bildmischpult oder 3) beim Kopierverfahren beim Film herstellen

Bildübersprechen - Nutzsignal mit störender Überlagerung eines oder mehrerer fremder Bildsignale

Bildwechselzahl - Anzahl der Einzelbilder in der Sekunde (Aufnahme oder Wiedergabe) = Bildfrequenz

Bildwiederholfrequenz - Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz (Hz) gemessen und gibt an, wie oft der Monitor das Bild pro Sekunde neu anzeigt. Abhängig von der Beleuchtung des Aufstellungsraumes und der Verschmelzungsfrequenz des menschlichen Auges ist eine Bildwiederholfrequenz zwischen 75 und 100 Hz für eine flimmerfreie Darstellung erforderlich.

Bildwiederholfrequenz - Die in Hertz gemessene Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft ein Bild in einer Sekunde neu gezeichnet wird. Bei einer Bildwiederholfrequenz von 80 Hz wird das Bild dementsprechend 80mal pro Sekunde neu gezeichnet. Als flimmerfreie Bildwiederholfrequenz gilt eine Wiederholfrequenz, bei der die meisten Menschen das schnelle Abdunkeln und Aufhellen der Bildschirmanzeige nicht mehr wahrnehmen. Eine flimmerfreie Anzeige ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen bei einem 14"-Bildschirm erst bei Bildwiederholfrequenzen von 73 Hz oder höher möglich.

Bildwinkel - von einem Kameraobjektiv erfasste Fläche, abhängig vom Aufnahmeformat und der Brennweite des Objektivs

Binär - Aus zwei Einheiten bestehend. In der Datenverarbeitungstechnik werden Signale logisch in 0 oder 1 aufgeschlüsselt (bit).

Binärcode - Binärzahl - Das binäre System ist ein Zahlensystem mit der Basis 2 und verwendet zur Darstellung aller Zahlen nur die beiden Ziffern 0 und 1. Elektrisch steht die 0 dabei für low/aus, die 1 dagegen für high/an.

Biopolarer Transistor - Älteste Bauform des Transistors. Sein Funktionsprinzip beruht darauf, daß ein kleiner Steuerstrom einen großen Laststrom lenkt.

BIOS - Abkürzung für Basic Input Output System. Auf einem ROM-Chip auf der Hauptplatine (Motherboard) fest installiertes Programm, das immer dann automatisch ausgeführt wird, wenn der PC eingeschaltet wird oder ein Kaltstart vorgenommen wurde. Die Vorgehensweise des Programms ist in etwa wie folgt: Selbsttest und Initialisieren der Hardware, Ansprechen der Laufwerke, Laden des Betriebssystems. Diese vorgegebenen Routinen sind in der Regel unveränderbar.

Bit (Binary Digit) - Kleinste Informationseinheit in digitalen Systemen und in der Datenverarbeitungstechnik. Informationen werden logisch in ja oder nein bzw. 0 oder 1 aufgeschlüsselt und als Strom oder kein Strom verarbeitet. Ein Bit ist eine einzelne Zahlenstelle im Dualsystem, kann die Werte null und eins annehmen. Die digitale 16 Bit Audio-Technik mit ihren 16-Bit-Zahlen vermag an die 65.500 verschiedene Spannungswerte darzustellen.

Bit - Aus den englischen Worten “binary” und “digit” zusammengesetztes Kunstwort. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Ein Buchstabe setzt sich beispielsweise aus 8 Bits zusammen. Jeweils 8 Bit werden zu einem Byte zusammengefasst.

Bit - Die kleinste Informationseinheit für Daten. Entweder ist das Bit gesetzt oder nicht. Acht Bit ergeben die Informationseinheit Byte, mit der Werte zwischen 0 und 255 beschrieben werden können.

Bit depth - Die Anzahl von verwendeten Bits, um die Farbe eines jeden Pixels in der Computertechnik zu beschreiben. Zum Beispiel, eine Bit-Tiefe von zwei bedeutet, dass nur schwarze und weiße Pixel dargestellt werden. Eine Bit-Tiefe von vier bedeutet, dass 16 verschiedene Werte, eine Bit-Tiefe von acht, dass 256 Werte dargestellt werden.

Bitmap - Bei Bitmaps oder Pixelgrafiken setzt das Bild aus einzelnen Bildpunkten (Pixeln) zusammen, die jeder für sich unterschiedliche Informationen tragen können. Üblicherweise werden die einzelnen Punkte im RGB Farbraum mit je 8 Bit Tiefe dargestellt. So ergibt sich der Vorteil, dass eine hohe Farbtreue erzielt wird. Zudem lassen sich viele Filter nur auf Pixelgrafiken anwenden.

Bitrate - Die Rate, in der ein Bildspeichersystem vermag, einen kontinuierlichen Datenstrom (bitstream) zu liefern.

Bitratenadaption - Verschiedene ISDN-Varianten arbeiten mit unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten - Euro-ISDN z.B. mit 64.000 bit/s. Bei Datenübertragungen zwischen Systemen mit unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten muß eine Anpassung erfolgen. Diese Anpassung heißt Bitratenadaption.

Bitstromwandler - moderne Version der digitalen Signalverarbeitung in der Audiotechnik. Verarbeitet statt der kompletten 16-stelligen Dualzahl nur einstellige Dualzahlen - dies aber mit entsprechend 16fach höherem Takt.

Bi-Wiring - Betrieb einer Lautsprecherbox , die doppelt ausgeführte Anschlüsse besitzt, mit zwei getrennten Anschlusskabeln. Dabei dient eines zum Anschluss des Tieftöners, das andere zum Anschluss der Hochtöner. Die dabei weniger belasteten Kabel sollen zu besserem Klang führen.

BK - Abkürzung für Bild-Kopie (Filmkopie) und Breitband-Kom<->munikation

B-Kanal - Nutzkanal im ISDN-Netz. Jeder Basisanschluss verfügt über zwei B-Kanäle mit einer Übertragungsgeschw.t von je 64 kBit/s.

B-Kanal - So wird im ISDN der Kanal bezeichnet, auf dem die Nutzdaten ausgetauscht werden. Bei einem Euro-ISDN Basisanschluss erhält der Teilnehmer 2 B-Kanäle mit jeweils 64 kBit/s und einen D-Kanal mit 16 kBit/s. Es können damit zwei Gespräche gleichzeitig geführt werden. Die Anzahl der Kanäle hat nichts mit der Anzahl der Drähte zu tun, die zwischen Endgerät und Vermittlungsstelle der Telekom benötigt werden, da die Daten zeitversetzt übertragen werden und von den Geräten zu logischen Kanälen zusammengesetzt werden. In einer Sekunde werden demnach 144 kBit (netto) übertragen. Der Primärmultiplexanschluss stellt 30 Nutzkanäle mit je 64 kBit/s zur Verfügung.

B-Kanal-Protokoll - Regelt den Datenaustausch im ISDN-Netz (z.B. X.75 für den Zugang zum Internet-Provider).

BK-Netz - Breitband-Kabelnetz, Verteilnetz für TV- und Radio-Programme auf einem sternförmigen Netz von einer Kopfstation an einzelne Empfänger (Haushalte)

BK-Verstärker - Kabelanschluß-Verstärker

BKVrSt - Abkürzung für BK-Verstärkerstelle

BKZ - (Bereichskennzahl) In T-Online gibt es bundesweite Angebote und regional begrenzte Angebote. Dazu ist T-Online in Regionalbereiche unterteilt. Wollen Sie ein Angebot aus einem anderen Regionalbereich nutzen, müssen Sie zunächst den Regionalbereich wechseln. Auf Seite *71# wählen Sie dazu den gewünschten Regionalbereich aus. Pro Seite eines anderen Regionalbereichs fallen Zusatzkosten für Sie an.

Black Burst - Bezeichnung für das Referenzsignal im Studio. Besteht aus einem Nutzvideo Schwarz und dem notwendigen Synchronsignalen H- und V-Sync, Blanking, Burst und PAL Schaltphase

Blacklisten - Telefonnummern, die bereits einmal ohne Erfolg vom Modem gewählt wurden, werden von einem postzugelassenen Modem “auf eine schwarze Liste gesetzt”, damit sie nicht ununterbrochen angewählt werden können.

Black Matrix - steigert den Kontrast des Fernsehbildes erheblich. Die Farben werden klarer konturiert, einfallendes Licht absorbiert, Reflexionen vermindert. Die deutlich sichtbare Wirkung wird durch eine Matrix ermöglicht, die die Phosphorstreifen der Elektronenröhre durch schwarze Streifen voneinander trennt

Black Superplanar - Superplanar bietet durch ihre dunkle Eintönung mehr Kontrast und eine noch größere Tiefenschärfe. Darüber hinaus erfolgt die Bilddarstellung präzise und ohne Verzerrung bis in die Randzonen des Bildschirms

Blankfilm - Rohfilm, der nicht belichtet und nicht entwickelt, aber fixiert ist und als Vor- und Nachlauf verwendet wird

Blankieren - ist ein Verfahren, um Schrammen auf der Blankseite eines Filmes zu beseitigen

Blanking Interval - Eine zeitliche Periode, in welcher kein Nutz-Videosignal übertragen wird. Im Fernsehsignal auch als Austastlücke bezeichnet.

Blankschramme - strichförmige mechanische Beschädigung der Blankseite eines Filmes; kann unter Umständen durch Blankieren beseitigt werden

Blankseite - die nicht mit fotographischer Emulsion beschichtete Seite des Film-Trägermaterials

Blauer Engel - Bundesdeutsches Prüfsiegel für ökonomische und ökologische Gerätekonstruktion. Hinsichtlich Ergonomie lehnt sich das Blaue Engel Siegel an die Empfehlungen von MPR II und ISO 9241-3 an. Das Augenmerk liegt besonders auf Recycling gerechte Konstruktion, sowie Schadstoffarmut der verwendeten Materialien. Zum Nachweis genügt teilweise eine Hersteller Erklärung (EMV, Recycling, Schadstoffarmut, Energiesparen). Produktsicherheit und Ergonomie sind jedoch durch einen Test eines unabhängigen Prüfinstitutes zu belegen.

Blende - beim Film und Fernsehen das Hellerwerden eines Bildes vom Schwarz bis zur vollen Helligkeit sowie das Dunklerwerden bis zum Schwarz (Auf- und Abblende); auch der fließende Übergang von einer Szene in die nachfolgende Überblendung

Blende - bei Objektiven veränderbare Öffnung zur Regelung des Lichtdurchlasses, mechanische Vorrichtung im Objektiv, um den Durchmesser des Strahlenbündels des einfallenden Lichtes zu reduzieren

Blende - bei Objektiven Vorrichtung zum Abschirmen von Störlicht, z.B. Gegenlichtblende

Blende - Die Blendenöffnung bestimmt den Durchmesser des auf den Film oder den CCD einfallenden Lichtstrahls. Je kleiner die Blende gewählt ist, desto schärfer wird das Bild. Andererseits verkürzt eine weit geöffnete Blende die nötige Belichtungszeit und verhindert das lästige Verwackeln.

Blendenöffnung - Durchlassöffnung der Kamera-Objektivblende

Blendenring - drehbarer Ring am Kamera-Objektiv zum Einstellen der Blende; die eingestellte Blende ist darauf ablesbar

Blendfrei - Blendeffekte, das heißt störende helle Bereiche, entstehen auf dem Bildschirm durch die Reflexion von hellem Licht. Sämtliche CRT-Bildschirme reflektieren eine gewisse Lichtmenge, die Blendwirkungen verursachen könnte. Dies hängt vom Aufstellort des Monitors in Beziehung zur Lichtquelle ab. Die Stärke der Blendwirkung wird auch von der Qualität der Entspiegelung bestimmt. Monitore mit Schutzglas verfügen über eine optische Oberflächenvergütungen. Sie basieren auf dem gleichen Funktionsprinzip wie die Entspiegelung bei Brillengläsern. Dank optischer Vergütung des Schutzglases sind auf solchen Bildschirmen störende Blendwirkungen nahezu ausgeschlossen. Dadurch werden Belastung und Ermüdung der Augen spürbar reduziert.

Blendung - Blendeffekte, das heißt störende helle Bereiche, entstehen auf dem Bildschirm durch die Reflexion von hellem Licht. Sämtliche Bildschirme reflektieren eine gewisse Lichtmenge, die Blendwirkungen verursachen könnte.

Blimp - Schallschutzgehäuse für Filmkameras, um das bei Tonaufnahmen störende Kamera-Laufgeräusch zu unterdrücken

Blitz - Künstliche Lichtquelle für die Photographie. Heute meist eine Gasentladungslampe mit hohem, aber nur kurzzeitigem Lichtstrom. Achten Sie beim Kauf einer Digitalkamera darauf, daß sie mit einem integrierten Blitz ausgestattet ist. Das CCD ist zwar lichtempfindlicher als ein gewöhnlicher Film , doch bei Innenaufnahmen ist eine Aufhellen meist unumgänglich.

BL-Kamera - Abkürzung für geräuscharme Filmkamera

Block - Eine Anordnung von acht Reihen und 8 Spalten von Pixeln oder 64 diskreter Kosinustransformation Koeffizienten (Quelle, quantisiert oder dequantisiert) in der Kompressionstechnologie.

Blooming - Bildfehler bei Plumbikonkameras; bewegte Lichtpunkte können ein farbiges Nachziehen verursachen

Blubbern - entsteht bei Mikrofonaufnahmen durch Luftzug oder mechanische Erschütterung des Mikrofons

Blue Box - Auch Chroma Key oder Blue Screen. Ein aus der Tagesschau und der Wetterkarte bekannter Trick. Bei der Blue Box werden in der Film- und Videotechnik verschiedene Hintergründe in ein Bild elektronisch eingeblendet. Bei diesem Vorgang wird jeweils eine Farbe (in der Regel Blau) durch den gewünschten Hintergrund ersetzt; beispielsweise die Wetterkarte.

Blue screen - veraltete Bezeichnung für Chroma Key

BN - Abkürzung für ungeschnittenes Bild-Negativ

BNC - Abkürzung für Bayonet Nut Connector; Steckverbinder für Koaxialkabel

BNC-Anschluss - Ein Signal-Anschluss für Koaxial-Kabel, der so ausgelegt ist, dass Stecker und Buchse miteinander verbunden werden, indem der Stecker auf den Anschluss gesteckt und durch eine Drehung um 90° verriegelt wird. Ein derartiger Anschluss mit BNC-Buchsen ist die in der Studiotechnik übliche Bauform. Koaxial-Kabel wurden entwickelt, um die elektrischen und HF-Störungen, die von Kabeln ausgehen, auf ein Mindestmaß zu reduzieren und das im Kabel selbst transportierte Signal gegen die Auswirkungen von HF-Störungen abzuschirmen.

BNC-Stecker - BNC-Stecker und Buchsen sind im semi- und professionellen Videobereich üblich.

BNC-Terminal - Anschlussmöglichkeit an Monitoren für abgeschirmte Koaxialkabel. Jede Farbinformation wird über eine separate Signalleitung übertragen; zusätzlich stehen noch eine beziehungsweise zwei Leitungen für die Übertragung der Synchronisationssignale zur Verfügung. BNC-Anschlüsse finden sich in der Regel an hochwertigen Monitoren sowie im professionellen Grafikbereich.

B-Netz - Nachfolger des A-Netzes in der Bundesrepublik. 1972 bis 1994, hatte etwa 28.000 Teilnehmer. Das analoge B-Netz stellte 64 Kanäle im 150-MHz-Bereich bereit.

Board - mit Board, oder auch Platine, bezeichnet man Bauteile eines Computers, auf dem analoge und digitale Bauelemente vereinigt sind. So enthält z.B. das Motherboard (das Herz des Computers) den Prozessor, interne Speicher, Ein-/Ausgabeschnittstellen usw.

Bobby - Spulenkern zum Aufwickeln von Film oder Magnetband

Bodenstativ - leichtes, nicht fahrbares Kamerastativ; speziell für besonders niedrige Kamerapositionen

Bookmark - Lesezeichen, das ermöglicht, einmal besuchte Seiten bzw. Dateien auf Servern wiederzufinden. In jedem Web-Browser können Sie die Adressen Ihrer bevorzugten Seiten als Bookmark speichern, so dass sie leicht wieder geladen werden können... Damit markieren Sie die Adresse und legen so Ihre eigene Liste von WWW-Adressen an. Rufen Sie ein Bookmark auf, erscheint die Adresse automatisch im Adressen-Eingabe-Fenster und die Seite wird vom Browser geladen.

Booster - allgemein Verstärker, in der Akustik Lautsprecher für den Tieftonbereich (etwa 15 bis 60 Hz)

Booster - Antennenverstärker, das in die Antennenleitung eines Autotelefons eingeschleift wird und dessen Sendeleistung auf maximal 8 Watt verstärkt. Es gleicht Signalverluste auf dem Kabelweg von der Außenantenne zum Handy aus (auch Compensor genannt). Damit wird es möglich, auch in schwach versorgten Gebieten zu telefonieren. Wird meistens im Auto in Verbindung mit einer Freisprecheinrichtung eingesetzt.

booten - selbständiges Laden eines Programms (z.B. Betriebssystem) nach Einschalten (oder Reset) des Computersystems

Borderline - Umrandung der Bildübergänge zweier ineinander gestanzter Fernsehbilder

Bouncen - indirekte Blitzbeleuchtung bei der Fotographie

BP - Abkürzung für Bandpass

BP - Abkürzung für Bild-Positiv

bpi - Abkürzung für Bit per Inch Angabe der Schreibdichte auf einem Magnetspeicher

bps - Abkürzung für “bit per second”. bps ist die Maßeinheit für die Datenrate, also die Übertragungsgeschwindigkeit. Wird auch als kbps (“kilo bps”, 1024 bps), bzw. Mbps (“Mega bps”) angegeben.

bps - Abkürzung für Bits pro Sekunde. Wird auch Bit/s abgekürzt. Es ist die Maßeinheit für die Geschwindigkeit der reinen Datenübertragung, mit der Daten z.B. über Telefonleitungen transportiert werden. Je höher der Wert bps, desto besser bzw. schneller ist die Verbindung.

BR - Abkürzung für Bayrischer Rundfunk, Öffentlich Rechtliche Rundfunkanstalt in Bayern

Breitbanddienst - Dienst, der seinem Nutzer eine schnellere Datenübertragung zur Verfügung stellt.

Breitbandkabelnetz - Leitungsgebundenes Übertragungssystem. Das Breitbandkabelnetz ermöglicht unter Verwendung von Übertragungskabeln mit hoher Bandbreite und entsprechender Vermittlungstechnik die Übertragung großer Datenmengen in kurzen Zeiträumen. z.B. Fernsehen, Hörfunk usw.
Breitbandlautsprecher - Lautsprechersysteme mit einer Kombination aus mindestens Hoch- und Tieftonsystem bzw. Hauptlautsprecher- und Hochtonsystem

Breitbandverstärker - Verstärker, der imstande ist, ein besonders breites Frequenzband zu verstärken; z.B. Antennenverstärker

Breitbildverfahren - Filmprojektionen mit einem Seitenverhältnis von 1,66 : 1 bis 1,85 : 1

Breitfilm - 70 mm Projektionsfilm für Breitbildverfahren

Breitwand - andere Bezeichnung für Breitbildverfahren

Brennweite - der in Millimeter angegebene Abstand zwischen dem Brennpunkt und dem Mittelpunkt einer Linse; Kenngröße bei optischen Systemen; die B. eines Objektives ist der Abstand zwischen seinem Hauptpunkt und dem Schnittpunkt (Brennpunkt) aller parallel einfallenden Lichtstrahlen; aus Bildformat und Objektivbrennweite ergibt sich der Bildwinkel

Brennweite - Da die Fläche des CCDs kleiner ist als die eines Filmes, sind die Objektivbrennweiten nicht miteinander vergleichbar; sie werden in der Regel im Vergleich zur Kleinbildbrennweite angegeben, von der sie sich etwa um den Faktor 10 unterscheiden.

Brennweitenverlängerer - Vorsatzlinse zur Verlängerung der Brennweite eines Objektives

Brillanz - subjektive Bezeichnung für die Bildqualität (z.B. Kontrast, Konturen, leuchtende Farben usw.)

Broadcast quality - Bezeichnet langläufig die Signalqualität der Signale eines Fernsehstudios. In den USA wird damit die Fernsehnorm 525 Zeilen und 60 Halbbildern bezeichnet. Siehe auch NTSC Format.

Browser - engl. “to browse” und steht für durchblättern. Es ist die Bezeichnung für Navigationsprogramme, mit denen der Benutzer auf Datenverzeichnisse zugreifen und durchblättern kann. Ein Browser stellt Texte oder Bilder im gewünschten Format dar.

Browser - Software, die die Navigation im WorldWideWeb ermöglicht. Hierfür wandelt der Browser zunächst den sog. HTML-Code in die Darstellung für den Bildschirm um. Dann interpretiert er die Aktionen des Benutzers, indem Mausklicks auf einen Link in die passende Aktion umgewandelt werden (Verfolgen eines Links, Vergrößern einer Grafik usw.). Die grafische Oberfläche des Browsers ermöglicht die Darstellung von Texten, Bildern, Grafiken und anderen Daten wie interaktiven Programmen (z.B. Shockwave) und erleichtert die Suche im Netz. Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer sind die wichtigsten elektronischen Navigationshilfen für Reisen im WWW.

Brummspannung - elektrisches Störsignal; bei der Tonwiedergabe als tiefer Ton hörbar; bei der Bildwiedergabe sichtbar als horizontale Streifen, die das Bild vertikal durchlaufen; hat die Ursache meistens in der Netzstromversorgung

Brumm - Störung in Signalen durch Einstreuungen der Netzspannung oder Potentialunterschieden auf der Ausgleichserde

Bruststativ - Brustplatte mit Kamerabefestigung, die mit Schulterbügeln getragen wird

BS - (BTS) Abkürzung für Base (Transceiver) Station - Basisstation = Sende- und Empfangsstation. Dient zur Kommunikation mit den Handys einer Funkzelle und kann mit omnidirektionalen oder sektorisierten Antennen auf-gebaut werden und versorgt damit 1 bis 3 Funkzellen.

BSC - Abkürzung für Base Station Controller - Basisstation-Steuerung. Verwaltet mehrere BTSen) und bündelt die Daten zur Weiterverarbeitung in der MSC (Zentral-Vermittlungsstelle).

B-Signal - Abkürzung für Bildsignal

BTA - Abkürzung für Broadcasting Technology Association

BT - Abkürzung für Bildträger

BTX - Bildschirmtext. Frühere Bezeichnung für den Online-Dienst der Telekom, abgelöst durch den Begriff T-Online und jetzt T-online Classic. Anwendungsbereich in T-Online neben E-Mail und Internet.

BTX-Decoder - Programm, mit dem man T-Online nutzen kann. BTX-Decoder unterstützen den CEPT-Standard. Neuere Decoder auch den KIT-Standard. Der bekannteste Shareware-Decoder ist XBTX von Jürgen Buchmüller. Eingeschränkt ist der Zugang zu T-Online auch mit einer VT100-Terminalemulation möglich. Die ersten Decoder waren spezielle Terminals, die nicht am PC angeschlossen waren.

Buchstabenwahl - Mit der Buchstabenwahl (Vanity) werden die Rufnummern nicht - wie gewohnt - durch Ziffern dargestellt, sondern durch Wörter. Vorteil für den Kunden: Ohne die genaue Rufnummer zu kennen, kann er mittels buchstabenbeschrifteter Telefontastatur die gewünschte Firma erreichen.

Buddy-List - Beliebter Service bei AOL: Wenn ein Kumpel (Buddy), der auf einer selbst angelegten Namenliste steht, auch online ist, bekommt man eine Benachrichtigung. Diese Funktion wird mittlerweile auch von anderen Pogrammen angeboten, wie zum Beispiel dem sehr erfolgreichen ICQ.

Buffer - Zwischenspeicher oder Trennverstärker

Bug - (engl., Wanze). Ein Fehler in Hard- oder Software wird bug genannt. Der Begriff wurde in den 40er Jahren geprägt, als ein Techniker eine verschmorte Wanze in einem Relais eines Rechners fand.

Bühnenbohrer - auch Theaterschraube genannt; eine mit einem Holzgriff versehene bohrerähnliche Schraube, mit der Dekorationsteile am Studiofußboden oder untereinander befestigt werden

Bühnengewicht - Eisenblock, der als Gegengewicht für die Standsicherheit von Dekorationsteilen sorgt

Bühnenwagen - flacher Wagen zum Bewegen von Dekorationsteilen im Studio oder auf der Bühne, der in seiner Größe veränderbar ist

Burst - Farbsynchronisiersignal, das als Phasenfrequenz für die Farbinformation in einem Fernsehsignal dient

Burstphase - Phasenlage des Burstes im Vergleich zur Burstphase eines anderen Farbsignals. Wichtig bei externer Synchronisation von Signalen zu einander

Burstphase - Phasenlage des Burstes im Vergleich zur Phasenlage des Chrominanzsignals

Bus - Allgemein: Bezeichnung für eine Sammelschiene, die mehrere Informations- bzw. Kommunikationsmittel miteinander verbindet

Bus - Elektronische Vielfach-Verbindung zur Übermittlung von Daten, beispielsweise zwischen Hauptspeicher und Prozessor. Das Leitungssystem innerhalb des Rechners, das für den Transport der Daten und Informationen zwischen Sender und Empfänger verantwortlich ist. Je schneller seine Breite und die Frequenz, mit der gearbeitet wird, desto schneller können die Daten über den Bus übertragen werden.

Buttom Field - Eines von zwei Feldern, die aus einem Rahmen von verschränktem Video bestehen. Die Zeilen des oberen und unteren Feldes wechseln auf einem Bildschirm ab, so daß jede Zeile von ein unteren Feld sich unterhalb der entsprechenden Zeile von einem oberen Feld befindet.

BVr - Bereichs-Verstärker in BK-Anlagen

Byte - Achtstellige Dualzahl. Ein Byte ist die kleinste Einheit zur Kodierung von einem Zeichen und die Bezeichnung von 8 Bit. Damit lassen sich 256 verschiedene Werte darstellen - gerade ausreichend zur Übertragung von einem Textzeichen, siehe ASCCI Zeichensatz. Daher stammt die Maßeinheit Byte. Die Kapazität von Speichermedien wird in Megabyte (MB) oder Gigabyte (GB) angegeben. Bei der CD-ROM beträgt sie rund 650 MB. Übertragungsgeschwindigkeiten, etwa in der Datentechnik oder bei Radiosystemen, werden dagegen meist in Kilobit (nicht Kilobyte) pro Sekunde gemessen. 1 Kbyte = 1024 Zeichen, 1 Mbyte = 1024 Kbyte, Gruppe von 8 Bits; kann zwei Ziffern oder einen Buchstaben bzw. ein Sonderzeichen ausdrücken

Byte aligned - Ein Bit, das sich in einem verschlüsselten Bitstream um ein Vielfaches von 8 Bits von dem ersten Bit entfernt im Datenstrom befindet

Byte - Eine Gruppe von acht Bits (Binärziffern), die ein Zeichen darstellen.

 

C/I - Abkürzung für Carrier-to-Interference-Ratio, Träger-Störsignalverhältnis oder -Abstand (in dB).

C/N - Abkürzung für Carrier/Noise (oder CNR Carrier-to-Noise Ratio) Störabstand, Verhältnis Träger zu Rauschen, Träger-Rauschabstand (meist in dB).

c/s - Abkürzung für Cycles per Second, Perioden je Sekunde = Hertz.

C2M - Abkürzung für „Content to Media“. Automatisierte Konvertierung von Inhalten (Audio / Video / Text) in andere Darstellungsformen, zum Beispiel als Internetseite.

CA - Abkürzung für Conditional Access System. Ein System, das den Zugang der Pay-TV-Abonnenten zu den für sie bestimmten Programmen, Serviceangeboten etc. kontrolliert (und dadurch Nicht-Abonnenten vom Empfang ausschließt).

Cache - Allgemein: Mit "Cache" wird in der Computertechnik ein (relativ) schneller Zwischenspeicher benannt, der den Zugriff auf Informationen auf (relativ) langsamen Medien durch eine sogenannte "Zwischenpufferung" beschleunigen soll. Der Einsatz von Caches findet auf unterschiedlichen Ebenen statt und auch beim Zugriff auf das Internet. Hierbei hält der WWW-Browser eine lokale Kopie von bereits geladenen Internet-Seiten im Hauptspeicher und/oder auf der Festplatte des Client-Computers fest.

Cache - Beim Browser: Der Cache dient als Zwischenspeicher für bereits empfangenen Daten. Web-Browser legen einen lokalen Cache auf der internen Festplatte an. Einmal angeschaute Seiten werden beim zweiten Besuch viel schneller geladen, da sich die Dokumente und Grafiken bereits im Cache befinden. Alle im Cache geladenen Seiten können auch off-line angesehen werden. Proxy-Caches tun das Gleiche, jedoch im Netz.

Cache - Beim Computer: Cache Speicher, Zwischenspeicher, der in Hochleistungssystemen verwendet wird und sich zwischen dem Prozessor und dem Hauptspeicher befindet. Der Cache Speicher besitzt die Aufgabe, die Zugriffsungleichheit zwischen Prozessor und Hauptspeicher auszugleichen. Alle modernen Hauptprozessoren (CPUs) arbeiten mit einem internen Cache. Je größer der interne Cache, desto schneller kann die CPU auf häufig benutzte Daten zugreifen.

Cache - Bei Speichermedien: Zwischenspeicher für die Festplatte oder CD-ROM, auf dem häufig oder regelmäßig abgerufene Daten abgelegt werden, um sie bei erneuter Anforderung nicht erneut von der Platte laden zu müssen.

CAD - Abkürzung für Computer-Aided-Design, darunter versteht man die EDV-unterstützte Konstruktion. CAD kann neben dem Erstellen von Berechnungen und Zeichnungen auch die kaufmännischen Gesichtspunkte berücksichtigen. Durch den Einsatz des CAD-Systems können mit wenigen Änderungen schnell und sicher Varianten oder Korrekturen an einer Konstruktion vorgenommen werden

Cadmium - Chemisches Element (Cd), gehört zu den Schwermetallen. In der Batterietechnik werden Cadmium, Cadmiumoxide und Cadmiumhydroxid in den Cadmium-Elektroden der Nickel-Cadmium-Akkumulatoren und in Normalelementen verwendet.

Cadmiumelektrode - Eine dritte Elektrode, die als Referenzelektrode die Bestimmung der Einzelpotenziale der positiven bzw. negativen Elektroden in Bleizellen erlaubt.

Cadmiumhydroxid - Aktive Masse in der negativen Elektrode von Nickel-Cadmium-Zellen.

Call Agent - Mitarbeiter in einem Call Center. Der Call Agent bearbeitet eingehende Anrufe und berät Kunden. Call Agent sind häufig die ersten Ansprechpartner bei Hotline-Rufnummern.

Callback Dienste - Rückrufdienste; Kunden eines Callback-Dienstes rufen einen Vermittlungscomputer im Ausland an, lassen ein bis zweimal klingeln und legen wieder auf. Der Computer erkennt den Anrufer, ruft zurück und schaltet eine Amtsleitung für den Kunden frei. Das Telefongespräch wird dann nach einem speziellen, günstigeren Tarif des Anbieters abgerechnet.

Callback - Dient dazu, die Telefonkosten zu senken. Vermittlungsverfahren, mit dem bei Auslandsgesprächen hohe Gebühreneinsparungen durch die Inanspruchnahme günstiger ausländischer Anbieter möglich sind. Dabei wird die Verbindung ins Ausland nicht direkt vom Teilnehmer selbst angewählt, sondern er erhält per Rückruf von seinem Callback-Service die Verbindung zu seiner gewünschten Rufnummer. Der Nutzer telefoniert nun über das ausländische Netz.

Call-by-Call - englisch für "Anruf für Anruf". Gemeint ist damit, daß der Telefonkunde für einzelne Gespräche, also fallweise, eine bestimmte Telefongesellschaft auswählt. Man führt Ferngespräche über den jeweils günstigsten Anbieter, indem man vor der Rufnummer die Netzvorwahl der entsprechenden Telefongesellschaft vorwegwählt. Über die Wahl der entsprechenden Netzvorwahl kann das Netz des jeweiligen Anbieters genutzt werden. Bei vielen Anbietern ist dazu eine Anmeldung bzw. Registrierung notwendig.

Call Center - Unternehmensabteilungen oder als Services einer eigenständige Firma, die unter Wahrung der Unternehmensziele und mit Hilfe moderner Informations- und Telekommunikationstechnik einen serviceorientierten telefonischen Dialog des Unternehmens mit dem Kunden bzw. Interessenten gewährleisten. Hauptaufgabe des Call Centers sind die Bearbeitung eingehender Anfragen, Reklamationen, Beschwerden und Aufträge (Inbound-Aufgaben). Im Outbound Call Center werden die Kunden aktiv vom Unternehmen aus betreut bzw. Verkaufsgespräche geführt. Den oft kostenlosen Draht zum Kunden bieten Firmen nicht selten sieben Tage in der Woche rund um die Uhr an.

Calling Card - Telefonkarte zum bargeldlosen Telefonieren. Mit Calling Cards läßt es sich vor allem im Ausland günstiger telefonieren. Auf der Karte steht eine Telefonnummer, die mit 0130 oder 0800 beginnt. Diese wählt man von einem beliebigen Telefon aus, fügt eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) hinzu und kann die gewünschte Rufnummer eintippen. Die Einwahl über diese kostenlosen Nummern funktioniert übrigens auch mit dem Handy.

Callpath - IBMs Schnittstelle für CTI-Anwendungen (Third-Party).

Callplan - Ist eine quantitative Methode, mit dessen Hilfe bestimmt wird, wie oft ein Außendienstmitarbeiter seine Kunden in den einzelnen Verkaufsgebieten seines Außendienstbezirks besuchen sollte.

Call-to-call - englisch für "Anruf für Anruf". Gemeint ist damit, daß der Telefonkunde für einzelne Gespräche, also fallweise, eine bestimmte Telefongesellschaft auswählt. Man führt Ferngespräche über den jeweils günstigsten Anbieter, indem man vor der Rufnummer die Netzvorwahl der entsprechenden Telefongesellschaft vorwegwählt. Über die Wahl der entsprechenden Netzvorwahl kann das Netz des jeweiligen Anbieters genutzt werden. Bei vielen Anbietern ist dazu eine Anmeldung bzw. Registrierung notwendig.

Call Waiting (CW) - Anklopfen bei "Besetzt".

Camcorder - Kunstwort aus Kamera und Recorder, beschreibt eine Videocamera mit integriertem Recorderteil.

CAPI - Abkürzung für Common Application Programming Interface; Genormte Schnittstelle für die Programmierung (ansprechen) von ISDN-Karten (-Geräten). Ein von der Deutschen Telekom mitbegründeter Standard für ISDN-PC-Adapter und Software für die Kommunikation. CAPI stellt sicher, daß Software und Hardware verschiedener Hersteller miteinander arbeiten können. Ein standardisierte Schnittstelle, die ISDN-Programme verwenden, um auf eine ISDN-Karte zuzugreifen. Die (eigentlich das) CAPI ist z.B. ein speicherresidetes Programm das aus der Anwendung über einen Interrupt angesprochen wird (unter DOS). Dieses Programm wird jeweils vom Hersteller der ISDN-Karte ausgeliefert. Sucht man nach einem Vergleich, dann stellt sich die CAPI einem Terminalprogramm etwa so dar wie ein FOSSIL-Treiber für die Kommunikation mit der seriellen Schnittstelle. Die aktuelle Version der CAPI ist die 2.0. Da viele ISDN-Programme nur die ältere Version 1.1 unterstützen, liefern manche Hersteller mit Ihren ISDN-Karten eine sog. "Duale CAPI" (hybride CAPI) aus, die beide Versionen unterstützt. Mit diesem ISDN-Treiber können sowohl ISDN-Programme verwendet werden, die CAPI 1.1 unterstützen als auch Programme, die CAPI 2.0 unterstützen. Das CAPI 1.1 ist ein 16-Bit-Treiber, CAPI 2.0 ein 32-Bit-Treiber für Microsoft Windows95.

Capstan - Antriebswelle in Bild- und Ton-Aufnahme- und Wiedergabemaschinen.

Capture - englischer Begriff für das Aufnehmen von Videodaten über eine analoge oder digitale Schnittstelle in Computersysteme.

Carrier, Global - Telefongesellschaft. Unter global Carrier versteht man weltweit agierende Telekom-Riesen wie AT & T oder WorldCom.

Carrier/City Carrier - englisch für Träger. Carrier sind Betreiber von Telekommunikationsdiensten, d.h. Organisationen oder Gesellschaften, die alle Aktivitäten des Netzmanagements in den Händen halten, also Telefongesellschaften wie z.B. Arcor, Talkline, Mobilcom oder die Telekom. Im Vordergrund steht dabei die Bereitstellung (Produktion) niederschichtiger, transportorientierter Übertragungsdienste, die der Carrier oft Dritten gegen Entgelt zur Verfügung stellt. Es gibt bundesweite und regionale bzw. lokale Anbieter. Die regionalen Anbieter werden auch City-Carrier genannt. City-Carrier in Deutschland sind z.B. Citykom Münster, HanseNet in Hamburg oder Netcologne in Köln.

carrier - englisch für Träger(frequenz).

Carrier - Grundton, den ein Modem zusammen mit den modulierten Daten während der Verbindung sendet. Beim Verbindungsaufbau bestimmt der Carrier die Übertragungsgeschwindigkeit und -norm.

Carrier - Trägersignal, auf das vom Modem die zu übertragenden Daten aufmoduliert werden.

Cart - "Cart-Maschine", Multi-Cassetten-Automat (von "cartridge" - Patrone, Kartusche, Cassette): gestattet den gleichzeitigen Zugriff auf eine große Zahl von Cassetten. Beispiel: "Betacart" von Sony oder MARC von Panasonic.

cartridge - allgemein für Hülse, Kartusche, Patrone Kassette; im Audio-, Video- und Computer-Bereich: z.B. Magnetbandcassette, festverschlossene "Hülle" einer (transportablen) MO-Disc. Oft ist aber auch die gesamte Einheit von Hülle und Speicherplatte gemeint.

Cartridge - englisch für Kartusche, Bezeichnung für eine Tintenpatrone, -tank, -druckkopf oder Tonereinheit, -kartusche eines Laserdruckers oder Kopieres

Cartridge - externer Speicher in der Form von Steckmodulen

Cart - Slangausdruck für Rollwagen für Monitore.

CAS - Abkürzung für Computer Aided Selling: Zu deutsch: Computerunterstütztes Verkaufen, schwammiger Begriff, der einerseits als Überbegriff für alle möglichen Programme dient, andererseits speziell für Informationssysteme (heute SFA-Systeme) benutzt wird und nur noch selten genutzt wird. Computer Aided Selling beschreibt Instrumente und Methoden, die den Vertrieb von Produkten computergestützt fördern. Hauptziele dabei sind die Steigerung der Effizienz der Verkaufsorganisation, Systematisierung der Marktbearbeitung und Erhöhung der Verkaufsabschlüsse.

Cash - auch Kasch, Kaschieren; damit wird eine spezielle abdeckende Fläche im Strahlengang eines Objektives bezeichnet.

Cash Flow - Begriff aus dem eCommerce. Kennzahl zur Beurteilung des Selbstfinanzierungsvermögens eines Unternehmens. Er rechnet sich aus der Summe von Jahresgewinn, Abschreibung und der Aufstockung der Rücklagen.

Cassette Memory - Ist ein optionaler Standard im DV-Format, über einen in der Cassette integrierten Speicher-Chip lassen sich eine Vielzahl von Informationen, wie Kamera-, Photo-, Index-Daten, Titel und Datum / Zeit der Aufnahme abspeichern.

CAT - Abkürzung für Conditional Access Table.

CATV - Abkürzung für Community Antenna Television, Commumnity Authority Television, Cable Television Kabelfernsehen.

CAV - Abkürzung für Component Analog Video: Analoge Komponenten-Videosignale.

CAV - Abkürzung für Constant Angle Velocity: konstante Winkelgeschwindigkeit beim Auslesen einer Speicherplatte; aufgrund der konstanten Drehzahl erhält man eine kurze Zugriffszeit (im Gegensatz zur CLV). Diese Technik wird daher bei rein magnetischen Festplatten angewendet.

CB - Abkürzung für Citizen Band; Jedermann-Funk.

C-Band - Das C-Band - es wurde im wesentlichen für die ersten Satellitensystemen verwendet - liegt im Bereich zwischen 4 und 8 GHz und erfordert Antennendurchmesser ("Schüsselgrößen") in der Größenordnung von 2-3 Meter. Es wird hauptsächlich in den USA und Asien benutzt und wegen der geringeren Dämpfung bei diesen tieferen Frequenzen in tropischen Gegenden.

CBT - Abkürzung für Computer Based Training. Die Teilnehmer bearbeiten bei dieser Lernform selbstständig in Interaktion mit der Lernsoftware Lernmaterialien. Die Lernenden können gemäß ihres Kenntnisstandes Anforderungen in strukturierter Form abrufen und werden mit Interaktionsmöglichkeiten unterstützt. Der Computer übernimmt dabei einen Part der Lerndialoge, die Wissensüberprüfung und eventuell die Steuerung des Lernprozesses. Unter CBT versteht man im Unterschied zu WBT mehr und mehr Offline-Lernangebote.

CBT-Autorensystem - CBT-Autorensystem ist ein Entwicklungswerkzeug für die Erstellung interaktiver, multimedialer Lernsoftware (CBT).

CC - Abkürzung für Carbon Copy (Englisch für Durchschlag). Automatisches ­ meist nachrichtliches ­ Verteilen einer elektronischen Nachricht an weitere Empfänger, wobei für alle CC-Empfänger ersichtlich ist, wer die Nachricht sonst noch erhalten hat.

CCBS - Abkürzung für Completion of Calls to Busy Subscriber. Rückruf bei Besetzt.

CCC - Abkürzung für den Chaos Computer Club, einer bundesweiten Vereinigung von Hackern, die durch zahlreiche spektakuläre Aktionen von sich reden gemacht hat. So etwa 1987 durch das Eindringen bei der amerikanischen Weltraumbehörde. Später wurden Großrechner ausspioniert oder Handykarten "geklont". Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf mögliche Fehler, Schwächen oder Gefahren von Computersystemen hinzuweisen. Der Club besitzt einen Ehrenkodex. Doch das Thema Hackerethik bleibt umstritten. Es gibt einen Generationskonflikt zwischen Althackern und "script kids".

CCD - Abkürzung für Charge Coupled Device; Ladungs(träger)gekoppeltes Halbleiterbauelement. Lichtempfindlicher Chip als Bildaufnahmesensor in modernen Videokameras zur Umwandlung von optischen Informationen in proportionale (analoge) elektrische Signale (Bildwandler). Statt auf einen Film bildet die Kamera das Bild auf den lichtempfindlichen CCD ab. Ein CCD-Sensor besteht aus einer Vielzahl winziger, ladungsgekoppelter Halbleiter (Fotodioden), die analog zur Helligkeit des vom erfaßten Motivdetail reflektierten Lichts eine bestimmte Spannung erzeugen. Das Aufnahmemotiv wird - ähnlich wie durch das Facettenauge eines Insekts - mosaikartig erfaßt und in ein analoges Spannungssignal umsetzt. Bei der A/D-Wandlung wird der analoge Spannungswert für jeden Bildpunkt in einen digitalen Helligkeitswert umgesetzt. Je höher die Auflösung des CCD, je mehr verschiedenen Signale er erkennen kann, desto detaillierter wird die Aufnahme. Bei hochwertigen Camcordern je einer für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Lichtempfindlicher, billiger und robuster als die früher verwendeten Röhren.

CCD-Bildwandler - Abkürzung für Charge Coupled Device; Ladungs(träger)gekoppeltes Halbleiterbauelement. Lichtempfindlicher Chip als Bildaufnahmesensor in modernen Videokameras zur Umwandlung von optischen Informationen in proportionale (analoge) elektrische Signale (Bildwandler). Statt auf einen Film bildet die Kamera das Bild auf den lichtempfindlichen CCD ab. Ein CCD-Sensor besteht aus einer Vielzahl winziger, ladungsgekoppelter Halbleiter (Fotodioden), die analog zur Helligkeit des vom erfaßten Motivdetail reflektierten Lichts eine bestimmte Spannung erzeugen. Das Aufnahmemotiv wird - ähnlich wie durch das Facettenauge eines Insekts - mosaikartig erfaßt und in ein analoges Spannungssignal umsetzt. Bei der A/D-Wandlung wird der analoge Spannungswert für jeden Bildpunkt in einen digitalen Helligkeitswert umgesetzt. Je höher die Auflösung des CCD, je mehr verschiedenen Signale er erkennen kann, desto detaillierter wird die Aufnahme. Bei hochwertigen Camcordern wird je ein CCD für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau genutzt, wobei das Licht über ein Prisma in die primären Bestandteile aufgeteilt wird. Lichtempfindlicher, billiger und robuster als die früher verwendeten Röhren.

CCD-Chip - Abkürzung für Charge Coupled Device; Ladungs(träger)gekoppeltes Halbleiterbauelement. Lichtempfindlicher Chip als Bildaufnahmesensor in modernen Videokameras zur Umwandlung von optischen Informationen in proportionale (analoge) elektrische Signale (Bildwandler). Statt auf einen Film bildet die Kamera das Bild auf den lichtempfindlichen CCD ab. Ein CCD-Chip besteht aus einer Vielzahl winziger, ladungsgekoppelter Halbleiter (Fotodioden), die analog zur Helligkeit des vom erfaßten Motivdetail reflektierten Lichts eine bestimmte Spannung erzeugen. Das Aufnahmemotiv wird - ähnlich wie durch das Facettenauge eines Insekts - mosaikartig erfaßt und in ein analoges Spannungssignal umsetzt. Bei der A/D-Wandlung wird der analoge Spannungswert für jeden Bildpunkt in einen digitalen Helligkeitswert umgesetzt. Je höher die Auflösung des CCD, je mehr verschiedenen Signale er erkennen kann, desto detaillierter wird die Aufnahme. Bei hochwertigen Camcordern je einer für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Lichtempfindlicher, billiger und robuster als die früher verwendeten Röhren.

CCD-Element - Das einzelne lichtempfindliche Element eines CCD-Sensors.

CCD Sensor - Ein lichtempfindliches, mikro- elektronisches Bauteil, das Licht in elektrische Signale umwandelt. Solche Elemente werden in zwei Bauformen für die Bildaufzeichnung eingesetzt. Lineare CCD: die einzelnen lichtempfindlichen Elemente sind hierbei in einer Reihe angeordnet. Sie finden Einsatz in Durchlichtscannern (z.B. QuickScan), Flachbettscannern, Scan-Aufsätzen für Großbildkameras und in Kopierern. Matrix CCD oder Flächen CCD: die einzelnen lichtempfindlichen Elemente sind hierbei auf einer Fläche angeordnet (Matrix). Dieser Bautyp findet Einsatz in Video-Kameras, Still-Video-Kameras und Digitalkameras.

CCIR 601 - (ITU-R 601); Internationaler Standard für professionelles digitales Video. Digitalisierung von Komponent-Video mit einer horizontalen Auflösung von 720 Punkten und einer vertikalen Auflösung von 576 Zeilen (in PAL) mit 4:2:2 Quantisierung mit 8 oder 10 Bit Tiefe von 720 Luminanz-Samples pro Bildzeile, auch als D1 bezeichnet. Die Pixel sind in dieser Norm nicht exakt rechteckig; bei Darstellung auf dem Computermonitor erscheinen die Bilder deshalb leicht verzerrt. Abtastrate 13.5 MHz.

CCIR - Abkürzung für (franz.) Comite Consultatif International des Radiocommunications, engl.: International Radio Consultative Committee Permanentes Organ der internationalen Fernmeldeunion (ITU/UIT, Unterorganisation der UNO), das Normen festlegt und Empfehlungen abgibt; seit 1993 umbenannt in ITU-R. Die entsprechenden Empfehlungen werden nun als "ITU-R Recommendations" veröffentlicht.

CCIR Recommendation 601 - CCIR 601-Standard: internationaler Standard für das Digitalisieren von Komponentensignalen (in Systemen mit 525 und 625 Zeilen), mit Festlegung der 4:2:2-Abtastung. Neue Bezeichnung: ITU-R-601

CCIR Recommendation 656 - CCIR 656-Standard: internationaler Standard für das Interface für digitale Komponentensignale (in Systemen mit 525 und 625 Zeilen), gemäß CCIR-656. Neue Bezeichnung: ITU-R-656

CCITT - Abkürzung für (franz.) Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique, engl.: International Telephone and Telegraph Cosultative Committee. Internationales Standardisierungsgremium im Bereich der Telekommunikation, permanentes Organ der internationalen Fernmeldeunion (ITU/UIT, Unterorganisation der UNO), das Normen festlegt und Empfehlungen abgibt. Das CCITT nennt sich neuerdings ITU-TSS (International Telecommunications Union - Telecommunications Standardization Sector), die Abkürzung CCITT ist aber noch weit verbreitet, die entsprechenden Empfehlungen sind bisher als "CCITT Rec." bekannt und werden jetzt als ITU-T-Empfehlungen veröffentlicht, seit 1993: ITU-T international beratender Ausschuß für den Telefon- und Telegrafendienst, trägt Verantwortung für Regulierung, Standardisierung und Entwicklung der internationalen Telekommunikation. ( ITU-TSS)

Cc-lines - Steht im E-Mail-Kopf für Carbon Copy und bedeutet nichts anderes als Durchschlag, das heißt jemand anderes erhält eine Kopie eines Briefes/ E-Mail.

CCS - Abkürzung für Cascading Style Sheets. Bei der Erstellung von Websites geläufige Methode, um Parameter einer Seite dublizieren und mehrmals anwenden zu können. Damit erhalten alle Webseiten ein einheitliches Layout.

CCTV - Abkürzung für Closed Circuit Television; Drahtbebundenes nichtöffentliches Fernsehen; (für einen begrenzten Personenkreis, z.B. in einem Krankenhaus, in Universitäten oder für Video-Konferenzen).

CCU - Abkürzung für Camera Control Unit; Bezeichnung für Bedienungs-, Versorgungs- und Steuereinheit für Video-Kameras oder Camcorder.

cd - Abkürzung für Candela; die genormte Einheit der Lichtstärke.

CD - Abkürzung für Committee Draft: Arbeitspapier (einer Arbeisgruppe).

CD - Abkürzung für Compact Disc. CD, Kompakt-Speicherplatte: optische Digital-Speicherplatte; unter "CD" versteht man im allgemeinen die digitale Audio-CD, also die eigentliche CD-DA.

CD - Abkürzung für Compact Disc. Digitaler Datenträger mit rund 650 Megabyte Speicherkapazität. Das Funktionsprinzip: Das Bitmuster wird in Form von Grübchen (Pits) in eine transparente Kunststoffscheibe geprägt und dann metallisch beschichtet. Bei der Wiedergabe durchdringt ein Laserstrahl die Kunststoffscheibe und wird an der Metallschicht reflektiert - im Takt der Grübchen mehr oder weniger stark. Der reflektierte Strahl wird ausgewertet und daraus die aufgezeichnete Bitfolge zurückgewonnen. Die CD wurde als reiner Tonträger 1983 eingeführt und eroberte rasch den Markt. Später wurde das System weiterentwickelt zur Speicherung von Videos (CD-i) (mit mäßiger Qualität), Photos (Kodak Photo-CD) und Daten jeder Art (CD-ROM). Eine 4,75-Zoll (12 cm) optische Scheibe, die digitale Information enthält (normalerweise Musik), im CLV-Format (konstante lineare Geschwindigkeit) kodiert. Dieses beliebte Format für High-Fidelity-Musik bietet 90 dB Signalrauschabstand und bis zu 74 Minuten digitalem Klang ohne Beeinflussung der Qualität bei der Qualität. Die Normen für dieses Format (entwickelt von NV Philips und Sony Corporation) sind im sogenannten Red Book festgelegt. Die offizielle (und selten gebrauchte) Kennzeichnung für das Audio-nur Format ist CD DA (Compact Disc Digitales Audio). Das einfache Audioformat ist auch bekannt als CD-A (Compact Disc Audio). Eine kleinere (3" = 8 cm) Version der CD ist bekannt als CD-3.

CD-Brenner - Mit einem CD-Brenner können Daten auf speziell dafür produzierte Rohlinge speichern (brennen). Dabei stehen unterschiedliche Medien zur Verfügung: CD-Rs, können nur ein einziges Mal beschrieben werden, CD-RW sind dagegen im Zusammenspiel mit einem dafür geeigneten CD-Brenner mehrmals beschreibbar.

CD-DA - Abkürzung für Compact Disc Digital Audio. Optische Speicherplatte mit 12 cm Durchmesser für digitales Audio (nur Wiedergabe), mit einer Auflösung von 16 Bit; die Daten werden bei der Fertigung in Form von kleinen (eingepreßten) Vertiefungen, sog. "Pits", auf spiralförmigen Spuren (CLV) gespeichert. Das Lesen erfolgt von innen nach außen.

CD-G - Abkürzung für Compact Disc Graphische Darstellung. Ein CD-Format, das eine erweiterte Graphikfähigkeit als in der Original-CD-ROM-Spezifikationen definiert besitzt. Schließt beschränkte graphische Videodarstellungen ein, die in den CD subcode Bereich eingebunden sind. Entwickelt von Warner Neue Medien.

CD-I - Abkürzung für Compact Disc Interactive. "Interaktive" CD (eine Entwicklung von Philips und Sony aus Oktober 1991): eine CD-ROM (s.u.), die Video-, Audio- und andere Daten enthält. System zur interaktiven Präsentation von multimedialen Inhalten auf speziellen Abspielgeräten (Konsolen, Combos) am POS (Point Of Sale). Mit Hilfe eines CD-I-Players und einer Fernbedienung oder per Maus, Trackball oder Touchscreen können die Daten vom Benutzer navigiert und z.B. über ein Fernsehgerät wiedergegeben werden. Die Normen für dieses Format sind im Green Book beschrieben. Abwärtskompatibel mit Photo- und Audio-CDs, CD-ROM.

CD-i - andere Schreibweise der Abkürzung für Compact Disc Interactive.

CD-MIDI - Abkürzung für Compact Disc Musikalisches Instrument Digital Interface. Ein CD-Format, das der CD-G neben graphischen Darstellungen Information und Musik in Form von MIDI Befehlen hinzufügt. Entwickelt von Warner neue Medien.

CD-MO - Abkürzung für CD - Magneto-Optical "Magneto-optische CD (Kompakt-Speicherplatte)": die digitalen Daten werden - unterstützt durch einen Laserstrahl - magnetisch gespeichert und optisch ausgelesen. Die Abgrenzung zwischen der CD-MO und der MOD ist in der Literatur nicht eindeutig. Es erscheint sinnvoll, unter CD-MO nur diejenigen magneto-optischen Platten zu verstehen, die mit der "normalen" CD, z.B. einer CD-ROM, kompatibel sind. Unter "MOD" versteht man dann alle nicht-kompatiblen Platten, oder aber man verwendet diese Bezeichnung als Oberbegriff für alle magneto-optischen Platten.

CD-R/CD-RW - Einfach/Mehrfach wiederbeschreibbare CD´s, die sich mittels eines CD-Brenners selbst beschreiben lassen. Kapazität im Regelfall 650 MB. Ideales Medium zur Datensicherung und zum Auslagern von Digitalen Daten. CD-Brenner sind zugleich eine ideales Medium um Sicherheitskopien von vorhanden Musik/Daten CDs anzufertigen.

CDR - Abkürzung für CD Recordable, eine CD, die man selbst bespielen kann, andere Schreibweise.

CD-R - Abkürzung für CD-Recordable - einmal bespielbare, nicht löschbare CD. Eine in einem CD-Recorder einmalig mit Daten beschreibbare CD (im Gegensatz zur mehrfach beschreibbaren ( CD-RW). Das Datenfassungsvermögen beträgt 650 MB. Bei der Aufnahme brennt der Laserstrahl „Löcher“ in eine Farbschicht, die bei der Wiedergabe zu unterschiedlichem Reflektionsverhalten des Lichtstrahles und damit zur Generierung von Einsen und Nullen führen. Die CD-R läßt sich auf jedem handelsüblichen CD-Player abspielen - auf den meisten DVD-Playern läuft sie jedoch wegen der abweichenden Laser-Wellenlänge nicht. Leere CD-Rs für Computeranwendungen sind sehr preiswert - vergleichbar mit Compact-Cassetten-, während die gleichen Rohlinge für den Audiobereich eine spezielle Kennung enthalten und wesentlich teurer sind. Anmerkung: Die Abgrenzung zur CD-WO (CD-Write Once: einmal beschreibbare CD) ist in der Literatur nicht eindeutig. Da beide Begriffe im Grunde dasselbe bedeuten, erscheint es sinnvoll, sie gleichzusetzen. ("CD-R" wird z.B. von der Fa. Maxell verwendet.) Dagegen sollte die CD-R/CD-WO deutlich von der "WORM"-Platte ("Write Once - Read Multiple": Einmal beschreiben - mehrfach lesen) unterschieden werden, da diese in sehr unterschiedlichen Größen existiert. Oft wird die WORM-Platte auch generell der Computertechnik, die CD-R dagegen der Studiotechnik zugerechnet.

CD-R CD-RW Wiedergabe - Möglichkeit Audio-CD`s (mehrfach bespielbar) auf dem DVD-Player wiederzugeben.

CD-ROM/XA - Die Abkürzung "XA" hinter C-ROM steht für "Extended Architecture". Dieser Standard wird für Multimedia CD-ROMS verwendet.

CD-ROM - Abkürzung für Compact Disk-Read Only Memory. Nicht wieder beschreibbares digitales Speichermedium (nur Lese-Speicher) zur Wiedergabe von Bild-, Text- und Tondaten. Optische Platte (CD) zur festen Speicherung großer Datenmengen (Nur-Lese-Speicher für Computer-Anwendungen). Während die analoge Bildplatte codierte Vertiefungen besitzt, hat die optische Speicherplatte vorgeprägte Spuren. In diese werden digital codierte Vertiefungen eingebrannt. Eine typische CD-ROM umfasst 650 MB Speicherkapazität, ausreichend für 72 Min. Audio, 60 Min. Video im VCD Standard oder ca. 50.000 Bilder. Durch ihre große Speicherkapazität eignet sich die Compact Disk für Archive, Auskunftdateien und sonstige Datenbanken, für die zwar großer Speicherraum erforderlich, aber kein Aktualisierungsbedarf vorhanden ist. Wird mit der konstanter linearer Geschwindigkeit (CLV) wie eine Audio-CD beschrieben. Die Normen für dieses Format (entwickelt von Philips und Sony) sind im Yellow Book beschrieben. Siehe auch CD-ROM XA.

CD-ROM Player - CD-ROM Abspieler. Eine Vorrichtung, die Daten aus einer CD-ROM-Scheibe ausliest; unterscheidet sich von einem Standard Audio-CD-Spieler von der Integration zusätzlicher Fehlerkorrektur Schaltkreise. CD-ROM-Antriebe können normalerweise auch Musik von Audio-CDs spielen.

CD-RW - Abkürzung für Compact Disc ReWritable - Eine in einem speziellen CD-RW-Recorder mit Daten beschreibbare CD. Im Gegensatz zur ( CD-R) kann die CD-RW bis zu 1000 mal neu beschrieben werden. Das Datenfassungsvermögen beträgt 650 MB. Ihr großer Vorteil gegenüber der CD-R: Bei versehentlichen Knacksern oder verpaßten Titelanfängen wird die Aufnahme einfach wiederholt. Der Nachteil: Die leere Scheibe ist wesentlich teurer als die Audio-CD-R, und leider läßt sich die CD-RW nicht auf jedem CD-Player abspielen. Die Aufnahme funktioniert nach dem Phasenwechsel-Prinzip: Die beschreibbare Schicht wechselt, je nach momentaner Laserleistung, vom kristallinen in den amorphen Zustand. Bei der Wiedergabe führen diese beiden „Phasen“ zu unterschiedlicher Reflexion des Lese-Lasers. Leider ist der Reflexionsfaktor aber wesentlich geringer als bei der normalen CD oder der CD-R, weshalb einige Player die CD-RW nicht akzeptieren. Nur moderne, sogenannte Multi Read-Geräte sind CD-RW-tauglich.

CD-R Wiedergabe - Möglichkeit selbstgebrannte Audio-CD`s auf dem DVD-Player wiederzugeben

CD-RW Wiedergabe - Möglichkeit selbstgebrannte Audio-CD`s (mehrfach bespielbar) auf dem DVD-Player wiederzugeben

CD-Text - Auf der CD ist neben den Audiodaten noch Platz für zahlreiche Zusatzinformationen, zum Beispiel für Text, der über Titel und Interpreten der Musikstücke informiert. Der CD-Text-Standard ist erst Ende der neunziger Jahre verabschiedet worden, und es gibt bisher nur einige wenige Player mit entsprechendem Text-Display. CD-Player mit diesem Feature können diese Informationen lesen und auf dem Display anzeigen. Besonders nützlich ist diese Anzeige bei CD-Wechslern. Unter den Plattenfirmen macht sich vor allem Sony Music für CD-Text stark. Die meisten Neuerscheinungen dieses Labels enthalten die Textinfos. Leider ist das von außen kaum zu erkennen und wird meist auch nicht im Booklet angemerkt.

CD-Video - Ein in 1987 eingeführtes CD-Format, das rund zwanzig Minuten digitales Audio und sechs Minuten analogen Videos auf einer Standard 4,75-Zoll CD speichert. Viele Firmen nannten die 8-Zoll und 12-Zoll Video-CDs um in CDV, ein Versuch Kapital aus der Beliebtheit der Audio-CD zu schlagen. Der Ausdruck wurde 1990 durch den Begriff laserdisc ersetzt.

CD-WO - Abkürzung für CD-Write Once. Einmal (per Laser) beschreibbare optische Platte; CD-WO wird oft gleichgesetzt mit WORM; da die WORM-Platte jedoch nicht mit einer CD-ROM, CD-DA usw. kompatibel ist, erscheint dies nicht sinnvoll. Logischer wäre eine Gleichsetzung von CD-WO und CD-R. Sie ist eine Variante der CD-ROM und kann einmal geschrieben und oft gelesen werden. Die Normen für dieses Format (entwickelt von Philips und Sony) sind im Orange Book beschrieben.

CEC - Abkürzung für Commission of the European Communities

CEI/IEC - Abkürzung für Commission Electrotechnique Internationale, International Electrotechnical Commission

Cell-Broadcast - Variante des Kurznachrichtendienstes (SMS), bei der Nachrichten an eine Gruppe von Empfängern einer bestimmten geographischen Region versendet werden. Im D2-Netz werden so z. B. die jeweiligen Ortsvorwahlen der Festnetze übertragen, in denen man sich befindet.

Cell - englisch für Funkzelle.

CENELEC - Abkürzung für Comité Européen de Normalisation ELECtrotechnique

CENTREX - Abkürzung für Central Office Exchange. Centrex ist ein Merkmal eines Intelligenten Netzes. Ein Intelligentes Netz ist ein auf ISDN aufbauender Service, der Datenübertragung und Diensteunterstützung bietet und zwischen beiden trennt. Centrex bedeutet die Einbeziehung der Leistungsmerkmale einer Telekommunikationsanlage in eine Vermittlungsstelle des öffentlichen Telefonnetzes.

Centrics - Integration von Telefonanlagen in ein Computer-Netzwerk.

Centronics - Hersteller des 36 poliger Steckkontakt, meist für den Drucker benutzt und hier auf der Druckerseite vorhanden, wird jedoch auf von einigen Digitalkameras genutzt.

Centronics-Schnittstelle - ein De-facto-Standard für eine steckkompatible, parallele Schnittstelle für Drucker

CE - Prüfzeichen der Commission of the European Communities für Geräte und Produkte, die den festgelegten Harmonisierungsvorschriften entsprechen. Elektrotechnische Geräte unterliegen den EMV und Nieder-, beziehungsweise Hochspannungsvorschriften.

CEPS - Abkürzung für "Common Electronic Purse Specifications" " Die elektronische Geldbörse wird bald Realität. Ein weiteres Mosaiksteinchen stellte dazu am 30. Dezember 1998 eine Gruppe von Firmen mit einen gemeinsam entwickelten Standard für die Smart-Card-Technik, die Common Electronic Purse Specifications (CEPS), vor. Elektronische Geldbörsen sind kleine Programme, die auf einer Smart-Card - z.B. Eurocheck-Karte mit Chip - ablaufen und mit denen sich Geldbeträge auf Chipkarten speichern lassen. Man kann damit telefonieren und im Internet sowie in entsprechend ausgerüsteten Geschäften einkaufen. Viele Unternehmen setzen auf die neue Zahlungsform. Zum Beispiel plant Microsoft ein Betriebssystem für Smart Cards. Bislang konnten sich die elektronischen Geldbörsen jedoch nicht durchsetzen, weil ein gemeinsamer Standard für die konkurrierenden Geldinstitute fehlte. Seit Mastercard seine Unterstützung für die Visa-Spezifikation CEPS zugesagt hat, ist ein weltweiter Standard in greifbare Nähe gerückt.

CEPT - Abkürzung für Conférence Européene des Adminstrations des Postes et des Télécommunications. Frühere Konferenz der europäischen Post- und Fernmeldeverwaltungen. Bekannt durch die gleichnamigen CEPT-Standards. Sie sorgt für die Standardisierung von Normen im Bereich Rundfunk und Telekommunikation in Europa.

CEPT-Standard - "Terminalemulation" im T-Online-Dienst der Telekom. Beim CEPT-Standard werden die Bilder aus Einzelteilen wie ein Mosaik zusammengesetzt. CEPT soll durch den moderneren KIT-Standard abgelöst werden.

CERN - Abkürzung für Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire, heute das European Laboratory for Particle Physics, Erfinder des Internet

CFM - Abkürzung für Control Function Memory; elektronischer Speicher, der im Bildmischpult verschiedene Betriebszustände speichern kann, die jederzeit wiederholt werden können; z.B. Mischabläufe, Überblendungen usw.

CFOS - cFOS ist ein sogenannter Fossiltreiber. Dieser setzt die üblicherweise für die Datenkommunikation benutzten Modem-Befehle so in CAPI-Befehle um, daß sich eine ISDN-Karte damit mit einer Kommunikations-Software steuern läßt.

CGA - Abkürzung für den von IBM eingeführten Bildschirm-Standard Colour Graphics Adapter. Dieser Standard unterstützt Text-Modi mit 40 bzw. 80 horizontalen Zeichen (Spalten) in 25 Zeilen bei insgesamt 16 Farben sowie Grafik-Modi mit 640 x 200 Bildpunkten bei zwei Farben bzw. 320 * 200 Bildpunkten bei vier Farben.

CG - Abkürzung für character generator, Schriftgenerator.

CG - Abkürzung für Computer Graphics, am Computer erstellte Grafiken.

CGI - Abkürzung für Common Gateway Interface. Eine standardisierte Schnittstelle, die von WWW-Servern zur Verarbeitung und Darstellung der Inhalte interaktiver Datenbanken etc. benötigt wird. Damit ist es möglich, Benutzereingaben auf einer HTML-Seite weiterzuverarbeiten. Die Aufrufe der CGI-Programme (oder CGI-Scripts, zB. Pearl-Scripts) stehen codiert in der HTML-Seite. Drückt der Benutzer z.B. den Such-Knopf auf der HTML-Seite, führt der Web-Deamon auf dem Web-Server das CGI-Programm (ebenfalls auf dem Web-Server) aus und übergibt die Benutzereingaben als Umgebungsvariablen an das CGI-Programm. Dort wird dann die Datenbankrecherche durchgeführt und eine HTML-Seite mit den Ergebnissen erzeugt, die der Benutzer angezeigt bekommt.

CGMS - Copy Generation Management System. Code auf einer DVD, der darüber bestimmt, ob die Daten der DVD kopiert werden können oder nicht.

Chairman - Ist die Konferenzleiter Funktion bei Multipointkonferenzen. Der Chairman bestimmt, welcher Standort für alle im Vollbild zu sehen ist.

Changieren - Störeffekt auf dem Bildschirm, entsteht durch parallel zu den Zeilen in der Bildvorlage vorhandene horizontale Streifen (z.B gestreifte Kleidung etc)

Changieren - weich ineinander übergehende Farbtöne in der Dekoration oder bei den Kostümen.

Channel Bundeling - Wörtlich übersetzt "Kanal-Bündelung". Die maximale Ausnutzung einer ISDN-Verbindung zum Internet-Surfen, indem zwei b-Kanäle anstelle von einem zur Datenübertragung benutzt werden. Hierdurch wird ein enormer Geschwindigkeitszuwachs (Übertragung von bis zu 128 KBit/s erzielt.

channel code - Kanal-Codierung, -Code

Channel - Kanal, in der Regel ein Teil einer Audioinformation

chanop - Abkürzung für Channel operator. So heißt im IRC derjenige, der den Kanal angelegt hat und die Verwalterrechte für den Kanal hat. Z.B. hat er das Recht ungebetene Gäste oder Störenfriede aus dem Chat-Kanal zu werfen.

Chapterlist - englisch für Kapitelliste. Unter der Verwendung von QuickTime häufig genutztes Feature, welches es dem Anwender ermöglicht, ähnlich den DVD-Spielfilmen, direkt auf einzelne Kapitel zuzugreifen.

character generator - (CG) Schriftgenerator, Zeichengenerator für Schriften und Titel bei der Video-Produktion

Chargennummer - gleiche Numerierung von Filmrollen, die die gleichen Eigenschaften haben; wird bei der Herstellung vergeben.

Chart - Begriff aus dem eCommerce. Grafische Darstellung eines Kurs- oder Indexverlaufs. Man unterscheidet Linien-, Balken-, Point-and- Figure- und Candle-Stick-Charts.

chase lock - wörtlich etwa: "Verfolgen und Einrasten"; der Ausdruck bezeichnet das Synchronisieren (z.B.) eines Bandgerätes auf den Zeitcode eines übergeordneten ("Master"-) Bandgerätes.

Chat - Englischer Begriff für die Unterhaltung zweier Anwender mittels Tastatur und Bildschirm. Das funktioniert mit einer direkten Verbindung beider Rechner per Modem, durch die Nutzung entsprechender Funktionen von Online-Diensten.

Chat - englisch für Schwatz, miteinander plaudern. Mit dem Begriff Chat bezeichnet man die direkte Kommunikation mit anderen Nutzern von Online-Diensten oder dem Internet. Man geht in einen Chat und chattet miteinander. Das bedeutet, man trifft sich in einem vorher abgesprochenden Raum und kann sich dort in Echtzeit per Tastatur unterhalten. Über die Tastatur werden Texte eingegeben, auf die dann alle anderen Teilnehmer einer Diskussion direkt antworten können. Der Betreiber des Online-Dienstes oder einer Internet-Seite muß als Grundbedingung für Chats spezielle Software bereitstellen. Die User treffen sich dazu in sogenannten Chatrooms. In diesen virtuellen Räumen, die oft unter einem bestimmten Motto stehen (z.B. Sport, Film, Sex), unterhalten sich die Onliner dann quasi in Echtzeit. Eine andere Möglichkeit, im Netz mit vielen Leuten zu chatten, bietet sich im IRC, für dessen Benutzung aber ein extra Programm nötig ist.

Checksum - Prüfsumme

Chemische Blende - veraltetes Verfahren bei der Filmbearbeitung; Auf- und Abblenden wurden vielfach auf chemischem Wege durch Verändern der optischen Dichte der Filmschicht hergestellt.

Chip - (Mikrochip) Computerbauteil mit einer vollständigen integrierten Schaltung. Bezeichnung für komplexe integrierte Schaltkreise, die auf einem nur ca. 10µm großen und 0,5 mm dicken Siliziumplättchen mehrere hunderttausend Halbleiterbauelementen (Transistoren/Dioden etc.) enthalten können. Durch Strukturen unterhalb eines tausendstel Millimeters werden immer höhere Integrationsgrade erreicht.

Chipkarte - Gleiche Funktion wie die SIM-Karte, jedoch wesentlich kleiner.

Chipkarte - Kreditkartengroße Speicherkarte - als intelligente SmartCard mit Rechnersystem ausgestattet - mit Funktionen im Rahmen der Autorisierung für Telekommunikationsanlagen.

Chip - Synonym für hochintegrierte Halbleiter Bauteile.

Chorus - Gerät zur Verbreitung des Klangvolumens und zur Einrichtung eines räumlichen Klanges

Chroma - Abkürzung für Chrominanz, also allgemein Farbe.

Chroma - Begriff in der Fernsehtechnik für Farbsättigung, "Farbstärke", wird aber auch für "Farbart" Farbton plus Farbsättigung gebraucht.

Chroma - Chrominanz, C, Cr, Cb, U, V; Farbanteil des Videosignals. Komponentensignale enthalten ein Signal für die Differenz weiss-rot (Cr oder U) und weiss-blau (Cb oder V).

chroma crawl - "Farbschleichen": Bildfehler, bei dem an den Rändern gesättigter Farben eine "schleichende" Bewegung zu sehen ist.

Chroma format - Definiert die Anzahl von Chrominanzblöcken in einem Macroblock.

chroma gain - "Farbsignal-Verstärkung": Bezeichnung für den Farbsättigungsregler.

chroma key(ing) - Chroma-Key, "Farb-Stanzverfahren": der "normale" oder RGB-Chroma-Key ist ein Verfahren zum "Übereinanderlegen" von zwei Videobildern (Vorder- und Hintergrundbild) mit Hilfe eines Stanzsignals, das aus der Farbinformation des Vordergrundbildes gewonnen wird. Bei diesem Verfahren wird ein Gegenstand oder Darsteller vor einer einfarbigen Fläche aufgenommen. Wählt man z.B. Blau als Stanzfarbe, so werden alle blauen Teile des Vordergrundbildes "durchsichtig", und das Hintergrundbild scheint dort durch. Anwendung z.B. beim "Bluebox"-Verfahren, wo die Vordergrund-Szene vor einer blauen Wand (blue screen) spielt. Die Wand wird dann durch das Hintergrundbild ersetzt. Mit diesem Trick wird beispielsweise der Tagesschaumoderator vor die aktuellen Hintergrundbilder montiert. Bildmischer haben oftmals einen "Hue"-Regler (hue), mit dem sich die Stanzfarbe einstellen läßt. Daneben gibt es noch den "Composite Chroma-Key".

chromakey adjustment - englisch für Chromakey-Abgleich

Chroma Key - andere Scheibweise, siehe Chromakey

chroma keyer - Einrichtung zur Ausführung eines Chroma-Keys

Chromakey - Keying-Filter, welcher auf Basis der Farbinformation (Chrominanz) angewandt wird, um Bilder farblich zu verändern. Der Chromakey kann genutzt werden, um Farbinformationen beim Blue/Greenscreen herauszurechnen, oder um Bilder anhand von Pixelinformationen "einzufärben".

chromakey sources - englisch für Chromakey-Quellen(signale)

Chroma Key-Verfahren - Fernseh-Trick-Mischverfahren, bei dem eine Hintergrundeinblendung durch eine farbige Fläche ausgelöst wird; an Stelle der farbigen Fläche erscheint im Ausgangsbild als Hintergrund das Bild einer zugeschalteten, fremden, Bildquelle; auch Farbstanzverfahren genannt, siehe chroma key

chroma killer - (oder colour killer) Farbabschalter. Einrichtung beim Farbfernseh-Empfänger, um bei Schwarzweiß-Sendungen den Farbkanal abzuschalten und damit dessen Rauschen (sowie Cross-Colour- und Cross-Luminanz-Störungen) zu unterdrücken.

Chroma killer - Einrichtung bei Bildmischern, um den Farbanteil aus dem Videosignal zu entfernen und ein schwarz-weiß Signal zu erzeugen.

chroma noise - Chroma-Rauschen, Farbrauschen, Rauschen des Farbkanals.

chroma nulling - "Entfärbung" (beim Bildmischer): Man erzeugt eine interne Farbfläche (matte), die gegenüber einer vorgegebenen Hintergrundfarbe eine Phasenverschiebung von 180 Grad aufweist. Durch Addition wird die Farbe ausgelöscht.

Chromaticity - englisch für Farbigkeit, Farbart, Farbwert (Farbton plus Farbsättigung)

Chromdioxid - magnetisierbares Pigment bei Magnetbändern; Chromdioxid hat sehr gute Aufzeichnungs- und Wiedergabeeigenschaften

chrominance - englisch für Chrominanz, Farbwert, Farbanteil eines Videosignals: enthält die Information über Farbton und Sättigung; dennoch ist Chrominanz nicht mit Farbart gleichzusetzen, da die Farbsättigung auf dem Bildschirm erst im Zusammenwirken mit dem Luminanz-Anteil entsteht (luminance). Anmerkung: Im Chrominanzsignal sind zwar die Informationen über den Farbton und die Farbsättigung enthalten (wie bei der Farbart), mit zunehmender Helligkeit hat der Zuschauer aber den Eindruck einer geringeren Sättigung; die Farbsättigung hängt also vom Verhältnis der Chrominanz zur Luminanz - also von der "relativen Chrominanz" - ab. Die Chrominanz beschreibt die Farbart eines Bildes, die sich aus Farbton und Farbsättigung zusammensetzt. Der Farbton wird durch den Anteil des Lichts bestimmt, den ein Objekt reflektiert. Alle nicht selbst strahlenden Objekte absorbieren einen Teil des Lichts und reflektieren nur einen sehr geringen Teil. Je nach Wellenlänge des reflektierten Lichts entsteht im menschlichen Auge ein bestimmter Farbeindruck. Neben dem Farbton ist die Farbsättigung für den Gesamteindruck wichtig. Die Sättigung beschreibt physikalisch die Reinheit der Farbe (oder umgekehrt den Weißanteil). Je geringer die Sättigung, desto blasser erscheint die Farbe.

Chrominanz - Anteil des Videosignal, das die Farbinformationen in sich trägt, (Farbton und Sättigung, aber nicht die Helligkeit). In der Digitaltechnik stellt eine Matrix, ein Block oder ein einzelner Pixel den Farbunterschied dar, der sich auf die Hauptfarben R, G und B bezieht. Die für den Farbanteile verwendeten Bezeichnungen lauten Cr und Cb. Siehe auch YCbCr.

Chrominanz - Begriff aus der Optik für den Farbinhalt eines Objektes. Die Chrominanz beschreibt die Farbart eines Bildes, die sich aus Farbton und Farbsättigung zusammensetzt. Der Farbton wird durch den Anteil des Lichts bestimmt, den ein Objekt reflektiert. Alle nicht selbst strahlenden Objekte absorbieren einen Teil des Lichts und reflektieren nur einen sehr geringen Teil. Je nach Wellenlänge des reflektierten Lichts entsteht im menschlichen Auge ein bestimmter Farbeindruck. Neben dem Farbton ist die Farbsättigung für den Gesamteindruck wichtig. Die Sättigung beschreibt physikalisch die Reinheit der Farbe (oder umgekehrt den Weißanteil). Je geringer die Sättigung, desto blasser erscheint die Farbe.

Chrominanzsignal - auch Chroma-Signal oder Farbartsignal genannt; elektrisches Signal, das Farbton und Farbsättigung angibt; Teil des Farbfernsehsignals.

Chromogene Entwicklung - einfarbige Film- oder Foto-Entwicklung.

Churnrate - Change and Return - Kündigungs-/ Wechselrate. Gibt die monatliche prozentuale Kündigungsquote im Verhältnis zum Gesamt-Kundenbestand eines Netzbetreibers oder Service-Providers an. Indirektes Maß für die Kundenzufriedenheit.

CIC - Abkürzung für Circuit Identification Code, Netzbetreiberkennzahl.

CIC - Abkürzung für Customer Interaction Center. Weiterentwicklungsstufe des Call Centers. CIC integrieren Kundenservice, Support, Beschwerdemanagement, Outbound-Sales, Marketingaktivitäten und Vertriebssteuerung. Sie integrieren alle Kommunikationskanäle (Telefon, E-Mail, Internet, Fax, Mobil).

CIF - Abkürzung für Common Image Format. Die Standard Sample Struktur, die im digitalen HDTV die Bildinformation in einem einzelnen Bild darstellt, unabhängig von Bildwiederholfrequenz und dem Synchronrahmen. Die unkomprimierte Datenrate für das Senden eines CIF mit 29,97 Frames/s beträgt 36,45 Mbps.

CIF - Abkürzung für Common Intermediat Format, Bildformat für Grafiken

CIM - Abkürzung für Compuserve Information Manager. Die Zugangssoftware für den Online-Dienst Compuserve. Den CIM gibt es für verschiedene Betriebssysteme Z.B. den WinCim für Windows).

Cinch - Eine einfache Steckverbindung für Video- und Audiosignale. Cinch-Buchsen und -Stecker (auch RCA Stecker genannt) werden heute in der Unterhaltungselektronik überwiegend eingesetzt, sie haben die alten DIN-Stecker weitgehend verdrängt. Mit Cinch-Kabeln werden insbesondere Audio-Geräte verbunden, wobei rechter und linker Stereo-Kanal getrennt sind. Üblicherweise sind Audiostecker rot und weiß (für Audio rechts/links) und Videostecker gelb markiert. Allerdings ist diese Markierung nicht auf mechanische oder elektrische Unterschiede zurückzuführen, sie dient lediglich der besseren Orientierung beim Verbinden von Geräten.

Cinch-Steckverbinder - zweipolige Steckverbinder für Ton- und Videoverbindungen, bei denen - im Unterschied zu den mehrpoligen DIN-Steckern - jeder Pol eigens abgeschirmt ist. Ein Vorteil gegenüber DIN-Steckern kann sich durch die variablen Anschlußmöglichkeiten ergeben.

Cinemascope - Breitbildformat (mit einer Aspect-Ratio von 2.21:1), welches Teil des MPEG-2 Standards ist. Mit Cinemascope aufgenommene Filme benötigen zur Darstellung auf einem Standard 4:3 Fernseher sogenannte Letterboxen, also schwarze Balken am oberen und unteren Bildrand.

Cinemascope - Breitbildverfahren der Filmtechnik mit Anamorphot-Verwendung bei Aufnahme und Wiedergabe.

Cinepak - Weit verbreiteter Kompressionstandard, welcher hauptsächlich für Video auf CD genutzt wird. Im Vergleich zu qualitativ höherwertigen Codecs wie z. B. Sorenson benötigt Cinepak weniger Systemperformance, um ruckelfrei abgespielt werden zu können.

CIRC - Abkürzung für Cross Interleave (auch: Interleaved, Interleaving) Reed-Solomon Code Fehlerkorrekturcode, der mit Datenverschachtelung (interleaving) arbeitet.

CIS - Abkürzung für Customer Interaction Software: Die von Aberdeen geprägte Bezeichnung ist vergleichbar mit Customer Relationship Management-Software, mit stärkerem Schwerpunkt auf interaktive Kundenbeziehungen im Call Center und Internet.

Cityruf - Funkrufdienst zur einseitigen Übermittlung kurzer Nachrichten an mobile Funkempfänger (Pager). Unter einer persönlichen Funkrufnummer ist der Cityruf Kunde für Nachrichten erreichbar. Die Rufaktivierung wird von Anschlüssen des Telefonnetzes oder der mobilen Funknetze sowie online vorgenommen. Empfangsarten: Ton - Alarmierung erfolgt akustisch über verschiedene Tonfolgen. Numerik - Nachrichten, Telefonnummern oder Zahlencodes werden im Display des Empfängers angezeigt. Text - für Nachrichten im Klartext kann das Display bis zu 80 Zeichen anzeigen.

clean feed - Begriff für ein Ausgangssignal ("Programm") eines Bildmischers bei einer Außenübertragung, in dem keine Einblendungen des lokalen Fernsehsenders eingestanzt sind, wie z.B. Timecode oder Schriften (z.B. vom DSK), also ein „sauberes“ Signal. Ein Clean-feed wird meist anderen nationalen oder den internationalen Sendeanstalten zur Verfügung gestellt.

Clearing - Begriff aus dem eCommerce. Abwicklung von gehandelten Geschäften an der Börse durch Umbuchung und Verrechnung.

CLI - Abkürzung für Calling Line Identity. Übermittlung der Rufnummer oder andersartige Identifikation eines Anrufers. Erreicht wird dieses durch verschiedene Techniken (z.B.automatisch durch CLIP oder manuell durch IVR).

Click Jog Shuttle - Bietet Ihnen einfachsten Zugriff auf die verschiedenen Wiedergabegeschwindigkeiten und läßt sich schnell und bequem durch das Menü blättern - so einfach, wie sie es von Ihrer Computermaus gewohnt sind.

Client/Server - Clients und Server sind Computer, die sich in einem Netzwerk befinden, in dem ein Server für mehrere Clients zur Verfügung steht. Der Server stellt den Clients z.B. Speicherplatz, Rechenzeit oder Dateien zur Verfügung.

Client - Ein Computer, der in direkter Verbindung mit einem Server steht, um dort Daten anzufordern.

Client - Ein Programm auf Ihrem PC, das für die Verbindung zu einem Server sorgt. Ein Netzwerk-Client ist z.B. das Programm, das die Verbindung zu einem Server im Netz herstellt. Ein FTP-Client ist das Programm, das mit einem FTP-Server über das Internet kommuniziert und Ihnen die Möglichkeit gibt, Dateien vom Server abzuholen. Ein Mail-Client ist das Programm, das Mails an einen Mail-Server schickt oder von diesem abholt. Microsoft Exchange kann z.B. verschiedene Mail-Clients verwenden, um Mails über verschiedene Online-Dienste zu versenden. So gibt es z.B. einen Mail-Client für Compuserve oder auch einen Mail-Client für das Microsoft Network.

CLIP - Abkürzung für Calling Line Identification Presentation. Rufnummernanzeige des anrufenden Teilnehmers. Sofern das Handy diesen Dienst unterstützt, kann der Teilnehmer die Nummer des Anrufers auf seinem Display sehen (sofern dieser aus einem digitalen Netz, d.h. D, E oder ISDN anruft und nicht CLIR eingeschaltet hat). Unterstützung durch das Endgerät ist notwendig.

clip - Begriff aus der Videotechnik für einen Video- oder Film-Clip, meint einen Ausschnitt, einen Abschnitt, eine Szene oder eine kurze Bildsequenz.

Clipboard - Fernsehgeräte mit zwei eingebauten Tunern sind mit diesem Feature ausgestattet. Wird die Clipboard-Funktion aufgerufen, so wird der Bildschirm in zwei Hälften geteilt und das letzte aktuelle Bild auf der rechten Bildschirmseite "eingefroren". Die linke Bildschirmseite zeigt weiter das geradre laufend Programm. Ideal zum Festhalten eingeblendeter Adressen, Telefonnummern oder Rezepte.

clip - englisch für Abschneiden, beschneiden, begrenzen.

clip level - englisch für Clip-Pegel, Begrenzungs- oder Grenzpegel.

clipped key - (hard key) "Clipped Key": eine Form des "Luminanz-Keys". Das Stanzsignal wird aus der Helligkeits-Information des Vordergrundbildes gewonnen: Teile des Vordergrundbildes, deren Helligkeitspegel oberhalb eines (einstellbaren) "Clip-Pegels" liegen, decken das Hintergrundbild vollkommen ab; wo diese Grenze unterschritten wird, scheint das Hintergrundbild durch. Im "Key Invert"-Modus sind die Verhältnisse umgekehrt, d.h. die dunkleren Vordergrund-Bildteile decken das Hintergrundbild ab (key invert).

clipping - englischer Begriff für Abschneiden, (Amplituden-)Begrenzung.

Clipping - Übersteuerung von Audiosignalen. Dies tritt auf, wenn die Lautstärkepegel den zulässigen Bereich überschreiten. Dies führt zu einem Abschneiden (Clipping) des Signals, was zu einer hörbaren Störung ausarten kann.

CLIR - Abkürzung für Calling Line Identification Restriction. Zeitweise Rufnummernunterdrückung des anrufenden Teilnehmers. Dieser Dienst unterdrückt die Übermittlung der Rufnummer, so daß der Angerufene die Nummer des Anrufers nicht sehen kann.

CLK - Abkürzung für CLocK, Taktsignal. In der Fernsehtechnik gehören alle Synchronsignale zum sogenannten Clock.

clock jitter - Instabilität des Taktsignals. Zeitlicher Fehler des Taktsignals, so daß nicht immer zum beabsichtigten Zeitpunkt die Taktinformation ansteht.

Clone - In der Computer-Sprache werden mit diesem aus der Genetik übernommenen Begriff günstige Rechner oder Softwaresysteme bezeichnet, die mit teuren Markenprodukten nahezu baugleich sind.

Close up - englisch für Groß- bzw. Nahaufnahme beim Film oder in der Photographie.

Clusteranalyse - Die Clusteranalyse ist ein multivariantes Analyseverfahren, das die Marktsegmentierung unterstützt. Sie zerlegt einen Gesamtmarkt auf Basis von Marktforschungsumfragen in heterogene Teilmärkte, die wiederum in sich möglichst homogen sind.

CLV - Abkürzung für Constant Linear Velocity. Gleichbleibende Abtastgeschwindigkeit beim Auslesen einer Bildplatte, einer MOD oder CD; die Drehzahl ist also von der jeweiligen Spur abhängig und muß entsprechend nachgeregelt werden, so daß sich relativ lange Zugriffszeiten ergeben.

C-MAC - MAC-Verfahren, bei dem das Audio-Signal während der horizontalen Austastzeit den Video-FM-Träger digital phasenmoduliert (PSK). C-MAC hat eine Kanal-Bandbreite von 27MHz und ist speziell für die Satellitenübertragung konzipiert.

CMC - Abkürzung von Computer mediated communication, deutsch auch CvK (Computer-vermittelte Kommunikation). Wie der Name sagt, ist CMC im Unterschied zur ftf- (face-to-face) Kommunikation medien-vermittelt. Charakteristika sind der Einsatz von Computern und (noch) die Schriftlichkeit. Daraus ergibt sich eine Vielzahl sozialer und kommunikativer Unterschiede.

CMOS - Abkürzung für Complementary Metal Oxide Semiconductor. Technologie für Halbleiter.

CMS - Abkürzung für „Content Management System“. Datenbank orientiertes System zur Verwaltung von Inhalten, Programmen oder einzelner Video-Audio-Clips mit Zugriffsmöglichkeit auf den Lagerort.

CMX 340 - Der meist verbreiteste Standard für Schnittlisten (EDL). Unterstützt eine Video- und zwei Tonspuren. Kassettennummern 1-253. Original CMX-Systeme benötigen ein spezielles Diskettenformat (RJ-11).

CMX 3600 - Standard für Schnittlisten (EDL). Unterstützt eine Video- und zwei Tonspuren, sowie Kassettenbezeichnungen bis 6 alphanumerische Zeichen.

CMX - Tochterfirma von "CBS Labs" und "Memorex"; sie entwickelte das erste elektronische Schnittsystem. CMX bezeichnet heute gewöhnlich den entsprechenden Schnittlisten-Industriestandard.

CMYK - Abkürzung für das Farbsystem der komplementären Grundfarben in der Sortierung, Cyan - Magenta - Yellow - Black. Hauptsächlich in der Druckindustrie angewandter Farbraum. Dabei handelt es sich um die vier im Mehrfarbendruck benutzten Primärfarben. Durch Variation der Intensität von Cyan, Magenta, Gelb bzw. Schwarz werden neue Farben erzeugt. Dieses Farbgebungsverfahren wird als subtraktives Verfahren bezeichnet: Wird keine Farbe subtrahiert, entsteht die Farbe Weiß, während die vollständige Subtraktion aller Farben Schwarz erzeugt. Wird im professionellen Grafik und Druckbereich (Offsetdruck) genutzt. Die Datei eines Bildes wird in diese vier Bestandteile zerlegt und für jede einzelne Farbe ein Film, bzw. eine Druckplatte hergestellt. Der Druck der einzelnen Farben erfolgt durch Übereinanderdruck und der dadurch bedingten Mischung. CMYK erlaubt in der Grafik auch die Speicherung von sogenanten Key oder Alpha Informationen. Ist eine RGB-Grafik für die Druckausgabe bestimmt, so muß zuerst eine sogenannte Vierfarbseparation durchgeführt werden, bei der die drei RGB-Farbwerte in die vier CYMK-Werte der Druckfarben umgerechnet werden. Dabei ist zu beachten, daß der Farbumfang (oder Gamut) bei CYMK geringer ist als bei RGB und daher Farbverschiebungen auftreten können, die vor dem Druck ausgeglichen werden müssen. Zum Abspeichern von CYMK-Grafiken empfiehlt sich beispielsweise das .PSD -Format von Photoshop, in dem auch Angaben über den jeweiligen Farbmodus abgespeichert werden können.

CMY - Kurzbezeichnung für Cyan (Blaugrün), Magenta (Purpur) und Yellow (Gelb), den Primärfarben des subtraktiven Farbsystems. Durch eine Kombination aus diesen drei Primärfarben kann jede andere Farbe dargestellt werden. Der zusätzliche Schwarz oder K-Auszug wird in der Drucktechnik eingesetzt um die Farben im Druck mit einer höheren Sättigung darstellen zu können. Gleichzeitig sorgt dieser Auszug für ein optimale Wiedergabe der dunklen Bildbereiche und der Kontraste.

CN - Abkürzung für Corporate Network. Physikalische oder virtuelle Sprach- und Datennetze zwischen den Niederlassungen von Unternehmen, die auf diesem Wege volumenunabhängig und kostengünstig ihre Geschäftskommunikation abwickeln. Die Unternehmen in einem CN-Verbund können dem gleichen Konzern angehören, aber auch in einem engen wirtschaftlichen Verbund zusammenarbeiten (Hersteller, Zulieferer).

C - Nennkapazität der Zelle oder Batterie. Der Lade- und Entladestrom einer Zelle wird oft als ein Vielfaches von C beschrieben. (Beispiel - "Der 0,1 C-Strom für eine Zelle mit Nennkapazität 1,4 Ah beträgt 140 mA."). Siehe Kapazität.

C-Netz - Ein seit 1984 von der Deutschen Telekom, später vom Tochterunternehmen T-Mobil betriebenes national begrenztes analoges Mobilfunknetz, das aus dem vorherigen B-Netz entwickelt wurde. Das C-Netz wurde technisch durch digitale Funktelefonnetze D-Netze, E-Netze abgelöst. Seit 2000 ist der Betrieb eingestellt.

CNG-Signal - Abkürzung für CALLING. Signal, das gesendet wird, um den Anruf als Faxdokumentensendung zu kennzeichnen. Wird dieses Signal von einem Faxgerät erkannt, dann leitet es automatisch den Empfang ein.

CNR - (oder auch nur C/N) Abkürzung für Carrier to Noise Ratio, Signal-Rauschabstand.

Codec - Kunstwort aus Compression (Kompression, Verdichtung) und Decompression (Dekompression, Wiederaufblasen). Der Begriff kann für einen Software-Algorythmus oder einen Hardware-Chipsatz verwendet werden. Soft- oder Hardware, welche speziell dafür entwickelt wurde, Videos nach bestimmten Kompressionsalgorythmen umzurechnen. Der Compressor verkleinert eine Datei, um sie besser speichern oder übertragen zu können, der Decompressor rechnet die kodierte Datei zur Darstellung in Echtzeit temporär um, ohne diese jedoch zu speichern. Decompressoren werden auch zum Rendern benötigt, da Pixelinformationen nicht in komprimiertes Videomaterial eingerechnet werden können.

CODEC - Kunstwort aus Kodierung/Dekodierung und Kompression/Dekompression. Der Begriff beschreibt das Verfahren zur Wandlung von Signalen in der Videokonferenztechnik. Die Verfahren wurden von der ITU standardisiert. Die Umwandlungen werden von einer speziellen CODEC-Karte vorgenommen, auf der in der Regel auch die Kommunikationsinterfaces (ISDN/LAN) untergebracht sind.

Coded order - Die Ordnung, in der Bilder gespeichert und verschlüsselt werden. Diese Reihenfolge ist nicht unbedingt dieselbe als die Reheinfolge bei der Entschlüsselung und Darstellung der Bilder.

Coder - Gerät, das elektrische Signale so verschlüsselt, daß sie übertragen bzw. gespeichert werden können; z.B. Verschlüsselung der Farbwertsignale Rot, Grün und Blau im Fernsehsignal; auch die Erzeugung von codierten Zeitsignalen für die Aufzeichnung auf Film und Tonband geschieht im Coder.

Codesender - Kleines Gerät mit Zahlentastatur, das bei Tastendruck Tonsignale (MFV) erzeugt; für Fernfunktionen wie Fernabfrage bei Anrufbeantwortern oder für Operatordienste. Wird an die Sprechmuschel von Telefonen gehalten, die nicht über Tonwahl verfügen.

Codieren - Begriff aus dem eCommerce. Übersetzen eines Zeichenvorrates in eine Maschinensprache.

Codiertes Band - Slangausdruck für ein elektronisches Schnittverfahren mit Prozeßrechner vorbereitetes Magnetband.

Codiertes Zeitmarkensystem - Aufnahmeverfahren, bei dem die Bilder, auch beim Einsatz von mehreren Kameras, den Tonaufnahmen durch das gleichzeitige Aufzeichnen von Zeitmarken eindeutig zugeordnet werden; erleichtert den Filmschnitt.

Coding parameters - Der Satz von anwenderdefinierbaren Parametern, die einen verschlüsselten Video Datenstrom charakterisieren. Während Datenströme durch die Parameter der Verschlüsselung charakterisiert werden, erfolgt die Charakterisierung von Decodern durch die Art und Weise der Fähigkeit Datenströme zu entschlüsseln.

COFDM - Abkürzung für Coded Orthogonal Frequency Division Modulation. Multiplex Modulationsverfahren mit Kanal-Codierung, codiertes OFDM für digitales Fernsehen DVB und digitalen Hörfunk DAB über terrestrische Sender. Besonders geeignet für Gleichwellennetze.

Coin cells - Es handelt sich um Knopfzellen im Format von "Münzen". Coin Cells enthalten stets Lithium Akku Systeme. Ihr kleinster Durchmesser beginnt bei 10 mm, ihr grösster Durchmesser endet mit 30 mm. Die Höhenmasse der Coin Cells liegen zwischen 1,2 und 5,4 mm.

Color Banding - Bezeichnung für bestimmte Bildwiedergabefehler bei der Magnetbandaufzeichnung; hervorgerufen durch unterschiedliche Sättigung innerhalb einer Kopfspur oder der Kopfspuren untereinander; auch durch scheinbare Entsättigung zum Spurenende (rechter Bildrand).

Color Bars - englisch für Farbbalken; Standard Testsignal aus senkrechten monochromen farbigen Balken der drei Grundfarben Rot, Grün, Blau sowie deren Komplementären Cyan, Magenta, Gelb sowie Weiß und Schwarz (in der Reihenfolge weiß, gelb, cyan, magenta, grün, rot, blau, scharz) zur Kalibrierung des Videosignals und der Monitore. Werden von der Kamera oder von einem Testgenerator aufgezeichnet. Es gibt zwei verschiedene Varianten, bei denen Weiss 75% oder 100% des maximalen Videosignals darstellen.

Color Framing - Methode vom PAL-Farbfernsehsystem, die Farbphase in jeweils 8 folgenden Halbbildern zu verschieben, womit ein stabiles Farbbild erreicht wird. Beim Schnitt in Composite-Formaten muss das Color Framing respektiert werden: Ein Bild kann nur einem anderen folgen, wenn es bezüglich der PAL-8er-Sequenz "in Phase" ist. Bei Komponentenformaten entfällt diese Einschränkung.

Color Hatching - Farbangleichung mehrerer Farbbildgeber aneinander.

Colorieren - nachträgliches Färben von Schwarz/Weiß-Fotos.

Color Keying - anderer Begriff für Chroma Keying. Die Überlagerung zweier Videosignale, die durch Definition eines durchsichtigen Farbbereiches den Vordergrund und den Hintergrund definiert. Beispiel: Im Vordergrund läuft ein Mann vor einer blauen Wand. Im Hintergrund zeigt das Bild eine Wüstenlandschaft. Blau wird als durchsichtig definiert. Der Mann läuft jetzt in der Wüstenlandschaft. Diese Technik ist die Grundlage vieler Spezialeffekte in Film und Fernsehen.

Color Killer - Einrichtung im Schwarz/Weiß-Fernsehempfänger zur Unterdrückung des Farbträgers.

Colortec - Abkürzung für Color Time Error Compensator; Gerät zum Ausgleich von Zeitfehlern in MAZ-Maschinen.

Colortranlicht - Firmenbezeichnung für Beleuchtungskörper, bei denen die Lampen zur Erzeugung besonders hoher Farbtemperatur mit Überspannung arbeiten.

colour background - englisch für Farbhintergrund.

colour balance - englisch für Farbabgleich (bei der Kamera).

colour bars - englisch für Farbbalken. Andere Schreibweise. Standard Testsignal aus senkrechten monochromen farbigen Balken der drei Grundfarben Rot, Grün, Blau sowie deren Komplementären Cyan, Magenta, Gelb sowie Weiß und Schwarz (in der Reihenfolge weiß, gelb, cyan, magenta, grün, rot, blau, scharz) zur Kalibrierung des Videosignals und der Monitore. Werden von der Kamera oder von einem Testgenerator aufgezeichnet. Es gibt zwei verschiedene Varianten, bei denen Weiss 75% oder 100% des maximalen Videosignals darstellen.

colour black - englisch für „Farb-Schwarz“, meint das sogenannte Black-Burst Videosignal mit "Schwarz" als Bildinhalt: Referenzsignal "Black Burst".

colour border - englisch für Farb-Umrandung (border).

colour burst - englisch für Burst, Farbträger.

colour corrector - Einrichtung zur Farbkorrektur

colour framing - Der Ausdruck bezeichnet im PAL-System das Schneiden eines Videobildes unter Beachtung der 8er-Sequenz (8-field-sequence), d.h. der Periodizität gleicher Phasenbedingungen im PAL-FBAS-Signal, die 8 Halbbilder beträgt. (Bei NTSC beträgt diese Periodizität 4 Halbbilder: 4-field-sequence.)

colour fringe - englisch für Farbsaum. Artefakt bei der Farbfernsehtechnik bedingt durch hohe Frequenzen bei der Abbilkdung einer scharfen Kante eines Objektes. Wird dann im FBAS Signal als Farbe interpretirert.

colour fringing - englisch für Farbsaum-Bildung.

colour killer - englisch für Farbabschalter. Einrichtung beim Farbfernseh-Empfänger, um bei Schwarzweiß-Sendungen den Farbkanal abzuschalten und damit dessen Rauschen (sowie Cross-Colour- und Cross-Luminanz-Störungen) zu unterdrücken.

colour matching - englisch für Farbkorrektur, Farbangleichung, Farbabgleich, Farbanpassung

colour space converter - englisch für Farbenraum-Wandler; Elektronik, die beispielsweise RGB-Videosignale in YUV-Signale (oder umgekehrt) wandelt.

colour under - Das "Colour-Under"-Verfahren wird bei der Magnetbandaufzeichnung von FBAS-Signalen (z.B. bei VHS, S-VHS, Video-8, Hi-8) eingesetzt, um das Y- und das Chroma-Signal ohne gegenseitige Störungen auf eine gemeinsame Spur aufzeichnen zu können: das Chroma-Signal wird auf eine sehr niedrige Frequenz (etwa zwischen 500 und 900 kHz) heruntergemischt, und das bandbreitenbegrenzte, FM-modulierte Y-Signal (Hubbereich 3,8 bis 4,8 MHz bei VHS) dient zur Vormagnetisierung.

COLP - Abkürzung für COnnected Line identification Presentation. Übermittlung/Präsentation der Rufnummer des Angerufenen zum Anrufer.

COLR - Abkürzung für COnnected Line identification Restriction. Unterdrückung der Übermittlung der Rufnummer des Angerufenen zum Anrufer

COM - Abkürzung für Customer Operations Management. Es beinhaltet alle operativen Arbeitsgebiete, die für die Umsetzung der mit CRM gewonnenen Entscheidungskriterien erforderlich sind. Dieses beinhaltet sowohl organisatorische Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz im Bereich der Kundenbetreuung, als auch den Einsatz von neuen Informationstechnologien, wie z.B. CAS, SFA unter Einbeziehung der globalen Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Marktteilnehmern. SFA- (Sales Force Automation) und CAS (= Computer Aided Selling)-Systeme sind dabei Beispiele für Instrumente und Methoden, die häufig DV-gestützt in Marketing und Vertrieb eingesetzt werden und nicht nur die Effizienz sondern insbesondere auch die Effektivität der Kundenbearbeitung fördern sollen. Die durch neue Informationsverarbeitungstechnologien wesentlich detaillierter erfassbaren und aufbereitbaren Kundendaten erlauben eine differenziertere Marktbearbeitung und finden ihre Vollendung im One-to-One-Marketing.

comb filter - englisch für Kammfilter: der Frequenzgang solcher Filter hat einen kammförmigen Verlauf; sie werden zum "Auskämmen" periodisch angeordneter Frequenzen eingesetzt, z.B. bei der Demodulation von PAL- und NTSC-Signalen, um die Y- und C-Anteile zu trennen.

Combo - Slangausdruck für einen Verstärker und eine Lautsprecher-Box in einem Gehäuse.

Commag - gebräuchliche Bezeichnung für den kombinierten Magnetton (Film mit Randspur).

Common Interface - Conditional Access Module - Verschlüsselungssystem für Pay-TV-Programme sind generell verschlüsselt. Ohne Zugangsberechtigung ist der Bildschirm ist schwarz und der Ton stumm. Nachdem die Gebühren für das Abonnement bezahlt sind oder wenn eine einmalige Gebühr für die Smartcard entrichtet wurde, kann das jeweilige TV-Angebot entschlüsselt angeschaut werden. Das CI-CA-Modul vergleicht den Code in der Box mit dem gesendeten. Stimmen sie überein, werden die entsprechenden Programme dechiffriert und damit sichtbar. CI-CA-Module gibt es von verschiedenen Verschlüsselungen (Cryptoworks, Conax, Nagravision, Viaccess und bald auch von Irdeto). Um Pay-TV-Programme zu sehen, braucht man neben den CI-CA-Modulen, noch die TV Box, ein Multi-Access-Modul mit einem CI-Slot und die entsprechende Smartcard des Programmanbieters.

Common Interface - Der Grundgedanke für Common Interface ist folgender: Für die vielen kostenpflichtigen Fernseh- und Radioprogramme, Internet- oder Software- Angebote gibt es eine einheitliche Schnittstelle. Damit Sie mit der TV Box Irdeto, Cryptoworks, Conax, Nagravision, Viaccess verschlüsselte Programme empfangen können ist diese für das Common Interface - Zeitalter schon jetzt gerüstet. Mit den Multi-Access-Modulen für die TV Box stehen Ihnen natürlich auch alle Common-Interface-Möglichkeiten offen.

Community - Englisch für Gemeinschaft. Als Community wird im weitesten Sinne eine Gruppe von Internet-Usern bezeichnet, die das Interesse an einem Thema oder an einer Website verbindet und dazu anregt, miteinander zu kommunzieren. zum Beispiel werden die Benutzer einer bestimmten Newsgroup, eines Chats, Forums oder einer Mailing-List als Mitglieder einer jeweiligen Community betrachtet.

Comopt - gebräuchliche Bezeichnung für den kombinierten Lichtton (Film mit Lichttonspur).

Compact Disc - (CD) moderne Schallplatte, bei der die Toninformationen digital aufgebracht sind; sie zeichnet sich durch besonders hohe Klanggüte und Störfreiheit aus, siehe CD.

CompactFlash Card - Wechselspeicher für Digitalkameras mit bis zu 512 MByte. 8 Mbyte Speicherplatz im CF-Format kosten rund 50 Mark. CompactFlash gilt bei führenden Herstellern als Zukunftspeicher - so hat Casio seine jüngste Kamerageneration von SmartMedia auf CompactFlash umgerüstet.

Compact Flash - Speicherkarte bis zu 512 MB, wird in digitalen Kameras verwendet. Größe etwa eine Briefmarke. Diese Karte läßt sich über einen Adapter direkt in PCMCIA-Laufwerken auslesen.

Compiler - Programm, das die Programmiersprache so übersetzt, daß der Computer die ihm gegebenen Befehle realisieren kann.

compliance testing - englisch für Nachweisprüfung.

component coding - Komponenten-Codierung. Bei dieser Art der Digitalisierung eines FBAS-Signals wird das Signal zunächst in seine Anteile Y, B-Y und R-Y zerlegt; diese werden dann getrennt digitalisiert.

component - englisch für Bauteil, Komponente, (elektronisches) Bauelement.

Component - Farbsignal-Komponente: Ein Anteil der sich aus den drei Komponenten RGB zusammen setzenden Videosignale. Auch durch Umwandlung als YCrCb (bzw. Y, U und V) Komponenten (ein Anteil Luminanz und zwei Anteile Chrominanz) bekannt. In der Digitaltechnik bestimmen eine Matrix, ein Block oder einzelner Tripple von je einem der drei Anteile das Bildsignal. Jede Komponente wird getrennt (oder im Zeitmultiplex) weitergeleitet und verarbeitet.

Component-Signal - (YC-Signal oder S-Video) Das Component-Signal setzt sich zusammen aus dem Luminanz- und dem Chrominanz-Signal. Beide Signale bleiben beim Überspielen getrennt und werden über zwei Kanäle (Kabel) übermittelt. Die Bildqualität wird dadurch gegenüber dem FBAS-Signal erheblich verbessert. Diese Signalform, die für Auflösungen von 400 bis 430 Linien geeignet ist, wird als S-Video bezeichnet und findet bei S-VHS und Hi-8-Videogeräten Anwendung.

Component-Signal - RGB-Signal, Fernsehsignal mit getrennten Kanälen für Rot, Grün und Blau, zählt zu den Komponentensignalen

Component-Signal - YUV-Signal, Fernsehsignal mit getrennten Kanälen für das Helligkeitssignal Y und das Farbsignal, bestehend aus den Komponenten U und V (Rot minus Helligkeit, Blau minus Helligkeit), zählt zu den Komponentensignalen. Sorgt für eine Bildübertragung in Studioqualität

Component Video - Bezeichnung für das Videosignal, bei dem Helligkeit und Farbe getrennt von einander übertragen, verarbeitet und aufgezeichnet werden (Y/C-Signal). Die Aufteilung des Videossignals in Chrominanz- (Farbe) und Luminanz Anteile führt zu einer erhöhten Bildqualität. Vorteil ist, daß die Bildqualität auch über mehrere Generationen nahezu verlustfrei bleibt.

Component - Videoformate, die Helligkeits und Farbinformationen getrennt aufzeichnen: ein Signal für die Helligkeit und je eines für die Rot und die Blaudifferenz. Component-Formate sind: Betacam SP, Digital Betacam, DV, Betacam SX, D1, DVCPRO, D5, D6, D9, D10.

COM-Port - Synonym der seriellen Schnittstellen (RS-232) am PC.

Composing - Zusammenfügen, die Verbindung von mehreren Bildern. Begriff für die komplexe Bearbeitung von Bild-/Filmmaterial, die über reine Schnittfunktionen hinausgeht. Bild-"Komposition" durch Layering (layering).

composite chroma key - encoded chroma key. Chroma-Key, bei dem das Stanzsignal aus einem Composite-Videosignal abgeleitet wird (anstatt aus einem RGB-Signal).

composite coding - englisch für geschlossene Codierung. Abtastung und Digitalisierung des geschlossenen, nicht zerlegten FBAS-Signals.

Composite - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktiongeeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.

composite footprints - FBAS-typische Artefakte, footprint

composite signal - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktiongeeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.

Composite Video - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktiongeeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.

Composite Videosignal - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktiongeeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.

Compositing - Zusammenfügen, die Verbindung von mehreren Bildern. Begriff für die komplexe Bearbeitung von Bild-/Filmmaterial, die über reine Schnittfunktionen hinausgeht. Bild-"Komposition" durch Layering (layering).

Compression ratio - Kompressionsrate; Verhältnis der Datenmenge des komprimierten Signals zum unkomprimierten Signal. In der digitalen Videotechnik wird damit der Faktor bezeichnet, um den ein Signal im Datenvolumen komprimiert wird. Bei gleichem Kompressionsverfahren bedeutet eine kleinere Kompressionsrate ein besseres Signal. Verschiedene Techniken können jedoch je nach Bildinhalt unterschiedliche Resultate ergeben. Ein einzelnes unkomprimiertes Videobild nach CCIR 601 ist 830 kByte groß, eine Minute Video benötigt 1.26 GB. Offline-Schnittplätze nutzen Kompressionsfaktoren von 100:1 - 50:1, On-Line Schnittplätze und digitale Bandformate 10:1 - 2:1.

compromise format - englisch für Kompromiß-Format. Wiedergabe von Breitbildern auf dem 4:3-Bildschirm, wobei rechts und links schmale, gleich große Bildteile abgeschnitten werden, damit die schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand nicht zu breit werden und Bilddetails besser sichtbar sind.

Compurverschluß - gebräuchlicher Zentralverschluß zur Dosierung der Belichtung in Fotokameras.

CompuServe - Kommerzieller amerikanischer Online-Dienst mit weltweit etwa zwei Millionen Mitgliedern, der seit 1991 auch in Deutschland (mit rund 250.000 Mitgliedern) vertreten ist und seit 1995 den uneingeschränkten Internet-Zugang mit mehreren Einwahlknoten in Deutschland anbietet. CompuServe Europa ist seit Februar 98 unter einem Dach mit AOL Bertelsmann Europa, einem Joint Venture von America Online Inc. und der Bertelsmann AG.

Computer - Aus Hard- und Software bestehende, universell einsetzbare elektronische Rechenanlage zur Verarbeitung und Speicherung von Daten.

Computer-based training - CBT, Rechnergestützte Ausbildung. Die Verwendung eines Computers, um Schulungs- oder Ausbildungsinhalte zu übermitteln; auch bekannt als computergestützte Schulung (CAI), computergestütztes Lernen (CAL), computerbasierendes Training (CBI), und rechnerbasierendes Lernen (CBL).

Computermißbrauchversicherung - Begriff aus dem eCommerce. Versichert sind Vermögensschäden des Versicherungsnehmers, die ihm durch die Herstellung, Abwandlung, Zerstörung und Beschädigung von Computerprogrammen, EDV-lesbaren Datenträgern oder in der Rechenanlage gespeicherten Daten zugefügt werden. Mit eingeschlossen sind auch das Eingeben von Daten in EDV-Geräte sowie die Entwendung von EDV-Geräten. Des weiteren ist eine Ausdehnung des Versicherungsschutzes möglich, z.B. auf den Datenmißbrauch Dritter.

Computer-Telefonie - Aus den USA stammender Begriff für eine neue Art von Systemen, bei denen Telefonie und die Computertechnik verschmelzen. Bei der Computer-Telefonie gibt es nur noch ein System, die Computer-Telefonie-Anlage, kurz CT-Anlage.

Computer-Telefon-Integration - Verbindung von Telekommunikationsanlagen und Computersystemen. Im Unternehmen werden zwei separate Systembereiche verbunden. Durch Computer-Telefon-Integration gestützte Anwendungen arbeiten die beiden Bereiche kooperativ zusammen, um eine neue Informationsqualität zu bieten.

Concealment - englisch für Verdeckung (error concealment), wird bei digitalen Systemen genutzt, um aufgetretene Datenfehler zu kaschieren.

Conditional Access System - Ein System, das den Zugang der Pay-TV-Abonnenten zu den für sie bestimmten Programmen, Serviceangeboten etc. kontrolliert (und dadurch Nicht-Abonnenten vom Empfang ausschließt).

Conference - englisch für "Konferenz"; entspricht einem Chat mit mehr als zwei Teilnehmern

confidence head - Confidence-Wiedergabekopf für Hinterbandkontrolle (während der Aufzeichnung).

Conjoint Measurement - Conjoint Measurement ist eine Marktforschungsmethode, mit dessen Hilfe für die Zufriedenheit der Kunden optimale Produkte in Abhängigkeit von Preis und Leistung konstruiert werden können.

Constant bitrate - Betriebsart digitaler Datenübertragung oder Aufzeichnungssysteme, in der die Datenrate eines komprimierten Datenstroms von Anfang bis Ende konstant ist. Häufig auch CBR abgekürzt.

Constant bitrate coded video - Ein komprimierter Video Datenstrom mit einer konstanten durchschnittlichen Datenrate.

Content - englischer Begriff für Inhalte, gemeint sind mediale Inhalte wie Audio- und Videosequenzen oder Bilder und Texte.

Content-Pages - Summe aller redaktionell genutzten Seiten auf Basis von Page Impressions zur Einschätzung der inhaltlichen Akzeptanz von Online-Angeboten.

Content-Provider - Content Provider oder CPs sind Firmen, die sich auf das Angebot qualifizierter Inhalte im Internet spezialisiert haben, beispielsweise Verlage, die Online-Zeitungen in das Internet stellen. Kommerzielle Onlinedienste wie CompuServe werden auch als Content Provider bezeichnet, da sie ihren Kunden spezielle Informationen anbieten.

Continuous Presence - Begriff aus der Videokonferenztechnik (Quad Split), Ist eine Form der Multipointkonferenz, bei welcher 5 Standorte in Bild und Ton teilnehmen können. Hierbei ist der Bildschirm aller teilnehmenden Standorte in 4 Zonen unterteilt. In jedem Bildschirmviertel ist ein Standort abgebildet.

contour accentuation - englisch für Konturverstärkung. Methode zur Anhebung von Konturen, um einen schärferen Bildeindruck durch eine höhere Kantenschärfe zu erzeugen.

contour correction - englisch für Konturentzerrung

contour - englisch für Umriß, Kontur, Bildrand, Bildkante

contouring - Im Videobereich: (unerwünschte) Konturbildung, kann z.B. bei digitalen Systemen auftreten, wenn die Quantisierung zu grob ist.

contour sharpness - englisch für Konturschärfe, Kantenschärfe. Methode zur Anhebung von Konturen, um einen schärferen Bildeindruck durch eine höhere Kantenschärfe zu erzeugen.

contribution - englisch für Zulieferung: im Fernsehbereich ist damit die Bereitstellung von "Sendematerial" (in Studioqualität) gemeint, von der Aufnahme bis zur Zuspielung an die Sende-Studios (bzw. zwischen den Studios) über Breibandnetz.

contribution level - englischer Begriff für Studioqualität, Sendequalität (von Bild- und Ton-Material).

Control A1 Anschluß - Multifunktionales Datenbus-System zu verbesserten Kommunikaton zwischen verschiedenen Sony Audio-Komponenten. So lassen sich Funktionen automatisieren und Texte z.B. zwischen CD-Player und Verstärker übertragen. Viele zusätzliche praktische Funktionen werden in Zukunft mit diesem Datenbus möglich sein.

Controller - Begriff aus der Computertechnik. Eine Baugruppe des Rechners, der kontrolliert und die richtige Abarbeitung von Befehlen in der richtigen Reihenfolge steuert. Übernimmt zum Beispiel die Kontrolle und Steuerung der Festplatte oder des Druckers.

Controlling - Begriff aus dem eCommerce. Instrument der Unternehmenssteuerung, der Controller beteiligt sich an der Unternehmensplanung und prüft, ob die Ziele des Unternehmens realisiert werden (z.B. Revision).

Control L - Standard für die Fernsteuerung von Videogeräten über Timecode, von Matsushita definiert und in deren Geräten eingesetzt.

Control S - Standard für die Fernsteuerung von Videogeräten über Timecode, von Sony definiert und in deren Geräten eingesetzt.

control track longitudinal - CTL. Kontrollspur bei Magnetbändern, in denen eine Hilfsinformation für die Synchronisation aufgezeichnet wird.

Coockie - Als Cookies werden Daten bezeichnet, die beim Besuch von Web-Sites auf der Festplatte des Besuchers abgelegt und beim nächsten Besuch der Seiten wieder abgerufen werden können, um den Benutzer zu identifizieren und so beispielsweise den Login zu sparen. Diese Informationen werden durch den Browser bei einem erneuten Aufruf an den Server zurückgeschickt, der sich früherer Aktionen auf dieser Seite erinnert und entsprechend die Darstellungsform ändern kann. Zum einen sollen sie den Content- und Service-Providern Informationen über das Nutzungsverhalten der User geben, zum anderen sollen sie den Nutzern das Internet-Surfen erleichtern. So kann der Anbieter erfahren, welcher Browser benutzt wird, wann der Besuch war und welche Angebote wahrgenommen wurden. Die Nutzer profitieren davon, indem ihnen beim nächsten Besuch maßgeschneiderte Angebote gemacht werden können, die ihrem letzten Besuch entsprechen. Um den Datenschutz zu gewährleisten, ist es nicht möglich, daß die Cookies eines Anbieters von einem anderen gelesen werden können. Darüber hinaus können die Nutzer nach jedem Internet-Ausflug die Cookies von der Festplatte löschen - dies geschieht jedoch nicht automatisch. Zu beachten bei Cookies ist immer, daß an einem Computer mit einem Browser immer auch mehrere Personen arbeiten können, das heißt eine eindeutige Identifizierung eines Nutzers ist auch mit Cookies nicht möglich.

Cookie - englisch für "Keks". Hilfsdatei von Browsern wie Netscape Navigator. Webserver schreiben Cookies auf die Festplatte des Benutzers und teilen z.B. eine Identifikationsnummer zu. Wenn der Nutzer diese Seite das nächste Mal aufruft, kann das Cookie ausgelesen werden und dient dem Webserver zur Identifizierung des Online-Besuchers, aber auch zu weitreichenderen Zwecken, z.B. zur Erforschung des Nutzerverhaltens.

Co-Produktion - Produktion mit einem oder mehreren Partnern.

Cordband - perforiertes Magnettonband; 16 mm oder 17,5 mm breit, mit einer oder mehren Tonspuren. Typisches Medium bei der Filmvertonung.

Cordmaschine - Tonbandmaschine für Cordbänder, wird überwiegend in der Synchronisation von Filmen eingesetzt, da sich die Perforierung an dem Filmmaterial orientiert.

Cord - Slangausdruck für perforiertes Magnettonband; 16 mm oder 17,5 mm breit, mit einer oder mehren Tonspuren.

Corporate Network - Privates Telekommunikationsnetz eines über mehrere Standorte verteilten Unternehmens oder Unternehmensverbundes. In einem Corporate Network können Sprach- und Dateninformationen zwischen den Standorten und Mitarbeitern des Unternehmens ausgetauscht werden. Sie entstanden zunächst als standortübergreifende Datennetze von räumlich verteilten Unternehmen. Heute eröffnen Corporate Network auch die Möglichkeit zur Sprach- und Bildkommunikation.

COS - Abkürzung für Cast On Strap. Englische Bezeichnung für den Herstellprozess des Plattenblocks einer Batterie durch die Verbindung der Plattenfahnen mehrerer gleichnamiger Elektroden (Parallelschaltung zur Erhöhung der Kapazität) in einer Polbrücke aus einer Bleilegierung.

co-sited samples - Zusammengehörige Abtastwerte (z.B. die Y- und C-Werte eines Pixels) eines digitalen Videosignals.

Courseware - Alle Materialien wie Software, Videos, Audio-CD's, Bücher, Tafeln und Computerprogramme, die notwendig sind, um eine vollständige audiovisuelle Unterrichtsstunde oder einen Schulungskurs zusammen zu stellen.

Courtage - Begriff aus dem eCommerce. Gebühr des Maklers für die Vermittlung eines Geschäftes, nach Abschluss eines Geschäfts an den Makler zu zahlen.

Covalieren - chemisches Verfahren, um die Laufeigenschaften eines Filmes zu verbessern und die elektrostatische Aufladung zu verhindern.

Cox-Box - Firmenbezeichnung für ein Gerät zum Einfärben von Schwarz/Weiß-Fernsehbildern; dabei können helle und dunkle Bildpartien abhängig von der Gradation getrennt eingefärbt werden (wurde früher z.B. bei Schrifteinblendungen benutzt). Entwicklung des Engländers Michael Cox.

CP - Abkürzung für Content Provider. Firmen, die sich auf das Angebot qualifizierter Inhalte im Internet spezialisiert haben, beispielsweise Verlage, die Online-Zeitungen in das Internet stellen. Kommerzielle Onlinedienste wie CompuServe werden auch als Content Provider bezeichnet, da sie ihren Kunden spezielle Informationen anbieten.

CPN - Abkürzung für Customer Premises Network. Inhouse-Bereich eines Kommunikationsnetzes, beispielsweise eines Corporate Network (CN) oder eines öffentlichen Breitbandnetzes.

cps - Abkürzung für Characters per Second. Gibt bei Druckern die Schnelligkeit in Zeichen pro Sekunde an.

CPS - Abkürzung für Characters per second. Wird in Kommunikationsprogrammen als Maß für die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit benutzt.

CPS - Abkürzung für Constrained Parameter Set

cps - Abkürzung für Cycles per Second, Perioden je Sekunde, Frequenz gemessen in Hertz.

CPU - Abkürzung für Central Processing Unit. Wird oftmals einfach als "Prozessor" umschrieben. Die CPU ist der Hauptprozessor eines Rechners, welches alle Informationen in dem Computer verarbeitet, Berechnungen durchführt und die Speicher verwaltet. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Prozessoren Familien entwickelt, z.B. 8080, 80486, Pentium, K6, Alpha Processor, Motorola 68xxx oder andere Computer Prozessoren. Die CPUs in den aktuellen Rechnern der Windows-Welt stammen überwiegend von den Marktführern Intel oder AMD. Die Herzstücke der Apple Macintosh werden von Motorola hergestellt.

Crab Dolly - Kamerastativ mit sog. Crab-Steuerung, dadurch besonders gut seitlich bewegbar (Crab-Gang = Krabbenlauf); ist durch Hydraulik ruckfrei in der Höhe veränderbar und wegen der Luftbereifung gegen kleine Bodenunebenheiten unempfindlich; enthält einen Sitz für den Kameramann

Cracker - Mit dem Begriff Cracker werden Person bezeichnet, die ohne Berechtigung in ein Computersystem eindringen. Im Gegensatz zu Hackern (die meist nur ihre "elektronische Visitenkarte" hinterlassen) verursachen Cracker häufig Schäden in Computern oder Netzen.

Crash-Mail - nennt man die Nachrichten im FIDO-Netz, die vom Sender ohne Zwischenstation an den Empfänger gesendet werden. Während das Point-Programm beim Versenden von Netmail den nächsten Node anruft, also die nächste Mailbox, wählt das Point-Programm bei Crash-Mail direkt die Mailbox des Empfängers der Nachricht an. Damit das funktioniert, muß das Point-Programm Zugriff auf eine Liste haben, in der zur Adresse des Empfängers die Telefonnummer hinterlegt ist. Im FIDO-Netz ist diese Liste die Nodelist.

crawl - englisch für Kriechen, schleichen, wandern. Typische Funktion für Titel, der als Textband seitlich durchs Bild läuft.

crawling - (effect) "Crawl(ing)-Effekt": unerwünschte langsame Bewegung in statischen Bildteilen, z.B. abwechselndes Erscheinen und Verschwinden dünner Linien (aliasing).

crawl title - englisch für Kriechtitel: läuft von rechts nach links über den Bildschirm.

Cray - Bezeichnung für ein Großrechner System der Firma Cray Research.

CRC - Abkürzung für Cyclic Redundance Code, zyklischer Redundanzcode. Ein für Fehlerentdeckung und deren Korrektur verwendeter Code. Verfahren zur Sicherung der Übertragung beliebiger Bitfolgen. Für eine zu übertragende Bitkette werden entweder 16 (CRC-16) oder 32 (CRC-32) Prüfbits berechnet und an die Information angehängt und mit ihr übertragen.

Credits - credit titles, Nachspann, Vorspann in einer Film- oder Videoproduktion. Listet die Beteiligten an der Produktion namentlich mit ihrer Funktion auf.

Crippleware - Eine Shareware-Abart, die aus der Tatsache entstanden ist, daß viele Nutzer sich trotz reger Nutzung von Shareware nicht registrieren lassen und dem Programmierer Geld überweisen. Die Autoren bringen folglich nur eingeschränkt funktionierende (verkrüppelte) Versionen ihrer Software auf den Markt, die sich erst nach Registrierung voll nutzen lassen.

crispening - englisch für Bildschärferegelung; Konturverstärkung; "Crispening" bezeichnet auch das elektronische Verfahren selbst, das mit Hilfe einer Differentiation des Y-Signals die Helligkeitsübergänge "versteilert".

Critical Incident Technique - Die Critical Incident Technique ist eine Methode zur Entwicklung effektiver Fragebögen, bei der über die Aussagen unzufriedener Kunden auf die wesentlichen Produkteigenschaften zurückgeschlossen wird.

CRM-Lösungen - CRM Customer Relationship Management Lösungen sind Softwareprogramme, die als primäres Ziel haben, Unternehmen bei der Verwirklichung von mehr Kundenorientierung zu unterstützen. Sie integrieren Anwendungen und Funktionen aus Vertrieb, Marketing, Call Center und Service, so daß alle Mitarbeiter im Prinzip auf die gleichen Kundendaten blicken. Geht weiter als Customer Interaction, da nicht nur eine Interaktion mit dem Kunden besteht, sondern eine langfristige Beziehung eingegangen wird.

crop - englisch für Einschränken, Beschnieden. Angewandt zum Beispiel bei key crop, Verschieben von Key-Rändern, um das Key-Gebiet zu "beschneiden".

Cropping - Bei Videokarten: Unter Cropping versteht man die Eigenschaft von Videoschnittkarten, Ränder des Videobildes, die auf normalen Fernsehern unsichtbar sind nicht aufzunehmen, also auszusparen. Dadurch reduziert sich die Auflösung von 768 x 576 Pixel auf bis zu 704 x 520 Pixel und somit auch der Speicherbedarf für die Aufnahme. Durch diesen Trick läßt sich entweder die Kompression bei gleichbleibender Datenübertragungsrate noch etwas erhöhen, oder man kann noch einige Sekunden mehr Material in einer 2 GB Datei unterbringen.

Cropping - In der Studiotechnik: Zum Videobild gehören im oberen und unteren nicht sichtbaren Bereich Bildzeilen, die keine inhaltliche Bildinformation tragen, zum Beispiel den VITC oder Videotext. Wird bei einem Effekt das Videobild verkleinert, werden diese Zeilen schwarz dargestellt. Es ist daher sinnvoll, das Bild durch Beschneiden (cropping) zu verkleinern und die ungewünschten Bereiche dadurch zu entfernen.

cross colour - In der Fachliteratur findet man zwei gegensätzliche Definitionen: 1) Unter "Cross-Colour-Störungen" wird gewöhnlich das Übersprechen des Luminanzsignals auf den Farbkanal (bei PAL und NTSC) verstanden. Es wird also ein "falsches", zunächst nicht vorhandenes Chrominanz-Signal erzeugt; 2) Manche Autoren verstehen darunter "Farb-Nebensprechen", d.h. die Beeinträchtigung der Luminanz-Information durch den Chrominanz-Anteil. (cross luminance)

cross-fade - englisch für Überblendung, Überblenden. Funktion in Bildmischern, Keyern oder Audio-mischern.

cross luminance - In der Fachliteratur findet man zwei gegensätzliche Definitionen: 1) Unter "Cross-Luminanz-Störungen" wird gewöhnlich das Übersprechen des Chrominanzsignals auf den Luminanzkanal (bei PAL und NTSC) verstanden. Es wird also ein "falsches", zunächst nicht vorhandenes Luminanz-Signal erzeugt. 2) Manche Autoren verstehen darunter "Luminanz-Nebensprechen", d.h. die Beeinträchtigung der Chrominanz-Information durch den Luminanz-Anteil. (cross colour)

Crossover-Kabel - Twisted-Pair-Netzwerkkabel (gekreuzte Belegung am RJ45-Stecker) zum direkten Verbinden von 2 Netzwerkkarten oder Hubs untereinander.

Crossposten - bedeutet, daß man ein Mail in mehrere Newsgroups gleichzeitig schickt. Es ist entgegen der Netiquette, in zuviele Newsgroups (größer 4) gleichzeitig zu posten. Um die nachfolgende Diskussion zu dem Thema auf eine Newsgroup zu beschränken, sollte man zu Beginn der Nachricht die gewünschte Newsgroup hinter "Followup-To:" angeben. Damit wird verhindert, daß in allen Newsgroups, in die die Nachricht gepostet wurde, dieselben Diskussion stattfinden.

Cross-Selling - Begriff aus dem eCommerce. Möglichkeiten über den Ursprungskauf hinaus weitere Käufe aus anderen Produktbereichen zu realisieren.

Crosstalk - englisch für Nebensprechen, Übersprechen, Einstreuung

CRT - Abkürzung für Cathode Ray Tube, umgangssprachlich auch als Bildröhre bezeichnet, Kathodenstrahlröhre (siehe auch Elektronenkanone, Braunsche Röhre, Phosphor). Eine in Fernsehgeräten und Monitoren verwendete Vakuumröhre. Die im Hals der Röhre befindliche Elektronenkanone emittiert einen Elektronenstrahl, der auf die Rückseite der Bildröhrenfront trifft. Diese Fläche ist mit Phosphor beschichtet, der zum Leuchten gebracht wird und die Bildschirmanzeige erzeugt. Im Gegensatz zu den neuen TFT -Displays wird das Bild hier noch auf konventionelle Weise durch einen Elektronenstrahl dargestellt, der auf eine Fluoreszenzscheibe auftrifft. Nachteile - austretende (Gamma-)Strahlung; hoher Platzbedarf; es kann nicht der gesamte Bildschirm zur Darstellung genutzt werden.

Cryptor - Entschlüssler werden benutzt um Datenkommunikation abhörsicher zu machen. Die Verschlüsselungssysteme müssen an Sende- und Emfangsstelle installiert werden.

CSS - Abkürzung für Content Scrambling System. Auf DVDs angewandte Datenverschlüsselung, die es unmöglich macht, eine digitale Kopie von einer DVD zu machen.

CSS - Abkürzung für Customer Service System: System zur Servicesteuerung und Serviceunterstützung. Neben der Zuteilung der Aufträge für den Kundendienst meist auch ein HelpDesk zur Beantwortung der häufigsten Kundenprobleme.

CSTA - Abkürzung für Computer Supported Telecommunication Applications - Der CSTA-Standard (Computer Supported Telecommunication Applications) geht auf eine Initiative von Dialogic und der ECMA zurück. CSTA ist keine Schnittstelle im eigentlichen Sinn, sondern ein Leitfaden für die standardisierte Implementierung von CTI-Funktionen in TK-Anlagen und Computern, der Framework-Architektur, Dienste und Protokolle definiert. CSTA = Computer Supported Telephone Application - Standardisierte Schnittstelle zwischen Computer, Telefonanlage und/ oder Zusatzgeräten zur Übertragung gesprächsbegleitender Daten.

CT - Abkürzung für Computer-Telefonie - Nutzung eines Computersystems als Vermittlungsanlage durch Integration von Telefoniekomponenten und entsprechender Softwarefunktionen in ein Rechnersystem (auch CT-Anlage).

CTCM - Abkürzung für Chrominance Time Compression Multiplexing. Chrominanz-Zeitmultiplex mit zeitlicher Signal-Kompression bei der Video-Bandaufzeichnung: Bei M-II (Panasonic) verwendetes Verfahren, das im wesentlichen dem CTDM-Verfahren bei Betacam SP der Firma Sony entspricht.

CTDM - Abkürzung für Compressed Time Division Multiplex. Komprimiertes Zeit-Multiplex, Zeitmultiplex mit zeitlicher Signal-Kompression: Ein Verfahren, das bei Betacam SP (Sony) angewandt wird, um die Chrominanzanteile U und V des Videosignals nacheinander auf der C -Spur zeitlich parallel zum Y-Signal (auf der Y-Spur) aufzeichnen zu können.

C-Tel - Analoges, zellulares Mobilfunknetz von T-Mobil. Nahezu bundesweite Flächendeckung. Versorgung in Großzellen mit einem Radius von etwa 20 km und in Kleinzellen mit einem Radius von 3 km in den Ballungsräumen. Zugangskennziffer (01 61). T-C-Tel bietet einen schnellen Verbindungsaufbau und hohe Gesprächsqualität. Zugriff von unterwegs auf viele praktische Service-Leistungen (zum Teil mit Zusatzgeräten) wie Daten- und Faxkommunikation. Wurde Ende 2000 zu Gunsten der D-Netze eingestellt.

CTI - Abkürzung für Computer-Telefonie-Integration. CTI-Systeme verbinden den PC mit Telekommunikationsanlagen (TK-Anlagen) und unterstützen den Anwender beim Telefonieren. So kann beispielsweise direkt aus einer Datenbank eine Rufnummer per Mausklick gewählt werden oder bei einem kommenden Ruf die der eingehenden Nummer entsprechenden Notizen oder Daten am Monitor angezeigt werden. CTI besteht aus drei Bestandteilen: dem CTI-Link zwischen der TK-Anlage und einem Computersystem (Hardware), der CTI-Softwareschnittstelle mit Funktionen zur Steuerung der TK-Anlage (Systemsoftware) und der Anwendung, die Informationen aus der TK-Anlage nutzt und steuernd in den Ablauf von Anrufen eingreift (Anwendungssoftware).

CTI-PLUS - Abkürzung für Color Transition Improvement, Schaltung für konturenscharfe Übergänge plus hervorragende Bildschärfe im Detail. Technologie in Fernsehempfängern um die Bildschärfe zu verbessern.

CTL - Abkürzung für Control Track Longitudinal. Steuerspur oder Kontrollspur (Längsspur) auf dem Videoband für die Aufzeichnung eines Synchronisiersignals zur Steuerung des Bandtransportes und der Kopftrommel-Rotation; dieses Signal ermöglicht die spurgenaue Abtastung bei der Wiedergabe. (Dieses System wird z.B. bei VHS verwendet; bei anderen Formaten, z.B. bei 8mm, wird das sog. Pilotton-Spurnachführsystem (pilot tone tracking) eingesetzt.) Die CTL-Impulse werden auch zur Schnittsteuerung herangezogen, und zwar dann, wenn die LTC- bzw. VITC-Signale nicht zur Verfügung stehen oder aus anderen Gründen nicht verwendbar sind. DV-Format enthält mit Ausnahme von DVCPro kein CTL, was den Schnitt weniger zuverlässsig macht.

CTL-Impuls - Steuersignal auf dem Videoband. Es sorgt bei der Wiedergabe für eine korrekte Abtastung der Bildspuren. Viele Schnittgeräte benutzen den CTL-Impuls zum Auffinden der Bandstellen.

Cue - eigentlich: Zeichen, Kommando, Kommandozeichen, Einsatz(signal); Markierung einer Magnetband-Schnittstelle mit Hilfe eines Tonsignals; bei Magnetaufzeichnungen bedeutet "Cue" oftmals "Bildsuchlauf vorwärts"; cue track.

Cue Marke - kurzer Ton-Piepser zur Markierung einer MAZ-Schnittstelle

cue - Slangbegriff für das Stichwort oder den Einsatz geben, eine Szene abfahren lassen. Auf den Punkt genau positionieren.

Cue-Spur - Kommandospur, Merkspur, Hilfstonspur. Tonspur auf dem MAZ-Band für die Markierungssignale (Cue-Marken), früher für Regieanweisungen oder Kommentare, auch zur Schnittstellen-Markierung. Heute vorwiegend für digitalen Adreßcode (LTC Longitudinal Timecode).

cue time - englisch für Cue-Zeit, Suchlaufzeit.

Cue-Tone-Editing - elektronisches Schneideverfahren, das mit Tonmarkierungen auf der Cue-Spur des Magnetbandes arbeitet.

cue track - englisch für Cue-Spur, Kommandospur, Merkspur, Hilfstonspur. Tonspur auf dem MAZ-Band für die Markierungssignale (Cue-Marken), früher für Regieanweisungen oder Kommentare, auch zur Schnittstellen-Markierung. Heute vorwiegend für digitalen Adreßcode (LTC Longitudinal Timecode).

CUG - Abkürzung für Closed User Group, Geschlossene Benutzergruppe. Gruppe festgelegter Benutzer innerhalb des T-Net ISDN mit dem Ziel einer größtmöglichen Sicherheit (z.B. für Datenkommunikation).

Curing - Chemischer Prozess, dem die Gitterplatten für Bleibatterien nach dem Pastieren unterzogen werden. Er lässt sich im wesentlichen in 3 Stufen untergliedern - Oxidation des Restbleis zu PbO; Bildung der Übergangsstruktur Gitter / Masse; Trocknung der Platte, In Abhängigkeit der Temperaturführung des Curing-Prozesses kann auch eine Umwandlung von tri- in tetrabasiches Bleisulfat erfolgen.

Curriculum - (plural Curricula) Konzept des zeitlichen und inhaltlichen Ablaufs einer Unterrichtseinheit oder eines ganzen Unterrichtsfaches. Beinhaltet die Auflistung von Lernzielen, Lerninhalten und methodischen Hinweisen.

Cursor - englisch für Zeiger, Fadenkreuz für den interaktiven Dialog auf dem Bildschirm, Schreibmarke, die zur Anzeige der Schreibstelle am Bildschirm dient.

Customer Lifetime Value - Darunter wird die Summe aller zu erwartenden Erträge eines einzelnen Kunden verstanden, bereinigt um die dem Kunden direkt zuordenbaren Kosten, abgezinst auf den aktuellen Wert. Die Verfolgung des Customer Lifetime Value als Zielgröße im Marketing stellt ein Konzept dar, sich nicht nur an dem kurzfristigen, in einer Periode mit einem Kunden erzielbaren Erfolg zu orientieren, sondern sich an dem langfristigen Wert der Kundenbeziehung mit all seinen Ein-und Auszahlungsströmen zu orientieren. Der Customer Lifetime Value ist in der Regel um so höher, je höher die Kundenzufriedenheit ist.

Customer Relationship - CRM ist eine kundenorientierte Unternehmensphilosophie, die mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien versucht, auf lange Sicht profitable Kundenbeziehungen durch ganzheitliche und individuelle Marketing-, Vertriebs- und Servicekonzepte aufzubauen und zu festigen. Unter Customer Relationship Management (CRM) verstehen wir die ganzheitliche Bearbeitung der Beziehung eines Unternehmens zu seinen Kunden. Kommunikations-, Distributions- und Angebotspolitik sind nicht weiterhin losgelöst voneinander zu betrachten, sondern integriert an den Kundenbedürfnissen auszurichten. Zentrales Meßkonstrukt des CRM-Erfolges ist der Kundenwert (Lifetime Value (LTV) und die Kundenzufriedenheit, die somit Indikatoren für den langfristigen Unternehmenswert darstellen. Die Steigerung des Kundenwertes darf dabei nicht alleinige Aufgabe des Vertriebs und des Marketings sein, obwohl diese hier einen besonders hohen Einfluß haben. Die Ausrichtung am Kundenwert ist von der Marktseite auf die Produktionsseite zu transportieren und somit vollständig im Unternehmen zu implementieren. Ziel des CRM ist es, wirtschaftlich orientierte Entscheidungskriterien und Kriterien der Kundenzufriedenheit zur Verfügung zu stellen, um eine Optimierung des Kundenportfolios im Hinblick auf den Unternehmenswert zu erreichen. "Es ist teurer einen neuen Kunden zu gewinnen als einen bestehenden zu halten".

Cut - englisch für Schneiden; speziell Film- und Magnetbandschnitt.

cut - Slangbegriff im Film und Videobereich für Harter Schnitt, abruptes Einblenden.

Cutter(in) - Berufsbezeichnung für die Mitarbeiter(innen), die den Film, EB-oder MAZ-Schnitt durchführen.

Cutterbericht - Formular, das alle für den Schnitt wichtigen Angaben über eine Szene enthält.

CVBS - englischer Begriff für FBAS, ausgeschrieben "Composite Video Burst Sync".

CVr - Abkürzung für C-Verstärker in BK-Anlagen.

Cybercash - Einer von verschiedenen Versuchen, den Zahlungsverkehr übers Internet sicherer zu machen, ist ein im Dezember 1997 angelaufenes Pilotprojekt verschiedener Banken und Sparkassen. Am Projekt beteiligte Kunden und Händler eröffnen ein virtuelles Konto, auf das sie Cybercoins überweisen. Geht ein Kunde einkaufen, identifiziert er sich über ein Paßwort, füllt eine CyberCoin-Lastschrift aus und läßt den entsprechenden Betrag von seinem Konto auf das des Händlers umbuchen. Anonymes Bezahlen ist jedoch nicht möglich.

Cyberspace - Das Wort cyberspace ist die Wortschöpfung des amerikanischen Science-Fiction-Autors William Gibson in seinem 1984 erschienenen Roman Neuromancer. Der Begriff bezeichnet eine vom Computer simulierte, virtuelle Welt, die zwar der Realität weitgehend nachempfunden ist, aber nur in der Welt der Computer existiert. Virtueller Datenraum hinter dem Bildschirm. Cyberspace steht eigentlich für die direkte Koppelung von Mensch und Computer über eine direkte Hirn-Computer-Vernetzung in dem der Anwender sich frei im virtuellen Raum bewegen kann. Die vom Computer berechneten Wechselwirkungen werden in realistischen Bildeindrücken, akustischen Signalen und simulierten Beschleunigungskräften an den Benutzer bzw. Zuschauer weitergeben. . Inzwischen ist es die umgangssprachliche Bezeichnung für die Gesamtheit der weltweiten elektronischen Kommunikation.

CYMK - Abkürzung für das Farbsystem der komplementären Grundfarben in der Sortierung, Cyan - Yellow - Magenta - Black. Hauptsächlich in der Druckindustrie angewandter Farbraum. Dabei handelt es sich um die vier im Mehrfarbendruck benutzten Primärfarben. Durch Variation der Intensität von Cyan, Magenta, Gelb bzw. Schwarz werden neue Farben erzeugt. Dieses Farbgebungsverfahren wird als subtraktives Verfahren bezeichnet: Wird keine Farbe subtrahiert, entsteht die Farbe Weiß, während die vollständige Subtraktion aller Farben Schwarz erzeugt. Wird im professionellen Grafik und Druckbereich (Offsetdruck) genutzt. Die Datei eines Bildes wird in diese vier Bestandteile zerlegt und für jede einzelne Farbe ein Film, bzw. eine Druckplatte hergestellt. Der Druck der einzelnen Farben erfolgt durch Übereinanderdruck und der dadurch bedingten Mischung. CMYK erlaubt in der Grafik auch die Speicherung von sogenanten Key oder Alpha Informationen. Ist eine RGB-Grafik für die Druckausgabe bestimmt, so muß zuerst eine sogenannte Vierfarbseparation durchgeführt werden, bei der die drei RGB-Farbwerte in die vier CYMK-Werte der Druckfarben umgerechnet werden. Dabei ist zu beachten, daß der Farbumfang (oder Gamut) bei CYMK geringer ist als bei RGB und daher Farbverschiebungen auftreten können, die vor dem Druck ausgeglichen werden müssen. Zum Abspeichern von CYMK-Grafiken empfiehlt sich beispielsweise das .PSD -Format von Photoshop, in dem auch Angaben über den jeweiligen Farbmodus abgespeichert werden können.

 

D/A - Abkürzung für digital zu analog. Die Umwandlung von digitalen Signalen in die analoge Signalform.

D/A-Wandler - Digital/Analog-Wandler: Verwandelt digitale Signale in Form von Zahlen zurück in analoge Spannungswerte. Steckt zum Beispiel in jedem CD-Player, Digitalen Audio und Video Recorder oder digitalen Radioempfänger - heute oft in Form des Bitstromwandlers. Baustein zur Umsetzung von digitalen Tonsignalen in hörbare, analoge Signale. Je höher die Bitauflösung, desto besser ist die Klangqualität.

D10 - Betacam IMX - Digitales 1/2" Aufnahmeformat in 4:2:2 Komponente auf Beta Metall-Kassetten (bis 222 Minuten) mit MPEG2 4:2:2 Profile @ ML Videokompression bei einer festen Datenrate von 50 Mbit/s. Beta IMX nutzt neben SDI die neue SDTI-Schnittstelle für schnellen Datenaustausch von Bild- und Audiodaten in mehrfacher Geschwindigkeit, Beta IMX Recorder können analoge BETA SP, digitale Beta Digital und SX Bänder als Video wiedergeben und als IMX MPEG2 codieren.

D1 - Digitales Komponenten-Magnetbandformat-Format mit 19mm-Metalloxyd-Band nach CCIR/ITU-R 601 mit 4:2:2 Komponenten Auslösung und transparenter 8 bit Quantisierung (unkomprimiert). Hohe Chrominanzbandbreite für exzellente Farbwiedergabe, ideal für hochwertige Postproduktion. Minimale Generationsverluste bei Kopie und Effektprocessing. D1 MAZen können ohne Formatwandlung zu den meisten digitalen Effektsystemen, Paintboxen, Harddiskrecordern etc. Daten übertragen (175 Mbit/sec). In Sonderbauformen auch 4:4:4 Betrieb möglich.

D1 - Erstes digitales Mobilfunknetz der Telekom. Das D1-Netz wurde von der DeTeMobil (jetzt T-Mobil) 1992 in Betrieb genommen. Es ist ein digitales zellulares Netz im GSM-900 MHz-Standard. Die maximale Teilnehmerkapazität beträgt aufgrund des digitalen Standards und der hohen Anzahl von Funkbasisstationen mehr als 2,5 Mio. Teilnehmer und kann mit zunehmendem Kleinzellenausbau auf bis zu 8 Mio. erhöht werden. Für das D1-Netz gibt es in vielen Ländern Europas und teilweise auch in Ländern im außereuropäischen Ausland Roaming-Abkommen, so daß ein D1-Kunde mit seiner Karte auch im Ausland, in über 70 Ländern, telefonieren kann bzw. erreichbar ist.

D1 - umgangssprachlich die Bezeichnung für unkomprimierte digitale Studiotechnik.

D2 - Digitales Composite-Magnetbandformat-Format mit 19mm-MP-(Metallpartikel-)Band für Composite Signale in PAL oder NTSC bis 208 Minuten pro Kassette. Von Ampex entwickelt und später von Sony übernommen, als Ersatz für das analoge C-Format. D2 ist nicht kompatibel mit D1. Alle typischen Nachteile eines intern Composite-Signale verarbeitenden Systems.

D2 - Im Rahmen der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes startete 1992 ein zweiter Netzbetreiber für ein digitales Mobilfunknetz im GSM-900 MHz-Standard. Netzbetreiber ist die Mannesmann Mobilfunk GmbH. Die technischen Daten sind aufgrund des gleichen Standards mit D1 nahezu identisch. Die Flächendeckung und weitere Ausbauplanung sowie die Roaming-Abkommen sind mit den D1-Daten ebenfalls vergleichbar. Netzausbau und Netzqualität sind jedoch regional unterschiedlich zu D1, aber insgesamt vergleichbar.

D2-MAC - D-MAC Fernsehübertragungsnorm: Ton und Daten digital (duobinär), Bild analog (MAC). Für das Satellitenfernsehen entwickelte Fernsehübertragungsnorm, die analoge Bild- und digitale Tonübertragung vorsah, jedoch heute praktisch keine Bedeutung mehr hat.

D3 - Digitales Composite-Magnetbandformat-Format (von Panasonic) mit 1/2-Zoll-MP-(Metallpartikel-) Band für Composite Signale in PAL oder NTSC bis 245 Minuten pro Kassette. D3-Cassetten können auch auf D5-Maschinen abgespielt werden. D3 ist nicht kompatibel mit D1. Alle typischen Nachteile eines intern Composite-Signale verarbeitenden Systems.

D4 - Ein Magnetbandformat unter dieser Bezeichnung wurde nie standardiziert, da D4 in einigen asiatischen Ländern mit dem Tod oder Unglück in Zusammenhang steht.

D5 - Digitales Komponenten-Magnetbandformat-Format (von Panasonic) mit 1/2-Zoll-MP-(Metallpartikel-) Band nach CCIR/ITU-R 601 mit 4:2:2 Komponenten-Auflösung und 10 Bit Quantisierung (unkomprimiert). D5 besitzt alle Leistungsvorteile von D1 für die high-end Postproduktionen. D5 MAZen nutzen die dieselben Kasetten wie D3 und können auch D3 Kassetten in Komponente wiedergeben. Das D5 Format bietet zudem die Möglichkeit einer (ca. 4:1 komprimierten) HDTV-Aufzeichnung, HD-D5.

D6 - Digitales Komponenten-Magnetbandformat-Format für HDTV (von BTS / Philips) mit 19mm-MP-(Metallpartikel-)Band für die Aufzeichnung von unkomprimierten High-Definition Signalen bis 1.88 Gbit/s (1.2 Gbps). Auch als Gigabyte Recorder bekannt. D6 akzeptiert das europäische 1250/50 interlaced format und das japanische 1125/60 interlaced format mit 1035 aktiven Zeilen gemäß SMPTE 260M. Nicht akzeptiert wird das ITU Format mit 1080 aktiven Zeilen. ANSI/SMPTE 277M und 278M sind D6 Standards.

D7 - DVCPRO. Panasonic entwickelte ein natives DV-Komponenten Format mit ¼“ MP-Band (18 micron Spurbreite). DVCPRO nutzt native DCT-based 5:1 DV Kompression mit 4:1:1 8-bit Quantisierung. Es werden 10 Tracks per frame bei 525/60 Quellen und 12 tracks per frame bei 625/50 Quellen auf Band geschrieben. Bandgeschwindigkeit 33.813 mm/s. Das Format bietet vier 16-bit 48 kHz digitale Audio Kanäle und eine analoge Cue Spur. Linearer (LTC) und Vertical Interval Time Code (VITC) werden unterstützt. Als Weiterentwicklungen gibt es eine 4:2:2 (DVCPRO50) und eine Progressiv abtastende 4:2:0 (DVCPRO P) Version des Formates, ebenso eine High-Definition Version (DVCPROHD).

D8 - Ein Magnetbandformat unter dieser Bezeichnung wurde nie standadiziert, da die SMPTE eine Verwechslung mit digitalen Audio Recordern DA-88 vermeiden wollte.

D9 - Digitales Komponenten-Magnetbandformat-Format (von JVC) für datenkomprimierte Aufzeichnung in 4:2:2 8 Bit Quantisierung auf spezielle ½“ S-VHS Kassette (Digital-S). Geringe Kompressionsrate bei 3.3:1 (Datenrate 50 Mbit/sec). Gutes Preis/Leistungsverhältnis für internen Studiostandard als Zwischen- oder Massenspeicher (Archivierung). S-VHS abwärtskompatibel. Das Format wurde als D9 standardisiert.

DAB - Abkürzung für Digital Audio Broadcast, neuerdings auch einfach „Digitalradio“ genannt. Verfahren zur terrestrischen digitalen Übertragung von Hörfunk und multimedialen Datendiensten in CD-Qualität ohne Frequenzwechsel mit programmbegleitenden Informationen (zum Beispiel Titel, Interpret etc.). Dazu sind vom Radioprogramm unabhängige Datendienste möglich, wie beispielsweise Stauinformationen, Stadtpläne etc. Wird über terrestrische Sender ausgestrahlt und ist über Stabantennen zu empfangen, auch im fahrenden Auto. Störungsfreier Mobilempfang selbst im Gebirge oder in Straßenschluchten ist sogar der große Vorteil von DAB gegenüber UKW. Die Klangqualität ist mit ADR vergleichbar: Musicam Datenreduziert mit allerdings teils noch geringeren Datenraten als ADR. Derzeit wird DAB in zahlreichen Pilotprojekten ausgestrahlt, vorwiegend in der südlichen Hälfte Deutschlands. Die Programmvielfalt ist, wegen der Frequenzknappheit, im Moment noch begrenzt. Erste Geräte für den Empfang im Auto sind im Handel, komplett mit UKW-Teil und Cassettenplayer. DAB-Heimempfänger soll es ab 1999 geben. Ab 1999 wird auch der DAB-Regelbetrieb erwartet. Zur Datenreduktion von 1,411 Mbit/s auf 192 kBit/S - wird das MUSICAM Verfahren eingesetzt.

DAC - Abkürzung für Digital-Analog Converter, ein Wandler der digitale Signale in die analoge Signalform umformt.

DAC - Halbleiterbaustein, der digitale Impulse in kontinuierliche Spannungen eines bestimmten Wertebereiches (analoge Signale) umsetzt. Jede Grafikkarte für VGA-Monitore verfügt über einen solchen Baustein; seine Arbeitsgeschwindigkeit (in MHz angegeben) ist unter anderem entscheidend für die zu erzielende Bildwiederholrate.

DAD - Abkürzung für Digital Audio Disc, nicht geschützte Bezeichnung, die gelegentlich auf DVDs zu finden ist, die kaum Videoinformationen enthalten, sondern sich auf hochwertige Musikübertragung konzentrieren.

Damnum - Begriff aus dem eCommerce. Abzug bei Darlehensauszahlung. „Feinregulierung“ des Zinssatzes. Betrag, der bei Auszahlung des Darlehens einbehalten wird.

D'Appolito-Lautsprecher - nach dem amerikanischen Physiker Joe D'Appolito benannte Anordnung der Lautsprecher auf der Schallwand. Bei dieser Variante sitzt der Hochtöner zwischen zwei in senkrechter Linie angebrachten Mitteltönern. Diese Anordnung führt zu einer recht engwinkeligen vertikalen Abstrahlung, die Klangverfälschungen sowie schlechte Räumlichkeit durch Boden- und Deckenreflexionen weitgehend verhindert.

DAPSK - Abkürzung für Differential Amplitude Phase Shift Keying. Differentielle Amplituden-Phasenumtastung oder -Phasenmodulation.

DARC - Abkürzung für Deutscher Amateur Radio Club.

Darlehen - Begriff aus dem eCommerce. Hingabe von Geld gegen die Verpflichtung, die Summe zu einem bestimmten Zeitpunkt meist mit Zinsen zurückzuzahlen.

Database Marketing - Begriff aus dem eCommerce. Stellt die differenzierte Marktbearbeitung auf Basis von Marktforschungsdaten dar.

DAT - Abkürzung für Digtial Audio Tape - digitales Magnetband, von Sony und Philips entwickeltes Format. DAT war eines der ersten digitalen Aufzeichnungssysteme und kam 1987 auf den Markt. Es arbeitet mit Magnetband Schrägspuraufzeichnung nach dem Prinzip des Videorecorders. Verlustfreie Aufzeichnung digitaler Audio-Daten (zum Beispiel von CD) auf DAT-Bänder. Das Datenformat ist linear und CD kompatibel, also nicht datenreduziert. Allerdings wurde die Standard-Taktfrequenz mit 48 kHz definiert. Digitalsignale mit anderen Abtastraten können aber ebenfalls aufgezeichnet werden. DAT hat sich in der Studiotechnik fest etabliert, konnte sich im Consumer Bereich jedoch nicht vollständig durchsetzen. Die DAT Technologie findet auch in der EDV als reiner Daten Streamer Anwendung

Data Mart - Bezeichnet eine Teilmenge eines Data Warehouses für einzelne Abteilungen. Der Vorteil gegenüber einem unternehmensweiten Data Warehouse liegt in der schnelleren Implementierung, da viel weniger Daten zu berücksichtigen sind. Die Zusammenführung von mehreren Data Marts zu einem Data Warehouse ist sehr schwierig.

Data Mining - Data Mining ist eine Kombination verschiedener multivarianter statistischer Verfahren einschließlich neuronaler Netze, die den Marketing-Experten helfen, Trends schon früh zu erkennen, zum Beispiel Abwanderungstendenzen in einer bestimmten Kundengruppe. Eine charakteristische Aufgabenstellung für das Data-Mining schlägt sich in der Frage: " Wieso kaufen unsere Kunden in Frankfurt jetzt 30 Prozent weniger als im letzten Jahr?" nieder. Data-Mining ist ein komplexer Prozeß, bei dem zunächst aus einer Vielzahl von Daten die Variablen definiert werden müssen, die für die simultane Auswertung in Frage kommen. Will man beispielsweise das Merkmal "Kaufwahrscheinlichkeit" für einen ausgewählten Personenkreis bestimmen, zählen zu den möglichen Variablen -neben vielen anderen - das Alter des Kunden, Familienstand, Wohngegend und Einkommen. Entscheidend für das Resultat einer Anfrage ist die Wahl des geeigneten statistischen Modells, das zur Datenauswertung herangezogen wird.

Data partitioning - Eine Methode, bei der ein Datenstrom in zwei Teil-Datenströme aufgeteilt werden, um eine höhere Fehlersicherheit beim Transport zu erzielen. Die zwei Datenströme müssen vor dem Entschlüsseln wieder kombiniert werden.

Data Warehouse - Eine von den operativen Systemen isolierte Datenbank, die als Datenbasis für Management-Unterstützungssysteme dient. Data Warehouses sind optimiert für die Analyse von Daten aus internen (z.B. SAP R/3) oder externen Quellen (z.B. Web). Nach heutigem Sprachgebrauch werden Data Warehouses als Synonym bzw. Oberbegriff für DSS-, EIS- und MIS-Systeme verwendet.

Datei - (File) - Texte, Bilder oder andere Informationen werden in einer Datei abgespeichert, diese kann mit einem Namen versehen werden.

Dateiformat - (File Format) - Es definiert, wie Daten von Bildern oder Texten usw. auf einem Speichermedium abgelegt werden. Damit sich Bilddateien in verschiedenen Programmen öffnen lassen, werden sie in genormten Dateiformaten abgespeichert. Dateiformate für Bilddaten sind: Tiff, Pict, JPEG, BMP. In PC/Windows-Computern wird das Dateiformat hinter dem Dateinamen, getrennt durch einen Punkt in drei Buchstaben mit abgespeichert (z.B. Bild1.tif oder text.doc). Am weitesten verbreitet sind die Formate TIFF, in Windows an der Endung ".tif" erkennbar, und JPEG mit der Windows-Endung ".jpg".

Dateitransfer - Bezeichnet das Übertragen einer Datei von einem Datenträger zu einem anderen. Anderer Begriff für Kopieren.

Dateitransfer - Leitungsgebundene Übertragung von Dateien zwischen Computern, zum Beispiel über ISDN.

Datenanwendung - Anwendungen des ISDN, bei denen nicht Sprache oder Töne, sondern Daten übertragen werden, zum Beispiel Computerdateien.

Daten-Autobahn - Das im Internet zusammengeschlossene elektronische Rechner-Netz wird als Daten-Highway oder -Autobahn bezeichnet.

Datenbank - Begriff aus dem eCommerce. Zusammenfassung von Datenbeständen auf elektronischen Speichergeräten mit großer Kapazität. Die Daten können nach bestimmten Merkmalen abgefragt und jederzeit auf den neuesten Stand gebracht werden.

Datenbustechnik - Fernbedienungsverfahren zum Schalten von Leitungsverbindungen innerhalb des Hauses; auch zur fernbedienten Steuerung von Gerätegruppen.

Datendurchsatz(rate) - siehe Datentransferrate.

Datenfernübertragung (DFÜ) - Bezeichnung für den technischen Datentransport zwischen räumlich getrennten Datenstationen über ein Datennetz.

Datenfernübertragung - Datenübertragung von einer Datenverarbeitungsanlage (z.B. PC) zu einer anderen (z.B. Mobiltelefon) über Datenleitungen.

Datenkompression - Reduktion von Daten zur Verringerung der Datenmenge bei gleichbleibendem Informationsgehalt, um schnellere Übertragung und weniger Speicherbedarf zu gewährleisten. Um die Bandbreite bei der Übertragung per Modem oder ISDN zu sparen, werden digitale Daten für Bild- und Tonsignale reduziert. Es werden reversible (verlustfreie) und nicht reversible (verlustbehaftete) Reduktionen angewandt. Verlustfreie Verfahren sind beispielsweise die Telekom-Verfahren MNP5 und V.42bis. Bei verlustbehafteten Verfahren werden Signalanteile, die Auge oder Ohr ohnedies kaum wahrnehmen, aus dem Signal entfernt. Hier werden z.B. bei Fernsehsignalen möglichst nur die Bildinhalte übertragen, die sich gegenüber dem vorhergehenden Bild verändert haben.

Datenrate - allgemein; Die Datenrate (auch: Datentransfer- oder Datenübertragungsrate) ist die Datenmenge, die innerhalb einer bestimmten Zeit übertragen wird, z.B. der Betrag an Daten, der pro Sekunde über den PC-Bus läuft bzw. vom Speichergerät geschrieben/gelesen werden muß. Die Angabe, meist in Megabyte (MB/s) oder Megabit (MBit/s oder Mbps) pro Sekunde gibt Aufschluß über die Datenreduktion durch Kompression und damit über die erzielbare Bildqualität beim nonlinearen Videoschnitt. Wichtige Größe bei der Auswahl von Festplatten für den non-linearen Videoschnitt als auch für die erzielbare Bildqualität. Um ruckelnde Wiedergabe zu vermeiden, muß eine Datenrate gewählt werden, die die Festplatte garantiert kontinuierlich liefern kann. Begrenzungen einer einzelnen Platte können mittels RAID umgangen werden.

Datenrate Anzeige - Zeigt Ihnen die erforderlichen Datenmenge, die zum Speichern eines Bildes erforderlich ist. Oder zeigt bei DVD Playern die Datenrate, mit der das Signal auf der Scheibe gespeichert ist.

Datenrate - auch als 'Datentransferrate' oder "Bitrate" bezeichnet. Gibt die Zahl der pro Zeiteinheit übertragenen Daten in Bit/s (Bit pro Sekunde) bzw. Mbit/s (Megabit = Millionen Bit pro Sekunde) an. Die Datenrate entscheidet maßgeblich über die Bildqualität digitaler Fernsehprogramme. Datenraten von 4 bis 6 Mbit/s entsprechen dabei einer Bildqualität, wie sie analoge Fernsehprogramme liefern.

Datenrate - Audio; Beim digitalen Radio ist die Datenrate ein Maß für die Übertragungsqualität. Alle modernen Radiosysteme in Europa - ADR, DAB und DVB arbeiten mit Musicam-Datenreduktion, aber innerhalb dieses Standards sind verschiedene Datenraten möglich. Bei ADR liegt sie mit 192 Kilobit pro Sekunde fest, bei DAB werden meist 160 oder 192 kBit/s pro Stereosignal verwendet, und beim DVB-Radio kommt sogar vereinzelt 256 kBit/s vor. Je größer die Datenrate, desto weniger Programme passen in einen Übertragungskanal.

Datenrate - Video; Sie entscheidet über die Bildqualität digitaler Fernsehprogramme und wird in Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angegeben. Datenraten von 5 bis 6 Mbit/s entsprechen dabei einer Bildqualität, wie sie analoge Fernsehprogramme liefern.

Datenreduktion - Audio: Basiert darauf, dass "unhörbare" Toninformationen entfernt werden. Viele Töne werden nämlich durch andere überlagert, wieder andere werden vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen, da sie außerhalb bestimmter Frequenzbereiche liegen. Durch Weglassen von Signalanteilen, die ohnehin nicht hörbar sind, lassen sich die Datenmengen auf einen Bruchteil des CD-Standards reduzieren. Unterdrückt werden vor allem leise Töne, die durch lautere in benachbarten Frequenzbereichen verdeckt werden. Bekannte Audio Reduktionsverfahren sind ATRAC bei der MiniDisc (Reduktionsfaktor etwa 1:5) und Musicam beim Digitalradio (meist Faktor 1:7). Auch digitale Surround-Systeme wie AC-3 und DTS arbeiten mit Datenreduktion.

Datenreduktion - Video: Erfolgt im wesentlichen dadurch, dass nicht 25 mal pro Sekunde jeweils komplette Fernsehbilder, sondern jeweils nur die Veränderungen gegenüber dem vorherigen Bild übertragen werden. Video und Bildsignale bei der DVD und beim digitalen Fernsehen werden mit MPEG-2 Datenreduktion komprimiert.

Datenreduktion - wird auch als "Datenkompression" bezeichnet. Ist aber nur einer der möglichen Methoden. Datenreduktion ist in der Regel verlustbehaftet, das heißt Anteile des Originals wegen nach bestimmten Kriterien weggelassen.

Datenschutz - Begriff aus dem eCommerce. Maßnahmen die die unberechtigte Einsichtnahme oder Weiterverarbeitung z.B. personenbezogener Daten verhindern.

Datenträger - Speichermedien der Datenverarbeitung, die der unmittelbaren Eingabe dienen z.B. Lochstreifen, Lochkarten, Magnetbänder, -karten, -platten, -trommeln, Disketten sowie CD-ROM.

Datentransfermodus - (online-Modus) Status eines Modems, in dem es ankommende Zeichenfolgen als Daten über die Telefonleitung zur Gegenstelle sendet. Mit Hilfe des Hayes-Befehls "+++" kann vom Daten- in den Befehlsmodus geschalten werden. Zurück wird mit ATO geschalten.

Datentransferrate - Die Datentransferrate ist eine Maßzahl, die beschreibt, wieviel Megabyte Daten pro Sekunde kontinuierlich von einer Festplatte gelesen bzw. geschrieben werden können. Ist die Datentransferrate einer Festplatte zu niedrig, so kommt es zu Bildrucklern oder Tonaussetzern bei der Aufnahme bzw. Wiedergabe einer Videodatei. In solchen Fällen muß die Kompressionsrate der Videoschnittkarte erhöht werden, was auch eine Verschlechterung der Bildqualität nach sich zieht. Bei der Festplattenauswahl ist vor allem die minimale Dauertransferrate von Bedeutung. Sie bildet die Obergrenze für die niedrigste Kompressionsrate.

Datenübertragung - Auch Datenfernübertragung (DFÜ). Transfer von Computerdateien zwischen verschiedenen PC zum Beispiel über EuroFile Transfer

Datenverarbeitung - Abkürzung DV; Informationsverarbeitung (Erfassen, Speichern, Ordnen, Umformen, Übertragen) mittels elektronischer Rechenanlagen.

Datex-J - Abkürzung für Data Exchange Jedermann. Die Zugangsplattform zu T-Online mit etwa einer Million Mitgliedern. Lokale Einwahlknoten in jedem Ortsnetz. In einigen deutschen Großstädten gibt es zusätzliche Hochgeschwindigkeitszugänge über Telefonnetz/T-ISDN. Frühere, bis Oktober 1995, Bezeichnung des Online-Dienstes der Telekom für T-Online (davor BTX), jetzt T-Online classic.

Datex-J-Decoder - Spezielles Programm zur Nutzung des Online-Dienstes der Telekom.

Datex - Kunstwort für Data exchange, Datenübertragungsverfahren im digitalen Übertragungsnetz der Telekom mit verschiedenen Übertragungsgeschwindigkeiten (200 - 48.000 Bit/s). Man unterscheidet zwischen Datex-L und Datex-P. Datex-L: „L“ steht für „Leitungsvermittlung“ und bedeutet, daß durch Anwählen der Teilnehmernummer die Telekom für die Dauer der Übertragung eine Leitung zur Verfügung stellt, die ganz nach Bedarf genutzt werden kann. Datex-P: das „P“ steht hier für „Paketvermittlung“. Bildlich kann man sich das so vorstellen, als ob zwischen zwei Städten ein Transportband aufgebaut wäre und jeder, der eine Information verschicken will, legt sein Informationspaket auf dieses Band. So können mehrere Anwender das Band gleichzeitig nutzen. Deshalb müssen bei Datex-P in erster Linie die Datenmengen bezahlt werden. Datex-P ist auch ein sehr sicherer Übertragungsverfahren, da die Informationen mit genormten Protokollen versehen und ihre Ankunft kontrolliert wird. So können keine Informationen verändert werden oder verlorengehen.

Datex - Kurzform für Data Exchange, zugleich Bezeichnung für das Datenfernübertragungsnetz der Telekom.

Datex-P - Netz der Telekom. Das P steht dafür, daß die Daten paketweise übertragen werden. Das DATEX-P-Netz wird zum Beispiel für Datenbankanwendungen oder Homebanking genutzt. Einer der verschiedenen Zugangsarten (oder Dienste) ist der Dienst DATEX-P 20 F, bei dem man per Modem einen DATEX-P-Zugangsknoten (PAD) anwählen kann. Zugang zum Netz erhält man durch Eingabe der NUI (Benutzeridentifikation) und des Paßwortes oder durch die Eingabe der NUA (Adresse) eines Kommunikationspartners, der die Gebühren übernimmt ( Reverse Charging).

Dauerüberwachung - Zusätzliche Leistung im Euro-ISDN. Ständige Überwachung der Funktionsfähigkeit und Übertragungsqualität eines Euro-ISDN-Anschlusses.

DAVIC - Abkürzung für Digital AudioVisual Council.

DAW - Abkürzung für Digital-Analog-Wandler.

DAW - Abkürzung für Digital Audio Workstation, computerbasierendes System zur Bearbeitung von Audiosignalen, wie Editing, Mischung, Soundeffekte.

DAX - Abkürzung für Deutscher Aktien-Index. Enthalten sind die Aktien der 30 umsatzstärksten Unternehmen, die an deutschen Börsen amtlich gehandelt werden.

dB - Abkürzung für Dezibel. Ein logarithmisches Maß des Verhältnisses zwischen zwei Leistungen, Spannungen, Ströme, Lautstärken, usw. Benannt nach dem amerikanischen Physiker Bel.

DBMS - Abkürzung für Database Management System: Je nach verwendetem Datenmodell wird unterschieden in relationale DBMS (RDBMS), hierarchische DBMS (HDBMS), multidimensionale DBMS (MDBMS), objektorientierte DBMS (ODBMS) und objektrelationale DBMS (ORDBMS).

DBP - Abkürzung für Deutsche BundesPost, heute Deutsche Post AG.

DBS - Abkürzung für Direct Broadcasting Satellite ("bird"). Direkt-strahlender Rundfunksatellit.

DC - Abkürzung für Direct Current (englisch), Gleichstrom.

DCC - Abkürzung für Digital Compact Cassette. Digital arbeitende Kassettenrecorder für Magnetband mit Längsspuraufzeichnng und Datenreduktion. Von Philips entwickelt und als Nachfolger der Compact Cassette gedacht. Alle DCC-Geräte können auch Analogcassetten wiedergeben. DCC kam etwa gleichzeitig mit der Sony MiniDisk auf den Markt. DCC-Recorder konnten sich allerdings nicht durchsetzen und werden nur noch vereinzelt angeboten.

DC Coefficient - Der DC Koeffizient beschreibt die Frequenz, die bei der Transformation in beiden Dimensionen gleich Null ist.

DCE - Abkürzung für Data Communication Equipment und englische Bezeichnung für eine Datenübertragungseinrichtung, etwa ein Modem.

DC-Koppelung - englisch für Gleichspannungskopplung. Prinzip zu Verbindung aufeinanderfolgender signalverarbeitender Stufen. Diese erfolgt bei der DC-Koppelung direkt, ohne zwischengeschaltete Bauteile, in der Regel Kondensatoren. Bei sorgfältiger Konzeption kann die DC-Kopplung durch das Einsparen der Koppelkondensatoren klangliche Vorteile bringen.

DCO - Abkürzung für Digital Controlled Oscillator.

DCS (1800) - Abkürzung für Digital Cellular System - Digitales zellulares System. Alte Bezeichnung für den Mobilfunkstandard GSM1800, der auf dem GSM900-Standard (D-Netze) aufbaut. DCS 1800 arbeitet im Frequenzbereich um 1800 MHz und benötigt für eine gleich hohe Flächendeckung mehr Sendetürme als das D-Netz. In Deutschland arbeiten EPlus und E2 mit DCS 1800.

DCS - Abkürzung für Digital Cinema Sound. DCS ist eine von Sony entwickelte Technologie, um den Surround-Klang von Filmproduktionen in einem Wohnraum zu optimieren. Der DCS-Prozessor erzeugt zusätzliche virtuelle rückwärtige Lautsprecher, um bei der Klangabbildung eine möglichst hohe Realitätsnähe zu erzielen. Mit Hilfe moderner Chip-Technologie ist es möglich, die komplexen Soundeffekte für einen modernen Kinosaal auch in einem modernen Kinosaal auch in einem Wohnraum zu reproduzieren. Die Erweiterung des DCS mit virtuellen Modi erlaubt es, z.B. Lautsprecher und Lautsprecheranordnungen zu suggerieren, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind.

DCT - Abkürzung für Digital Components Technology. Firmenbezeichnung von AMPEX für eine Geräteserie in digitaler Komponententechnik, die neben einer Magnetbandaufzeichnung auch entsprechende Signalverarbeitungsgeräte beinhaltete. Digitales 3/4" Aufnahmeformat in Komponente und einer leichten (ca. 2:1) Kompression. Nicht kompatibel mit D1, D2 oder anderen 3/4" Formaten. Einzig schnittstellenkompatibel mit D1 Technik.

DCT - Abkürzung für Discrete Cosine Transform - Diskrete Kosinustransformation. Eine Kompressionsmethode (insbesondere der Bildschirmdaten) aus dem Orts- in den Frequenzbereich, mit der Daten digitalisiert werden. Verbreitete Methode zur Datenkompression von digitalen Videobildern, die durch die Auflösung von Bildblöcken (normalerweise 8x8 Pixel) in Frequenzen, Amplituden und Farben erreicht wird. Dabei erfolgt erst eine Intraframe Kodierung und dann eine Bild-zu-Bild Kodierung. Somit bestehen die erzeugten Daten aus den Informationen des ersten Bildes und danach nur noch aus den Unterschieden von einem Bild zum nächsten. Siehe auch verlustbehaftete Kompression.

DCT coefficient - Die Amplitude einer bestimmten Kosinusbasisfunktion. Siehe DCT.

DDA - Abkürzung für Disk Drive Array Array von Festplatten-Laufwerken, speziell zur Video-Speicherung; die Platten werden "parallelgeschaltet". Damit erreicht man große Kapazitäten und - bei entsprechender Verwaltung - auch eine hohe Ausfallsicherheit durch Redundanz (RAID).

DD - Abkürzung für Dolby Digital. System zur datenreduzierten Codierung von Audio-Signalen. Kann 1 bis 5+1 Kanäle enthalten. Das mit Abstand am häufigsten angewandte Audio-System auf DVDs.

DDC1 - Über eine Leitung im 15poligen VGA-Signalkabel sendet der Monitor der Grafikkarte kontinuierlich Parameter wie Bildschirmgröße, Signalverhalten oder DPMS-Eigenschaften (Display Power Mangement System).

DDC2AB - Zu den DDC2B-Eigenschaften und -Befehlen verstehen diese Monitore auch Access-Bus Kommandos.

DDC2B - Zwei Leitungen des 15poligen VGA-Signalkabels werden zum Datenaustausch zwischen Monitor und Grafikkarte verwendet. Neben den Eigenschaften von DDC1 sind auch sogenannte VDIF-Dateien (Video Display Information Format) zur Ermittlung der Monitor-Grenzwerte vorgesehen.

DDC - Abkürzung für Data Display Channel, ist eine Spezifikation des VESA-Konsortiums. Serielle Kommunikationsmöglichkeit zwischen dem Monitor und dem PC über das Monitorkabel. DDC definiert das Zusammenspiel von Grafikkarte und Monitor bei Computern und ist Grundvoraussetzung für den Plug & Play-Standard unter Windows 95/98, mit dem die korrekten Einstellungen für den Monitor ermittelt werden. Sowohl Grafikkarte als auch Monitor müssen diesen Datenkanal unterstützen, um Informationen austauschen zu können. Es gibt drei DDC-Varianten, DDC1, DDC2AB und DDC2B.

DDC - Abkürzung für Dynamic Data Channel. ein Protokoll für Datenkommunikation zwischen Videokonferenzsystemen.

DDR - Abkürzung für Digital Disc Recorder Digitaler, (Bild-)Plattenrecorder, aus Gründen der Geschwindigkeit vorzugsweise mit Festplatten (RAID).

DDR - Abkürzung für Dual Direct Readable, Begriff für eine Speicherbaustein Technologie, die einen extrem schnellen Zugriff erlaubt.

Debugger - Dienstprogramm zur Fehlersuche und zum Testen von Computerprogrammen.

Decibel (dB) - englische Schreibweise für Dezibel. Ein logarithmisches Maß des Verhältnisses zwischen zwei Leistungen, Spannungen, Ströme, Lautstärken, usw. Benannt nach dem amerikanischen Physiker Bel.

Deckel - Ein Bauteil zum Abschliessen eines Batteriegehäuses.

Decoder-Anschluß - Mit einem entsprechenden Anschluß versehene Videorecorder sind für die Scart-Verbindung mit einem Pay-TV-Decoder, z.B. Premiere G2-Decoder, vorbereitet.

Decoder - Auch Decodierer oder Decompressor, ein Gerät oder eine Baugruppe, das die Umwandlung von elektronischen Informationen oder Codes vornimmt und zwar so, daß ein anderes Gerät oder Baugruppe diese verarbeiten kann.

Decoder input buffer - Der first-in first-out (FIFO) Puffer ist ein Speicher, dessen Inhalt in der Reihenfolge des Eingangs wieder abgegeben wird.

Decoder input rate - Die Übertragungsgeschwindigkeit definiert die Fähigkeiten eines Dekoders Datenströme aufzunehmen und bestimmt somit die Signalqualität.

Decoder - Umgangssprachlicher Begriff für einen Empfänger, mit dem die Übertragungsnorm entschlüsselt wird. Für jede Norm (z. B. PAL, Videotext, DVB, Pay-TV) gibt es einen spezifischen Decoder.

Decoding - englisch für Dekodierung. Der Prozeß, bei dem ein zugeführter Datenstrom aus seiner Kodierung wieder in analoge Bilder oder Töne umgewandelt werden. Um eine MPEG-Datei wiedergeben zu können, muß sie entpackt werden. Das Entschlüsseln und Wiedergewinnen der Daten bezeichnet man als decoding.

Decorrelation - englisch für Dekorrelation, Unterschiedserfassung, Beseitigung von Ähnlichkeiten bzw. Redundanzen (bei der Bilddatenkompression).

DECT - Abkürzung für Digital European Cordless Telecommunication. Die wesentlichen DECT-Merkmale sind: hohe Sprachqualität, Abhörsicherheit, Teilnehmeridentifikation und schneller Verbindungsaufbau. Europäischer Standard für digitale schnurlose Telefone und schnurlose Telefonanlagen zwischen Hörer und Basisstation und mobilen Funknetzen im 1800 MHz-Band im Frequenzbereich von 1,88 bis 1,9 Gigahertz. Durch den digitalen Übertragungsmodus sind Geräte mit diesem Standard weitgehend abhörsicher. Typische DECT-Werte sind: Reichweite max. 300 Meter (im Freien) bzw. max. 50 Meter in Gebäuden, bis zu acht Mobilteile an einer Basis, kostenlose Interngespräche zwischen zwei an derselben Basis angemeldeten Mobilteilen. Neben einer erhöhten Abhörsicherheit ermöglicht die Norm, daß die Handgeräte und Basisstationen verschiedener Hersteller untereinander austauschbar sind. Die Basisstation wird wie bei schnurgebundenen Endgeräten an das ISDN oder an das herkömmliche Telefonnetz angeschlossen - also nicht zu verwechseln mit Telefonen für Mobilfunknetze.

DEE - Abkürzung für Datenendeinrichtung, deutsch für DTE, Data Terminal Equipment.

De-Esser - Filter, der ungewollte Audiolevel-Peaks bei der Aussprache des "S" herausrechnet.

default settings - englisch für voreingestellte Werte, Einschalt-Werte, Standardwerte, Standard-Einstellungen, (Parameter-Werte, die automatisch beim Einschalten eines Gerätes gewählt werden).

Defeat - Einrichtung zum Überbrücken sämtlicher Klangregler und Filter in einem Audio Mischer oder Verstärker. Damit erhält man die Signale so, als wären alle Klangregler in „Aus-Stellung“ (linearer Frequenzgang), das erleichtert die Einstellungs-Kontrolle.

Deflection Yoke - Ablenkeinheit einer Kathodenstrahlröhre, bestehend aus um den Hals der Bildröhre gewickelten Spulen oder aus vertikal und horizontal angebrachten Metallplanen. Bei Verwendung von Spulen wird der Elektronenstrahl durch ein magnetisches Feld in seiner Richtung beeinflußt, bei der Verwendung von Ablenkplatten erfolgt die Richtungsänderung dagegen durch ein elektrostatisches Feld.

degauss - englisch für Entmagnetisieren (Magnetband, Monitor).

Deinterlace - Filter, um Interlace-Artefakte aus einem Standbild (Freeze Frame) herauszurechnen.

Dekoder - Auch Decodierer oder Decompressor, ein Gerät oder eine Baugruppe, das die Umwandlung von elektronischen Informationen oder Codes vornimmt und zwar so, daß ein anderes Gerät oder Baugruppe diese verarbeiten kann.

Dekoration - Bezeichnung für die Gesamtheit der Ausstattung eines Aufnahmeortes (zum Beispiel Fernseh-Studio).

Deko - Slangausdruck für Dekoration, im Allgemeinen die Ausstattung einer Bühne oder eines Studios für Film und Fernsehen.

delay - englisch für (Signal-) Verzögerung.

Delay-Line - englisch für Verzögerungsleitung; gleicht bei der Zusammenschaltung zweier Signale mit unterschiedlicher Laufzeit beide einander an.

Delay - Zeitverzug eines Signals. Videoeffektgeräte, Analog-Digital-Wandler und TBC erzeugen eine Verzögerung von einem bis mehreren Bildern, welche durch die Verarbeitung entsteht. Auch Wandler, die das DV-Signal über Firewire in Komponent-Video umwandeln, erzeugen eine Verzögerung von mehreren Bildern. Ein Schnittsystem muss dieses Delay berücksichtigen, um einen bildgenauen und lippensynchronen Schnitt zu erhalten.

Delete Bank - In diesem Speicher des Custom File können die unter Delete Shuffle oder Delete Play gewählten Programme gespeichert werden.

Delete Play - Programmierfunktion, um bestimmte Titel von der Wiedergabe auszuschließen.

Delete Shuffle Play - Abspielen der Titel in zufälliger Reihenfolge mit der Möglichkeit, bestimmte Titel auszuklammern.

Delta E - Meßmethode bei Bildschirmen. Dieser Wert kombiniert die Messungen von Luminanz- und Farbänderungen der drei Grundfarben bei Bildschirmen.

Delta Frame - Einzelbilder innerhalb eines komprimierten Videofilmes, welche nur die Änderungen zum vorhergegangenen Bild beinhalten (vergl. auch P-frame im MPEG Codec).

Delta L - Meßmethode bei TFT Bildschirmen. Nur eine hochwertige Ausführung der Hintergrundbeleuchtung garantiert eine gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Bildschirmfläche.

delta-YUV - Eine effiziente Farbkodierungstechnik, entwickelt für die CD-i, um Bilder natürlich aussehen zu lassen. Das menschliches Auge ist gegenüber Farbänderungen weniger empfindlich als gegenüber Helligkeitsänderungen, so daß bei der DYUV Technik Luminanz- (Y) Information mit voller Bandbreite und Chrominanz- (UV) Information nur mit halber Bandbreite oder weniger kodiert werden. Gespeichert werden nur die Unterschiede (Deltas), die zwischen jedem Wert und dem Nachfolgenden Wert liegen.

Demodulator - Schaltung, welche im Empfänger (zum Beispiel Fernseh- oder Hörfunkempfänger) das Nutzsignal von der hochfrequenten Trägerschwingung trennt.

Demoware - Eine vom Anbieter zu Probezwecken auf den Markt gebrachte Software, deren Funktionsdauer im Gegensatz zu Shareware zeitlich begrenzt ist (meist 30 Tage). Nach Ablauf der Frist stellt das Programm die Funktion ein und läßt sich erst nach kostenpflichtiger Registrierung beim Hersteller mit einem Code wieder freischalten. Oder eine funktionsreduzierte Version eines kommerziellen Programms (besonders bei Spielen).

Dendritenbildung - Effekt bei Blei-Akkumulatoren, wobei eines Bleifadens bei Tiefentladung durch ein Loch, einen Riss oder eine grosse Pore eines Separators wächst, der zum Kurzschluss einer Zelle führen kann.

DE-NIC - Abkürzung für DEutsche Network Information Center. Organisation für die Vergabe von Domains und IP-Adressen im Internet in Deutschland. In der Top-Level-Domain .de zuständig.

DeNic - Abkürzung für Deutsches Network Information Center; andere Schreibweise.

Densitometer - Dichtemesser (Schwärzungsmesser); wird im Kopierbetrieb zur Messung der Grau- und Farbdichtewerte verwendet.

De-Popper - Slangausdruck für einen Filter, der ungewollte Audiolevel-Peaks bei der Aussprache des "P" herausrechnet.

depth-of-field - Bei 3D -Programmen bzw. bei Renderern die Fähigkeit, wie bei einer richtigen Kamera Schärfentiefe zu simulieren und so eine natürlichere Darstellung zu erreichen (bei einem fotografischen Objektiv wird, je nach Blendeneinstellung, nur ein bestimmter Bereich als scharf angezeigt).

Dequantization - Der Prozeß, quantifizierte DCT Koeffizienten entsprechend ihrer Position im Datenstrom wieder zu bewerten und zu dekodieren.

Deregulierung - Begriff aus dem eCommerce. Beseitigung staatlicher Eingriffe z. B. Telekomaufsicht im Rahmen des Europäischen Binnenmarktes.

Derivat - Begriff aus dem eCommerce. Von einem Basiswert abgeleiteter Finanzkontrakt (zum Beispiel eine Option).

Descrambling - englische Bezeichnung für 'Entschlüsselung'. Descrambling bezeichnet die Entschlüsselung bzw. Rekonstruktion verschlüsselt übertragener (Fernseh-)Programme. Da geschieht mit Hilfe eines Chip oder einer speziellen Baugruppe im Fernseh- oder einem anschließbaren Zusatzgerät (Decoder/Descrambler). Pay-TV, Verschlüsselung.

Desktop - Als Desktop wird die Arbeitsfläche bei einem grafisch orientierten Betriebssystem (wie zum Beispiel Windows) bezeichnet.

Desktop - Der Begriff steht zum einen für eine bestimmte Bauweise von Computern, die aufgrund ihrer Maße auf dem Tisch aufgestellt werden können, im Gegensatz zum transportablen Notebook oder zum Big-Tower, der unter dem Schreibtisch aufgestellt wird.

Desktop-Video - System, bei dem ein PC (Personal Computer) zur Schnittsteuerung (MAZ-Schnitt) beziehungsweise zur nonlinearen Videobearbeitung verwendet wird.

Destruktive Schnittsysteme - Destruktive Schnittsysteme sind solche, bei denen das Originalmaterial zerstört werden muss, um einen Film oder eine Sequenz zu schneiden. Destruktiv waren Schnittsysteme früherer Generationen, bei denen der Original Filmstreifen zerschnitten wurde, und aus den einzelnen Schnippseln ein "neuer" Film entstand. Siehe auch Tape-to-tape editing.

Deutsches Fernsehen - Gemeinschaftsprogramm der ARD (1. Programm)

deviation - englischer Begriff für Abweichung, Frequenzhub (FM)

Dezibel - (dB) Beschreibt allgemein ein im dekadischen Logarithmus angegebenes Verhältnis zweier Pegel, zum Beispiel Nutz- und Störsignal bei der Tonaufnahme oder Eingangs- und Ausgangspegel eines Verstärkers. Pluswerte geben eine Verstärkung, Minuswerte eine Dämpfung an.

Dezibel - Akustik: Logarithmisches Maß für den Lautstärkepegel. Durch diese Maßeinheit lassen sich die riesigen Spannen zwischen laut und leise durch handliche Zahlen ausdrücken. Wenn etwa zwischen Fortissimo und Pianissimo 80 Dezibel liegen, dann entspricht das einem Spannungsverhältnis von 1:10.000. Runde Werte, die man sich merken kann: Spannungsfaktor 2 ergibt 6 dB, Spannungsfaktor 10 ergibt 20 dB. 1 dB beschreibt die kleinste vom menschlichen Ohr wahrnehmbare Lautstärkeänderung.

Dezi-Strecke - Slangausdruck für eine Richtfunkstrecke mit Dezimeter-Wellen zur Übertragung von Bild- und Tonsignalen von Fernseh-Außenaufnahmeorten zum Studio.

DF - Abkürzung für für Deutsches Fernsehen, Gemeinschaftsprogramm der ARD.

DFS - Abkürzung für Dynamic Frame Scan. Eine Entwicklung von Toshiba, spezifische Digital 100Hz-Technologie für ein flimmerfreies stabiles Bild. Kontraststark bis in die Kanten, mit optimaler Rauschunterdrückung.

DFT - Abkürzung für Diskrete Fourier-Transformation.

DFÜ - Abkürzung für Datenfernübertragung. Mit Hilfe von Modem oder ISDN-Adapter werden Daten über das Telefonnetz in andere Netze übertragen.

DFÜ-Netzwerk - Modul in Windows, das den PC per Modem oder ISDN-Karte mit einem anderen Netzwerk verbindet. Das DFÜ-Netzwerk ist eine Möglichkeit für Windows-95-Anwender, Verbindung zum Internet zu bekommen.

DHCP - Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protocol; Das DHCP weist den angeschlossenen PCs (Clients) aus einem festgelegten Bereich von IP-Adressen automatisch IP-Adressen zu.

Diaabtaster - Bildgeber für die Abtastung von Diapositiven und Umwandlung in Fernsehsignale

DIA - Das Dia, oder richtig Diapositiv ist ein fotografisches Bild in seitenrichtiger Darstellung mit natürlichen Farben und Tonwerten, das zur Projektion oder als Druckvorlage verwendet wird. Die Bezeichnung der Farb-Filme enthält immer das Wort "Chrome" wie Agfachrome, Kodachrome, Fujichrome...

diagonal split - X-förmige Aufteilung des Bildschirms auf vier Bilder (Mischerfunktion).

Dialogmarketing - Begriff aus dem eCommerce für One-to-One Marketing.

Dialogsystem - Betriebsart, bei der im direkten Dialog mit einem Computer Informationen und Daten ausgetauscht werden bzw. eine gewünschte Leistung abgerufen wird. Der Computer "versteht" Anweisungen des Benutzers und reagiert mit der Ausgabe der gewünschten Informationen oder mit der Ausführung bestimmter Funktionen (Operatordienst).

Dial-up-Verbindung - Eine Verbindung zum Internet, die über das Telefonkabel aufgebaut wird. Man benötigt dazu ein Modem (analog) oder einen ISDN-Terminaladapter (digital). Alternative zu einer Dial-Up-Verbindung ist die Verbindung über ein Netzwerk.

diamond wipe - englisch für Diamond-Blende: rautenförmige Trickblende, Rautenblende.

Diashow - Feature in Browsern, zeigt in einer automatischen Abfolge - zum Beispiel nach jeweils 3 Sek. - die aufgenommenen Photos.

Dichroitischer Spiegel - selektiver Spiegel, der nur einen bestimmten Teil des Lichtspektrums (eine bestimmte Farbe) reflektiert, alle anderen Lichtanteile aber hindurchläßt; Verwendung zum Beispiel im Farbteilersystem von Fernsehkameras.

Dichte - Die Dichte, auch Nenndichte, eines Elektrolyten (Spezifisches Gewicht des Elektrolyten) ist ein vom Hersteller spezifizierter Wert bei einer Nenntemperatur und normalem Füllstand des Elektrolyten in der Zelle.

Dichtefilter - auch Neutralfilter genannt; schwächt das Licht gleichmäßig über das gesamte Farbspektrum; Einsatz zur Lichtschwächung in Kameras und Filmkopiermaschinen.

Dichtungsmasse - Material zum Abdichten des Pols einer Battarie im Zelldeckel. (Vergussmasse).

Didaktisches Design - 1987 von Flechsig eingeführter Begriff, der die Planung, Gestaltung und Umsetzung von Lernangeboten bis hin zu Qualitätssicherung und Evaluation umfasst. Im engeren Sinn ist damit häufig nur die Gestaltung der Benutzeroberfläche gemeint. Der Begriff steht in Konkurrenz zu dem aus dem Amerikanischen entlehnten "Instruktionsdesign".

Dielektrikum - Isolierschicht zwischen den Belägen eines Kondensators.

Dienstekennung - (SI - Service-Indicator, CIP - Compatibility Information Profile) Eine Kennung im ISDN, anhand derer ein ISDN-Gerät erkennen kann, ob der eingehende Anruf vom Dienst her zu den Fähigkeiten des Endgerätes paßt. Verhindert Verbindungen zwischen inkompatiblen Diensten, bzw. Endeinrichtungen. Es ist zum Beispiel nicht möglich, zwischen einem Datenendgerät und einem Telefon eine Verbindung aufzubauen. zum Beispiel wird ein ISDN-Telefon nicht abheben, wenn ein ankommender Anruf mit der Dienstekennung Telefax Gruppe 4 am S0-Bus anliegt. Die Dienstekennung wird von einem anrufenden ISDN-Gerät oder bei analogen Geräten von der Vermittlungsstelle der Telekom versorgt (bei analogen Anrufern 3,1 kHz audio). Sie wird zusätzlich zur Rufnummer im D-Kanal übertragen.

Dienstekennzahl - Rufnummernvorwahl für einen bestimmten Mehrwertdienst, wie zum Beispiel Freephone (Gebührenfreie Telefonnummern) 0130 oder 0800 oder Shared-Cost (Telefongebühren werden zwischen Anrufer und Angerufenen aufgeteilt) 0180/2/3/5.

Dienstequalität - Qualität einer Telekommunikationsdienstleistung. Unter Dienstequalität ist das Ausmaß zu verstehen, in dem der Dienst dem angestrebten Zweck bzw. den Erwartungen der Kunden gerecht wird.

Dienst - siehe Kommunikationsdienst

Difference Frame - Einzelbilder innerhalb eines komprimierten Videofilmes, welche nur die Änderungen zum vorhergegangenen Bild beinhalten (vergl. auch P-frame im MPEG Codec).

differential gain - englisch für Differentielle Verstärkung, diff. Verstärkungsfehler, differentielle Amplitude (im allg. bezogen auf das FBAS-Signal): damit ist die relative Verstärkungsänderung (in db oder Prozent) innerhalb eines Gerätes in Abhängigkeit vom Lumina nzpegel (im Bereich zwischen dem Austast- und dem Weißpegel) gemeint. Die gesamte "Schwankungsbreite" der Verstärkung wird dabei auf die Verstärkung beim Austastpegel als Referenz bezogen.

differential phase - englisch für Differentielle Phase, diff. Phasenfehler, Phasendifferenz (im allg. bezogen auf das FBAS-Signal): damit ist die Änderung des Phasenwinkels (in Grad) bei der Übertragung des Farbträgers innerhalb eines Gerätes in Abhängigkeit vom Lumi nanzpegel (im Bereich zwischen dem Austast- und dem Weißpegel) gemeint. Einfacher ausgedrückt, ist die diff. Phase also die gesamte "Schwankungsbreite" des Phasenwinkels zwischen dem Austast- und dem Weißpegel.

Differenzierverstärker - verändert ein Bildsignal so, daß nur die Übergänge von hellen zu dunklen Bildteilen und umgekehrt als Konturen sichtbar bleiben

Diffusionsfilter - Filter, der dosierte Anteile des parallel einfallenden Lichtes in einem Objektiv so ablenkt, daß diese Anteile nicht im Brennpunk vereinigt werden; dadurch können als Bildgestaltungselemente absichtlich diffuse Bildkonturen entstehen; der gesamte Bildkontrast wird herabgesetzt, und Spitzenlichter erhalten sternförmige Strahlungen

Diffusion - Treibende Kraft für den Ausgleich von Konzentrationsunterschieden im Elektrolyten.

DigiCipher - Integriertes Übertragungssystem für HDTV, digitales Audio sowie Texte und Daten, entwickelt von der General Instrument Corporation. Das Verfahren arbeitet mit 16- oder 32-QAM, einem Faltungscode zum inneren Fehlerschutz, der Reed-Solomon-Codi erung zum äußeren Fehlerschutz und einem zweifachen Interleaving. Die Satellitenübertragung erfolgt mit einer Bandbreite von 27 MHz; die Kabelbandbreite beträgt 6 MHz.

Digiloop - Elektronische Einrichtung bei "Vista"-Bildmischern des Herstellers Ampex, die eine Einbindung externer Effektgeräte in die Mischer-Architektur erlaubt, ohne daß eine besondere externe Kreuzschienenbeschaltung erforderlich ist.

Digital 100Hz - Digitale 100Hz-Technologie für Fernsehempfänger für ein flimmerfreies stabiles Bild. Kontraststark bis in die Kanten, mit Rauschunterdrückung.

Digital 8 Longplay - Wurde bei den bisherigen Modellen eine Laufzeit von 60 Minuten unter Verwendung einer 90 Minuten Hi8 Cassette erreicht, so läßt sich mit den neuen Digital 8 Camcordern die volle Cassettenlaufzeit erzielen (ohne Qualitätsverlust).

Digital 8 - Neu entwickeltes Videoaufzeicnungssystem von Sony (1999). Ermöglicht die digitale Bild- und Tonaufzeichnung auf handelsüblichen Video8 / Hi8 Cassetten. Abwärtkompatibel - vorhandene analoge Video8 / Hi8 Aufnahmen lassen sich problemlos wiedergeben. Digital 8 zeichnet sich durch seine hohe Schwarzweiß- und Farbauflösung aus.

Digital-Analog-Wandler - (D/A-Wandler) Der D/A-Wandler konvertiert digitale Daten und gibt ein Analogsignal aus, dessen Amplitude permanent dem Wert dieser digitalen Daten entspricht. Der Computer erzeugt digitale Informationen, deren Werte durch die Binärzeichen 0 und 1 ausgedrückt werden. Der Monitor reagiert auf ein Analogsignal bzw. den Eingang einer Spannung, die innerhalb eines bestimmten Wertebereichs kontinuierlich variiert. Der D/A-Wandler zwischen Computer und Monitor befindet sich auf der Grafikkarte.

Digitalanzeige - Anzeige in Dezimalziffern; zum Beispiel bei Meßgeräten.

Digital-Anzeige - von einer Digital-Anzeige spricht man, wenn ein Wert in Ziffern angegeben wird, zum Beispiel bei einem Tuner die empfangene Frequenz. Der Vorteil gegenüber einer Zeigerskala liegt in der größeren Genauigkeit der Angabe.

Digital Audio - Übertragungsverfahren, bei dem die vom Mikrofon aufgenommenen Schallwellen in elektrische Signale mit nur zwei Werten gewandelt werden. Der Übertragung werden in der Regel verschiedene Codierungsverfahren vorgeschaltet. Das Ergebnis ist eine rauschfreiere und weitgehend abhörsichere Übertragung.

Digital - Bestimmte Art der Übertragung von zum Beispiel Daten oder Sprache in Form von Bits und Bytes. Informationen werden in Bits zerlegt und verarbeitet. Darstellungsweise von Informationen in einer vereinbarten, endlichen Zahl von Stufen, zum Beispiel 0 oder 1 (binär), Gegensatz zu analog.

Digital Betacam - Digitales Komponenten-MAZ-System der Firma Sony mit 1/2-Zoll-MP-(Metallpartikel-)Band. Weiterentwicklung des analogen Beta SP zum digitalen 1/2" Aufnahmeformat auf spezieller Betakassette (bis 124 Minuten Spielzeit) in 4:2:2 Komponente bei 10 Bit Quantisierung. Benutzt eine einfache Zwischenfeldkompression, um die nach CCIR/ITU-R 601 gesampelten Daten auf etwa 2:1 zu reduzieren (Videodatenrate 127,6 Mbit/sec). Die geringe Kompressionsrate (2:1) ermöglicht hohe Qualität. Die Kameras des Formates können umschaltbar 4:3 und 16:9 aufnehmen. Auf einigen Geräten können optional auch Betacam(SP)-Cassetten abgespielt werden.

Digital-Bild oder Digital-Image - Ein Bild, das aus einzelnen Pixeln aufgebaut ist und im Computer verarbeitet werden kann.

Digitalbox - Lautsprecherbox mit integrierten digitalen Signalprozessoren, meist Aktivbox mit digitalem Eingang und mit integriertem D/A-Wandler. Die Prozessoren arbeiten auf digitaler Ebene als punktgenaue Klangregler und Zeitverzögerungsglieder. Damit läßt sich die Box perfekt auf jedem Raum einstellen. Die eigentliche Schallabstrahlung geschieht aber herkömmlich mittels einzelner Lautsprecher Chassis, das heißt analog.

Digital Constant Image - (DCI) Die Bildelemente der LCD-Rückprojektoren werden durch elektrisch drehbare Flüssigkristalle realisiert. Einmal ausgerichtet, verharren sie in ihrer Position und werden erst beim nächsten Fernsehbild neu positioniert. Das Resultat sind stabile, absolut flimmerfreie Bilder.

Digitaldarstellung - Darstellung von Werten in ganzen Einheiten, zum Beispiel Ziffern, Zahlen usw.

Digitale Ansteuerung - Unabhängig von der Technologie ist die Ansteuerung von LCD Displays. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die LCDs an einen PC anzuschließen: analog oder digital. Bei der digitalen Ansteuerung verarbeitet das Display direkt die eingehenden Signale der meist mitgelieferten, digitalen Grafikkarte ohne Qualitätsverlust, da die Bilddaten direkt vom Rechner ankommen. Durch den einfachen technischen Aufbau kosten die mit dieser Technologie betriebenen Displays weniger. Allerdings muß darauf geachtet werden, daß ein passender Grafikkontroller benutzt wird, falls keine spezielle Grafikkarte mitgeliefert wird. Einige Hersteller liefern hochwertige digitale Grafikkarten, die zusätzlich eine Anschlußmöglichkeit für CRT Monitore bzw. analoge LCDs besitzen.

Digitaleffekte - Elektronische Verfremdung der Bilder bei der Aufnahme. Beispiele: Solarisation, Mosaik, Sepia-Einfärbung, Überblendung vom Standbild, Schwarzweiß-Einfärbung. Einige Camcorder ermöglichen Digitaleffekte auch bei der Wiedergabe.

Digitale Fotografie - Prinzipiell unterscheiden sich digitale Kameras im Aufbau nur wenig von herkömmlichen Fotoapparaten: Hier wie dort wird das Abbild des jeweiligen Motivs durch eine Optik ("Objektiv") auf ein Speichermedium projiziert. In der Kamera für digitale Fotografie wird das aufgenommene Bild jedoch nicht auf einem Film, sondern zunächst in einem elektronischen Sensor gespeichert. Dieser Sensor wandelt das auftreffende Licht in elektrische Spannungen um, die digitalisiert und dann wie (Computer-)Daten gespeichert, weiter verarbeitet und schließlich ausgedruckt werden.

Digitaleingang/-ausgang - Zum Überspielen etwa von CD auf Digital Recorder bietet sich die digitale Schnittstelle an. So werden die Daten eins zu eins übernommen, ohne klangverfälschende Einflüsse von Wandlern und Filtern. Zwei verschiedene Übertragungswege haben sich etabliert: die optische und die elektrische (koaxiale) Schnittstelle. Bei der optischen Verbindung werden die Bits in Form von zu meist roten Lichtblitzen einer LED über Lichtwellenleiter übertragen, die elektrische erfolgt über ein Kabel mit 75 Ohm Wellenwiderstand. In beiden Fällen sind die Stereo-Kanäle ineinander verschachtelt - es genügt eine einzige Verbindung für beide Kanäle. Auch das Datenformat ist bei beiden Übertragungsarten gleich: Es entspricht dem SPDIF-Standard - für Sony/Philips Digital Interface.

Digital - Ein Kodierungs- oder Zählsystem, das auf der binären Darstellung von Zahlen beruht. Diese Werte bestehen im Gegensatz zu analogen Daten aus einzelnen Stufen. Eine binärer Zahl kann nur zwei Werte annehmen, Null oder Eins. Das digitale oder binäre System dient als Basis für die Speicherung und Verarbeitung von Daten in einem Computer.

Digitale Kammfilter - (Digital Comb Filter/DCF) Sorgt für hohe Farbkantenschärfe bei maximaler Auflösung durch saubere Trennung der ineinander verschachtelten Farb- und Schwarzweißsignale. Verhindert Farbschlieren und unruhige Farbkanten.

Digitale Photographie - Mit konventionellen Kameras aufgenommen Bilder haben rund 15-20 Millionen Bildpunkte. Die einfachsten Digitalkameras zerlegen das Bild in 480 x 640 Bildpunkte (300.000 Pixel). Diese Auflösungsklasse reicht für alle PC-Anwendungen wie Gestalten von Homepages oder zum Versenden von E-Mails aus. Zum Ausdrucken ist die Bildqualität nur bedingt geeignet. Die nächst bessere Klasse hat rund 800.000 Pixel (1024 x 768) Diese Bilder kann man im Format 9x13 cm oder 10x15 cm ausdrucken. Mit einem guten Tintenstrahldrucker und festem, glänzenden Papier, sind diese Ausdrucke einem Foto schon recht ähnlich. Höherwertige Klassen sind die 2 und 3 Megapixel Kameras, die Auflösungen bis zu 2048 x 1536 Bildpunkte bieten. Abgesehen von der besseren Bildqualität bieten diese Kameras, die zwischen 1300 und 5000 Mark kosten, auch eine gute, zum Teil professionelle Ausstattung, z.B. Wechselobjektive.

Digitale Plattform - Sie bezeichnet die Ausrüstung von Sendestudios (Encoder, Multiplexer, Uplink-Antenne und so weiter), um Audio- und Videoinformationen sowie Daten zu packen und zu einen Satelliten zu schicken, damit Receiver diese Informationen wieder empfangen können.

Digitale Rauschminimierung - Digitale Rauschminimierung, die das Schwarzweiß- (YNR) und das Farbrauschen (CNR) wirksam vermindert. Basiert auf dem Vergleich von zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Auftretende Rauschanteile können so analysiert und auf ein Minimum reduziert werden. Ruhigerer Bildeindruck und verbessertes Kopierverhalten.

Digitaler Bildspeicher - Die Bildinformationen werden digital zwischengespeichert. Damit sind Standbilder, Überblendungen, Bild im Bild usw. möglich.

Digitaler Kammfilter - (Digital Comb Filter/DCF) Sorgt für hohe Farbkantenschärfe bei maximaler Auflösung durch saubere Trennung der ineinander verschachtelten Farb- und Schwarzweißsignale. Verhindert Farbschlieren und unruhige Farbkanten.

Digitales Fernsehen - (Digital Video Broadcasting, DVB). Digitale Übertragung von Fernsehsignalen - vom Studio bis zum Empfangsgerät. In Europa und zahlreichen anderen Ländern basiert das Digitale Fernsehen - einschließlich der Digital-Fernsehempfänger - auf den DVB-Standards. Via Satellit werden heute bereits - neben weit über hundert digitalen Pay-TV und Free-TV Angeboten - praktisch alle bekannten Programme sowohl analog als auch digital ausgestrahlt. Der Trend zur Digitaltechnik geht nicht nur von den allgemein bekannten Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung aus. Digitale Verfahren schaffen vor allem Platz bei den vorhandenen Sendefrequenzen, um das Programmangebot zu vervielfachen und zusätzlich neuartige - auch interaktive - Informations-, Bildungs- und Unterhaltungsdienste bei Radio und Fernsehen realisieren zu können. Das digitale Fernsehen verfügt mit der MHP über eine Schnittstelle, die eine Brücke vom Internet zum Fernsehen schlägt und damit auch Menschen ohne Computer bzw. Computerkenntnisse direkt in die Online-Welt der entstehenden Wissensgesellschaft einbezieht. Im Unterschied zum analogen Fernsehen kommt das Signal ohne Qualitätsverlust so auf den Bildschirm an, wie es ausgestrahlt wird.

Digitale Signal / Rauschminimierung - Digitale Rauschminimierung, die das Schwarzweiß- (YNR) und das Farbrauschen (CNR) wirksam vermindert. Basiert auf dem Vergleich von zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Auftretende Rauschanteile können so analysiert und auf ein Minimum reduziert werden. Ruhigerer Bildeindruck und verbessertes Kopierverhalten.

Digitales Netz - Telefonnetz mit digitalen Vermittlungseinrichtungen.Vorläufer der D. sind Telefonnetze mit analoger bzw. elektromechanischer Vermittlungstechnik. Die digitale Vermittlungstechnologie zeichnet sich durch geringere Investitions- und Wartungskosten sowie einen geringeren Platzbedarf in den Vermittlungsstellen aus. Sie ist zugleich technisch leistungsfähiger und ermöglicht die Integration von Sprach-, Daten-, Text- und Bildvermittlungsdiensten.

Digitale Sprachübertragung - Durch die international genormte "Puls Code Modulation" (PCM) werden analoge Sprachsignale in einen digitalen Impulsstrom von 64 kBit/s umgewandelt. Vorteile digitaler Sprachübertragung gegenüber analoger sind größere Reichweite, bessere Sprachqualität durch vergrößerten Frequenzbereich und vor allem geringere Störanfälligkeit.

Digitales Standbild - (Picture Freeze) Digitales Standbild, Feature in modernen Fernsehempfängern, so läßt sich schnell einmal eine eingeblendete Adresse oder Telefonnummer festhalten.

Digitale Übertragung - Bei der digitalen Übertragung werden Sprachsignale in eine binäre Darstellung (0 und 1) umgewandelt und übertragen.

Digitale Vermittlungsstelle - Ermöglicht durch computergesteuerte Koppelfelder den schnellen Verbindungsaufbau und die Aktivierung von Komfortleistungen wie Rückfragen, Anklopfen, Dreierkonferenz, Anrufweiterschaltung etc. Seit Januar 1998 sind alle Vermittlungsstellen der Deutschen Telekom digitalisiert.

Digitalisieren - Die Konvertierung von analogen Signalen in digitale, binäre Daten, für die Verarbeitung im Computer. Dies kann sich auf Video und Audio beziehen. Die seh- und hörbaren Signale werden in computerverständliche Bits und Bytes verwandelt.

Digitalisierung - Die Konvertierung von analogen Signalen in digitale, binäre Daten, für die Verarbeitung im Computer. Dies kann sich auf Video und Audio beziehen. Die seh- und hörbaren Signale werden in computerverständliche Bits und Bytes verwandelt.

Digitalkamera - Digitalkameras arbeiten, anstatt mit einem Film, mit einem CCD-Chip. Dieser wandelt das auffallende Licht in elektrische Signale um, welche von einem A/D-Wandler in binäre, vom Computer zu verarbeitende, Datenströme umgesetzt werden. Diese binären Daten können in der Kamera auf einem Speichermedium zwischengespeichert oder direkt in den Computer übertragen werden, um sie dort mit entsprechenden Programmen zu bearbeiten, zu manipulieren und / oder zu drucken. Sie können von hier aus auch direkt per E-Mail oder Fax verschickt werden.

Digital Reality Creation Multi Function - DRC MF ist eine Sony-spezifische Technologie zur empfängerseitigen Optimierung der Detailschärfe. In einem Referenzspeicher wurden die Bildpnktstruktur einer Vielzahl hochauflösender, repräsetativer Bildmuster abgelegt. DRC vergleicht alle angebotenen Bildsignale in Echtzeit Schritt für Schritt mit den Inhalten der Referenzspeicher. Werden bekannte Strukturen erkannt, so ist DRC in der Lage, auch bei qualitativ schlechter Vorlage (d.h. ein Signal mit geringer Detailauflösung), die noch fehlenden Bildpunkte gezielt aus dem Referenzspeicher hinzuzufügen. DRC arbeitet sowohl im 50 Hz, als auch im 100 Hz Mode und ermöglicht in beiden Betriebsartene ein sichtbar höhere Detailschärfe.

Digital-S - Digitales 1/2" Aufnahmeformat in 4:2:2 Komponente in 8 Bit Quantisierung auf spezielle S-VHS Kassetten, von JVC entwickelt. Eine geringe Kompressionsrate von 3.3:1 erzeugt eine Datenrate von 50 Mbit/sec. Gutes Preis/Leistungsverhältnis für internen Studiostandard als Zwischen- oder Massenspeicher (Archivierung). Das Format ist S-VHS abwärtskompatibel und wurde als D9 standardisiert.

Digitalsignal - (vergleiche Analogsignal) Der Computer erzeugt digitale Informationen, deren Werte durch die Binärzeichen 0 und 1 ausgedrückt werden. Dadurch entstehen Signale, die separat als hohe oder niedrige Spannung übergeben werden. Im Gegensatz zu Analogsignalen ändert sich die Spannung von Digitalsignalen nicht kontinuierlich.

Digital Sound Processing - (DSP) Mittels DSP läßt sich die Atmosphäre der Tonreproduktion nach Wunsch gestalten. Häufig anzutreffendes Feature in modernen Rundfunk- und Fernsehempfängern, um somit Effekte wie "Dom, Hall, Stadion" oder "Stereosimulation" bei Monosendungen zu erzeugen.

Digital Super Impose - Möglichkeit bei Camcordern, Titel und Grafiken abzuspeichern und in die laufende Aufnahme einzublenden

Digitaltechnik - Signalverarbeitungstechnik; wird auch in tontechnischen und in bildtechnischen Systemen angewendet; die Signale werden verschlüsselt und nur in zwei Zuständen (Null und Eins) verarbeitet; die Digitaltechnik ermöglicht zum Beispiel in der Bildtechnik tricktechnische Verfahren, die mit der Analogtechnik nicht oder nur schwer durchführbar sind

Digital Versatile Disc - Ursprünglich "Digital Video Disc", wurde das "V" von Video in Versatile ("vielseitig") umbenannt, weil die DVD - ähnlich der CD - ein höchst universeller Datenträger (Audio, Video, Text, Computersoftware etc.) ist. Eine Weiterentwicklung der CD, die eine deutlich höhere Datenkapazität bietet. Generell muß unterschieden werden, ob die DVD zur Speicherung von PC-Daten oder als interaktives Medium genutzt werden soll. Entsprechend dem Einsatzzweck ist auch die Formatierung und Kompatibilität der DVD zu berücksichtigen. Die DVD verbindet die Handlichkeit der normalen CD mit bisher unbekannter Anwendungsflexibilität, Datenrate und Datenkapazität. Von der CD unterscheidet sich die DVD vor allem durch die wesentlich höhere Speicherkapazität. Das momentan meistgenutzte Einsatzgebiet für DVDs ist der Videosektor. Die große Speicherkapazität der Disks erlaubt digitale Bild- und Tonqualität weit jenseits heutiger Videocassetten, bis zu acht Stunden Video in perfekter Bildqualität. Dank moderner Datenkompressionsverfahren nach MPEG-2 Standard können außerdem mehrere digitale Tonkanäle (für mehrere Synchronfassungen oder Dolby Surround) und weitere Informationen wie Untertitel und Datenbanken auf einer DVD untergebracht werden. Wenn die Produzenten es vorgesehen haben, kann der Zuschauer sogar Szenen aus mehreren Blickwinkeln betrachten und interaktiv verschiedene Handlungsstränge verfolgen. Die DVD realisiert die für erstklassige Bildqualität optimale Datenrate von etwa 10 Mbit/s. Ausreichend für Spielfilme bis 133 Minuten in 4:2:0 mit variabler MPEG 2 Komprimierung (1:20 bis 1:50) bei einer maximalen Datenrate von durchschnittlich 3,5 Mbit/sec. Diverse Audiokanäle (PCM 16 Bit Stereo bis zu 8-Kanal Verfahren) und bis zu 32 Untertitelkanäle sowie interaktive Schnittstellen können implementiert werden. In ihrer einfachsten Version weist die DVD nur eine Datenschicht auf, deren Speicherkapazität mit 4,7 Gigabyte allerdings rund siebenmal höher liegt als beispielsweise die der CD-ROM. Die Daten können auf einer DVD dank neuer Lasertechnologie in zwei Schichten gesichert werden, wodurch ein maximales Datenvolumen von 8,5 Gigabyte je Scheibe möglich wird. Durch die Kombination zweier Scheiben zu einer doppelseitig abspielbaren DVD können sogar 17 Gigabyte gespeichert werden. Die DVD-Player sind abwärts-kompatibel und spielen auch normale CDs ab. Mehrere Hersteller bieten inzwischen DVD-RAM-Laufwerke an, mit denen auf wiederbeschreibbaren Medien bis zu 5,2 Gigabyte gespeichert werden können. Zum Abspielen einer DVD benötigt man einen DVD-Player. Den gibt es entweder als Beistellgerät zum heimischen Fernseher oder als Einbaugerät für den PC.

Digital Video - Abgekürzt DV. Digitales Aufzeichnungssystem für Videosignale, auch als DV bekannt. Dieser Standard wurde 1994 in der HD Digital VCR Conference von insgesamt 55 Industrieunternehmen spezifiziert und verabschiedet. Der Digital Video-Standard beinhaltet u.a. das angewandte Kompressionsverfahren DCT (1:5), die Datenrate, die Schnittstelle und das Cassettenformat. Hohe Bild- und Farbauflösung, exzellente Tonqualität, verlustfreies Kopieren und die Anbindung an Computer sind die wichtigsten Vorteile von Digital Video.

Digital Video Broadcasting - Abgekürzt DVB, meist gleichbedeutend gebraucht mit European DVB Project, Europäisches DVB-Projekt: Projekt zur Erarbeitung von Strategien, Technologien und Standards für ein künftiges digitales Fernsehsystem für die satelliten- bzw. kabelgestützte oder terrestrische Übertragung. 1991 zunächst als European Launching Group (ELG) gegründet, begann das DVB-Projekt im Jahr 1993 seine Arbeit. Es umfasst inzwischen über 260 Unternehmen, Institutionen [Deutsche TV-Plattform e.V.] und Organisationen - Gerätehersteller, Sendeanstalten, Netzbetreiber, Forschungsinstitute und Behörden - aus 27 Ländern. Obwohl ursprünglich primär europäisches Projekt, gehören DVB heute auch zahlreiche außereuropäische Unternehmen, beispielsweise aus Japan, Südkorea, Kanada und den USA an. Da DVB nicht nur für digitalen Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) nutzbar ist, stellt diese Technologie eine praktisch universale "Datenautobahn" für Anwendungen mit Datenraten bis zu 39 Mbit/s zur Verfügung. Gelegentlich wurde daher angeregt, nicht von Digital Video Broadcasting, sondern von Digital Versatile Broadcasting (siehe auch DVD) zu sprechen. Zur Familie der DVB-Standards gehören verschiedene Formate. DVB verwendet für die Bilddaten-Reduktion MPEG-2, für die Audiodaten Musicam. Ton, Bild und sonstige Daten können in beliebiger Kombination zu Paketen gebündelt werden. Für die drei Übertragungswege Kabel, Satellit und Terrestrik sind jeweils eigene Modulationsverfahren im DVB-Standard vorgesehen. Über Satellit und teilweise auch im Kabel ist DVB schon auf Sendung: mit zahlreichen TV- aber nur wenigen Hörfunkprogrammen. Der Streit um ein einheitliches Empfangsgerät für Deutschland, die sogenannte Set-Top-Box, verzögerte die Markteinführung. In Deutschland ist DVB seit 1996 mit dem Start von DF1 präsent. Terrestrische DVB-Sendungen wurden in Pilotprojekten getestet. Langfristig wird sich DVB durchsetzen, denn es handelt sich um einen weltweiten Standard. Digitalreceiver, die gemäß den DVB-Standards entwickelt und gefertigt sind, dürfen zur Kennzeichnung das DVB-Logo führen.

Digital Video - Im allgemeinen Verständnis ein aus computerlesbaren Binärzahlen dargestelltes digitales Video. Es wird durch einen begrenzten Satz an Farb- und Luminanzwerten beschrieben. Siehe auch analog Video

Digital Video-Rauschreduzierung - Wenn Videosignale komprimiert werden, kann es zu digitalen Störeffekten kommen, die für einen kritischen Betrachter manchmal sichtbar sein können. Die digitale Video-Rauschreduzierung kann in mehreren Stufen an die Sehgewohnheiten angepaßt werden und sorgt für ein ruhigeres und rauschfreieres Bild

Digital Zoom - Funktion in digitalen Kameras. Elektronische Vergrösserung des von der Kamera erfassten Bildes. Der CCD-Chip ließt einen Bildausschnitt aus und vergrößert diesen. Da dabei die geometrische Pixelgröße verändert wird, nimmt die Bildqualität drastisch ab. Die Benutzung des digitalen Zooms ist generell mit einem Verlust in der Auflösung verbunden.

Digital Zoom - Funktion in Fernsehempfängern. Mit Digital-Zoom lassen sich auch 4:3 Letterbox-Sendungen, die nicht im PALplus-Format ausgestrahlt werden, bildschirmfüllend auf dem Fernseher darstellen.

Digitization - englisch für Digitalisierung - Umsetzung von analogen Informationen in digitale, binäre Daten, für die Verarbeitung im Computer.

digitizer - englischer Begriff für Digitalisierer, A/D-Wandler, Digitalisier-Tablett (Graphik-Tablett), Computer-Maus.

Digitize - Slangbegriff für das Einlesen des Originalmaterials in den non-linearen Schnittplatz.

D-ILA - Abkürzung für Direct-Drive Image Light Amplifier. Die von JVC und Huhge entwickelte Technologie. Steuert die mit Spiegeln besetzten LCDs, die von hinten mittels einer Bildröhre angestrahlt werden. Durch den D-lLA-Lichtventil-Chip wird das Licht durch die reflektierenden Display-Elektroden nicht behindert. DLP erzeugt extrem helle, hochauflösende und kontrastreiche Bilder.

DIMM - (Double Inline Memory Modul) Neue Norm für Speichersteckplätze (128 Pins) in Rechnersystemen.

Dimmer - elektronischer Helligkeitsregler. Zumeist eine Triac-Schaltung, mit der die an der Lampe anliegende Spannung einstellbar ist.

DIN - Abkürzung für für Deutsches Institut für Normung; Sitz Berlin. Institution, die in Deutschland Standards herausgibt.

DIN-AV-Anschluß - Eine sechspolige Verbindung, bei der gleichzeitig auf getrennten Wegen Video- und Audiosignale übertragen werden.

DIN - Synonym für die Deutsche Industrie Norm, die zur Bestimmung der Lichtempfindlichkeit von fotografischem Matertial festgelegt wurde. siehe auch ASA.

Diode - Halbleiter-Bauelement oder Elektronenröhre als Gleichrichter in elektronischen Schaltungen

Dioptrieausgleich - Anpassung eines Betrachtersystems (zum Beispiel Okular, Kamerasucher usw.) an das Auge des Anwenders

Direct Access - Direkter Telefonanschluß des Kunden an das Netz eines Anbieters, über den auch Ortsgespräche geführt werden können. Das ist bislang für Privatkunden nur bei regionalen Anbietern möglich.

direct broadcasting satelite - Abgekürzt DBS, Direkt-strahlender Rundfunksatellit.

DirectX - Die DirectX-Plattform besteht aus Windows 95/NT-APIs (Application Programming Interface), über die direkt auf spezielle Hardwarefunktionen zugegriffen werden kann. Die einzelnen DirectX-APIs sind z.B.: - DirectDraw - bietet direkten Zugriff auf Grafik-Hardware und somit eine hervorragende Grafikdarstellung für Spiele. - DirectPlay - bietet die Möglichkeit, Spiele über das Internet mit mehreren mit mehreren Teilnehmern zu spielen. - Directinput - Joystick-Schnittstelle. - DirectSound - ermöglicht das Mixen von WAV-Dateien. - Direct3D - ermöglicht Echtzeit-3D-Darstellungen.

Direktanschluß - Telefonanschluß an ein Teilnehmernetz. Über den Direktanschluß (auch: Direct Access) steht das komplette Telekommunikationsangebot zur Verfügung, angefangen beim Ortsgespräch. Auch wenn man mit dem Direktanschluß zu einer neuen Telefongesellschaft wechselt, hat man i.d.R. weiterhin die Möglichkeit, mittels Call-by-Call oder Preselection über andere Anbieter Gespräche zu führen.

Direktantrieb - bei Plattenspielern oder Tonbandmaschinen heißt Direktantrieb, daß die Antriebswelle des Motors zugleich die Achse des Plattentellers, bzw. der Tonwelle ist. Daraus resultiert besser Gleichlauf, weil Antrieb- und Übertragungselemente wegfallen

Direkt Draw - Ist eine von Microsoft entwickelter Grafikkartenstandard, der es erlaubt direkt in den Grafikspeicher der Grafikkarte Daten zu schreiben. Dadurch wird auch unter Windows eine schnelle Grafikwiedergabe ermöglicht. Anwendungsgebiete sind z.B. ruckelfreie Videodarstellung auf der Arbeitsoberfläche, schnelle Spiele oder softwaremäßiges Overlay.

Direktruf - Sperrt das Telefon für alle Rufnummern außer für eine individuell eingegebene Nummer. Nach Abnehmen des Hörers und Betätigen einer beliebigen Taste wird automatisch die Verbindung zu der gespeicherten Rufnummer hergestellt. Ideal für Kinder, die noch keine Telefonnummern wählen können (Babyruf).

Direktvertrieb - Begriff aus dem eCommerce. Der Direktvertrieb ist der Absatzkanal, bei der Unternehmen keine unternehmensexternen Absatzmittler einsetzen.

DIS - Abkürzung für Draft International Standard, Standardisierungsentwurf.

Disc - englisch für Scheibe. Flaches, kreisförmiges, rotierendes Medium, das verschiedene Arten von Information, sowohl analoge als auch digitale, speichern kann. Der Ausdruck Disc wird allgemein als Synonym für optische Speichermedien verwendet, während sich Disk auf magnetische Speichermedien bezieht. Zudem wird Disc als eine kurze Form für Videodisc oder kompakte Audiodisc (CD) verwendet.

Disc-Formate - Die Super Audio CD gibt es in drei verschiedenen Disc-Formaten: als einlagige SACD (Single Layer SACD), zweilagig (Dual Layer SACD) oder als Hybrid SACD. Auf der SACD-Disc können 2kanalige, mehrkanalige DSD-Daten sowie Zusatzdaten wie Liedtexte oder Grafiken gespeichert sein.

Disc-Kamera - Eine von Kodak entwickelte Kamera in besonders flacher Bauweise, welche einen scheibenförmigen Film verwendet, hat heute nur noch eine geringe Verbreitung.

Disc Memo - Diese Funktion speichert alle anwenderspezifischen Einstellungen für bis zu 200 Discs, wie z.B. Sprachversion für Ton und Untertitel, Videoeinstellungen, etc.

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DiSEqC - Abkürzung für "Digital Satellite Equipment Control", entwickelt von Philips für Eutelsat. Wer analoge und digitate Programme von Astra, Eutelsat und eventuell anderen Satelliten empfangen will, kommt um DiSEqC nicht herum. Für die Umschaltung der Polarisationsebenen (horizontal bzw. vertikal) wird bei herkömmlichen Sat-Anlagen eine 14/18-Volt Schaltspannung verwendet. Ein 22-kHz-Ton auf der Speisespannungsleitung signalisiert darüber hinaus die Ausrichtung der Sat-Antenne auf bestimmte Orbitpositionen. Bei DiSEqC handelt es sich dagegen um ein universelles Steuerungskonzept, weil der 22-kHz-Ton nicht nur ein- und ausgeschaltet, sondern getastet wird. Dadurch kann eine Vielzahl von Befehlen (selbstverständlich auch zur Umschaltung der Polarisation) innerhalb des DiSEqC-Systems übertragen werden. Der DiSEqC Level 2 bietet außerdem die Möglichkeit einer bidirektionalen Kommunikation. Dadurch sendet der Sat-Receiver einerseits Befehle zu den peripheren Bauteilen, die sich andererseits beim Receiver anmelden können: Plug & Play in der Satelliten-Empfangstechnik. Die Set-Top-Box liefert dabei Steuersignale in digitaler Form, mit denen sich mehrere Antennen anwählen lassen. Seit der Einführung der Digital-Empfangstechnik ist das Umschalten von Astra und Eutelsat nicht mehr mit einem 22KHz Relais möglich. Dieses Signal wird dazu benutzt, zwischen den beiden Ebenen im Universal LNB hin- und herzuschalten.

Disk - Alternative englische Schreibweise für Scheibe. Im Allgemeinen werden damit die magnetischen Speichermedien gemeint, bei denen auf die gespeicherten Informationen wahlfrei zugegriffen werden kann.Typische Vertreter sind die Floppy-Disk und Festplatten (Harddisk).

Diskette - runde magnetbeschichtete Scheibe zum Speichern von Informationen in der Computertechnik; auch Floppy-Disc genannt. Wechsel-Speichermedium mit 1.44 MB, technisch veraltet, aber immer noch in den meisten Rechnern zum Datenaustausch vorhanden.

Dispersion - Andere Bezeichnung für das Abstrahlverhalten.

Display Data Channel - (DDC) Ein Kommunikationskanal zur Übertragung von Informationen zwischen Monitor und PC, die eine automatische Konfiguration der Hardware ermöglichen; mit anderen Worten, die Fähigkeit für "Plug and Play" eines Monitors wird durch diesen Datenkanal gegeben.

Display - englisch für Anzeige, elektronisches Anzeigefeld, Anzeigenfeld am Endgerät.

Display-Größe - LC-Displays verfügen wie Monitore über eine maximal mögliche Pixel-Anzahl, reagieren aber auf niedrigere Auflösungen mit einer zum Teil unbrauchbaren Darstellung. Abhängig von der verwendeten Treiber-Software wird teilweise bei niedrigeren Auflösungen die Darstellung auch maßstabsgerecht verkleinert und der äußere Rand des Displays bleibt ungenutzt. Anzeigen mit Bilddiagonalen von 12,1 Zoll lösen üblicherweise 800 x 600 Bildpunkte auf; bei Diagonalen von 13,3, 14.1 und 15,1 (jeweils sichtbare Diagonale) steht eine maximale Auflösung von 1.024 x 768 zur Verfügung. Marktübliche Displays weisen eine Farbtiefe von 18 Bit (6 Bit pro Subpixel) auf; neuere Techologien ermöglichen aber auch echte True-Color-Darstellung mit über 16 Millionen Farben (24 Bit).

Display order - Die Reihenfolge, in der dekodierte Bilder angezeigt werden. Normalerweise ist dies die gleiche Ordnung, in der die Bilder kodiert wurden.

Dissagio - Begriff aus dem eCommerce. Abzug bei Darlehensauszahlung. „Feinregulierung“ des Zinssatzes. Betrag, der bei Auszahlung des Darlehens einbehalten wird.

dissolve - englischer Begriff für weiche Überblendung beim Videoschnitt.

distribution amplifier - englisch für Verteil(er)-Verstärker: Verstärker mit einem Eingang und mehreren Ausgängen

distribution - englisch für Verteilung. Im Fernsehbereich ist damit im Allgemeinen die Programm-Verteilung (Weiterleitung des komplett bearbeiteten Video-Materials) von den Sendestudios zu den örtlichen Sendern (über Breitbandnetz) oder auch die Programmverteilung von zentralen Empfangsstationen über Verteilernetze direkt zum Endabnehmer gemeint. Auch die "Programmausstrahlung" durch die Sender (eigentlich "emission") wird oft als "distribution" bezeichnet

distribution - Im Filmbereich bedeutet der Begriff auch "Verleih".

distribution switcher - englisch für Verteiler(-Kreuzschiene)

Dithering - Dither-Techniken, (to dither - englisch für zittern): Schattierung, Farbmischung, Rasterung, "Halbtonverfahren": Erzeugung feiner Graustufen bzw. fein abgestufter Mischfarben im Videobild durch geeignete Anordnung der zur Verfügung stehenden Schwarzweiß- bzw. Farbpixel mit Hilfe ausgeklügelter Algorithmen. Ein Prozeß, der die wahrgenommene Qualität eines Bildes verbessert, wenn bei der Kodierung die Farbpalette reduziert wurde. Wird zum Beispiel beim Umwandeln von Bildern mit 24-Bit Farbtiefe in solche mit nur 8-Bit Farbtiefe angewandt (eine 8-Bit Palette läßt nur 256 Farben im Gegensatz zur 24-Bit Palette mit 16,4 Millionen Farben zu). Das Rastern (dithern) simuliert die Originalfarbe durch Einstreuung von ähnlichen Werten. Die Rasterdarstellung ist auch bekannt als "Fehlerausbreitung". Dithering ist eine Methode, die vor allem in Drucksystemen eingesetzt wird, um mit wenigen darstellbaren Farb- oder Grauabstufungen eine größere Anzahl von Farben bzw. Graustufen zu simulieren. Wird eine begrenzte Zahl von Druckpunkten der selben Farbe dicht aneinander gesetzt (die Druckpunktgröße variiert), so erscheint dies dem menschlichen Auge als eine andere Farbe.

Divergenz - Abweichung der Farbraster bei Aufnahme- und Wiedergabeeinrichtungen.

Diversity - Empfang nur eines HF-Senders mit mehreren Antennen und Empfängern; dabei wird jeweils das stärkste empfangene Signal ausgewählt, um Übertragungsfehler auszugleichen.

DIVO - Abkürzung für Digitale Ortsvermittlung. Um eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmern im Telefonnetz herzustellen, sind eine oder mehrere Vermittlungsstellen der Telekom beteiligt. Die Ortsvermittlungsstelle ist die erste, die vom Telefon des Anrufers aus erreicht wird. Je nach gewählter Rufnummer, "weiß" die Vermittlungsstelle, wie das Gespräch weitergeleitet werden muß. Im einfachsten Fall hängt der Angerufene an derselben Vermittlungsstelle. Bei Ferngesprächen wird das Gespräch zunächst an hierarchisch weiter oben stehende Vermittlungsstellen weitergeleitet (DIVF - Fernvermittlungsstelle), von wo aus über die Ortsvermittlungsstelle des Angerufenen die Verbindung hergestellt wird. Bei digitalen Ortsvermittlungsstellen kann das Tonwahlverfahren verwendet werden, bei analogen Vermittlungsstellen nur das Pulswahlverfahren.

DJ Mix - Mit DJ Mix stehen Ihnen bei einigen Geräten der Unterhaltungselektronik eine ganze Reihe von Soundeffekten zur Verfügung, mit denen Sie ganz nach Ihren Wünschen die Musikwiedergabe kreativ mitgestalten können.

DJ Mix Pro - Mit DJ Mix Pro werden die Funktionen von DJ Mix erweitert: - Die Rhytmusbox mit verschiedenen Rhythmus-Charakteristiken, z.B. Techno, Swing, Slam. - Das Drum Pad mit verschiedenen Sound-Mustern, wie z.B. Snare, Crash, Punch, Beep... - Die automatische Synchronisation zwischen der Musikwiedergabe und den Drum-Pad-Sounds, damit Ihre Eingabe immer richtig im Takt bleibt. - Die Automatische BPM-Funktion (BPM = Beats per Minute; Taktschläge pro Minute). Paßt den von Ihnen gewählten Soundeffekt automatisch an den Rhythmus eines wiedergegebenen Musiktitels an.

D-Kanal-Protokoll - Regelt die Kommunikation im ISDN-Netz. Eine Festlegung, wie im ISDN die Benutzer-Netz-Signalisierung (Teilnehmersignalisierung) vor sich geht. Es gibt unterschiedliche D-Kanal-Protokolle, die nur teilweise bzw. nicht zueinander kompatibel sind. Das Protokoll für das nationale ISDN (deutsche Version) trägt die Bezeichnung 1TR6, für Euro-ISDN gelten die Festlegungen gemäß E-DSS1. In diesen Protokollen ist beschrieben, wie sich ISDN-Endgeräte verhalten müssen (zum Beispiel welche Informationen Sie in welcher Reihenfolge an die Vermittlungsstelle der Telekom schicken müssen), um der Vermittlungsstelle der Telekom mitzuteilen, daß eine Gegenstelle angerufen werden soll. Diese Protokolle heißen D-Kanal-Protokolle, weil die Daten über den D-Kanal (Steuerkanal) des ISDN-Anschlusses zwischen ISDN-Endgerät und Vermittlungsstelle ausgetauscht werden. In Europa wird das Protokoll DSS1 (Euro-ISDN) benutzt, die Deutsche Telekom arbeitete lange auch mit 1TR6 ("nationales ISDN"), das aber inzwischen durch das einheitlich genutzte Euro-ISDN abgelöst wird.

D-Kanal - Steuerkanal im ISDN. Jeder Basisanschluß und jeder Primärmultiplexanschluß verfügt über einen Steuerkanal, über den der Verbindungsaufbau abgewickelt wird. Über den D-Kanal werden Verbindungsinformationen zwischen Endgeräten und Vermittlungsstelle übertragen, wie beispielsweise die Telefonnummer des Anrufers. Zusätzlich können über den D-Kanal Wahlinformationen (z. B. Übermittlung der Rufnummer) weitergegeben und in begrenztem Umfang Nutzdaten übertragen werden. Auf dem D-Kanal eines ISDN-Basisanschlusses können 16 kbit/s an Informationen übertragen werden. Der D-Kanal ist aber nicht nur Steuerungsinformationen vorbehalten, es gibt auch die Möglichkeit, mit einem X.25-Protokoll Zusatzinformationen zu übertragen.

DLP-Technik - (Digital Light Processing) Kernstück der von Texas Instruments entwickelten Technik ist der Digital Micromirror Device (DMD), eine Vorrichtung, die sich aus mehr als einer halben Million kleinster Spiegelelemente zusammensetzt. Die Größe der einzelnen Spiegelelemente entspricht einem einzigen Bildpunkt auf dem projizierten Bild. Das reflektierende Projektionslicht wird mittels einer Steuerelektronik für jeden einzelnen Bildpunkt entweder angespiegelt oder gekippt. Die Farbe entsteht mit Hilfe eines dreifarbigen Filterrades, das drei einzelne Farbbilder erzeugt, die aufgrund der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit des Rades als Echtfarbe erscheinen. Vorteihafte Eigenschaften sind, hohe und gleichmäßige Helligkeit, stabile Farbgestaltung, leichte und kompakte Projektoren. Allerdings ist diese Technik noch teuer und die Pixelgröße läßt sich kaum verkleinern

DMA - Abkürzung für Direct Memory Access, direkter Datentransfer z.b. zwischen PC-Speicher und Controllerbaustein

D-MAC - MAC-Verfahren für Kabel- und Satelliten-Übertragung mit Duobinär-Codierung der digitalen Anteile (Ton und Daten); die Übertragung im Kabel erfolgt mit Restseitenband-AM; bei D-MAC beträgt die Bandbreite im Kabel ca. 10,5 MHz, bei D2-MAC nur noch ca. 7,8 MHz, da der Umfang der digitalen Daten gegenüber D-MAC um den Faktor 2 reduziert ist. Über Satellit wird mit FM und mit deutlich größerer Bandbreite übertragen.

DMC - Abkürzung für Dynamic Motion Control etwa: "Dynamische Geschwindigkeitssteuerung"; spez. Bezeichnung für "Variable Wiedergabe(geschwindigkeit)" bei Video-Bandmaschinen. Der "Dynamic Motion Controller" bezeichnet die Steuereinrichtung selbst, die bei manchen Geräten programmierbar ist.

DME - Abkürzung für Digital Multi-Effects. Digitale Mehrfach-Effekte, digitales Multieffekt-Gerät (beim Videoschnitt)

DMZ - Abkürzung für demilitarized zone; Unter DMZ versteht man ein entkoppeltes, isoliertes Teilnetzwerk, das zwischen ein zu schützende Netz (z. B. ein LAN) und ein unsicheres Netz (z. B. das Internet) geschaltet wird.

DNC - Abkürzung für Digital Noise Adaption; Das reine Klangbild. Während der Fahrt analysiert ein Signalprozessor mit Hilfe des Meßmikrophons das jeweilige Fahrgeräuschspektrum (Störsignal), das die Musikwiedergabe (Soll-Signal) speziell in tiefen Frequenzen überdeckt. Dieses Problem wird durch eine gezielte Anhebung des Audio-Signals in den entsprechenden Frequenzen kompensiert. So bleibt durch DNC der Klang und Lautstärkeeindruck unabhängig von gefahrener Geschwindigkeit und Straßenbeschaffenheit stets konstant - eine Geräuschmaskierung, die mit konventioneller, breitbandiger Lautstärkenachführung nicht zu erzielen wäre.

D-Netz - Die digitalen Mobilfunk-Netze D1 (T-Mobil) und D2 (Mannesmann Mobilfunk, jetzt Vodaphone) basieren auf dem internationalen GSM 900-Standard. Die digitale Übertragungstechnik bietet hohe Qualität und Sicherheit in der Sprach- und Datenübertragung. Der Buchstabe "D" ist nach dem C-Netz in Fortsetzung der bisherigen Namengebung für die deutschen Mobilfunknetze gewählt worden.

DNS - Abkürzung für Domain Name System; DNS ist ein dezentraler Dienst, der Rechner-Namen bzw. Internet-Adressen im Klartext (z. B. www.netzwerkrouter.de) und IP-Adressen (z. B. 212.185.46.135) einander zuordnet. Für jeden Server beziehungsweise für jedes LAN mit Internet-Anschluß, muß ein DNS-Server diese Informationen verwalten. Sobald eine Seite im Internet angewählt wird, fragt der Browser zuerst einen Domain Name Server. Dieser meldet die entsprechende numerische Adresse zurück, worauf der Browser eine direkte Verbindung zu IP-Adresse aufbauen kann. Umgekehrt wandelt der DNS die Zahlenkombination für den User um, damit dieser durch den Namen schneller weiss auf welchen Seiten er sich befindet. Jeder Rechner im Internet wird über eine IP-Adresse identifiziert. Das bedeutet, jede WWW-Adresse besitzt eine IP-Nummer. Es ist egal welches von beiden man in die Adress-Zeile eines Browsers eingibt, beides führt zur gewünschten Seite, nur merken sich Menschen Namen leichter. Die Umsetzung des Namens in die IP-Adresse übernimmt ein sogenannter DNS-Server (Name Server). Der DNS-Server muß vom Benutzer bei der Konfiguration des Internet-Zugangs entweder per Hand eingegeben werden oder er wird, wie bei den meisten Online-Diensten, beim Verbindungsaufbau automatisch zugewiesen.

DNS-Server - Jeder Rechner im Internet verfügt über eine eindeutige IP-Adresse, die aus vier Zahlen nach dem Muster 123.123.123.123 besteht. Damit sich Internet-Anwender, die zum Beispiel zu einem bestimmten Rechner im wwww gelangen möchten, sich nicht die Nummern merken müssen, sind vielen IP-Adressen auch numerische Bezeichnungen, wie etwa www.microsoft.com zugeordnet. Ein DNS-Server enthält eine Datenbank all dieser Zuordnungen und wird automatisch bei der Eingabe einer Klartext-Adresse nach der dazu passenden IP-Adresse gefragt.

DOC - Abkürzung für dropout compensator

Docking-Station - Die Folge der Camcorder-Miniaturisierung ist bei einigen Modellen, daß viele Anschlüsse auf eine separate Docking-Station ausgelagert werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel der Kopfhörer- oder Mikrofonanschluß, die Stromversorgung vom Netz und die Schnittbuchsen.

Dockingstation - Dient dazu, den Notebook in einen ausgewachsenen Desktop-PC zu verwandeln. Die Dockingstation ist ein Gehäuse zum Andocken eines Notebooks. An ihr befinden sich in der Regel Schnittstellen für Drucker, Zusatzmonitor und Tastatur.

Dolby, Ray M. - Entwickler von Rauschunterdrückungssystemen und Surround Systemen.

Dolby B, C, S - Rauschunterdrückungssysteme, Verfahren von Ray M. Dolby. Leise Signalanteile oberhalb einer bestimmten Frequenz werden vor der Aufnahme verstärkt, damit sie sich vom Bandrauschen besser abheben. Bei der Wiedergabe werden diese verstärkten Signale zusammen mit dem Bandrauschen wieder abgesenkt - die verstärkten Signale erhalten somit ihren ursprünglichen Pegel zurück, während die Signale des Bandrauschens unterdrückt werden. Rauschen, das bereits im Aufnahmesignal vorhanden ist, kann dann auch durch Dolby nicht vermindert werden. Die Rauschunterdrückungssysteme Dolby B und C sind heute Standard, das neuere Dolby-S-System ist noch nicht so weit verbreitet. Bei Aufnahme und Wiedergabe muß stets die gleiche Schalterstellung - B, C oder S - gewählt werden. Wenn allerdings der Recorder nicht optimal auf Empfindlichkeit und Frequenzgang des Bandes eingemessen ist, klingt die Aufnahme verfärbt.

Dolby-B - gebräuchlichstes Rauschunterdrückungsverfahren in der Tontechnik; vor allem bei den Tonbandgeräten angewendet. Bei der Aufnahme werden leise Musikpassagen im Pegel angehoben und bei der Wiedergabe im gleichen Maß wieder abgesenkt - zusammen mit dem Bandrauschen. Auf diese Weise läßt sich der Rauschabstand des verwendeten Bandmaterials mit Dolby B um bis zu 6 dB vergrößern.

Dolby-C - gebräuchliches Rauschunterdrückungsverfahren in der Tontechnik; vor allem bei den Cassetten Recordern angewendet. Bei der Aufnahme werden leise Musikpassagen im Pegel angehoben und bei der Wiedergabe im gleichen Maß wieder abgesenkt - zusammen mit dem Bandrauschen. Auf diese Weise läßt sich der Rauschabstand des verwendeten Bandmaterials mit Dolby C um bis zu 12 dB vergrößern.

Dolby Digital / DTS Decoder - Der in DVD-Playern oder Receivern integrierte Decoderbaustein ist in der Lage, die digitalen Surroundtonformate Dolby Digital / DTS zu decodieren. Das Tonfomrat kann von einer DVD oder einer Laserdisc kommen.

Dolby Digital - (AC-3) Auch AC-3 genannt: digitales Surround-System der Dolby-Laboratories. Weltweit am meisten verbreiteter digitaler Mehrkanal-Tonstandard für realistische Klangerlebnisse. Atmosphärisch dichte räumliche Klangwiedergabe durch digitale Übertragung über fünf seperate Kanäle, sowie einen gesonderten Tieftonkanal zur Verbesserung von Effekten und tiefen Frequenzen. Wird in zahlreichen Kinos verwendet und entwickelt sich auch zum Standard-Tonformat der DVD. Dolby Digital arbeitet mit 5+1 Kanälen: vorne links, vorne rechts, vorne mitte, hinten links, hinten rechts und Subwoofer. Die fünf Hauptkanäle sind völlig separat und mit vollem Klangniveau auf der DVD gespeichert. Durch Datenreduktion wird die Datenrate auf 384 Kilobit pro Sekunde - für alle Kanäle zusammen - begrenzt. Zur Wiedergabe von AC-3 DVD's muß ein entsprechender Decoder entweder im DVD-Player oder im Verstärker/Receiver eingebaut sein oder ein externer Decoderbaustein zwischen geschaltet werden. TV-Geräte mit integriertem Dolby Digital/AC 3 Amplifier benötigen keinen zusätzlichen Decoder/Verstärker. Es gibt zum Beispiel von Denon reine Musik-DVD's mit Dolby-Digital-Ton.

Dolby HX-Pro - Verbessert, unabhängig von der Rauschunterdrückung, die Höhendynamik. HX-Pro regelt die Vormagnetisierung bei Hochtonspitzen kurzzeitig zurück, damit sie optimal aufs Band kommen. Bei Wiedergabe ist HX-Pro nicht aktiv - das Austauschen solcher Aufnahmen ist also kein Problem.

Dolby ProLogic - Das klassische, analoge Surround-System. Es arbeitet mit nur vier Kanälen: vorne links, vorne rechts, hinten links und hinten rechts. Dabei ist die Mitte- und Hinten-Information im Stereo-Signal verschlüsselt, so daß ProLogic über alle normalen Zweikanalsysteme genutzt werden kann: über CD, Video Kassette und Fernsehen. Die Verschlüsselung bedingt allerdings klangliche Kompromisse: Vor allem der rückwärtige Kanal ist in Frequenzumfang und Dynamik beschränkt - im Gegensatz zu den digitalen 5.1-Systemen.

Dolby ProLogic Decoder - Der Dolby ProLogic Decoder dekodiert die in "Dolby Stereo" enthaltenen Signale für Front (rechts / links), Center, Rear (mono). Viele bespielte Videocassetten sind mit "Dolby Stereo" Signalen versehen.

Dolby Pro Logic Surround - Eine Technology zur Realisierung hervorragender Raumklang-Charakteristik

Dolby-S - Rauschunterdrückungsverfahren in der Tontechnik; vor allem bei den hochwertigen Cassetten Recordern angewendet. Bei der Aufnahme werden leise Musikpassagen im Pegel angehoben und bei der Wiedergabe im gleichen Maß wieder abgesenkt - zusammen mit dem Bandrauschen. Auf diese Weise läßt sich der Rauschabstand des verwendeten Bandmaterials mit Dolby S um bis zu 20 dB vergrößern.

Dolby Surround - Aus der Analog-Zeit stammendes Verfahren zur Verschachtelung von Surround-Sound- und Center-Kanal Informationen in ein Stereo Audiosignal. Dolby-Surroundaufnahmen haben fünf Kanäle: Über die beiden hinteren Lautsprecher werden Hintergrundgeräusche übertragen, die beiden vorderen Lautsprecher übermitteln ein Stereosignal; vorn in der Mitte sorgt der Center Speaker für die akustische Zentrierung von Dialogen.

Dolby Surround Prologic - Mehrkanaltontechnik für Kinosound im Heimbereich. 4 getrennte Soundkanäle (Front links/rechts, Front Center, 2 x Effektlautsprecher hinten-Mono)

Dolly - Slangausdruck für eine bewegliche Kameraplattform mit Sitz für den Kameramann.

Domain - englisch für Umgebung, Gebiet. Im Netzwerk Sprachgebrauch genutzte Bezeichnung für bestimmte Umgebungen im WWW oder im Netzwerk.

Domain - In der Telekommunikation eine Bezeichnung für Netzsegmente, Adressbereiche, Versorgungs- oder Verwaltungsbereiche von Netzbetreibern, Diensteanbietern oder anderen Institutionen. Der Domain Name ist ein aus mehreren Teilen zusammengesetzter Name, der einen Rechner im Internet identifiziert. Das Domain Name System übersetzt Computernamen (wie telekom.de) in eine computerlesbare Zahlenkombination. Domains bezeichnen die Zugehörigkeit eines Computers. Die sogenannten Top-Level Domains, sie steht immer ganz rechts und haben die höchste Priorität, TLDs bezeichnen die geographische oder organisatorische Zuordnung. Die Topleveldomain .de bezeichnet ein deutsches Angebot, .com ein kommerzielles (commercial), .at steht für Österreich, .fr für Frankreich, .ch für Schweiz und .hu für Ungarn. Amerikanische Domains enthalten keine Länderkennungen, sondern verwenden Abkürzungen wie zum Beispiel com für kommerzielle Unternehmen, edu für Hochschulen und org für Non-Profit-Organisationen. Eine Liste aller TLDs ist über den Internet Assigned Numbers Authority IANA, http://www.isi.edu/div7/iana/ abzurufen.

Domain-Name - Jede in einem Netzwerk angeschlossene Ressource (Web-Site, Server, Drucker, usw.) ist zunächst nur über eine eindeutige IP-Adresse identifizierbar - also über eine Nummer wie z. B. 212.185.46.135. Alphanumerische Domain-Namen erleichtern das Identifizieren von Internet-Adressen, indem Internet-Ressourcen umgangssprachlichen Bezeichnungen zugeordnet werden können. Der Domain-Name ist damit Bestandteil einer jeden Internet-Adresse (etwa avinvest.tv oder uni-stuttgart.de).

Domain-Name-Server - DNS ist ein dezentraler Dienst, der Rechner-Namen bzw. Internet-Adressen im Klartext (z. B. www.avinvest.de) und IP-Adressen (z. B. 212.255.255.135) einander zuordnet. Für jeden Server beziehungsweise für jedes LAN mit Internet-Anschluß, muß ein DNS-Server diese Informationen verwalten. Sobald eine Seite im Internet angewählt wird, fragt der Browser zuerst einen Domain Name Server. Dieser meldet die entsprechende numerische Adresse zurück, worauf der Browser eine direkte Verbindung zu IP-Adresse aufbauen kann. Umgekehrt wandelt der DNS die Zahlenkombination für den User um, damit dieser durch den Namen schneller weiss auf welchen Seiten er sich befindet. Jeder Rechner im Internet wird über eine IP-Adresse identifiziert. Das bedeutet, jede WWW-Adresse besitzt eine IP-Nummer. Es ist egal welches von beiden man in die Adress-Zeile eines Browsers eingibt, beides führt zur gewünschten Seite, nur merken sich Menschen Namen leichter. Die Umsetzung des Namens in die IP-Adresse übernimmt ein sogenannter DNS-Server (Name Server). Der DNS-Server muß vom Benutzer bei der Konfiguration des Internet-Zugangs entweder per Hand eingegeben werden oder er wird, wie bei den meisten Online-Diensten, beim Verbindungsaufbau automatisch zugewiesen.

Dongle - Von Softwareherstellern häufig genutztes Tool, um Softwareapplikationen vor illegalem Kopieren zu schützen. Dongle sind meist serielle- oder USB-Adapter, die einen bestimmen Code enthalten, ohne den eine Software nicht gestartet werden kann, oder nur im Demo-Mode abläuft.

Door - ein Programm, das ein Mailboxbetreiber zusätzlich zu dem eigentlichen Mailboxprogramm für den Benutzer anbietet. Ein Door kann zum Beispiel ein Spiel sein, das der User online spielt. Door heißt das Programm deswegen, da für den Aufruf dieses Programms in der Mailbox, die Mailboxsoftware verlassen wird und (über eine Batch-Datei) das Door-Programm aufgerufen wird. Nach Beenden des Door-Programms wird automatisch zum Mailboxprogramm zurückgekehrt. Das Prinzip der Doors ermöglicht, die Mailbox um fast beliebig viele Angebote zu erweitern.

Doppelbelichtung - Begriff aus der Photographie, wobei zwei Belichtungen auf einem Film, ohne diesen weiter zutransportieren, stattfinden.

Doppelschriftzumischer - Schriftzumischer für das Überblenden zweier Schriften. Zweikanaliger Keyer.

Doppelspuraufzeichnung - Tonaufzeichnung auf zwei parallelen Tonspuren in gleicher Richtung mit getrennten Informationen auf einem Magnetband; beide Informationen können von einander unabhängig sein.

DOS - Die Abkürzung steht für Disk Operation System (plattenorientiertes Betriebssystem). MS-DOS von Microsoft ist eines der häufigsten angewandten Betriebssysteme.

Dot - Begriff aus der Drucktechnik. englisch für "Punkt". Bezeichnung für den einzelnen Bildpunkt eines Ausgabegerätes.

Dots per Inch - Begriff aus der Drucktechnik. Maßeinheit für die Auflösung eines Ausgabegerätes, bei der die Anzahl der Bildpunkte auf einem Zoll (1 Inch = 2,54 cm) gemessen wird. Gültige Maßeinheit für die Auflösung von Druckern und Faxgeräten, wird häufig falsch angewandt als Maßeinheit für die Auflösung von Bildschirmen (ppi - pixel per inch). Je höher die Auflösung, desto gleichmäßiger und hochwertiger werden die Abbildungen. Computerbildschirme arbeiten grundsätzlich mit einer Auflösung die 72 dpi entspricht, Zeitungen werden mit 150 dpi gedruckt, und Magazine nutzen sogar, je nach Qualität, bis zu 300 dpi. Faxgeräte arbeiten mit einer Auflösung bis zu 200 dpi, die meisten Laser-Drucker besitzen eine Auflösung von 300 bis 1200 dpi, Tintenstrahldrucker bieten Auflösungen bis 1440 dpi.

Double-Feed-Empfang - Spezialfall des Multifeed-Empfangs mit zwei LNC's an nur einer Satellitenantenne. Wird auch als schielender Empfang bezeichnet, da eines oder beide LNC's seitlich auf den Brennpunkt der Satellitenschüssel schielen.

Double-Sided - englisch für doppelseitig, wird in Zusammenhang mit Laufwerken oder Disketten genannt. Beide Seiten der Diskette können beschrieben und gelesen werden.

Double Tracking - Soundeffekt, dabei wird ein Tonsignal künstlich verzögert und dann dem direkten Signal zugemischt; dadurch entsteht der Effekt der Verdoppelung, zum Beispiel einer Stimme oder der Vortäuschung einer großen Menschenmenge.

down-link - (oder down-path) englisch für Abwärtsstrecke, Abwärtsrichtung, Nachrichtenverbindung vom Satelliten zur Erde.

Downlink - Die Übertragungsstrecke vom Satelliten zur Empfangsantenne auf die Erde wird als Downlink bezeichnet. Fernsehsender nützen oft die Satelliten-Übertragung vom Aufnahmeort zur Sendestation. Der Vorteil dabei: Es ist der schnellste Weg große Datenmengen über weite Entfernungen zu transportieren.

Downlink - Funkverbindung von der Basisstation zum Handy. Zum Führen eines Gespräches benötigt man außerdem den Uplink.

Download - englisch für herunterladen. Betriebszustand bei der Datenübertragung, währenddessen Dateien empfangen werden. Bezeichnung für die Übertragung von Daten aus entfernten fremden Rechnern. Datentransfer bei Online-Verbindungen, wobei Dateien von einem anderen PC oder einem Datennetz-Server in den eigenen PC "geladen" werden, um sie dort weiterzuverwenden. Man kann zum Beispiel Software oder e-mails aus einer Mailbox oder aus einem Online-Dienst auf das eigene System downloaden. Der umgekehrte Weg heißt Upload. Die Download-Möglichkeit ist ein wichtiger Nutz- und Zusatzwert des Internet. Umgangssprachlich oft als "Saugen" bezeichnet.

Downspeeding - Sicherheitsfunktion bei ISDN, welche bei Ausfall eines Teils der für die Kommunikation benutzten B-Kanäle einsetzt um die Übertragung nicht komplett zu unterbrechen.

Downstream - engischer Begriff für Datenempfang. Transfer aus dem Netz zum Teilnehmer (Benutzer) hin, der z. B. Inhalte abruft. Der umgekehrte Datenfluss wird Upstream genannt.

downstream - englisch für stromabwärts. In der Signalflußrichtung "weiter hinten" bzw. "am Schluß", "nachgeschaltet".

downstream keyer - Nachgeschalteter Keyer, im Signalfluß "hinter" den Mischerebenen eines Bildmischers, hat oft die Funktion eines Schriftzusetzers.

DPCM - Abkürzung für Differential Pulse Code Modulation Differenz-Pulscode-Modulation; diese Modulation wird zur datenreduzierenden Übertragung von Videosignalen eingesetzt, wobei nur noch die Differenz zwischen dem tatsächlichen Eingangssignal und einem rechnerisch gebildeten Vorhersagewert für dieses Signal übertragen wird.

DPE - Abkürzung für Digitales-Produktions-Effektsystem; digitales Video-Trickverfahren, bei dem ein Bild in seiner Geometrie vorprogrammierbar verändert wird; die Möglichkeiten dieses Trickverfahrens sind sehr umfangreich.

dpi - Abkürzung für Dots per Inch. Begriff aus der Drucktechnik. Maßeinheit für die Auflösung eines Ausgabegerätes, bei der die Anzahl der Bildpunkte auf einem Zoll (1 Inch = 2,54 cm) gemessen wird. Gültige Maßeinheit für die Auflösung von Druckern und Faxgeräten, wird häufig falsch angewandt als Maßeinheit für die Auflösung von Bildschirmen (ppi - pixel per inch). Je höher die Auflösung, desto gleichmäßiger und hochwertiger werden die Abbildungen. Computerbildschirme arbeiten grundsätzlich mit einer Auflösung die 72 dpi entspricht, Zeitungen werden mit 150 dpi gedruckt, und Magazine nutzen sogar, je nach Qualität, bis zu 300 dpi. Faxgeräte arbeiten mit einer Auflösung bis zu 200 dpi, die meisten Laser-Drucker besitzen eine Auflösung von 300 bis 1200 dpi, Tintenstrahldrucker bieten Auflösungen bis 1440 dpi.

DPSK - Abkürzung für Differential Phase Shift Keying Differenz-Phasenumtastung, Phasendifferenz-Modulation (PSK).

DQPSK - Abkürzung für Differential Quadrature PSK Differentielle 4-Phasen-Modulation.

Drag and Drop - englischer Begriff für "Ziehen und fallenlassen". Grafisch orientierte Arbeitstechnik, bei der Elemente durch Bewegen auf der virtuellen Oberfläche des Desktops bearbeitet werden; z.B. werden Dateien in andere Verzeichnisse kopiert oder Wörter an andere Textstellen verschoben.

drag - englisch für Ziehen, "drag and drop": "Ziehen und Auslösen" mit der Computer-Maus.

Drahtloses Mikrofon - Mikrofon, das seine Tonsignale über einen kleinen, im Mikrofongehäuse eingebauten Sender mit kurzer Antenne drahtlos zur Regieanlage des Studios überträgt.

DRAM - Abkürzung für "Dynamic Random Access Memory". Bezeichnet einen dynamischen Speicherchip, bei dem der Speicherinhalt ständig aufgefrischt werden muß.

DRC - Abkürzung für Digital Reality Creation. Diese einzigartige, Sony-spezifische, Technologie ist in der Lage, aus einem normalen Bildsignal unterschiedlicher Quellen (z.B. TV, DVD oder Videorekorder) ein Bild zu generieren, welches den Eindruck hochauflösender HDTV-Bilder vermittelt.

Drehbuchauszug - ein Drehbuchauszug enthält von einem Teil der Produktion (Szene etc.) alle wichtigen Daten und Fakten.

Drehbuch - Begriff aus dem Filmbereich. Textbuch einer Film- oder Fernsehproduktion mit genauer Beschreibung aller Szenen und Einstellungen.

Drehplan - Begriff aus dem Filmbereich. Graphisch dargestellte Übersicht des Film-Drehablaufes mit allen wichtigen Daten und Fakten für alle beteiligten Sparten.

Drehverhältnis - Begriff aus dem Filmbereich. Verhältnis von aufgenommener und belichteter zur tatsächlich später verwendeten Filmlänge.

Dreibein - Slangausdruck für ein dreibeiniges Stativ.

Dreibeinstativ - dreibeiniges, in der Höhe veränderbares leichtes Stativ für Foto-, Film- und Fernsehkameras.

Dreichip - Für die elektronische Aufnahme eines Farbbildes müssen aus dem Bild drei Farbauszüge für Rot, Grün und Blau gewonnen werden. Bei der 3-Chip-Technik werden die drei Primärfarben zwecks besserer Farbdefinierung und höherer Auflösung getrennt verarbeitet. Das Licht wird dazu durch Filter in die entsprechenden Spektralanteile aufgeteilt und mit einem Prisma zu den drei Bildwandlern geführt. In manchen Kameras wird die Soll-Lage des Grün-CCD durch Offsetmontage bewußt versetzt, so daß die Lage des Grün-CCD gegenüber den anderen um eine halbe Pixelbreite seitlich verschoben ist. Damit wird für das Helligkeitssignal eine scheinbare Erhöhung der Pixelanzahl und so eine erhöhte Auflösung erreicht.

Dreierkonferenz - Leistungsmerkmal beim Euro-ISDN-Mehrgeräteanschluß und T-Net. Während eines Gespräches kann der Initiator des Gesprächs, das bestehende Gespräch halten und einen weiteren Teilnehmer anrufen. Über eine Tastenkombination am Telefon wird dann der gehaltene Teilnehmer in die Dreierkonferenz aufgenommen. Die Dreierkonferenz ist beendet, wenn der Initiator des Gesprächs den Hörer auflegt. Bei einer Konferenzverbindung können drei oder mehr Anschlüsse gleichzeitig miteinander kommunizieren. Im T-Net ISDN werden Dreierkonferenz und eine Konferenz mit bis zu zehn Teilnehmern angeboten. Die Konferenz bedarf der Unterstützung des konferenzeinleitenden Endgerätes. Bei einigen DECT-Telefonen sind beispielsweise Dreierkonferenzen zwischen einem externen Anrufer und zwei an derselben Basis angeschlossenen Mobilteilen möglich.

Drei-Kopf-Gerät - Tonbandgerät, bei dem der Aufnahme- und Wiedergabekopf getrennt ist. Dies ermöglicht die Hinterbandkontrolle.

Drei-Kopf-Technik - Videorecorder mit 3 (oder mehr) Videoköpfen garantieren störstreifenfreie Standbild- und Zeitlupen-Wiedergabe.

Drei-Wege-System - Lautsprecherboxen mit drei Tonsystemen, also Hoch-, Mittel- und Tieftönen.

Drop-Down-Listenfeld - Drop-Down-Listenfelder sind eine Darstellungsform in Menüs und stellen eine platzsparende Möglichkeit dar, dem Anwender Informationen zur Auswahl anzubieten. Das Anklicken einer Schaltfläche klappt eine Liste auf, aus der man einen Eintrag auswählen und damit in das Textfeld übernehmen kann.

Drop Frame - Time Code Spezieller Zeitcode bei NTSC: um Fehler im Bezug zwischen Bildzählung und der Normalzeit auszugleichen, werden regelmäßig einzelne Bilder bei der Zählung übergangen. Gegensatz: "Non Drop Frame TC".

Drop Out - allgemein: Dropouts sind kurzzeitige Signal-Einbrüche oder -Aussetzer bei der Wiedergabe von Magnetband-Aufzeichnungen, aber auch beim Auslesen von Festplatten, die auf eine unregelmäßige Beschichtung, auf Kratzer oder angelagerte Staubpartikel zurückzuführen sind. Ebenfalls Signaleinbrüche beim Empfang von Funkstrecken.

dropout - Bei Funkstrecken: kurzzeitiges Fehlen der Fernsehbildsignale; hervorgerufen zum Beispiel durch Signaleinbrüche bei der Übertragung. Sie sind im Bild durch kurzzeitiges Aufblitzen eines Bildteiles sichtbar.

Dropout - Bei Video Recordern. Bezeichnet den Signalausfall bei der Wiedergabe oder Aufnahme einer Videokassette auf grund einer Beschädigung oder Verschmutzung auf dem Band. Man erkennt die Dropouts bei analogen Bändern an horizontalen Streifen im Bild, welche durch TBCs mit DOC Fuunktion teilweise korrigiert werden. Bei digitalen Bändern verdeckt eine Fehlerkorrektur die Drop Outs. Zusätzlich sind die Informationen eines Bildes über die ganze Videospur verteilt, so dass ein Drop Out nur das ganze Bildrauschen etwas erhöht. Gibt es zuviele Drop Outs, wird die Fehlerkorrektur überfordert, und es entstehen Mosaikblöcke bis hin zu Bildaussetzern.

dropout compensator - (DOC) Der Dropout-Kompensator ist eine elektronische Einrichtung bei Video-Bandgeräten, die die fehlende Information durch Grauwerte oder durch Farbwerte aus der vorhergehenden Bildzeile ersetzt.

drop shadow - englisch für fallender Schatten, "plastischer" Schatten: bei Schriften (im Videobild) eingesetzter (Key-)Effekt in Form von schräg nach rechts unten verlaufenden, kurzen harten Schatten ("Ränder"); sie geben den Buchstaben ein sehr "plastisches" (drei dimensionales) Aussehen.

Drossel - auch Brummdrossel, eliminiert Netzeinstreuungen in Videoleitungen durch seine Hochpaßfilter Funktion.

Drossel - Baugruppe. Vorschaltgerät in Leuchtstofflampen

Drosselspule - Bauteile in Frequenzweichen, das aus aufgewickeltem Draht besteht und hohe Frequenzen dämpft sowie tiefe durchläßt (Tiefpaß). Ausführungen mit Wickelkörpern aus Eisen oder Ferrit haben weniger Widerstand als sogenannte Luftspulen, neigen aber bei höherer Leistung zu elektrischen Verzerrungen.

Druckbereich - Der Teil eines Blattes den der Drucker wirklich für die Ausgabe nutzt, d.h. die meisten Drucker sind nicht in der Lage das komplette Blatt Papier zu bedrucken.

Druckgeschwindigkeit - Maximale Areitsgeschwindigkeit des Druckwerkes, wird in Seiten pro Minute angegeben.

Druckgradientenempfänger - Mikrofonsystem, bei dem die Membrane durch den Schalldruckunterschied zwischen ihrer Vorder- und Rückseite bewegt wird; Richtmikrofon.

Druckguss - Verfahren zur Herstellung von Bleigittern, bei dem unter hohem Druck flüssiges Blei in eine Giessform gepresst wird.

Druckvorstufe - Begriff aus der Drucktechnik. Bezeichnung für alle Arbeitsvorgänge, die zwischen dem Entwurf für eine Drucksache und der endgültigen Vervielfältigung liegen (Reinzeichnung, Schriftsatz, Bildreproduktion, Filmbelichtung, Montage etc.).

drum design - (oder layout) englisch für Kopftrommel-Gestaltung, -Konstruktion

drum - englischer Begriff aus der Videotechnik für Kopftrommel.

DSA - Abkürzung für Digital Signal Adaption; Der akustische Mittelpunkt. Von allen Seiten gleichmäßig von Klang umgeben und so in die Mitte des akustischen Geschehens versetzt. Der digitale Signalprozessor des DSA-Systems ermittelt über ein Meßmikrophon den akustischen Frequenzgang im Fahrzeuginnenraum und steuert einen elektronischen 9-Band-Gleichwellen-Equalizer, der alle vier Kanäle getrennt regelt. Das Ergebnis dieser Selbsteinmessung ist ein perfekt linear arbeitender Audio-Frequenzgang. Unabhängig von Innenausstattung oder Karosseriebauart des Fahrzeugs werden die unterschiedlichen Laufzeiten von den vier Lautsprechern bis zum Kopf des Fahrers ermittelt und durch Laufzeitenkorrektur ausgeglichen. Das Ergebnis "akustische Mitte" wäre mit einem konventionellen Balance-Regler nicht zu erreichen.

DSC - Abkürzung für Digital Serial Components, gebräuchlicher ist jedoch die Reihenfolge SDC.

DSD - Abkürzung für Direct Stream Digital. System zur Codierung von Audiosignalen ohne Datenreduktion. Ist auf DVD-Audio nur als Ergänzung zu anderen Audio-Systemen erlaubt. Die Super Audio CD arbeitet mit dem Aufnahmeverfahren DSD (Direct Stream Digital), das eine Klangwiedergabe mit extrem hoher Ähnlichkeit zum Original ermöglicht. Das digitale Signal entspricht weitgehend dem analogen Signal. DSD verwendet eine Abtastrate von 2,8224 MHz für das 1-Bit-Signal - hierdurch wird eine extrem präzise Reproduktion des Originalsignals erreicht. Weiterhin hat DSD eine 4mal höhere Speicherdichte als das aktuelle CD-Format (PCM).

DS-DL - Abkürzung für Double Sided - Dual Layer. Doppelseitig bespielte DVD mit je zwei Informationsschichten (DVD-18) mit insgesamt rund 17 GB Kapazität.

DSF - Abkürzung für Deutsches Sport Fernsehen, privater Sender für Sportgeschehen.

DSK - Abkürzung für downstream keyer. Nachgeschalteter Keyer, im Signalfluß "hinter" den Mischerebenen eines Bildmischers, hat oft die Funktion eines Schriftzusetzers.

DSL - Abkürzung für Digital Subscriber Line. Allgemeine Bezeichnung für Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung über Kupferdoppelader ("Twisted Pair"), ADSL, HDSL oder xDSL. Nachfolger von ISDN. Mit der neuen Technik lassen sich Daten bis zu 20mal schneller übertragen als mit ISDN - und das über die alten Kupferkabel. Der DSL-Kunde braucht nur ein neues Modem; auf einer Leitung kann er gleichzeitig telefonieren und faxen oder im Internet surfen.

DSLAM - Abkürzung für Digital Subscriber Line Access Multiplexer; Ein Gerät, das es ermöglicht Daten von xDSL-Modems auf Netzwerke zu spielen.

DSM-CC - Abkürzung für Digital Storage Media Command and Control.

DSP - Abkürzung für Digitaler Signal Prozessor. Einchipmicrorechner, welcher in elektronischen Systemen eigenständig Prozesse steuert und Rechenoperationen übernimmt.

DSP - Abkürzung für digital signal processing. Meint allgemein Digitale Signalverarbeitung.

DSP-Servo - Dieser prozessorgesteuerte Regelkreis sorgt für schnellste Zugriffszeiten und präzise Einstellvorgänge an elektomechanischen Systemen.

DSR - Abkürzung für Digital Satellite Radio - das zuerst ausgestrahlte und inzwischen vom Aussterben bedrohte Digitalradio. Es wurde 1989 gestartet und danach zügig in die Breitband Kabelnetze eingespeist - kaum jemand empfängt das „Satellite“ Radio direkt via Satellit, von dem abstrahlenden Kopernikus. Dieser Satellit hat außer DSR nicht viel mehr zu bieten. Aber auch die Kabel-DSR Gemeinde hielt sich mit rund 150.000 Nutzern in Grenzen. DSR arbeitet ohne Datenreduktion, aber mit einer oberen Grenzfrequenz von 15 Kilohertz. Trotz der anerkannt guten Klangqualität konnte sich das System mit seinen 16 meist auf klassische Musik orientierten Programmen nicht durchsetzen. Ende 1998 wurde DSR aus dem Kabel genommen - die ehedem teuren Empfänger wurden dann wertlos.

DSS1 - Abkürzung für Digital Subscirber Signalling System No. 1. Das D-Kanal-Protokoll für die Steuerung und Verwaltung von Verbindungen im Euro-ISDN. Bezeichnung des Signalisierungsprotokolls zwischen dem Endgerät und der ISDN-Vermittlungsstelle. Hierbei werden Informationen, die zum Verbindungsaufbau und zur Verbindungssteuerung relevant sind, über den D-Kanal des Basis- oder des Primärmultiplexanschlusses übertragen.

DSS - Abkürzung für Digital Satellite System

DSS - Abkürzung für Doppeltes Sicherheits-System. Elektronische Kodierung und ein kleines, abnehmbares Bedienteil. Von außen erkennbar durch eine Security-Leuchtdiode.

DS-SL - Abkürzung für Double Sided - Single Layer. Doppelseitig bespielte DVD mit je einer Informationsschicht (DVD-10) mit insgesamt rund 9,4 MB Kapazität.

DSTN - Abkürzung für Double Super Twisted Nematic. DSTN Displays bestehen aus zwei dünnen Glasplatten, zwischen denen Flüssigkristalle (Liquid-Crystals), je nach elektromagnetischer Einwirkung, weniger oder mehr Licht "durchlassen". Sie werden mit Hilfe einer passiven Matrix, einem Geflecht von durchsichtigen horizontalen und vertikalen Elektrodenstreifen, angesteuert. Dort, wo sich horizontale und vertikale Leitungen kreuzen, können durch Anlegen der Spannung die Kristalle ausrichten und das Pixel erzeugt werden. Leider bildet sich das zur Steuerung des Pixels benötigte elektrische Feld nicht nur an dem eigentlichen Schnittpunkt aus, sondern auch entlang den gesamten Elektroden. Das führt zu störenden Streifen und Geisterspuren (sog. Ghosting) sowie einer insgesamt langsamen Reaktionszeit des Displays. Da das Display durch eine zusätzliche dicke Glasschicht geschützt ist, ist der Blickwinkel im Vergleich zu TFT Displays stark eingeschränkt - dafür sind diese Displays für den Anwender erschwinglicher.

DSU - Abkürzung für Data Service Unit; eine Datenübertragungseinrichtung zum Anschluß eines Endgeräts an ein öffentliches Netzwerk. Mit DXI (Data Exchange Interface) wurde ein Protokoll zur Anbindung von Routern über eine DSU an einen ATM-Switch definiert.

DT - Abkürzung für Dynamic Tracking. Ein Verfahren zur Spurnachführung in Video Recordern. Ermöglicht variable Geschwindigkeiten und Standbild.

DTAG - offizielle Abkürzung für Deutsche Telekom AG

DTE - Abkürzung für Data Terminal Equipment, Datenendeinrichtung. zum Beispiel der Computer.

DTF - Abkürzung für Dynamic Track Following. Dynamische (oder automatische) Spurnachführung (der Videoköpfe), gewöhnlich mit Hilfe von Piezo-Elementen; tracking, dynamic tracking.

DTMF - Abkürzung für Dual Tone Multiple Frequency; Englisches Abkürzung für Tonwahl. Die gewählten Ziffern der Rufnummer werden in Töne unterschiedlicher Frequenzen umgesetzt und können zur Steuerung von elektronischen Geräten und Mailboxen benutzt werden. Im Gegensatz zum Impulswahlverfahren bei alten Analogtelefonen ein Verfahren zum schnelleren Rufaufbau bei neuen Telefonen und Handys. DTMF-Töne bieten außerdem die Möglichkeit, menügesteuerte Dienste (zum Beispiel Anrufbeantworter) direkt über die Telefontastatur zu steuern.

DTP - Abkürzung für "Desktop Publishing", die Text- und Bildbearbeitung mit spezieller Software wie Pagemaker oder QuarkXPress.

DTS - Abkürzung für Decoding Time Stamps etwa: Decodier-Zeitmarken; diese Zeitmarken können in die MPEG-"Packet Header" (Paket-Kopfteile) eingefügt werden, um Decodier-Zeitpunkte festzulegen.

DTS - Abkürzung für Digital Theater Systems. Ein von Lucasfilm entwickeltes System zur datenredizierten Codierung von Audio-Signalen. Es ist ein hochqualitatives Mehrkanaltonsystem mit hohem Dynamikumfang und breitemFrequenzspektrum aus 6 Kanälen, wie es häufig in Kinos verwendet wird. Die Datenrate fällt im Vergleich zu Dolby Digital und MPEG2 deutlich höher aus und gewährleistet so die höchste Surround-Wiedergabequalität für den Heimbereich. Ist auf DVDs nur als Ergänzung zun anderen Audio-Systemen erlaubt.

DTTB - oder dTTb, Abkürzung für Digital Terrestial Television, englisch für Broadcast Digitales Terrestrisches Fernsehen; ein RACE-Projekt (RACE), bei dem die Möglichkeiten der Fernsehübertragung in verschiedenen Qualitätsstufen und bei unterschiedlichen Empfangsbedingungen untersucht werden.

DTV - Abkürzung für Digital Televison. Zusammenfassender Begriff der Aktivitäten der Industrie und der Sender zur Einführung digitaler Technologie auf dem amerikanischen Markt.

DTVB - Abkürzung für Digital TeleVision Broadcasting, englisch für "Digitales Fernsehen"; DTVB ist eigentlich ein Teil der "Working Group for Digital TeleVision Broadcasting"; hierbei handelt es sich um eine Arbeitsgruppe des "European DVB Project", die aber nun die Bezeichnung " Technical Module" ("Technik-Modul") trägt.

DTVB - Abkürzung für Digital Terrestial Video Broadcast. Digitaler terrestrischer Fernsehrundfunk.

Dual Band Handy - Der Begriff "Dual-Band-Handy" bezeichnet Mobiltelefone, mit denen man in zwei technisch verschiedenen Mobilfunknetzen telefonieren kann. Beispielsweise Handys, die sowohl in einem der D-Netze als auch in einem der E-Netze einbuchen können.

Dualband - Neue Handygeneration, die zwei GSM-Frequenzbänder unterstützt, also zum Beispiel GSM900 und GSM1800 (Telefonieren in D- und E-Netzen) oder GSM900 und GSM1900 (D-NETZE und USA). Im Inland ist jedoch aus lizenzrechtlichen Gründen nur das Telefonieren im Heimnetz erlaubt.

Dual Capstan - Variante für den Antrieb in Kassetenlaufwerken. Es ist ein Antrieb mit zwei gleichlaufenden Capstanwellen, die das Band vor und hinter den Tonköpfen zusammen mit den Andruckrollen bewegen. Das garantiert ruckfreien Bandlauf, niedriges Modulationsrauschen und korrekten Band-Kopf-Kontakt.

Dual-channel audio - Die Fähigkeit eines Systems, zwei unabhängige Audiokanäle simultan oder individuell zu reproduzieren. Ein Merkmal aller optischen Videodisc Systeme.

Dual Discrete Optical Pick-Up - Sony entwickelte eine Laser-Abtasteinheit, die aus zwei separaten Einheiten besteht - eine für DVD und eine für CD. Beide sind mechanisch auf einer Basis montiert. Dadurch wird eine optimale Abtastung der verschiedenen Medien gewährleistet, der Verschleiß des Lasers verringert und die Lebensdauer erhöht.

Dual Drive Speakers - Dieses Lautsprecherkonzept arbeitet mit nur jeweils einer Membrane und zwei Antriebsspulen pro Lautsprecherchassis. Es ermöglicht ein hervorragendes, klares Klangbild bei gleichzeitig sehr schlanker und kompakter Bauform.

Dual-Fokus-Laser - Neuentwickelte Laserabtasteinheit mit einer speziellen Dual-Fokus-Linse. Für höchste Abtastpräzision von DVD und CD.

Dual-Link-Betrieb - An der Feststation können nicht nur Handgeräte, sondern auch Komforttelefone als schnurlose Komponenten betrieben werden. Das Komforttelefon benötigt nur eine Stromversorgung.

Dual Mode Handy - Der Begriff "DualMode" beschreibt Mobiltelefone, die in zwei technisch verschiedenen Telefonsystemen arbeiten können. Ein Dual-Mode-Handy kann beispielsweise sowohl in den GSM-Netzen (Mobilfunk) als auch an einer DECT-Basisstation (digitale Schnurlostelefone) eingesetzt werden kann.

Dual Rate - Neue Handygeneration, die verschiedene Sprach-Codierungen unterstützt, so daß die Übertragung nicht nur im derzeitigen Standardverfahren Full-Rate-Duplex, sondern auch in neueren Verfahren wie Half-Rating oder Enhanced-Full-Rate-Modus erfolgen kann.

Dubbing - englische Bezeichnung für das Überspielen von Video- und Tonbändern. Überspiel- bzw. Vervielfältigungsvorgang. In der Videotechnik vor allem als Audio-Dubbing zum Nachvertonen bekannt.

DÜE - Abkürzung für Datenübertragungseinrichtung.

DUN - Abkürzung für DialUp Networking (DFÜ-Netzwerk).

Dunkelsack - lichtdicht verschließbarer Sack mit Armstulpen für das Hantieren mit lichtempfindlichem Material ohne Dunkelkammer (zum Beispiel das Laden einer Filmkamera).

Dünnfilmverfahren - (Thin Film Technology, TFT) (siehe auch Aktivmatrixverfahren) In jeder einzelnen Zelle einer nach dem Aktivmatrixverfahren arbeitenden LCD-Anzeige werden Dünnschicht-Transistoren eingesetzt, die die Beleuchtungsstärke jedes einzelnen Bildpunktes steuern. Dieses Verfahren trägt erheblich zur Verbesserung von Kontrast und Reaktionszeit der LCD-Anzeige bei. Dieses Verfahren wird in größeren, leistungsstarken LCD-Anzeigen benutzt, die - wie beispielsweise anspruchsvolle Computer- oder Videoanwendungen - höchste Anzeigequalität und kurze Reaktionszeiten erfordern.

Dünnschichtfilm - Film mit extrem dünner Emulsionsschicht für besonders gute Bildschärfe.

Dunst - Atmosphärischer Dunst ist eine Mischung von Wasserdampf, Rauch, Staub und anderen Partikeln. Diese streuen vor allem kurzwelliges Licht (UV-Strahlen), was zur Einschränkung von Fernsichten führt. Durch einen UV/Skyligth Filter kann dieser Dunst teilweise durchdrungen werden, was zu schärferen und brillanteren Bildern führt.

Dup - Abkürzung für Duplikat; Film-Duplikat, zum Beispiel Dup-Positiv etc.

Duplexdruck - Druckausgabe eines Druckeres auf beiden Seiten des Papieres, betrifft vor allen Laserdrucker oder Kopierer.

Duplex - Übertragung in zwei Richtungen, im Mobilfunk immer vollduplex, d.h. Uplink und Downlink auf je einer eigenen Funkfrequenz (Funkkanalpaar). Im Gegensatz zum Simplex-Verfahren ( zum Beispiel Walkie-Talkie ) kann hierbei jeder Teilnehmer den anderen hören und gleichzeitig selbst sprechen.

Dup-Negativ - beim Schwarz/Weiß-Film ein Duplikat-Negativ; es ist ein Zweitnegativ, das von einer speziell angefertigten Positivkopie (Dup-Positiv) hergestellt wurde.

Dup-Positiv - beim Schwarz/Weiß-Film ein Duplikat-Positiv; speziell zur Herstellung von Dup-Negativen angefertigte Positiv-Kopie, auch Master-Positiv genannt.

Durchblende - weiche Überblendung von einem Bild zum Nachfolgenden.

Durchlauf - durchgehende Probe einer Produktion oder eines Teiles ohne Aufzeichnung in der Film und Fernsehproduktion.

Durchsagefunktion - Leistungsmerkmal von ISDN-Telefonanlagen. An geeigneten Telefonen (z. B. Systemtelefonen) lassen sich wie bei einer Sprechanlage Durchsagen tätigen.

Durchsatz - Genauer - Datendurchsatz; bezeichnet die Datenmenge eines Modems, die pro Zeiteinheit tatsächlich übertragen wird.

Durchwahl - Leistungsmerkmal von größeren Telefonanlagen: Die Möglichkeit, eine bestimme Nebenstelle einer TK-Anlage direkt über bestimmte Endziffern anzuwählen.

DV - Abkürzung für Digital Video. Oberbegriff für den DV-Standard. DV beschreibt einerseits den Standard für ein neues Bandsystem (wie Hi8 oder VHS) als auch eine neue Komprimierungs und Dekomprimierungsmethode für Videodaten mit Ton (wie MJPEG oder MPEG). Digitales 1/4" Aufnahmeformat in Komponententechnik mit reduzierter Chromabandbreite 4:2:0 bei PAL/625 Zeilen (bzw. 4:1:1 bei NTSC/575 Zeilen) und 8 Bit Quantisierung. Arbeitet mit einer Kompressionsrate von 5:1, die auf dem DCT-Verfahren beruht. Es gibt dabei zwei Kasettenformate: Das im Consumerbereich angesiedelte MiniDV mit Spielzeiten bis zu 1 Stunde und das für den Profibereich gedachte DV Format mit Bandlängen bis zu (momentan) 270 Minuten bei 18,8mm/sec Bandgeschwindigkeit. Die beiden Formate sind untereinander kompatibel. Zusätzlich sehen einige Consumergeräte einen Longplaymode vor. Das von den CCD-Wandlern gelieferte PAL-RGB-Signal wird durch eine 4:2:0 Abtastung in den YUV-Farbraum übertragen (bei NTSC findet eine 4:1:1 Abtastung statt). Durch eine MJPEG-ähnliche Kompression wird das Signal dann mit einer festen Kompression von 5:1 auf eine Datenrate von 3,125 MB/sec komprimiert. Durch den zusätzlichen übertragenen Ton (Beim Ton sind 2 Spuren mit 48 KHz Abtastfrequenz und 16 bit Dynamik oder 4 Spuren mit 32 KHz Abtastfrequenz und 12 bit Dynamik vorgesehen) und weitere Steuerinformationen (Timecode) ensteht eine Datenrate von ca. 3,5 MB/sec, welche selbst aktuelle EIDE Festplatten problemlos bewältigen können. Dies ergibt eine konstante Datenrate von 25 Mbit/sec, was die digitale Datenübertragung an PCs (Non-linear editing) via dem seriellen IEEE 1394 Firewire Bus ermöglicht. Das Format wird sich als Standard in der PC-gestützten Videonachbearbeitung durchsetzen. Die Bildqualität des Verfahrens wird auch von vielen Profis als "Betacam ähnlich" eingestuft, und so ist es nicht verwunderlich, daß mittlerweile viele Fernsehreportagen auf DV produziert werden.

DVB - Abkürzung für Digital Video Broadcast, meist gleichbedeutend gebraucht mit European DVB Project Europäisches DVB-Projekt: Projekt zur Erarbeitung von Strategien, Technologien und Standards für ein künftiges digitales Fernsehsystem für die satelliten- bzw. kabelgestützte oder terrestrische Übertragung. 1991 zunächst als European Launching Group (ELG) gegründet, begann das DVB-Projekt im Jahr 1993 seine Arbeit. Es umfasst inzwischen über 260 Unternehmen, Institutionen [Deutsche TV-Plattform e.V.] und Organisationen - Gerätehersteller, Sendeanstalten, Netzbetreiber, Forschungsinstitute und Behörden - aus 27 Ländern. Obwohl ursprünglich primär europäisches Projekt, gehören DVB heute auch zahlreiche außereuropäische Unternehmen, beispielsweise aus Japan, Südkorea, Kanada und den USA an. Da DVB nicht nur für digitalen Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) nutzbar ist, stellt diese Technologie eine praktisch universale "Datenautobahn" für Anwendungen mit Datenraten bis zu 39 Mbit/s zur Verfügung. Gelegentlich wurde daher angeregt, nicht von Digital Video Broadcasting, sondern von Digital Versatile Broadcasting (siehe auch DVD) zu sprechen. Zur Familie der DVB-Standards gehören verschiedene Formate. DVB verwendet für die Bilddaten-Reduktion MPEG-2, für die Audiodaten Musicam. Ton, Bild und sonstige Daten können in beliebiger Kombination zu Paketen gebündelt werden. Für die drei Übertragungswege Kabel, Satellit und Terrestrik sind jeweils eigene Modulationsverfahren im DVB-Standard vorgesehen. Über Satellit und teilweise auch im Kabel ist DVB schon auf Sendung: mit zahlreichen TV- aber nur wenigen Hörfunkprogrammen. Der Streit um ein einheitliches Empfangsgerät für Deutschland, die sogenannte Set-Top-Box, verzögerte die Markteinführung. In Deutschland ist DVB seit 1996 mit dem Start von DF1 präsent. Terrestrische DVB-Sendungen wurden in Pilotprojekten getestet. Langfristig wird sich DVB durchsetzen, denn es handelt sich um einen weltweiten Standard. Digitalreceiver, die gemäß den DVB-Standards entwickelt und gefertigt sind, dürfen zur Kennzeichnung das DVB-Logo führen.

DVB - Abkürzung für Digital Video Broadcast - Digital ausgestrahltes Fernsehen, digitales Übertragungssystem für Audio, Video und Daten über Kabel, Satellit und terrestrische Sender.

DVB-CI - Abkürzung für Common Interface; gemeinsame Schnittstelle für Conditional Access und andere Anwendungen.

DVB-C - Mit DVB-S kompatibler Standard zur Verteilung von digitalen Programmen bzw. Diensten im Kabel. Die im Satellitenkanal ausgestrahlten Daten lassen sich - dank angepasster Bitfehlerkorrektur- und Modulationsverfahren - in einem (kabel-)üblichen Kanal von nur 8 MHz Bandbreite unterbringen.

DVB-CS - An DVB-C bzw. DVB-S angepasster Standard für den kabel- bzw. satelliten-gestützten Empfang von DVB-Signalen über Gemeinschafts-Antennenanlagen. DVB-MS: (Multipoint Distribution System) verwendet Mikrowellen für die terrestrische Übertragung einer größeren Anzahl von TV-Kanälen direkt zum Zuschauer. Die Mikrowellen werden gebündelt zu Empfangsantennen ausgestrahlt, die im 'Sichtbereich' der auf einem hochliegenden Standort angebrachten Sendeantenne stehen. (Auch 'Spezifikation für drahtlose Breitband-Verkabelung' genannt).
DVB-SI - Service-Information-System, dient zur Übertragung von Daten, beispielsweise Programm bezogene Informationen innerhalb des Datenstroms. Zu den im DVB-Projekt entwickelten Standards gehört auch die Multimedia Home Platform MHP. Weitere Spezifikationen und Verfahren beziehen sich auf Datenrundfunk via DVB, Synchronisierung von Single-Frequency-Networks, Schnittstellen zwischen der DVB-Welt und Hochgeschwindigkeits-Datennetzen, Digital Satellite News Gathering (DSNG) auf Basis DVB, bidirektionale Kommunikation sowie die Vernetzung von DVB-Endgeräten.

DVB-IPN - Abkürzung für DVB-Interactive Protocol Network, Übergänge von der DVB- zu Telekom-Welt.

DVB-MC - Abkürzung für DVB-Microwave Cable Based

DVB-MG - Abkürzung für DVB-Measurement Group

DVB-MS - Abkürzung für DVB-Microwave Satellite Based

DVB-NIP - Abkürzung für DVB-Network Independent Protocol, Netzwerkunabhängige Protokolle für Interaktivität.

DVB-PI - Abkürzung für DVB-Physical Interface Group

DVB-RCC - Abkürzung für Return Channel Cable; Spezifikation für Interaktionskanäle (Hin- und Rückkanäle) in Breitband-Kabelnetzen.

DVB-RTC - Spezifikation für Interaktionskanäle (Rückkanäle) via Telefon und ISDN.

DVB-S - System für die Satellitenübertragung im 11/12 GHz-Satelliten-Frequenzband; für unterschiedliche Transponder-Bandbreiten und -Leistungen konfigurierbar.

DVB-Subtitling - Spezifikation zur Untertitelung und zur Darstellung von Grafiken.

DVB-T - Abkürzung für DVB-Terestrical, Standard für terrestrisches digitales Fernsehen.

DVB-TXT - Abkürzung für DVB-Text, Spezifikation zur Übertragung von Teletext ("Videotext").

DVC - Abkürzung für Digital Video Cassette (Eigenname)

DVC - Alte Bezeichnung für den DV-Standard.

DVCAM - Professionelle Variante des Consumer DV-Formates von Sony. Die Spurbreite ist auf 15 um vergrößert, die Bandgeschwindigkeit gegenüber DV um 50% auf 28,2mm/sec erhöht. Alle anderen Systemparameter sind identisch mit DV, die Signale kompatibel. Die Datenkompression und die Farbaufzeichnung ist dieselbe. Die Kassetten sind widerstandsfähiger als DV. DVCAM-Videorecorder lesen DV und MiniDV-Kassetten, nicht aber DVCPro, und können mit QSDI, SDDI und SDI Schnittstellen ausgerüstet werden.

DVCPro50 - Verbesserte Variante des DVCPro-Formates welches mit einer höheren Datenrate (50 MBps) und damit einer geringeren Kompressionsrate und bei einer Farbaufzeichnung von 4:2:2 arbeitet.

DVCPro - Professionelle Variante des DV-Formates von Panasonic. Die Datenkompression ist dieselbe, aber die Farbaufzeichnung basiert auf 4:1:1 Quantisierung mit einer Datenrate von 25 Mbit/s. Es arbeitet mit einer Spurbreite von 18 um und einer gegenüber DV um rund 80 Prozent erhöhten Bandgeschwindigkeit (33,8mm/sec). Das Spurbild enthält zudem eine CTL- und eine Cue-Audiospur. Die äußeren Kassettenabmessungen sind wie bei DV, es wird allerdings dickeres Bandmaterial verwendet und die Kassetten widerstandsfähiger als DV. DVCPro-Videorecorder lesen DV und DVCAM-Kassetten, sowie MiniDV-Kassetten mit einem Adapter.

DVD-A - Abkürzung für DVD-Audio. Mit Audioprogrammen bespielte DVD, die nicht gelöscht oder überschrieben werden kann.

DVD - Abkürzung für Digitale Video Disc (Eigenname)

DVD - Abkürzung für Digital Versatile Disc. Ursprünglich "Digital Video Disc", wurde das "V" von Video in Versatile ("vielseitig") umbenannt, weil die DVD - ähnlich der CD - ein höchst universeller Datenträger (Audio, Video, Text, Computersoftware etc.) ist. Eine Weiterentwicklung der CD, die eine deutlich höhere Datenkapazität bietet. Generell muß unterschieden werden, ob die DVD zur Speicherung von PC-Daten oder als interaktives Medium genutzt werden soll. Entsprechend dem Einsatzzweck ist auch die Formatierung und Kompatibilität der DVD zu berücksichtigen. Die DVD verbindet die Handlichkeit der normalen CD mit bisher unbekannter Anwendungsflexibilität, Datenrate und Datenkapazität. Von der CD unterscheidet sich die DVD vor allem durch die wesentlich höhere Speicherkapazität. Das momentan meistgenutzte Einsatzgebiet für DVDs ist der Videosektor. Die große Speicherkapazität der Disks erlaubt digitale Bild- und Tonqualität weit jenseits heutiger Videocassetten, bis zu acht Stunden Video in perfekter Bildqualität. Dank moderner Datenkompressionsverfahren nach MPEG-2 Standard können außerdem mehrere digitale Tonkanäle (für mehrere Synchronfassungen oder Dolby Surround) und weitere Informationen wie Untertitel und Datenbanken auf einer DVD untergebracht werden. Wenn die Produzenten es vorgesehen haben, kann der Zuschauer sogar Szenen aus mehreren Blickwinkeln betrachten und interaktiv verschiedene Handlungsstränge verfolgen. Die DVD realisiert die für erstklassige Bildqualität optimale Datenrate von etwa 10 Mbit/s. Ausreichend für Spielfilme bis 133 Minuten in 4:2:0 mit variabler MPEG 2 Komprimierung (1:20 bis 1:50) bei einer maximalen Datenrate von durchschnittlich 3,5 Mbit/sec. Diverse Audiokanäle (PCM 16 Bit Stereo bis zu 8-Kanal Verfahren) und bis zu 32 Untertitelkanäle sowie interaktive Schnittstellen können implementiert werden. In ihrer einfachsten Version weist die DVD nur eine Datenschicht auf, deren Speicherkapazität mit 4,7 Gigabyte allerdings rund siebenmal höher liegt als beispielsweise die der CD-ROM. Die Daten können auf einer DVD dank neuer Lasertechnologie in zwei Schichten gesichert werden, wodurch ein maximales Datenvolumen von 8,5 Gigabyte je Scheibe möglich wird. Ein roter (statt infraroter) Laser macht es möglich, die eng benachbarten Grübchen der Aufzeichnungsspur zu unterscheiden. Durch die Kombination zweier Scheiben zu einer doppelseitig abspielbaren DVD können sogar 17 Gigabyte gespeichert werden. Die DVD-Player sind abwärts-kompatibel und spielen auch normale CDs ab. Mehrere Hersteller bieten inzwischen DVD-RAM-Laufwerke an, mit denen auf wiederbeschreibbaren Medien bis zu 5,2 Gigabyte gespeichert werden können. Zum Abspielen einer DVD benötigt man einen DVD-Player. Den gibt es entweder als Beistellgerät zum heimischen Fernseher oder als Einbaugerät für den PC.

DVD-Audio - Unternehmen wie Panasonic und Pioneer planen mit DVD-Audio den Nachfolger der CD auf den Markt zu bringen. Der geplante Standard lehnt sich eng an DVD an. Frequenzen bis zu 96 kHz sollen damit übertragen werden. Sony und Philips setzen das Super-Audio-Verfahren gegen DVD-Audio.

DVD Kompatibilität - DVD Geräte können neben DVD Video Discs auch Musik-CDs und Video CDs wiedergeben.

DVDR - Abkürzung für Digital (Video) Disc Recorder Digitaler (Bild-)Plattenrecorder, aus Gründen der Geschwindigkeit vorzugsweise mit Festplatten (RAID)

DVD-R - Abkürzung für DVD Recordable. Einmal beschreibbare Medien der DVD-Familie. Zwar erreichen diese medien aufgrund etwas gröberer Strukturen noch nicht die Kapazität einer gepressten DVD-ROM, lassen sich aber trotzdem in einem DVD-ROM Laufwerk lesen. Das Laufwerk passt sich an die größeren Spurabstände an. Eine Sonderstellung nimmt die einmal beschreibbare DVD-R ein. Im Gegensatz zu maschinell hergestellten DVD-ROMs und DVD-Videos, und zur inkompatiblen DVD-RAM können DVD-Rs mittels eines DVD-R Gerätes am PC gebrannt werden (ähnlich der CD-R). Dabei können sowohl DVD-ROM- als auch DVD-Video Formatierungen benutzt werden. Die so erzeugte DVD-R ist kompatibel zu DVD-Laufwerken und DVD-Spielern (als DVD-Video). - Die Kapazität der DVD-R ist derzeit auf 3,9 GB beschränkt, an einer Version mit 4,7 GB Speicherplatz, die somit 100% der DVD-5 entsprechen würde, wird derzeit gearbeitet. DVD-R-Schreibgeräte sind jedoch noch sehr teuer und daher der professionellen Herstellung von Mustern und Kleinserien vorbehalten.

DVD-RAM - Abkürzung für DVD Random Access Memory.DVD, die immer wieder neu bespielt werden kann. Kann auf konventionellen DVD-Playern nicht abgespielt werden. Leider haben sich bisher nicht alle Mitglieder des DVD-Forums auf einen einzigen Standard für solche Medien geeinigt. So konkurriert der DVD-RAM-Vorschlag des DVD-Forums mit den DVD-R/W- und DVD+RW-Entwürfen anderer Hersteller. Die DVD-RAM ist eine komplett andere Entwicklung als die DVD-ROM. Die Technologie wurde mit der Vorgabe entwickelt, ein beliebig oft beschreibbares Medium zu entwickeln, das ebenso leicht zu handhaben ist wie eine CD - also im Grunde eine Art Wechselspeichermedium wie die Festplatte oder eine Jaz- oder Zip-Diskette (Iomega). Derzeit ist die Kapazität der DVD-RAM auf 2,6 GB beschränkt, zudem ist sie nur als "Sealed Package", also mit fest installierter Schutzhülle (Caddy) einzusetzen. - Eine DVD-RAM kann beim momentanen Stand der Technik nur in DVD-RAM Laufwerken im PC gelesen werden (die allerdings auch DVD-ROMs lesen können). Deshalb eignet sich die DVD-RAM als schnelles, großes Wechselmedium, jedoch nicht zur Erstellung von DVD-Videos. Theoretisch ist es möglich, auch die DVD-RAM als DVD-Video zu formatieren, allerdings gibt es in der Praxis noch keine DVD-Spieler, die DVD-RAMs lesen können. In Zukunft sollen neue Technologien sogar die Kompatibilität der DVD-RAM zur DVD-ROM bzw. DVD-Video erlauben..

DVD-ROM - Abkürzung für DVD Read Only Memory. Mit Daten bespielte DVD, die nicht gelöscht oder überschrieben werden kann. Das DVD-Format für Computerdaten auf Basis eines UDF-Bridge genannten Dateiformates. Wegen der höheren Datendichte steigt nicht nur die Kapazität auf bis zu 4,7 Gbyte gegenüber 650 Mbyte bei einer CD, sondern auch die Datentransferrate. Die DVD-ROM ist die Basis der DVD-Entwicklungen. Sie ist nicht beschreibbar, sondern wird von einem Master in einer Produktionsstätte gepreßt. Wie bei der CD sorgt die berührungsfreie Abtastung per Laser für eine beinahe unbegrenzte Lebensdauer. Anders als die CD gibt es für die DVD-ROM auch doppelseitige und zweischichtige Definitionen, die die Speicherkapazität jeweils verdoppeln. Damit sind vier verschiedene Ausführungen definiert, wobei derzeit hauptsächlich die DVD-5 Anwendung findet. Speicherkapazität: - DVD-5 (1 Seite/1 Schicht: 4,7 GB) - DVD-9 (1 Seite, 2 Schichten: 8,5 GB) - DVD-10 (2 Seiten, 1 Schicht: 9,4 GB) - DVD-18 (2 Seiten, 2 Schichten: 17 GB). Die DVD-ROM kann entweder (wie die CD-ROM) mit beliebigen PC-Daten beschrieben werden, die dann auf jedem entsprechend ausgerüsteten Computer wieder lesbar sind. Die Art der Daten ist dabei unwesentlich, da die DVD-ROM lediglich als großer Datenträger fungiert. Mit einer speziellen Formatierung (und den entsprechenden Inhalten) dagegen wird aus der DVD-ROM eine DVD-Video.

DVD-RW - Abkürzung für DVD Read Write. Aufzeichnungsformat der Firma Sony, Philips und HP für wiederbeschreibbare DVD-Medien. Im Gegensatz zu DVD-RAM ähnelt das Format stärker dem einer DVD-ROM. Dies versetzt geringfügig modifizierte (künftige) DVD-ROM Player in die Lage, solche Medien zu lesen - was bei DVD-RAM-Medien bisher nicht der Fall ist. Daneben gibt es eine weiteres Aufzeichnungsformat für wiederbeschreibbare DVD-Medien. JVC, Pioneer und TDK gehören zu den Verfechtern dieses Standards mit 3,9 GByte Kapazität.

DVD-Tonqualität - DVD Video Discs können verschiedene Tonformate speichern. Neben dem hochqualitativen Stereoton können auch digitale Mehrkanalspuren mit 5+1 Kanälen gespeichert werden. Der digitale Surround-Ton bietet beeindruckende Tonerlebnisse, wie sie aus dem Kino bekannt sind.

DVD-V - Abkürzung für DVD Video. Mit Videoprogrammen bespielte DVD; die nicht gelöscht oder überschrieben werden kann.

DVD Video Bildqualität - Dank der MPEG2-Komprimierung ist DVD in der Lage Filme in einer Qualität zu speichern, die nahezu dem D1-Studiostandard entspricht. Dieses Format wird im professionellen Bereich für die Erstellung von Master-Bändern verwendet. DVD Video erreicht eine horizontale Auflösung von 500 Linien, im Vergleich hierzu liegen VHS und Video-CD bei 250 Linien und die Laserdisc bei ca. 420 Linien.

DVD-Video - Datenträgrformat auf DVD-Basis für Video-Anwendungen. Neben hochauflösenden Bilddaten bietet DVD-Video Platz für Mehrkanalton. Auf diese sind auch mehrsprachige Varianten von Filmen realisierbar. Zusätzlich unterstützt DVD-Video noch bis zu 32 Datenströme für Zusatzinformationen wie Untertitel oder Karaoke-Texte. Die DVD-Video soll mittelfristig die VHS-Kassette ersetzen. Die Voraussetzungen dafür sind günstig. Allerdings ist diese Entwicklung nur auf den reinen Abspielmarkt (also z.B. Videoverleih) beschränkt. Hauptvorteil der DVD-Video ist die beinahe unbegrenzte Lebensdauer: Auch beim 100. Abspielen ist die Qualität so gut wie beim ersten Mal. - Im DVD-Video-Format sind Video-, Audio- und Steuerungsinformationen enthalten. So kann z. B. (vorausgesetzt, die entsprechenden Daten sind vorhanden) zwischen verschiedenen Kamerawinkeln, mehreren Sprachen oder verschiedenen Untertiteln ausgewählt werden. Natürlich ist auch, wie bei der Audio-CD, ein Springen zwischen einzelnen Videosequenzen und Kapiteln möglich. In normalen DVD-Spielern können alle Features der DVD-Video genutzt werden. Auf dem Computer kann die DVD-Video nur dann abgespielt werden, wenn die entsprechende Decoder-Technologie für Video und Audio vorhanden ist. Dies kann mittels Hardware (MPEG-2-Decoder-Chip) oder auf einem Soft-Decoder (Software-basiert) geschehen.

DVE - Abkürzung für Digital Video Effect(s) Digitale(r) Trickeffekt(e) bzw. Digitaltrick-Gerät, digitale Effekteinrichtung.

DV-Formate - DV (auch Mini-DV) beschreibt das Format für die Aufzeichnung digitaler Videodaten auf ein metallbedampfpten ME-Band mit einer Breite von 6,35 mm (1/4 Zoll). - DVCAM, das "professionelle" DV-Format von Sony, ist ein Abkömmling des Consumer-DV-Formates und beruht auf dessen grundlegenden Spezifikationen. Die Kompressionsrate beträgt 5:1 - wie bei DV -, und es wird im Farbmodell 4:2:0 (PAL) gesampelt . Auch die verwendeten Kassetten und Bänder (Typ ME, metallbedampft) sind identisch. Lediglich die Aufzeichnungsspuren sind um 50 Prozent breiter (15 statt 10 µm), und DVCAM arbeitet mit synchronisiertem Ton "locked Audio". - Das Profi-Format von Panasonic heißt DVCPRO Gegenüber DV arbeitet DVCPRO mit der doppelten Bandvorschubgeschwindkeit für eine um 80 Prozent breitere Videospur als DV (18 µm). Zudem verwendet DVCPRO dickeres und robusteres Bandmaterial (Typ MP, Metallpartikel), das es auch erlaubt, Längsspuren (longitudinal) aufzunehmen, was bei ME-Band nicht ohne weiteres möglich ist. Während DV auf Randspuren verzichtet, gibt es bei DVCPRO gleich zwei davon: eine analoge Audiospur und eine CTL-Spur. Die Audio-Randspur kann bei der Aufnahme als dritter (Sicherheit-) Kanal fungieren und ermöglicht auch im Suchlauf einen verwertbaren Ton. Von der CTL-Spur erhofft sich Panasonic schnelle Servo-Synchronisierung und damit bildgenauen Schnitt auch bei extrem kurzen Preroll-Zeiten. Auf die in DV definierte Wahlmöglichkeit zwischen zwei PCM-Tonkanälen in voller Qualität oder vier Kanälen mit reduzierter Qualität verzichtet Panasonic: Für DVCPRO sind zwei PCM-Kanäle mit 16 Bit und 48 kHz festgelegt. Auch bei der Signalverarbeitung gibt es Unterschiede: Anders als DV arbeitet DVCPRO in der PAL-Version im 4:1:1-Signalformat. Dennoch bleibt DV zu DVCPRO kompatibel ­ eine DV-Kassette kann jederzeit in einem DVCPRO-Gerät wiedergegeben werden (aber nicht umgekehrt).

DVI - Abkürzung für Digital Visual Interface. Neues digitales Interface zur Übertragung von Bildschirminformationen von Computern zu Wiedergabegeräten. Durch den Verzicht der Digital-Analog-Wandlung im PC und der Analog-Digital-Wandlung im Projektor oder Flachbildschirm erzielt man eine sichtbar bessere Bildqualität und spart Kosten. Problematisch ist die Übertragung des digitalen Signals über größere Strecken.

DV-Longplay - Ist der DV-Camcorder auf den LP-Modus eingestellt, so kann mehr Videomaterial als im Standardmodus auf dem DV-Band gespeichert werden. Dieser Vorteil kann aber bei der Wiedergabe zum Nachteil werden, da das Abspielen auf fremden DV-Geräten zu Problemen führen kann.

DV Tape - Kassettenformat der DV-Standardkassetten (60-180 Minuten). Spurbreite 10m, Bandgeschwindigkeit 18.8 cm/s.

DV-TC - Der Bildzähler der DV beginnt bei jeder Kassette und bei jeder Aufnahmelücke mit null. Der DV-TC wird gleichzeitig zum Bild aufgezeichnet, lässt sich jedoch nicht als Signal übertragen. Gegenüber einer Schnittsteuerung verhält sich der DV-TC wie ein Time Code.

DVTR - Abkürzung für Digital Video Tape Recorder. Digitale Video-MAZ-Maschine.

DWT - Abkürzung für Discrete Wavelet Transformation, Diskrete Wavelet-Transformation

DXI - Abkürzung für Data Exchange Interface; eine Datenübertragungseinrichtung zum Anschluß eines Endgeräts an ein öffentliches Netzwerk. Mit DXI (Data Exchange Interface) wurde ein Protokoll zur Anbindung von Routern über eine DSU an einen ATM-Switch definiert.

Dynamic Channel Index - Bei Aufruf von Dynamic Channel Index wird das gerade laufende Programmbild verkleinert, in die Bildschirmmitte verschoben und von zwölf kleinen Bildern weiterer Fernsehprogramme umgeben. Diese werden nacheinander im Sekundentakt aktualisiert. Mit der Joystick Fernbedienung läßt sich das gewünschte Programm selektieren und bildschirmfüllend vergrößern.

dynamic tracking – (DT) Bezeichnung von Sony für dynamic track following. Dynamische (automatische) Spur- oder Kopfsteuerung (oder -nachführung) bei MAZ-Maschinen (tracking): Spurhaltung bei wechselnden Bandgeschwindigkeiten durch Nachregeln der Positionen der Videoköpfe in vertikaler Richtung mit Hilfe von Piezo-Elementen.

Dynamic Windows - Die zeitgleiche Darstellung von zwei unterschiedlichen Fernsehbildern läßt sich mit einer neuen leistungsähigen Schaltungstechnik noch komfortabler umsetzen. Variable Fenstergrößen bieten interessante Zusatzfunktionen.

Dynamikkompression - Verfahren zum Zusammenpressen der Dynamik vor einer Übertragung oder Speicherung, um den Geräuschabstand zu vergrößern.

Dynamik - Verhältnis von leisester zu lautester Stelle eines Schallereignisses; wird in dB angegeben.

Dynamische Bildkorrektur - (Dynamic Picture Control) Eine Komination leistungsfähiger Korrektureinrichtungen sorgt für brillante Bilder. "Dynamic Focus" garantiert eine präzise Schärfeeinstellung - bis in die äußerste Bildschirmecke. Und die "Quad Pole Technik" sorgt dafür, daß runde Bildpunkte in jeder Bildschirmposition auch wirklich rund bleiben - eine weitere wichtige Einrichtung zur Optimierung der Eckenschärfe superflacher Bildschirme.

Dynamischer Lautsprecher - Schallwandler, dessen Antriebseinheit aus einem Magneten und einer Schwingspule besteht. Diese wird vom Signalstrom durchflossen und treibt wegen der erzeugten wechselnden elektomagnetischen Felder die mit ihr verbundene Membran im Takt der Musik an.

Dynamisches Bild und Bild - (Größe variabel) Zwei unterschiedliche Bildquellen können zeitgleich und nebeneinander auf dem gleichen Bildschirm wiedergegeben werden. Die Bildgrößen lassen sich in feinen Abstufungen verändern. Hierbei verhalten sich die Größen beider Bilder umgekehrt proportional zueinander. Der Ton des linken Bildes wird in dieser Funktion über die eingebauten Lautsprecher wiedergegeben, die Tonwiedergabe des rechten Bildes ist über Kopfhörer möglich).

Dynamische Signalfilter - (DSF) Eine spezielle Filtertechnik steigert bei der Wiedergabe die Bildschärfe (Bilddetail-Verstärkung) und vermindert das Kantenrauschen (Kontrastgewinn). In Verbindung mit dem Bandeinmeßsystem TriLogic wird Ihnen so die optimale Bildqualität geboten.

Dynamisches Mikrofon - magnetisches Mikrofonsystem, bei dem sich ein elektrischer Leiter in einem Magnetfeld befindet und durch auftreffende Schallschwingungen bewegt wird; im Leiter wird dabei eine der Schallschwingung analoge Wechselspannung erzeugt.

Dynamische Voransicht - Feature von einigen Videoapplikationen, welche bei der Errechnung von Bilddaten den Fortschritt anzeigen.

DYUV - oder delta-YUV - Eine effiziente Farbkodierungstechnik, entwickelt für die CD-i, um Bilder natürlich aussehen zu lassen. Das menschliches Auge ist gegenüber Farbänderungen weniger empfindlich als gegenüber Helligkeitsänderungen, so daß bei der DYUV Technik Luminanz- (Y) Information mit voller Bandbreite und Chrominanz- (UV) Information nur mit halber Bandbreite oder weniger kodiert werden. Gespeichert werden nur die Unterschiede (Deltas), die zwischen jedem Wert und dem Nachfolgenden Wert liegen.


E/A-Adresse - steht für "Ein- und Ausgabeadresse", Spezieller Speicherbereich für den Datenaustausch zwischen dem Betriebssystem und einem Gerät (Tastaturcontroller, Festplattencontroller, Grafikkarte, Gameport,...)

E2 - Das E2-Netz wurde im Herbst 1998 vom Telekommunikationunternehmen Viag Interkom gestartet. Es arbeitet wie das E-Plus-Netz im digitalen GSM-1800-Standard, der auf dem GSM-900-Standard basiert. Die Netzabdeckung von E2 konzentriert sich auf acht Ballungsgebiete in Deutschland (Berlin, Hamburg/Lübeck, Hannover, Leipzig und Halle, München, Nürnberg, Rhein/Ruhr und Rhein-Main/Neckar). Eine bundesweite Abdeckung wird durch Service-Provider-Abkommen gewährleistet.

EACEM - Abkürzung für European Association of Consumer Electronics Manufacturers. Europäischer Verband von Verbraucherelektronikherstellern.

EAI - Abkürzung für Enterprise Application Integration. EAI ist die Implementierung leistungsstarker Standardschnittstellen (Middleware) als Infrastruktur, um die Integration von (CRM-) Systemen in die bestehende IT-Landschaft zu ermöglichen.

EAN-Code - Abkürzung für European Article Number. Die europäische Artikelnummer (EAN) dient der eindeutigen Kennzeichnung eines Artikeltyps im Rahmen der EU und besteht aus 13 + 1 Ziffer (eine Prüfziffer). Eine genormte Strichcode-Darstellung der Ziffern dient der maschinellen Lesbarkeit. Jedem Produkt wird eine individuelle Nummer zugewiesen.

Easy Link - Mit dieser Funktion kann der Videorecorder mit dem Fernsehgerät Informationen austauschen. Beide Geräte müssen dafür mit einem Scart-Kabel verbunden werden. Bei Philips Videorecordern dient Easy Link beispielsweise dazu, die Programmbelegung des Fernsehers 1:1 im Recorder abzubilden.

EAV - Abkürzung für End of Active Video. Kennzeichnung des aktiven Bereichsim Datenwort eines digitalen Videosignals.

EAZ - Abkürzung für Endgeräte-Auswahl-Ziffer, der beim nationalen ISDN Bedeutung hatte. Wird von Euro-ISDN nicht mehr unterstützt. Euro-ISDN wählt die Endgeräte direkt über deren Rufnummer an (Multiple Subscriber Number, MSN). Eine numerische ID zwischen 0 und 9, mit der im nationalen ISDN ein bestimmtes Endgerät an einem ISDN-Anschluß identifiziert wird. Der Anrufer wählt dabei die Rufnummer des ISDN-Anschlusses und hängt daran die EAZ an. Dies ist für solche Fälle sinnvoll, in denen es verschiedene Geräte am ISDN-Anschluß gibt, die auf die gleiche Dienstekennung reagieren (z.B. zwei Telefone). Die EAZ 0 (für "global call") wird von einem Anrufer verwendet, der die EAZ des gewünschten Endgerätes nicht genau weiß. Die EAZ 9 wird von Endgeräten benutzt, die auf alle EAZs reagieren wollen.

EB - Abkürzung für Elektronische Berichterstattung. Gemeint ist die Akquisition mit elektronischen Camcordern für News, Sport oder Magazine. Häufig ein Zweimann-Team, bestehend aus Kameramann und Assistent, der sowohl Ton- wie Lichtaufgaben übernimmt.

E-Banking - Erweiterte Form des Home-Banking. Während letzteres bedeutet, daß man privaten Bankgeschäften - ohne persönlich in der Geschäftsstelle erscheinen zu müssen - von Zuhause aus nachgeht, umfaßt E- oder Online-Banking sämtliche über Rechnernetze abgewickelte Bankgeschäfte - also auch im Business-Bereich. Es wir prognostiziert, daß im Jahr 2004 über 21 Millionen Europäer ihre Bankgeschäfte über das Internet abwickeln. 1999 nutzten in Europa 4,5 Millionen Menschen das Internet-Banking, die meisten davon in Schweden und in Großbritannien.

E-Brokerage - Begriff aus dem eCommerce. E- oder Online-Brokerage ist Bestandteil des E-Bankings und meint allgemein den Aktienhandel per Internet und damit auch die Zeichnung von Internet-Emissionen. Diese Tätigkeit gehört zum C2B-E-Commerce (siehe E-Commerce), also zu Geschäften zwischen Endverbrauchern und Unternehmen. Der in diesem Zusammenhang häufig gebrauchte Begriff IPO steht für Initial Public Offering, der Ersteinführung eines Unternehmens an der Börse.

EB-Team - Arbeitsgruppe für die EB-Aufnahmen; bestehend meist aus Kameramann und EB-Techniker, der sowohl Ton- wie Lichtaufgaben übernimmt.

EB-Techniker - Techniker bei der Elektronischen Berichterstattung; ist im EB-Team vor allem für die Tonaufnahmen zuständig; darüber hinaus unterstützt er den Kameramann.

EBU - Abkürzung für European Broadcasting Union, zu deutsch: UER Union Europäischer Rundfunkanstalten; Europäische Rundfunk-Organisation, sie befaßt sich mit technischen Empfehlungen und Fragen der Standardisierung.

e-Business - Die Abgrenzung von eCommerce und eBusiness ist alles andere als klar, nicht selten werden beide Begriffe synonym verwendet. eBusiness stellt den umfassenderen Begriff dar und bedeutet die Digitalisierung sämtlicher Geschäftsprozesse. Nicht nur einzelne Geschäftsbereiche wie Vertrieb oder Marketing werden ins Netz verlagert, sondern der gesamte Unternehmensablauf wird vom Netz geprägt. E-Business umfaßt über E-Commerce hinaus etwa E-Chain-Management. Die zukünftige E-Society steht für eine durch digitale Medien geprägte Gesellschaft, in der das Internet als zentrales Kommunikationsinstrument anerkannt ist. Dazu gehören etwa auch behördliche Vorgänge oder politische Wahlen.

EBV - Abkürzung für Elektronische Bildverarbeitung. Begriff der Rundfunkanstalten für elektronische Nachbearbeitung an Non-Linearen Schnittplätzen.

E-Cash - E-Cash ist der Oberbegriff für elektronische Zahlungssysteme im Internet, E-Payment der Bezahlungsvorgang über ein Online-Medium. Die Bezahlung mit elektronischem Geld soll E-Commerce sicherer machen und hier künftig die Kreditkarte ersetzen. In dem Zusammenhang bezeichnet man mit Wallet eine elektronische Brieftasche (= Wallet), die eine direkte Zahlung im Internet ermöglicht. Zum Beispiel eine Software, die auf einem lokalen Computer installiert wird. Das Programm speichert die Kreditkartennummer verschlüsselt auf der Festplatte. Anschließend kann der User Online-Zahlungen übers Internet tätigen. Dazu muss jedoch der Online-Shop die vom User verwendete Wallet-Software unterstützen. Insbesondere für Micropayments ist elektronisches Geld wichtig (Micro Payment steht für elektronische Zahlungsvorgänge bei Beträgen unter zehn Mark).

ECash - eCash ist eine Software der niederländischen Firma DigiCash für den virtuellen Zahlungsverkehr im Internet und wird seit Oktober '97 von der Deutschen Bank getestet. eCash-Kunden erhalten gegen Belastung des Girokontos elektronische Münzen, die auf den PC geladen werden können. Mit diesen Münzen kann bei den Händlern, die am Pilotversuch teilnehmen, via Internet eingekauft werden. Weiterführende Infos zu eCash finden Sie unter http://info.deutsche-bank.de/deuba/ui/navigate.nsf/ViewFrameset/ecash-%20Pilotprojekt.

ECC - Abkürzung für Error Correction Code. Englisch für Fehlerkorrekturcode, Fehlerschutzcode, z.B. Reed-Solomon-Code.

E-Chain-Management - Begriff aus dem eCommerce. Mit E-Chain-Management wird die Erweiterung der elektronischen Geschäftsbeziehungen auf die gesamte Wertschöpfungskette angestrebt, vom Zulieferer über das Lager bis hin zur Produktion und anderen Beteiligten, vom Back End ("hinteres Ende", also beim Rohstofflieferanten angefangen) bis zum Front End, an dem der Kunde sich beraten lässt und kauft. Unternehmensprozesse sollen mit E-Chain-Management transparent gemacht und damit ein enorm hoch geschätztes Sparpotenzial verwirklicht werden. Voraussetzung für ein gelungenes Chain-Management ist eine Integration der elektronischen Systeme aller Beteiligten. Für Marktforscher stehen und fallen alle E-Business-Ansätze mit einem funktionierenden E-Chain-Management.

Echoeffekt - auch Nachhalleffekt; tritt in Räumen und an Orten auf, wo neben dem direkten Schall ein verzögerter indirekter Schallanteil auftritt.

Echomail - öffentliche Nachrichten zu einem bestimmten Thema im FIDO-Netz. Jeder Bezieher der Echomail-Area, in der diese Nachricht erscheint, kann sie lesen. (Netmail)

Echounterdrückung - Technik, die bei Sprachübertragung auftretende Echo Rückkopplungen unterdrückt (filtert). Die Qualität der Sprachübertragung verbessert sich dadurch erheblich.

Echt-Zeit Bildbearbeitung - (Real Time Processing) - Ein Rechnersystem, welches alle Eingaben und Änderungen an Bildern ohne Wartezeit sofort in einer optimalen Auflösung auf dem Bildschirm sichtbar macht. In der Videotechnik meist durch entsprechende Hardware realisiert und notwendig, damit ein Live-Sendebetrieb möglich ist.

Echtzeit-Datenverarbeitung - sofortige verzögerungsfreie Verarbeitung der Daten im Computer; auch Real-Time-Datenverarbeitung genannt.

ECMA - Abkürzung für European Computer Manufacturers Association. Dieser in Genf ansässige Ausschuß repräsentiert die Interessen von Computerherstellern in Europa und arbeitet eng sowohl mit ISO als auch mit CCITT zusammen.

ECM - Abkürzung für Entitlement Control Message.

ECM - Abkürzung für Error Correction Mode. Korrekturmodus für die fehlertolerante Übertragung zwischen Faxgeräten, vergleichbar mit der V.42-Datensicherung bei Übertragungen zwischen Modems. Im ECM-Modus werden Übertragungsfehler (z. B. durch schlechte Leitungen) reduziert, sofern auch die Gegenstelle für ECM-Betrieb eingerichtet ist. Die Übertragungszeiten werden somit bei einwandfreier Übertragungsqualität verkürzt.

E-Commerce - Allgemeine Bezeichnung für über Datennetze abgewickelten Geschäftsverkehr, auch eCommerce geschrieben. E-Commerce ist die elektronisch realisierte Anbahnung, Aushandlung und Abwicklung von Geschäftsaktionen. Darunter fallen zum Beispiel Warenbestellungen über das Internet ebenso wie der Kontakt zwischen einzelnen Firmen. Per Tastatur und Bildschirm können Waren und Dienstleistungen online bestellt oder abgerufen werden; bezahlt wird derzeit noch hauptsächlich per Kreditkarte oder Rechnung. Diverse Softwarefirmen arbeiten jedoch an Lösungen, die den virtuellen Zahlungsverkehr sicherer machen sollen. Weiter ist es ein Teilbereich des E-Business. Dazu gehören auch elektronische Zahlungssysteme, die Anbindung eines Web-Shops (elektronischer Katalog) an das Warenwirtschaftssystem des Unternehmens, der Aufbau einer firmeninternen Kommunikation (Intranet) und der Aufbau eines Kundennetzes (Extranet), das vom öffentlichen Bereich des Internets abgeschirmt ist. E-Commerce umfaßt die Bereiche Business-to-Business (B2B, Handel zwischen Unternehmen), Business-to-Consumer (B2C, Handel zwischen Unternehmen und Endverbrauchern), Business-to-Governement (B2G, Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Behörden) und Consumer-to-Consumer (C2C, Handel zwischen Endverbrauchern). Der Vollständigkeit halber seien noch die Beziehungen zwischen Behörden und Endverbrauchern (Governement-to-Consumer (G2C) sowie die Online-Aktivitäten von Behörden untereinander (Government-to-Government (G2G) genannt. B2B-Plattformen - etwa Warenbörsen, Großhandelsangebote im Netz, virtuelle Auktionen - gelten als besonderer Wachstumsbereich im elektronischen Handel.

ECP - Abkürzung für Extended Capability Port - Standardeinstellung für die parallele Druckerschnitstelle mit Datentransferraten von 700-1024 Kb/sek.

E-CRM - Abkürzung für Electronic Customer Relationship Management. Es ist die Verschmelzung von Internet und CRM. Dabei wird das Internet zur technologischen Plattform der CRM-Lösung. Vorteil ist, daß Daten (z.B. Aktivitäten auf der Web-Site von Kunden, Geschäftspartnern und Interessenten) dadurch nahtlos in das System eingespeist werden. Dies erleichtert die One-to-One-Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden. Außerdem können durch die Internet-Plattform Geschäftspartner an das CRM-System mühelos angebunden werden.

EDGE - Abkürzung für Enhanced Data rates for GSM Evolution. Ein (GSM-)Verfahren, das etwas exotisch wirkt, weil in Deutschland noch keine Pläne zur Einführung bekannt geworden sind, in einigen anderen Ländern jedoch EDGE mit hoher Sicherheit noch vor UMTS kommen wird. EDGE kombiniert ein spezielles Modulationsverfahren und die Bündelung von bis zu acht GSM-Kanälen. Im Ergebnis steht eine Datenrate von 384 kbit/s zur Verfügung.

edge artefact - englisch für Kanten-Artefakt, eine in ihrer Kontur gestörte Kante eines Objekts.

edge effect - englisch für Kanteneffekt, meist eine Bildbearbeitung, die die Kante eines Objekts beeinflußt.

edge - englisch für Kante, Rand (z.B. des Magnetbandes), Key-Rand (hard edge, soft edge); Impuls-Flanke.

edge sharpness - englisch für Kantenschärfe.

edge track - englisch für Randspur (auf dem Magnetband).

EDI - Abkürzung für Electronic Data Interchange. Gemeint ist der elektronisch gestützte Datenaustausch über vordefinierte und vereinbarte Dokumentstrukturen.

edit(ing) controller - englisch für Schnittsteuerung, Schnittsteuersystem: rechnergestütztes System, das die bei der Video-Nachbearbeitung eingesetzten Maschinen steuert und synchronisiert.

edit(ing) - engsich für Editieren, Schneiden, (Video-)Schnittbearbeitung, (elektronischer) Schnitt; Bearbeiten, Redigieren.

edit(ing) point - englisch für Schneidepunkt, Schnittpunkt: jede Stelle auf dem Videoband, an der irgendeine Bearbeitung/Änderung vorgenommen wird.

edit bay - englisch für Schnittplatz, meint aber mehr den eigentlichen Raum als die Einrichtung.

Editing - englische Bezeichnung für den elektronischen Schnitt im Video und Audio Bereich.

Editor - Berufsbezeichnung für Programmgestalter in Rundfunk und Fernsehen, aber auch im Zeitungsbereich für Journalist.

Editor - englischer Begriff für Programm oder Programmteil zum Erfassen, Be- oder Verarbeiten von Texten.

Edit-Schnittsteuerung - für anspruchsvolle Schneidearbeiten im Consumerbereich müssen die Laufwerksfunktionen von Camcorder und Videorecorder exakt aufeinander abgestimmt sein. Das Edit-System synchronisiert beide Geräte und steuert den Videorecorder automatisch.

Edit Search - Ermöglicht die Aufnahmekontrolle im Kamerabetrieb ohne Umschaltung in den Wiedergabebetrieb.

edit suite - englischer Begriff für Schneideraum, Schnittraum.

EDL - englischsprachige Abkürzung für "Edit Decision List". Schnittliste die beim Offline-Schnitt generiert wird mit Anweisungen für die Ausführung des Online-Schnittes, um einen neuen Film (Master) von den Originalbändern in einem Online Studio zu erstellen. Enthält die Timecodes der In- und Out-Punkte sowohl der Quellen- als auch des Zielbandes, sowie Informationen über Video- und Tonspuren, Bandnummern und Überblendungen und Spezialeffekte. Verschiedene Maschinen lesen verschiedene EDL-Formate. Am meisten verbreitet sind CMX 340, CMX 3600 und Sony BVE. Mit beispielsweise Adobe Premiere können maschinenlesbare EDLs aus dem aufgenommenen Ausgangsmaterial erstellt, Effekte in der Vorschau angesehen und alle Teile eines Offline Schnittes angesehen werden.

EDM - Abkürzungen für "Engineering Data Management". Verschmelzung der Datenströme aus Konstruktion, Auftragsabwicklung und Fertigung. EDM berührt zudem das Product Data Management (PDM), Workflow-Management, Electronic Document Management (nicht selten auch mit "EDM" abgekürzt), Scannen und Archivieren, Client-Server-Lösungen, PPS-Systeme etc..

EDO-RAM - Abkürzung für Extended Data Output. Entsprechende Speicherbausteine sind etwa 20 Prozent schneller als die normalen RAM-Bausteine.

E-DSS1 - Abkürzung für European Digital Subscriber Signalling System No. 1. Bezeichnung für das D-Kanal Protokoll beim Euro-ISDN.

EDTV - Abkürzung für Enhanced (oder Extended) Definition Television. Englisch für Fernsehen mit erhöhter Auflösung; Fernsehprogramme in verbesserter Bild- und Tonqualität (gegenüber PAL) bei unveränderter Zeilenzahl, jedoch mit der Möglichkeit der 16:9-Darstellung; EDTV i st auch eine Qualitätsebene des DVB-Projektes, Vorstufe zu HDTV; geplante digitale Übertragung mit 6-8 MBit/s nach MPEG-2-Codierung. (EDTV bezeichnet auch ein in Japan diskutiertes verbessertes Fernsehsystem.)

eduCommerce - EduCommerce sind Mischformen aus eLearning und eCommerce. Dazu zählen Lernprogramme als Marketinginstrument, also der Einsatz attraktiv gestalteter Lernmodule im Rahmen des eCommerce zur Kundengewinnung und Kundenbindung. Nichts anderes, als eine bewährte Marketing- und Vertriebsformel auf den eCommerce übertragen: Wenn man Menschen den Hintergrund und den Nutzen von Produkten erklärt, werden sie auch Kunden! Je besser sich der Kunden informiert fühlt, desto loyaler wird er dem Produkt und dem Unternehmen gegenüber. Als eduCommerce bezeichnet man aber auch die Vermarktung von Lerninhalten im Internet. Seien es überbetriebliche Bildungsanbieter, die ihre Präsenzveranstaltungen oder Printmedien durch eLearning ergänzen bzw. ersetzen oder auch innerbetriebliche Bildungsabteilungen, die Inhalte an Externe vermarkten.

Edutainment - Marketingkunstwort, zusammengesetzt aus "Education" und "Entertainment". Bezeichnet Computerspiele mit Lernanspruch.

EDV - Abkürzung für Elektronische Datenverarbeitung. Deutscher Begriff für die sogenannte IT-Technologie.

EE - Abkürzung für Electronics-(to)-Electronics. Durchschleif-Betrieb bzw. -Schaltung beim Videorecorder: Das vom Tuner gewählte und demodulierte Signal (FBAS) wird über verschiedene Verarbeitungsstufen des Recorders nicht nur zu dessen eigentlichem Aufzeichnungsteil , sondern auch zu einer oder mehreren Ausgangsbuchsen geführt, so daß es sofort am Fernsehgerät betrachtet werden kann. Dadurch ist eine Kontrolle des Signals vor der Aufzeichnung und auch eine Kontrolle der beteiligten Verarbeitungsstufen möglich.

effects keyer - englisch für Effekt-Keyer: Der letzte Keyer (down-stream keyer, DSK) einer Trickmisch-Stufe, für den letzten (obersten) Layer eines Bildes.

Effektbeleuchtung - spezielle Beleuchtung für bestimmte Einzelheiten in der Dekoration von Fernseh- und Filmstudios; z.B. stroboskopische Lichteffekte, Wasserreflexe, Spitzlichter, frequenzabhängige Beleuchtungsschaltungen usw.

EFM - Abkürzung für Eight-to-Fourteen-Modulation. 8-zu-14-Modulation

EFP - Abkürzung für Electronic Field Production. Elektronische Außen-Produktion, -Übertragung, meist eine aufwendige Produktion für Magazine oder Features, meint nicht die sogenannte EB (ENG) für News und ähnliches.

EFR - Abkürzung für Enhanced Full Rate; Neuer Übertragungsmodus in GSM-Netzen, durch den eine verbesserte Sprachqualität erzielt wird. Die Nutzung von EFR muss vom Mobiltelefon unterstützt werden.

EFT - Abkürzung für Euro-Filetransfer. Ein standardisiertes Übertragungsverfahren im ISDN. Es ermöglicht, von einem PC aus die Daten auf einem anderen Rechner anzusehen, mit Erlaubnis auch zu verändern und Dateien an den eigenen Rechner zu übertragen oder an den anderen Rechner zu übertragen. Da das Verfahren standardisiert ist, können auf beiden Seiten auch Programme verschiedener Hersteller genutzt werden. Zu bekommen ist der Standard beim ETSI als Dokument ETS 300 383.

EGA - Abkürzung für Enhanced Graphics Adapter, ein von IBM eingeführter standardmäßiger Anzeige-Modus. Dieser Modus kann nicht nur die CGA- und MDA-Modi emulieren, sondern unterstützt auch einen Text-Modus mit 43 Zeilen sowie einen Grafik-Modus mit einer Auflösung von 640 x 350 Bildpunkten bei 16 gleichzeitig darstellbaren Farben aus einer Palette von insgesamt 64 Farben.

EIA-578 - Class 1 Standard, der ITU-TSS für die Kommunikation von Fax-Modems mit Fax-Software. Nicht zu verwechseln mit den Einteilungen nach dem Übertragungsprotokoll ( .. Group 3, Group 4-Fax). 1988 von der CITT-Arbeitsgruppe TR29.2 verabschiedet.

EIA-592 - Class 2.0 Standard der ITU-TSS für die Kommunikation von Fax-Modems mit Fax-Software. Offizieller Standard der ITU-TSS, der im Kern mit dem von Modemherstellern definiertem Class 2-Standard (ohne .0) übereinstimmt. Beide Standards haben aber zueinander inkompatible Sonderfunktionen.

Eichpegel - Vergleichspegel hoher Genauigkeit und gezielter Spezifikation zum Abgleichen von Meßgeräten und Übertragungsanlagen.

EIDE - Abkürzung für Enhanced Integrated Drive Electronics. Schnittstelle zum internen Anschluß von Festplatten oder CD-ROMs, über die der Rechner die Geräte kontrolliert. E-IDE erlaubt eine schnellere Datenübertragungen als der Vorgänger IDE. Mittlerweile leistungsfähig genug auch für nonlinearen Videoschnitt und deutlich billiger als SCSI.

E-IDE - andere Abkürzung für Enhanced Integrated Drive Electronics. Schnittstelle zum internen Anschluß von Festplatten oder CD-ROMs, über die der Rechner die Geräte kontrolliert. E-IDE erlaubt eine schnellere Datenübertragungen als der Vorgänger IDE. Mittlerweile leistungsfähig genug auch für nonlinearen Videoschnitt und deutlich billiger als SCSI.

Eidophor - Fernseh-Großbild-Projektionsverfahren aus den siebziger und achtziger Jahren. Mehrkanalige RGB Projektion mit leistungsstarken Bildröhren.

Eigene Rufnummer für nächstes Gespräch festlegen - Leistungsmerkmal von ISDN-Telefonen und -Telefonanlagen. Sie bestimmen die Rufnummer (MSN) für den nächsten Anruf, z. B. zur Trennung von privaten oder geschäftlichen Telefonaten.

Eigene Rufnummer unterdrücken - Temporäres Ausschalten der Übermittlung der Rufnummer.

Eigenkapitalquote - Begriff aus dem eCommerce. Der Prozentsatz des Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Bei der Aktiengesellschaft das Grundkapital; sowie die freien und stillen Reserven.

Eigentumsvorbehalt - Begriff aus dem eCommerce. besteht, wenn sich der Verkäufer bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises das Eigentum vorbehält.

Einbandverfahren - Kombination von Bild und Ton auf einem Band. Begriff aus der Filmtechnik.

Einbeinstativ - einfaches Stativ mit nur einem Standbein; dient bei Fotokameras nur als Stütze, um die Kamera ruhig halten zu können.

Einbrennen - Erscheinung bei Fernseh-Aufnahme- oder Fernseh-Abtaströhren, bei denen Teile der Bildaufnahmeschicht lange unter starker Lichtstrahlung standen; die Einbrennfläche wird unempfindlich und bleibt danach als blinder Fleck sichtbar. Der Effekt tritt auch bei Bildwiedergabegeräten auf, wenn sich in der Bildröhre ein dauernd anliegendes Signal, zum Beispiel eine Grafik oder die Maske eines Editors, in die Phosphorschicht einbrennt und danach auch ohne Betrieb des Gerätes erkannt werden kann.

Einbuchen - Einschalten eines Mobilfunkgerätes und Eingabe des PIN-Codes. Erst danach lässt sich eine Verbindung aufbauen (siehe auch AuC und HLR).

Eingangsempfindlichkeit - Definiert die Spannung, die am Verstärkereingang notwendig ist, um bei voll aufgedrehtem Lautstärkesteller die maximale Ausgangsleistung zu erzeugen. Bei Recordern bezieht sie sich auf die Vollaussteuerung bei voll aufgedrehtem Aussteuerungssteller.

Eingangswiderstand - Ohmscher Widerstand eines Signaleingangs, zum Beispiel des Phono- oder CD-Eingangs am Verstärker. Er sollte wesentlich größer sein als der Ausgangswiederstand der angeschlossenen Quelle. Bei Phono-Magnet-Eingängen sollte er möglichst genau 47 Kiloohm betragen. Die Eingangskapazität sollte im übrigen möglichst klein sein - bei Phono - wie bei Hochpegeleingängen. Andernfalls sind Höhenverluste zu befürchten.

Einheitliche Helligkeit - Gleichmäßiges Helligkeitsniveau über den gesamten Bildschirm. Bei Bildschirmen mit Bildröhre ist der Weg des Elektronenstrahls zu den Rändern des Bildschirms weiter als der zum Zentrum, so daß gelegentlich ein heller Kreis entsteht. Auf Bildschirmen mit Bildröhre ist der Phosphor in der Mitte und an den Rändern in unterschiedlicher Dicke aufgetragen, wodurch die Kanten heller leuchten als die Mitte. So wird der unterschiedlich lange Weg, den der Elektronenstrahl zurücklegt, kompensiert. Bei LCD-Bildschirmen beeinflußt die Hintergrundbeleuchtung die Gleichmäßigkeit der Helligkeit.

Einheitlicher Weißpegel - Die Farbreinheit bei einer weißen Bildschirmanzeige. Auf bestimmten Bildschirmen erscheinen blaue oder pinkfarbene Bereiche, das heißt, derartige Monitore verfügen nicht über einen einheitlichen Weißpegel. Magnetfelder, so zum Beispiel auch das Erdmagnetfeld, können sich störend auf die Farbreinheit auswirken. Bei LCD-Bildschirmen beeinflußt der Diffusor des Backlights und die Güte der Farbfilter das einheitliche Weiß.

Einknopf-Abstimmsystem - (One Button Tuning) Mit nur einer Taste im Bedienungsfeld des Fernsehers, lassen sich alles verfügbaren Programme in der Reihenfolge ihres Empfangs automatisch abspeichern.

Einkopieren - Verfahren, um in ein Filmbild nachträglich fremde Bildteile oder Schriften einzubringen; kann am Tricktisch oder beim Kopiervorgang durchgeführt werden.

Einl. - Abkürzung für Einleuchten, Begriff aus der Studiolichttechnik, meint das Einleuchten der Szenerie.

Einlaufzeit - Zeit vom Startzeitpunkt bis zum einwandfreien Lauf einer Aufzeichnungs- oder Wiedergabemaschine.

Einlegemarke - optische Markierung auf dem Film (Startkreuz) zum Einlegen an einen vorgegebenen Punkt der Abtastmaschine, um einen exakten Start und die Synchonität mit dem Ton beim Zweibandverfahren (getrennte Bild und Tonträger) zu gewährleisten.

Einleuchten - Begriff aus der Studiolichttechnik, meint das Aufstellen und Einrichten von Beleuchtungskörpern am Fernseh- oder Film- Aufnahmeort sowie das Festlegen der Lichtintensitäten, um eine optimale Helligkeit der Dekoration und der Akteure nach gestalterischen und technischen Gesichtspunkten zu erreichen.

Einloggen - Anmelden an einem Computer oder bei einem Online-Dienst mit Benutzer-ID und Paßwort.

Einschaltautomatik programmierbar - (On Timer) Die Einschaltautomatik steuert die zeitlichen Funktionen des Gerätes, zum Beispiel als komfortabler Wecker oder als programmierbarer Videorecorder.

Einschaltstrom - beim Einschalten elektrischer Geräte kommt es zu kurzzeitigen Stromspitzen, da die Kapazitäten des Netzteiles erst geladen werden müssen. Der Einschaltstrom kann gegebenfalls die Sicherung des Stromkreises auslösen, wenn diese im Auslösestrom oder der Charakteristik falsch dimensioniert ist.

Einspielung - Einblenden einer fremden Ton- bzw. Bildaufnahme in eine laufende Produktion. Zum Beispiel ein Playback für die Aufzeichnung von Musikvideos.

Einsteckkarte - Hardware-Erweiterungen, die in dem Mainboard des Computers einfach eingesteckt werden.

Einsteller-Gleichlauf - Lautstärke und Aussteuerung an Verstärkern oder Recordern werden über Stereo-Potentiometer eingestellt. Dabei laufen Schleifkontakte über Widerstandsbahnen, je eine für linken und rechten Kanal. Wenn diese beiden Widerstandsschichten nicht völlig identisch sind, entstehen „Gleichlauf-Fehler“: Das Klangbild verschiebt sich nach links oder rechts.

Einstreifenverfahren - auch Einbandverfahren genannt; Kombination von Bild und Ton auf einem Band.

Eintasten - Bildsignale von fremden Bildquellen in ein bestehendes Fernsehbild elektronisch einsetzen, z.B. Schriften, Videotext etc.

Einwahlknoten - System mit Einwahlports für Modem - und ISDN-Anschlüsse, die Provider bereitstellen. Private Online-Nutzer wählen sich mit einer Telefonnummer per Modem über einen lokalen Zugang, den sogenannten Einwahlknoten in das Internet oder einen Online-Dienst ein. Aufgrund der geringeren Gebühren sollte dieser möglichst im City-Bereich liegen.

Einzelbildschaltung - die schrittweise Fortbewegung eines Filmes in der Kamera, im Projektor oder im Abtaster von Einzelbild zu Einzelbild; auch die schrittweise Bild- für-Bild-Wiedergabe in MAZ-Anlagen.

Einzelgesprächsnachweis - Besonders detailliert gestaltete Rechnung der Gesprächskosten und Verbindungsdaten, in der zu jedem im Abrechnungszeitraum geführten Gespräch Nummer des Angerufenen, Beginn, Ende, Länge und Kosten des Gespräches aufgeführt werden.

Einzelverbindungsnachweis - Auch Einzelgesprächsnachweis genannt. Detaillierte Aufstellung aller Gespräche bei einer Telefonrechnung. Aufgelistet werden Datum, Beginn und Dauer jedes Gesprächs sowie die angerufene Telefonnummer. Es gibt zwei Varianten. Beim Einzelverbindungsnachweis mit verkürzter Zielrufnummer wird die Zielrufnummer um die letzten drei Ziffern gekürzt. Daneben gibt es Einzelverbindungsnachweis mit vollständiger Zielrufnummer.

EIR - Abkürzung für Equipment Identity Register. Geräte-Identitätsregister einer MSC. Vergleicht die IMEI von einbuchenden Handys mit grauer und schwarzer Liste, ob ein Handy gesperrt ist und lehnt gegebenfalls die Einbuchung ab.

EIRP - Abkürzung für Equivalent lsotropical Radiated Power, englischer Begriff für effektiv vom Satelliten abgestrahlte Leistung. Wird in dBW (Dezibel bezogen auf 1 Watt) angegeben.

EISA - Abkürzung für Extended Industry Standard Architecture. Englisch für Erweiterter Industriestandard. Standard für Bus-System und Steckkarten für Mikrocomputer. Adreß- und Datenbus des EISA-Formats haben eine Breite von jeweils 32 Bit.

EIT - Abkürzung für Event Information Table.

E-Kamera - elektronische Kamera; Fernsehkamera, die das optische Geschehen in elektronische Bildsignale umsetzt, im Gegensatz zur klassischen Filmkamera.

E-Kameramann - Berufsbezeichnung beim Fernsehen; er bedient die elektronischen Kameras im Studio und bei Außenübertragungen. Früher als Unterscheidung zu den „richtigen“ Kameramännern eingeführter Begriff.

ELA - Abkürzung für Elektroakustik, meint Beschallungstechnik für Innen und Außenübertragungen.

ELD - Selbstleuchtendes, elektrisch ansteuerbares Display zur Darstellung von Informationen. Elektrolumineszenzdisplays werden häufig in Industrie und Medizin eingesetzt. Im typisch orangefarbenen ELD-Licht können zum Beispiel ICE-Reisende Zeit und Zuggeschwindigkeit ablesen.

E-Learning - Form des Lernens, bei der sich Lehrende und Lernende nicht zur selben Zeit am gleichen Ort aufhalten. Die Kommunikation läuft über die Dienste des Internets, E-Mail, World Wide